DE212056C - - Google Patents
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- DE212056C DE212056C DENDAT212056D DE212056DA DE212056C DE 212056 C DE212056 C DE 212056C DE NDAT212056 D DENDAT212056 D DE NDAT212056D DE 212056D A DE212056D A DE 212056DA DE 212056 C DE212056 C DE 212056C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21L—MAKING METAL CHAINS
- B21L5/00—Making chains or chain links by working the starting material in such a way that integral, i.e. jointless, chains links are formed
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 212056 KLASSE 49 h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. September 1907 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von
Ketten aus ungeschweißten Gliedern, und zwar jener Art, bei welchen die Glieder aus je zwei
sich unter rechtem Winkel kreuzenden, zusammenhängenden Augen bestehen, und die
durch Zusammenbiegen eines durch ein Auge des vorangehenden Kettengliedes gesteckten,
an den Enden mit Ringen versehenen Werkstückes gebildet werden. Bisher sind derartige
Ketten derart hergestellt worden, daß die zum Durchstecken des mit den Ringen versehenen
Werkstückes dienenden Ringaugen der Glieder längliche Form aufwiesen, so daß die Längsabmessung
der Durchstecköffnung zum mindesten um ein geringes größer war als die
äußere Breitenabmessung des einzuführenden Ringes. Diese Ketten haben jedoch einen
großen Nachteil, der darin besteht, daß die einzelnen Glieder der Kette gegenüber der
Breitenabmessung zu lang sind und infolgedessen für die bestehenden Kettennüsse nicht
verwendet werden können. Es ergeben sich bei Verwendung dieser Kette alle jene Nachteile,
die durch die abnormale Länge der Glieder bedingt werden. Um diesem Übelstande abzuhelfen, hat man nun getrachtet, derartige
Ketten mit möglichst kleinen Gliedaugen herzustellen, um die Länge der fertigen Kettenglieder
der normalen Längenabmessung der Kettenglieder anzupassen. In dieser Hinsicht ist ein Verfahren bekannt geworden, demzufolge
in das unterste Auge des bereits fertigen Kettengliedes ein gegebenenfalls an den freien
Enden vorgestauchtes Materialstück eingeführt wird, worauf die Enden in -Gesenken zu Ringen
geformt und hierauf durch U-förmiges Abbiegen des Werkstückes die endgültige Kettengliedform
gebildet wird. Bei diesem Verfahren mußte aber die für die Form des fertigen Kettengliedes maßgebende Formgebung der
Ringaugen bei an dem Werkstücke hängendem fertigen Kettentrum erfolgen, was den Arbeitsvorgang erschwert und verteuert.
Die vorliegende Erfindung geht von dem Grundgedanken aus, die Form der Ringaugen
schon vor dem Einführen des Werkstückes in das vorangehende Kettenglied festzulegen und ■
nach Einführung des Werkstückes nur noch die Fertigstellung des Kettengliedes durchzuführen,
so daß die Werkstücke in einer Hitze zur Kette vereinigt werden können. Um dies
durchzuführen, wird gemäß der vorliegenden Erfindung ein Materialstück verwendet, wie es
in den Fig. 1 und 2 zur Darstellung gebracht ist. Dieses Materialstück wird aus einem
Stück Rundeisen gewonnen, dessen freie Enden zu ringförmigen Augen ausgebildet werden.
Das die beiden Augen verbindende Mittelstück α weist kreisförmigen Querschnitt
auf, während die beiden Ringaugenhälften b1 und b2 halbkreisförmigen Querschnitt besitzen,
so daß sie bei einer U-förmigen Abbiegung des Materialstückes zur gegenseitigen Anlage
gebracht werden können, in welcher sich die beiden halbkreisförmigen Querschnitte zur
vollen Kreisquerschnittsform ergänzen. Durch eine derartige Abbiegung des Materialstückes
wird in bekannter Weise ein Kettenglied für die Kette gewonnen, indem das mittlere Stück a
das eine Auge, die aneinanderliegenden Teile b1 und b2 das andere Auge bilden.
Um ein derartiges, an beiden Enden mit je einem Auge versehenes Materialstück in das.
bereits fertige freie Auge des vorhergehenden
ίο Kettengliedes der herzustellenden Kette einführen
zu können, muß zunächst das eine der beiden Augen des einzuführenden Materialstückes
zwecks Verringerung seiner Breitenabmessung wieder geschlossen werden. Dies geschieht nach der vorliegenden Erfindung
durch Einrollen des Auges, beispielsweise in der Weise, daß die beiden Längsbogenteile des
Auges b1 durch Abbiegen des Auges um die Längsachse des Materialstückes zusammengelegt
werden. Durch diesen Vorgang erhält das Materialstück die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Form und kann, wie in Fig. 5'
und 6 gezeigt, durch das freie Auge c des vorangehenden Kettengliedes eingeführt 'werden.
Ist letzteres geschehen, so wird das geschlossene Auge des Materialstückes durch
Aufbiegen der Längsbogenteile wieder in seine ursprüngliche Form gebracht, wie. in den
Fig. 7 und 8 zur Darstellung gebracht ist; nunmehr kann das Kettenglied seine endgültige
Form erhalten, was dadurch geschieht, daß die beiden Ringaugenhälften in bekannter
Weise senkrecht zu ihrer Ebene in Richtung der in Fig. 7 angegebenen Pfeile gegeneinander
bewegt werden, bis ihre ebenen Unterflächen zur Anlage gelangen, wodurch sie sich zur
Bildung des einen Auges schließen, während das zweite Auge von dem hierbei U-förmig
abgebogenen Mittelstück gebildet wird, wie in Fig. 1J-, punktiert angedeutet ist. ·
Das Verfahren, wie es eben beschrieben wurde, hat den bekannten Verfahren gegenüber
in erster Linie den Vorteil, daß das Materialstück, das das Kettenglied zu bilden bestimmt
ist, unabhängig von dem bereits fertiggestellten Kettentrum hergestellt werden kann. Es stellt sohin ein Vorprodukt dar,
das erst dann zur weiteren Bearbeitung gelangt, sobald aus dem Vorprodukt eine Kette
gebildet werden soll.
Claims (1)
- Patent- Anspruch :Verfahren zur Herstellung von ungeschweißten Ketten, deren einzelne Glieder aus je zwei sich unter rechtem Winkel kreuzenden, zusammenhängenden Augen be- : stehen, und die durch Zusammenbiegen eines durch ein Auge des vorangehenden Kettengliedes gesteckten, an ' den Enden mit Ringen versehenen Werkstückes gebildet werden, dadurch, gekennzeichnet, daß der eine. dieser beiden Ringe, durch Zusammenbiegen seiner Längsbogenteile um die Längsachse des Werkstückes eingerollt, in das freie Auge des vorangehenden Kettengliedes eingeführt und hierauf wieder geöffnet wird, zum Zwecke, die Augen der Kettenglieder möglichst klein machen zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212056C true DE212056C (de) |
Family
ID=473813
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212056D Active DE212056C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212056C (de) |
-
0
- DE DENDAT212056D patent/DE212056C/de active Active
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