DE212057C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10B—ORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
- G10B1/00—General design of organs, harmoniums or similar wind musical instruments with associated blowing apparatus
- G10B1/08—General design of organs, harmoniums or similar wind musical instruments with associated blowing apparatus of harmoniums, i.e. reed organs
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- Physics & Mathematics (AREA)
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Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVI 212057 -KLASSE 51 α. GRUPPE
Firma M. HOFBERG in LEIPZIG-PLAGWITZ.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1908 ab.
Um alle Töne des Harmoniums oder Gruppen desselben verschieden stark betonen zu können,
soll nach vorliegender Erfindung ein Steuerbälg in die Windlade selbst eingebaut und
einerseits mit der Schöpfervorrichtung, andererseits mit der atmosphärischen Luft mittels
Kanäle, in welche gefederte Ventilklappen eingeschaltet sind; in Verbindung gesetzt werden.
Damit soll erreicht werden, daß für
ίο einen bestimmten Druckzustand in der Windlade
alle Töne gleich stark oder schwach erklingen, unabhängig davon, ob einer oder mehrere Töne angeschlagen werden.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgedanke veranschaulicht, und zwar
zeigen:
Fig. ι einen Aufriß bei zusammengedrücktem, Fig. 2 einen solchen bei geöffnetem Reservebalg,
Fig. 3 einen Grundriß.
Wie das Harmonium an sich gebaut ist, kömmt für die vorliegende Erfindung nicht in
Betracht. Der Schöpfer α und der Reservebalg b werden bei dem dargestellten Ausfüh-
rungsbeispiel von dem Fußtritt c aus mittels eines Zugorgans d und unter Wirkung ihrer
Federn e und f in bekannter Weise in Tätigkeit gesetzt.
Nach vorliegender Erfindung" soll nun ein Steuerbalg k in die Windlade h eingebaut werden
und einerseits mit der Schöpfervorrichtung mittels eines Kanales m, andererseits mit
der freien Luft mittels eines Kanales 0 in Verbindung stehen. Die Verbindungen werden
von gefederten Ventilklappen m und p beherrscht.
Die Bewegung des Steuerbalges k wird mittels eines zweiarmigen Hebels I auf das Ventil i
direkt übertragen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Ventil * für normale
Tonstärke geöffnet, der Steuerbalg k aber geschlossen, da auch er unter gleicher Luftverdünnung
wie die Windlade h steht, denn es ist der Verbindungskanal m offen, so daß die
Luft aus dem Steuerbalg k ' gleichzeitig mit herausgesaugt wird. Soll »piano« gespielt werden
, so wird unter Benutzung irgendeines steuernden Zwischengliedes, beispielsweise eines
Knieschweilers r oder eines Registers, die Stellung der Klappenventile η und p entsprechend
Fig. 2 geändert, so daß der Kanal m durch das Ventil η geschlossen, dagegen der Kanal 0
geöffnet wird. Die Bewegung beider Klappenventile η und -p ist voneinander abhängig gemacht
durch · einen Verbindungsstift q. Es tritt alsdann atmosphärische Luft in den
Steuerbalg k ein und hebt letzteren an, wodurch der zweiarmige Hebel / umgelegt und
das Ventil i allmählich geschlossen wird. Die Arbeit des Schöpfers wird nunmehr verringert,
da er aus der Windlade h nicht mehr die gleiche Luftmenge ziehen kann wie bei völlig
geöffnetem Ventil i. Infolgedessen werden auch die angeschlagenen Töne schwächer sein
müssen.
Werden aber mehrere Töne angeschlagen und gelangt infolgedessen mehr Luft in die
Windlade h, so wird sich dementsprechend der Regelungsbalg etwas schließen und die Klappe i
entsprechend öffnen, so daß im Verhältnis zu der Anzahl der anzuschlagenden Töne die
Ausmündung g erweitert wird. Auf diese
Weise ist es möglich, unter gleichbleibender Tonstärke zu spielen, unabhängig davon, wieviel
Töne auf einmal angeschlagen werden.
Der Grundriß (Fig. 3) zeigt eine Ausführung, bei welcher für Begleitung und Melodie je
eine besondere Regelungsvorrichtung eingerichtet ist. Die Teilung kann natürlich auch
anders erfolgen, so daß bestimmte Tongruppen unter eine besondere Regelungsvorrichtung gestellt
werden.
Claims (2)
- P ATENT- Ansprüche:i. Harmonium mit durch einen Balg gesteuertem Drosselventil, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerbalg (k) in die Windlade (h) eingebaut ist und einerseits mit dem Magazinbalg (b) mittels eines K anales .(m), andererseits mit der freien Luft mittels eines Kanales (0) in Verbindung steht, welche Kanäle von gefederten Ventilklappen (n bzw. p) beherrscht werden.
- 2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der beiden Ventilklappen (n und p) für den Steuerbalg (k) durch einen Verbindungsstab (q) voneinander abhängig gemacht ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212057C true DE212057C (de) |
Family
ID=473814
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212057D Active DE212057C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212057C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE748611C (de) * | 1938-02-20 | 1944-11-06 | Heinz Hinkel | In mehrere Teile zerlegbares Kleinharmonium |
-
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- DE DENDAT212057D patent/DE212057C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE748611C (de) * | 1938-02-20 | 1944-11-06 | Heinz Hinkel | In mehrere Teile zerlegbares Kleinharmonium |
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