DE212259C - - Google Patents

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DE212259C
DE212259C DENDAT212259D DE212259DA DE212259C DE 212259 C DE212259 C DE 212259C DE NDAT212259 D DENDAT212259 D DE NDAT212259D DE 212259D A DE212259D A DE 212259DA DE 212259 C DE212259 C DE 212259C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/12Making tubes or metal hoses with helically arranged seams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 212259 KLASSE 76. GRUPPE
Geteilte, in ihrem Durchmesser veränderbare Spindel.
Zusatz zum Patente 146046 vom 31. Oktober 1901.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. April 1908 ab. Längste Dauer: 30.Oktober 1916.
Die vorliegende Erfindung besteht in einer Verbesserung der geteilten Spindel zur Herstellung von Metallschläuchen nach Patent 146046.
Nach dem genannten Patent wird zwecks Erleichterung des Herunterziehens des gewickelten Metallschlauches eine geteilte Spindel angewendet, die durch Keile auseinandergetrieben werden kann. In diesem Zustande wird der Metallschlauch auf die Spindel aufgewickelt. Um nun den fertigen Schlauch leicht abnehmen zu können, werden die Keile gelöst, so daß die beiden Teile der Spindeln sich einander nähern und der Durchmesser der Spindel dadurch verkleinert wird. Das Abnehmen des fertigen Werkstückes kann nunmehr ohne Schwierigkeiten erfolgen.
Nach dem Patent 146046 ist an dem vorderen Ende der Spindel ein Keil angebracht, der an einer Stange befestigt ist, die an ihrem hinteren Ende Gewinde besitzt. Mit Hilfe eines Handrades, das in der Nabe ein Gewinde hat, wird die Stange bewegt. Für den hinteren Teil der Spindel sind ebenfalls Keile vorgesehen, die durch eine hohle Stange, die über die erste Stange geschoben ist, bewegt werden.
Die Einrichtung nach dem Patent 146046 ist nun durch die vorliegende Erfindung dadurch verbessert, daß nur eine einzige Stange angeordnet ist, an welcher die Keile zum Auseinandertreiben der beiden Teile der Spindel befestigt sind. Es ist also nur nötig, ein einziges Handrad zu drehen, um den Durchmesser der Spindel zu verstellen, während bei der Einrichtung nach dem genannten Patent zwei Handräder betätigt werden müssen. "■
Die Zeichnung zeigt in einem Längsschnitt die neue Einrichtung. -
α ist die Spindel, die drehbar gelagert ist und durch eine Riemenscheibe o. dgl. in Um-' drehung versetzt wird. ■ Am vorderen Ende der Spindel ist das Futter b befestigt, in welchem sich eine zwei- oder mehrteilige Hülse c befindet, m ist die Wickelspindel, die aus zwei oder mehreren, in der Längsrichtung durch einen Spalt η getrennten Teilen besteht. Die Wickelspindel ist durchbohrt und in die Hülse c eingesetzt. Im Innern der Spindel m ist ■ die Stange t gelagert, an weleher an mehreren Stellen Keile öder Konusse s befestigt sind. Die Stange t ist am hinteren Ende mit Gewinde 0 versehen. Auf den Gewindeteil ist das Handrad h aufgeschraubt, das in einer Erweiterung des Futters δ gelagert ist. Die Keile s liegen an Keilflächen φ der Hohlspindel m an, so daß durch Drehung des Handrades h die Keile s angezogen werden? können behufs Auseinanderspreizens der Hohlspindel m. Durch die Drehung des Handrades in entgegengesetzter Richtung werden die Keile gelöst, so daß die Teile der Hohl-
Spindel m sich nähern und der fertig gewickelte Schlauch leicht von der Spindel m abgezogen werden kann.
Am vorderen Ende ist eine Anschlagschraube u in dem einen Teil der Spindel m eingeschraubt, die zur Begrenzung des Abstandes der beiden Spindelteile dient.
Die in dem Futter b angeordneten Schrauben k können gegebenenfalls noch dazu- dienen, die Hülsenteile c festzuhalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Geteilte .Spindel zur Herstellung von Metallschläuchen und ähnlichen rohrförmigen Körpern nach Patent 146046, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellung der Teile der Spindel (nc) eine einzige, durch ein Handrad (h) bewegbare Stange (t) mit Keilen (s) vorgesehen ist, die auf entsprechende Keilflächen (j>) der Spindelteile (m) einwirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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