DE2122010C3 - Vorrichtung zum Ausstellen von Kleidungsstücken - Google Patents

Vorrichtung zum Ausstellen von Kleidungsstücken

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DE2122010C3
DE2122010C3 DE19712122010 DE2122010A DE2122010C3 DE 2122010 C3 DE2122010 C3 DE 2122010C3 DE 19712122010 DE19712122010 DE 19712122010 DE 2122010 A DE2122010 A DE 2122010A DE 2122010 C3 DE2122010 C3 DE 2122010C3
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F8/00Dummies, busts or the like, e.g. for displaying garments

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  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

65 Übertragungsglieder gegen die Federkraft und gegen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aus- die Rückstellkraft des Materials des Bekleidungsstellen von Kleidungsstücken, bestehend aus minde- Stückes voneinander weg nach außen in Zeitintervalstens zwei der Körperform entsprechenden, an den len erfolgt, so daß durch Freigabe der aufgebrachten
3 ' 4
Spannkraft das Kleidungstück in seine Ursprungsstel- Formhälften werder wiederum nach außen bewegt, lung vermöge seiner Elastizität zurückgehen kann. Zur Ausgestaltung der Erfindung gehört auch, daß Als Formkörper ist jeder Körper gemeint, auf den man dem Bekleidungsstück Dehnungen in Zeitinterdas vorstehend definierte Bekleidungsstück mit lo- vallen nach Art von Schwingungen vermittelt, sem oder festem Sitz aufbringbar ist. Es würden also 5 Die vorstehend definierten Bewegungen können in beispielsweise zwei im Querschnitt beliebig geformte einer oder unterschiedlichen Ebenen vorgenommen Arme genügen, zwischen denen z. B. der Hosenbund werden; die Entspannungsbewegung kann dann in einer Hose lose oder straff gehalten ist. Es ist aber derselben oder in einer anderen Ebene erfolgen, auch beispielsweise an Schaufensterpuppen gedacht, Die Bewegungen können in unterschiedlichen die die Form eines Oberkörpers, einer ganzen Per- ι ο Zeitintervallen wirksam werden. Beispielsweise muß seft, eines Armes oder eines Beines aufweisen. Solche die Dehnbewegung nicht beidseitig, sondern kann Schaufensterpuppen können auch mindestens einmal nach einer Seite erfolgen, während das Bekleidungseeteilt, also z. B. halbiert sein, damit sie Bewegungen stück auf einer Seite festgehalten wird, ausführen können. Halbiert man beispielsweise ein Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung kann nachgeformtes Bein, dann können die beiden Hälften 15 dadurch vorgesehen sein, daß die verschiedenen Beiparallel oder auch nicht parallel zueinander) Bewe- wegungen unterschiedlich groß sind, d. h. die erste giuigeii ausführen, die sie in einem bestimmten Ab- Bewegung ist geringer als die zweite Bewegung, dann stand zue!nander bringen und wieder zurückführen folgt wieder die erste Bewegung usw. Sinngemäß oder fast zurückführen. Ein aufgespannter Strumpf können mehrere Bewegungsarten unterschiedlicher würde dabei (z.B. im Durchmesser) gedehnt werden 20 Größe durchgeführt werden"
und beim Rückgang der beiden Hälften wieder in Das Bekleidungsstück kaiiu an manchen Stellen
seine Ursprungslage zurückkehren können bzw. fast stärker als an einer anderen Sielle gedehnt werden,
in seine Ursprungslage zurückkehren. Beispielsweise erfolgen die Bewegungen im Bereich
Unter Dehnen werden alle Bewegungen eines Be- des Hosenbundes mit stärkerer Amplitude (größerem
ldeidungsstückes verstanden, um ein Bekleidungs- 25 Ausschlag) als im übrigen Hosenbereich usw.
stück beispielsweise zu dehnen, zu strecken, zu Zwei Ansfiihrungsbeispiele der Erfindung sind in
strammen usw. Einer derartigen Bewegung schließt den Fig. 1 ur.U ζ da. gestellt, und zwar zeigt
sich dann die selbsttätige Bewegung des Bekleidungs- F i g. 1 eine einfache mechanische Vorrichtung
Stückes an, indem die Dehn- und/oder Spannkraft und
aufgehoben wird und das Bekleidungsstück nun in 30 F i g. 2 eine einfache druckmittelbetätigte Vorrich-
seine Ursprungslage oder fast in seine Ursprungslage tung.
zurückkehren wird. Die Zugfeder 6 verbindet die beiden Hebelarme 5.
Eine Ausgestaltung der Erfindung ist gekennzeich- Auf der einen Seite sind die beiden Hebelarme 5 —
net durch zwei mittels Zugfeder verbundene Form- bei 8 — drehbar gelagert.
körper tragende Hebelarme, deren Enden drehbar 35 Die Exzenterscheibe 2 sitzt auf einer Motorwelle 1. gelagert sind und auf die eine antreibbare Exzenter- Wenn der Motor (meist ein Getriebemotor) in Drescheibe einwirkt. Dabei können die Hebelarme selber hungen versetzt wird, rotiert die Exzenterscheibe 2 als das Bekleidungsstück aufnehmende Formkörper und wirkt gegen die Rollen 3. Dadurch wird den RoI-ausgebildet oder ihnen andere Elemente wie Halter Ien3, die an Streben 4 sitzen (diese sind am Hebeloder Formkörperteile zugeordnet sein. Die Exzenter- 40 arm 5 befestigt), hin- und hergehende Bewegungen scheibe kann mit Rollen zusammenwirken, die am vermittelt, die sich auf die Hebelanne 5 auswirken. Hebelarm oder dem Hebelarm zugeordneten Streben Oie Hebelarme kippen damit um die Drehpunkte befestigt sind. Diese Rollen können also direkt oder bei 8 und gehen im oberen Bereich jeweils auseinanindirekt am Hebelarm befestigt sein. der und werden durch die Zugkraft der Feder 6 wie-
Man kann auch andere Mittel als vorstehend be- 45 der zusammengeführt.
schrieben verwenden, die Bewegungen vermitteln Spannt man nun ein Bekleidungsstück auf die He-
können, beispielsweise hydraulische, pneumatische beiarme5 (z.B. den Bund einer Hose), dann wird
oder andere mechanische Baueinheiten bekannter der Bund auseinandergezogen und durch die Eigen-
Art. So könnte statt des Exzenters mindestens ein be- elastizität wieder zusammengeführt. Man kann aber aufschlagbarer Zylinder vorgesehen sein. In diesem 50 auch Halter 7 an den Hebelarmen 5 vorsehen und
Zylinder ist mindestens ein Kolben angeordnet, der hier den Hosenbund einspannen (sinngemäß jedes
hin- und hergehende Bewegungen, bewirkt durch hy- andere Bekleidungstück).
draulische oder mechanische Beaufschlagung, aus- Wie durch die gestrichelte Linie angedeutet, kann führt und diese Bewegungen z. B. Hebelarmen oder man auch einen Formkörper anderer Art den Hebelunmittelbar den das Bekleidungsstück aufnehmenden 55 armen 5 zuordnen. Spannt man über diesen Form-Formkörpern vermittelt. Hat man in diesem Zylinder körper beispielsweise ein Sakko aus Jerseymaterial beispielsweise zwei Kolben, die federbelastet sein (oder anderem elastischen Material), dann würden können, und treibt diese beiden Kolben mittels öl- die beiden Formhälften auseinandergeführt und oder Luftdruck in einem bestimmten Rhythmus aus- durch die Feder 6 wieder zusammengebracht werden, einander, dann macht der Hebelarm bzw. machen 60 Das aufgesetzte Sakko würde entsprechend gedehnt zwei Formkörperhälften eine Bewegung z. B. zum werden und wird durch die Eigenkraft wieder zusam-Zwecke des Spannens des Kleidungsstückes nach mengeführt.
außen. Durch z. B. eine Federkraft werden die bei- Genauso könnte man z. B. einen Strumpf über die
den Kolben wieder zusammengeführt; damit werden Hebelarme 5 (natürlich bei entsprechendem Abdie beiden Formhälften bzw. Hebelarme wieder zu- 65 stand) aufziehen und die Elastizität der Strümpfe
sammengebracht (etwa in die Ursprungsstellung); vorführen.
nun wird wieder die Beaufschlagung der Kolben vor- Es kann jede beliebige Art von Fonnkörpern
genommen, die sich nach außen bewegen, und die (meist wohl hälftig) sinngemäß verwendet werden.
Statt der hier gezeigten Exzenterscheibe 2 kann einem oder beiden freien Enden) Rollen 21 auf, die man jedes andere an sich bekannte Mittel ansetzen, in Winkel-Führungsschienen 22 hin- und herlaufen um die vorbeschriebenen Bewegungen auszuführen. können, entsprechend den durch Pfeil 25 angcdeulc-Würde an dieser Stelle beispielsweise ein beauf- ten Bewegungen. In der gezeigten Stellung ist die inschlagbarer Zylinder vorgesehen sein, ordnet man in S nerste Endstellung erreicht, und die Hebelarme 18 diesen Zylinder zwei Kolben an und führt die KoI- werden nach außen bewegt. Es ist möglich, einen benstangen zu den Hebelarmen 5, dann würden die Hebelarm 18 zu arretieren und nur den anderen He-Hebelarme 5 entsprechende Bewegungen nach außen beiarm 18 Bewegungen ausführen zu lassen (dann ausführen, wenn man die Kolben beaufschlagt (zwi- benötigt man nur einen Kolben, also in etwa das sehen den Kolben beispielsweise öl einpreßt). Hat to halbe hier gezeigte System).
man Rückholfedern eingebaut, dann kehren die KoI- Das gezeigte Steuerorgan wird durch öibeauf-
ben beim Ausschalten des Öldrucks in ihre Ur- schlagbare Kolben 11 betätigt. Die Steuerung des öl-
sprungslage zurück, sonst durch die Eigenelastizität drucks und der Ölmenge erfolgt durch z. B. ein Pum-
des Bekleidungsstücks. Auf diese Weise kann man penaggregal 15 (hier schematisch angedeutet), das
den Hebelarmen 5 sinngemäß die entsprechenden 15 unter dem Einfluß eines Geschwindigkeits- oder
Bewegungsimpulse vermitteln. Druckreglers verstellbar ist.
Man kann beispielsweise den linken Hebelarm 5 Das öl wird entsprechend den Pfeilen 14 in den
festsetzen und nur die Bewegung durch den rechten Druckraum 19 gepreßt. Dadurch werden die Kolben
Hebelarm 5 ausführen lassen. Dies könnte bei dem H nach außen bewegt und führen die Hebelarme 18
hier gezeigten einfachen Beispiel dadurch geschehen, ao in eine äußere, gewünschte Endstellung. Wird der
daß die Exzenterscheibe nur nach der rechten Seite Öldruck umgesteuert, dann werden die Federn 13
hin wirksam wird, d. h., der Abstand des linken He- wirksam und bringen die Kolben 11 in ihre Ausgangs-
belarmes 5 ist so groß zu wählen, daß hier keine Be- position zurück. Dieses Hin- und Herbewegen der
rührung mit der Exzenterscheibe 2 erfolgt. Kolben 11 wird in einem erwünschten Rhythmus ge-
Man kann natürlich auch andere z.B. Parallelbe- »5 steuert.
wegungen der Formkörper 7,9 durchführen, indem Durch die gestrichelte Linie 23 ist angedeutet, daß
man die Hebelarme 5 (sinngemäß jeden anderen die Federn 13 auch außen zwischen den Hebelarmen
Formkörper) nicht bei 8 im Sinne eines Drehpunktes 18 angebracht werden könnten,
arretiert, sondern auf einer Schiene od. dgl. hin- und Die Hebelarme 18 sind mit der Kolbenstange 17
hergleiten läßt. 30 verbunden, die am Kolben 11 befestigt ist. An sich
So wäre es beispielsweise denkbar, daß die beiden bekannte Führungen 16 sind vorgesehen.
Hebelarme 5 durch mehrere im Abstand angeordnete Statt der beiden Kolben 11 könnte man auch einen
Zugfedern 6 miteinander verbunden sind. Die Bewe- Kolben vorsehen. Dieser Kolben würde Bewegungen
gungsimpulse werden durch außen angebrachte An- einmal nach links und einmal nach rechts durchfüh-
triebselemente vermittelt. Man setzt beispielsweise 35 ren und in diesem Rhythmus die Hebelarme 18 be-
zwei Exzenterscheiben nach außen (statt innen) und wegen.
läßt dann die Exzenterzugbewegungen entgegen der Ferner ist denkbar, ein Öldrucksteuerungssystem
Kraft der Federn 6 wirksam werden. od. dgl. auch bei 24 zusätzlich vorzusehen. Die bei-
Zur Erzeugung der Bewegungsimpulse können den Systeme könnten dann gleiche oder unterschied-
beispielsweise Vibratoren od. dgl. vorgesehen wer- 40 liehe Bewegungen ausführen. Damit ist sichergestellt,
den. daß die Dehnung des Kleidungsstückes in einer er-
F i g. 2 zeigt das Prinzip einer Öldrucksteuerung wünschten Größenordnung erfolgen kann, z. B. paral-
(sinngemäß einer pneumatischen Steuerung). Die He- IcI verlaufend oder stärker im unteren bzw. oberen
beiarme 18 erfüllen die Funktion der Hebelarme 5 Teil, indem man das eine System einen geringeren
gemäß F i g. 1; diese weisen ein- oder beidseitig (an 45 Hub als das andere ausführen läßt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

freien Enden von an einer oder mehreren Ebenen Patentansprüche: verlagerbaren Streben angeordneten Fonnkörpern. Die Erfindung geht aus von einer bekannten Vor-
1. Vorrichtung zum Ausstellen von Kleidungs- richtung, die eine statische Präsentation von Bekleistücken, bestehend aus mindestens zwei der Kör- 5 dungsstücken gestattet, nämlich einer auf verschieperform entsprechenden, an den freien Enden dene Größen verstellbaren Büste. Hier sind zwecks von in einer oder mehreren Ebenen verlagerbaren Größeneinstellung verschiebbare Übertragungsglie-Streben angeordneten Fonnkörpern, dadurch der vorgesehen, die an ihren freien Enden der Körgekennzeichnet, daß die Verlagerung der perform entsprechende Formkörper tragen; das Ver-Fonnkörper (7, 9) durch einen mechanischen io stellen der auf Achsen verschiebbaren Übertragungs-Antrieb (2, 3; 11, 15, 19; 24) über verschwenk- glieder erfolgt mittels einer drehbaren Spindel, wooder verschiebbare Übertragungsglieder (4, 5, 8; durch ein Spreizen oder Zusammenziehen der Über-17, 18, 20, 21, 22) gegen die Federkraft (6, 13, tragungsglieder erreicht wird (schweizerische Patent-23) und gegen die Rückstellkraft des Materials schrift 207 338).
des Bekleidungsstückes voneinander weg nach 15 Es sei darauf hingewiesen, daß an verstellbaren
außen in Zeitintervallen erfolgt, so daß durch Schaufensterpuppen partielle Übertragungsglieder
Freigabe der aufgebrachten Spannkraft das Klei- wie beispielsweise Gestänge u. dgl. in den verschie-
dungsstück in seine Ursprungsstellung vermöge densten Varianten ganz allgemein bekannt sind,
seiner Elastizität zurückgehen kann. So kennt man beispielsweise auch Vorrichtungen,
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeich- ao deren Übertragungsglieder oszillierende Bewegungen net durch zwei mittels Zugfeder (6) verbundene ausführen, wodurch dem menschlichen Körper nach-Formkörper (7) tragende Hebelarme (5), deren gebildete Glieder bewegbar sind (französische Pa-Enden drehbar gelagert (8) sind und auf die eine tentschrift 624 287).
antreibbare Exzenterscheibe (2) einwirkt. Bekannt ist weiter eine Vorrichtung zum Aufbla-
3. Vorrichtung nach wenigstens einem der An- 25 sen von Bekleidungsstücken, wie Schuhen, Handsprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schuhen u. dgl., doch ist hier in den Grenzlagen Hebelarme (5) als das Bekleidungsstück aufneh- kein partielles Dehnen möglich (USA.-Patentschrift mende Fonnkörper (7) ausgebildet oder ihnen 2 273 489).
andere Elemente, wie Halter oder Formkörper- Zum Zwecke der Schaustellung von Stoffbahnen
teile (9), zugeordnet sind. 30 kennt man ferner eine Vorrichtung, deren Tragarme
4. Vorrichtung nach wenigstens einem der An- Bewegungen derart ausführen, um die Stoffbahnen in sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Falten zu legen (französische Patentschrift 662 791). Exzenterscheibe (2) mit Rollen (3) zusammen- Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung wirkt, die am Hebelarm (5) oder dem Hebelarm zum Ausstellen von Bekleidungsstücken zu schaffen, (5) zugeordneten Stieben (4) befestigt sind. 35 mit der vor allem die Elastizität der Bekleidungs-
5. Vorrichtung nach wenigstens einem der An- stücke demonstrierbar ist, vorzugsweise in bestimmsprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen hy- ten Teilen der Bekleidungsstücke, und ohne menschdraulischen oder pneumatischen Antrieb. liehe Kraft darzustellen, wie elastisch ein Beklei-
6. Vorrichtung nach wenigstens einem der An- dungsstück oder eine Partie eines Bekleidungsstückes sprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch mindestens 40 sein könnte.
einen Zylinder (10) mit mindestens einem beauf- Bekannt ist, daß man alles probiert hat außer erschlagbaren Kolben (11), dessen hin- und herge- folgreicher Einzelvorführung, was geeignet ist, dem hende Bewegungen durch Kolbenstangen (17) auf Kunden 7. B. in einem Schaufenster oder auf einer die Formkörper (7,9) übertragbar sind. Ausstellung ein Bekleidungsstück vorführen zu kön-
7. Vorrichtung nach wenigstens einem der An- 45 nen.
sprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die So bringt die Herrenbekleidungsindustrie z. B. Ho-
Dehnung des Bekleidungsstücks in Zeitinterval- sen mit einem elastischen Bund heraus. Man will
len nach Art von Schwingungen erfolgt. dem Käufer nun mit Hilfe einer Vorrichtung zeigen,
8. Vorrichtung nach wenigstens einem der An- wie elastisch dieser Hosenbund ist, und daß auch bei sprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die 50 häufigem Dehnen die Elastizität nicht nachläßt. Die Spann-Bewegungen der Formkörper (7, 9) in Oberbekleidungsindustrie bringt auch andere Bekleieiner oder unterschiedlichen Ebenen und die Ent- dungsstücke, beispielsweise Westen, Pullover, Sakkos Spannungsbewegungen in denselben oder anderen und dergleichen aus dehnbarem und/oder elasti-Ebenenverlaufen. schem Material, z.B. Jerseymaterial, heraus. Unter
9. Vorrichtung nach wenigstens einem der An- 55 Bekleidungsstücken soll daher jedes Bekleidungssprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die stück verstanden werden, das üblicherweise getragen Bewegungen der Formkörper (7, 9) mit unter- wird, also auch Schlüpfer, Strumpf«, Strumpfhosen schiedlichen Zeitintervallen erfolgen. usw. Auch hier soll die Dehnbarkeit und das Rück-
10. Vorrichtung nach wenigstens einem der stellvermögen dieser Bekleidungsstücke z.B. in Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß 60 einem Schaufenster, auf einer Messe usw. demondie Verlagerungen der Formkörper (7, 9) unter- striert werden.
schiedlich groß sind. Gelöst wird die gestellte Aufgabe dadurch, daß die
Verlagerung der Formkörper durch einen mechani-
——— sehen Antrieb über verschwenk- oder verschiebbare
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DE3810495A1 (de) * 1988-03-28 1989-10-12 Heinecke & Klaproth Vorrichtung zur demonstration der elastischen dehnfaehigkeit von hosenbunden

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E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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