DE212103C - - Google Patents
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- DE212103C DE212103C DENDAT212103D DE212103DA DE212103C DE 212103 C DE212103 C DE 212103C DE NDAT212103 D DENDAT212103 D DE NDAT212103D DE 212103D A DE212103D A DE 212103DA DE 212103 C DE212103 C DE 212103C
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- relay
- circuit
- local
- amr
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- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 4
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 7
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M9/00—Arrangements for interconnection not involving centralised switching
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Interface Circuits In Exchanges (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-.Λ&2121Ό3-
KLASSE 2ia. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE AKT.-GES. in BERLIN,
an die Ämtsleitung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. März 1908 ab.
Gemäß den postalischen Bestimmungen dürfen nur sogenannte »Nebenstellen«, d. h.
solche Teilnehmeranschlüsse mit einer Amtsleitung in Verbindung treten, für welche die
Gebühr bezahlt wurde, während Privatstellen, d. h. Teilnehmeranschlüsse, für welche keine
Gebühr entrichtet wurde, nur unter sich und mit den Nebenstellen verkehren dürfen, ohne
daß ihnen der Anschluß an die Amtsleitung
ίο gestattet ist. Bekanntlich verlangt hierbei die
Postbehörde, daß die technischen Einrichtungen einer Nebenstellenanlage es unmöglich
machen, unerlaubte Verbindungen auszuführen. Vorliegende Erfindung erfüllt diese Bedingungen
dadurch, daß die Klinken der Nebenstellenanschlüsse eine besondere Feder besitzen,
mit deren Hilfe beim Einführen des Amtsleitungsstöpsels in die Klinke ein Ortsstromkreis
über eine Relaisanordnung hergestellt wird.
ao Diese Relaisanordnung bewirkt den Anschluß der Nebenstelle an die Amtsleitung. Die
Klinken der Privatanschlüsse besitzen diese besondere Feder nicht, so daß es unmöglich
ist, durch Einführen des Amtsstöpsels in diese Klinken eine Verbindung dieser mit der Amtsleitung herzustellen.
Es sind zwei Schaltungen bekannt geworden, bei denen das gleiche Ziel ebenfalls durch eine
besondere Klinkenfeder erreicht wird. Hierbei befindet sich aber die Feder in der Klinke
der Privatstellen. Sie bewirkt bei einer dieser Schaltungen beim Einführen eines Amtsstöpsels
in eine Privatklinke die Herstellung eines Ortsstromkreises über einen Summer, der einer-
seits ein Gespräch unmöglich macht, andererseits das Amt von der unerlaubten Verbindung
benachrichtigt. Bei der anderen bekannten Schaltung schließt die ebenfalls in
den Privatstellenklinken vorgesehene Feder beim Einführen des Amtsstöpsels einen Ortsstrom
über eine Relaisanordnung. Diese Relaisanordnung soll durch Kurzschlußwirkung ein Gespräch verhindern.
Diese beiden bekannten Schaltungen haben den Nachteil, daß beim Versagen der Sperrorgane
(Summer oder kurzschließende Relaisanordnung) unerlaubte Verbindungen möglich sind, während vorliegende Erfindung eine unerlaubte
Verbindung keinesfalls zuläßt, auch nicht bei Beschädigung der Relaisanordnungen.
Auf der Zeichnung ist schematisch eine Ausführungsform der neuen Schaltung dargestellt.
NSt ist eine Nebenstellen-, PSt eine Privatstellenanlage,
deren zugehörige Klinken mit NK bzw. PK bezeichnet sind. A ist die
Garnitur eines Stöpsels AmS für die Amtsleitung AmL; AS un'd VS sind Abfrage- und
Verbindungsstöpsel.
Sobald durch Abheben des Fernhörers in einer der Stellen NSt oder PSt der Stromkreis
des zugehörigen Kipprelais NR oder PR geschlossen wird, schließt sich in bekannter
Weise durch Überwiegen der Erregung der 800 Ohmwicklung der Schalter NS oder PS
für die zugehörige Anruflampe AL.
In der Privatstellenanlage ist an den Anker des Kipprelais PR die Leitung der Kontrolllampe
CLp angeschlossen. Bei der Nebenstelle ist das nicht möglich, da der Anschluß
an diesen Anker, wie später gezeigt werden soll, für die Herstellung des Ortsstromkreises
zum Anschluß der Amtsleitung gebraucht wird. Es ist deshalb in die Leitung der Anruflampe
AL ein Relais CR eingeschaltet, das den Stromkreis der Kontrollampe CL schließt,
sobald die Anruflampe aufleuchtet. '-
Die Beamtin der Nebenstellenzentrale wird auf Anruf mittels des Abfragestöpsels AS die
ίο Wünsche der Teilnehmer entgegennehmen und
für den Fall, daß die Nebenstelle NSt mit der Amtsleitung AmL verbunden sein will, an Stelle
des Stöpsels A S, der nur Privatverbindungen oder als Abfragestöpsel dient, einen Amtsstöpsel
AmS in die Klinke NK einführen. Es ist hierdurch die Amtsleitung nicht direkt
mit den Nebenstellenleitungen verbunden; vielmehr kommt diese Verbindung erst durch
die Einwirkung zweier in die Amtsstöpseladern eingeschalteter Relais mit mehreren Schaltern
zustande. Es ist ferner zu diesem Zweck in jeder Klinke NK eine Feder d angeordnet,
die mit dem Anker des Kipprelais NR in Verbindung steht.
Nach Einführung des Amtsstöpsels A m S in eine Klinke NK kommt zunächst ein Ortsstromkreis
zustande, der von -j- 24 Volt über den Schalter N S, der durch die Wirkung des Anruf stromes
von NSt bereits geschlossen ist, über den Anker des Kipprelais NR, die Feder d der
Klinke NK, die Stöpselader c des Amtsstöpsels
AmS, das Relais AmR1, die Spitze a des
Amtsstöpsels, die Feder e der Klinke NK und die 800 Ohmwicklung von NR zu — 24 Volt
führt. Das Relais AmR1 zieht hierbei seine beiden Anker f und g an, wodurch folgender
zweiter Ortsstromkreis hergestellt wird: + 24 Volt, 150 Ohmwicklung von NR, Federn
h und i und Körper der Klinke NK,
Stöpselader b von AmS, Relais AmR2, Kontakt g, —' 24 Volt.
Es wird nun einerseits die 150 Ohmwicklung des Kipprelais NR stärker erregt und
dessen Anker umgelegt, so daß der Schalter NS sich öffnet, und andererseits das Relais
AmR2 erregt, so daß die von diesen beeinflußten Kontakte k und I geschlossen werden.
Es erlöschen hierbei die Anruf- und Kontrolllampe AL und CL, und die Amts- und Neben-Stellenleitungen
sind verbunden. Das Relais AmR1 und die 800 Ohmwicklung von NR
sind beide über die Nebenstelle NSt und die 150 Ohmwicklung des Relais NR parallelgeschaltet.
Der das Relais AmR1 durchfließende Strom geht über den Kontakt k, die Spitze a
des Amtsstöpsels AmS und die Feder e der Klinke NK. Von hier fließt der Strom zur
Nebenstelle NSt und von dieser über die Ohmwicklung des Relais NR zur 24 Voltbatterie
zurück. Die Telephonwechselströme nehmen von der Nebenstelle NSt aus ihren
Weg einerseits über die Federn h und i und den Körper der Klinke NK, die Stöpselader b
des Amtsstöpsels AmS, den Kondensator m und den Kontakt I, andererseits über die Feder
e der Klinke NK, die Stöpselader a des
Amtsstöpsels, den Kondensator η und den Kontakt / zu den Amtsleitungen AmL.
An die beiden Adern der Amtsleitungen AmL ist ein Relais SR zwischen den Kontakten
I, f und den Kondensatoren m, η angeschlossen. Dieses Relais wird von den die
Amtsleitung durchlaufenden Mikrophon strömen erregt und öffnet dann mittels des Kontaktes 0
den Stromkreis der Schlußlampe Si, die erst nach Unterbrechung der Amtsleitungsströme
wieder aufleuchtet.
Claims (3)
1. Schaltung für Nebenstellenanlagen zur Verhütung des Anschlusses von Privatstellen
an die Amtsleitung, bei der über die Anker von im Stromkreis einer Ortsbatterie liegenden Relais die Verbindung
der Amts- und Nebenstellenleitungen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klinken (NK) der Nebenstellenanschlüsse eine besondere Feder (d) besitzen, mit
deren Hilfe beim Einführen des Amtsleitungsstöpsels (AmS) in diese Klinken der
Ortsstromkreis unter Aufhebung der Ruhestellung der Relais (AmR1 und AmR2)
hergestellt wird.
2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß der mit Hilfe der Feder (d) geschlossene Ortsstromkreis ein Relais
(AmR1) enthält, das zwei Kontakte (f, g) schließt, mit deren Hilfe ein zweiter
Ortsstromkreis zustande kommt, der mittels eines zweiten Relais (AmR2) zwei
weitere Kontakte (k, I) schließt, wodurch sowohl die Nebenstelle (NSt) an die Amtsleitung (AmL) angeschlossen wird, als sich
auch die erforderlichen Haltestromkreise für die Relais herstellen, wobei Kondensatoren
(m, n) die Amtsleitungen von den Ortsstromkreisen für Gleichstrom trennen.
3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (d) der n°
Nebenstellenklinke (N K) mit dem Anker des Kipprelais (NR) verbunden ist und
durch dessen Bewegung an die Ortsstromquelle (24 Volt) angeschlossen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212103C true DE212103C (de) |
Family
ID=473855
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212103D Active DE212103C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212103C (de) |
-
0
- DE DENDAT212103D patent/DE212103C/de active Active
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