DE21203C - Faltenlegapparat und Stoffführung an Nähmaschinen - Google Patents

Faltenlegapparat und Stoffführung an Nähmaschinen

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DE21203C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B35/00Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for
    • D05B35/08Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for for ruching, gathering, casing, or filling lace, ribbons, or bindings; Pleating devices; Cuttlers; Gathering feet; Crimpers; Curlers; Rufflers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE S2: Nähmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1882 ab.
Auf den beiliegenden Zeichnungen sind die Einrichtungen zum Faltenlegen in den Fig. 1 bis 10 dargestellt. .
Fig. ι ist die Maschine mit dem Faltenlegapparat und der Stoffführung nebst dem darauf befindlichen Stoff in perspectivischer Ansicht.
Fig. 2 ist die Vorderansicht des Faltenlegapparates mit zusammengeschlagenen Stoffhaltern.
Fig. 3 ist der Faltenleger, perspectivisch gezeichnet, mit aufgeklappten Stoffhaltern.
Fig. 4 bis 10 sind Details des Faltenlegers.
Fig. 11 ist eine perspectivische Ansicht der Maschine, eingerichtet zum Einfassen, Stopfen und Kräuseln.
Die Fig. 12, 13 und 14 zeigen die einzelnen Theile der Einrichtung von Fig. 11.
Der Faltenleger besteht aus den beiden Stoffhaltern H und J und den damit verbundenen, zur Bewegung und Adjustirung derselben dienenden Theilen.
Der untere Stoffhalter J dreht sich um den Zapfen k der schrägen Platte /, die mit einer Bodenplatte C1 versehen und an den erhöhten Theil X des Tisches P angeschraubt ist.
Die Platte C mit dem Winkel D und der darauf verschiebbar angebrachten Platte E läfst sich durch Drehung der Schraubenspindel c2 vermittelst der Getriebe ii1 und des Knopfes/1 der Länge nach verschieben. Das Mafs dieser Verschiebung läfst sich durch den Zeiger c1 auf der Eintheilung r ablesen.
Der Halter J ist aus zwei Theilen zusammengesetzt; der obere, in die Querschiene/ endigende Theil besteht aus einem leichten, unten offenen Rahmen, der bei Y mit dem unteren, um k drehbaren Theil durch zwei Schrauben verbunden ist.
Der Halter J läfst sich in der Richtung seiner Länge verstellen und das Mafs dieser Verschiebung, durch den Zeiger s auf der Eintheilung t ablesen. Vermittelst der Mutter-/1 läfst sich der Stoffhalter J in der Stellung Fig. 2 feststellen, wozu auch der federnde Klemmbacken m1 dient. Aufserdem ist der obere Theil des Stoffhalters J noch mit einer auf dem einen Schenkel dieses Halters in dem Schlitz 0 verschiebbaren und durch die Schraube q2 festzustellenden Querplatte K versehen, welche einen umgebogenen Rand q hat.
Die Weite des zwischen der schrägen Platte E und dem Winkel D befindlichen Spaltes c läfst sich vermittelst der Schraube bl beliebig verändern. Diese Schraube geht durch den Schlitz/ in der Platte F, welche im Spalt c angebracht ist, an ihrem oberen Ende die Faltenführung/1 hat und sich quer über die Längsrichtung der Platte C verschieben läfst.
An dem äufseren Ende der schrägen Platte E ist der obere Stoffhalter H im Scharnier G drehbar angebracht. Dieser Halter ist mit einem Theil in der Führung g verschiebbar und an seinem oberen Theil mit dem Flantsch h versehen, an welchem die Winkelplatte, ZT1 durch die Schraube P verstellbar befestigt ist. Durch die Schraube e%, den Schlitz el und die Schraube e läfst sich der niedergeklappte Halter H in beliebiger Stellung auf der schrägen Platte E feststellen. Die an den oberen und unteren Enden des Halters H befindlichen, verstellbaren Platten ζ und z1 dienen zur Stoffführung.
Will man mit diesem Faltenleger arbeiten, so befinden sich die Stoffhalter II und J in der Stellung Fig. 3 zurückgedreht oder aufgeklappt.
Der untere Halter J wird zuerst heruntergedreht und festgestellt, so dafs der äufsere Rand der Querschiene j die Stichlinie der Nadel um die Faltenbreite überragt.
Beträgt die letztere z. B. 3 mm, so mufs der Rand der Querschiene j um 3 mm jenseits der Stichlinie stehen. Der Stoff wird um den Rand der Querschiene/gefaltet, so dafs diese Schiene unterhalb des Stoffes und der umgebogene Stoffrand unterhalb der Schiene liegt. Der obere Stoffhalter H wird nun auf den Stoff heruntergeklappt und so eingestellt, dafs der vordere Rand von H1 gegen den um den Rand von j umgebogenen Stoff prefst, um jede Verschiebung der Falte zu verhindern.
Beim nunmehrigen Anlassen· der Maschine wird der aus dem Faltenleger kommende Stoff unter der Nadel hingeführt und eine erste fortlaufende ununterbrochene Falte gebildet. Die nächste Falte soll 5 mm von der vorhergehenden abstehen. Um dieselbe zu bilden, müssen die Stoffhalter in die Stellung. Fig. 3 gedreht werden. In dieser Stellung kann der Stoff auf die Seite geschoben werden, um an die darunter befindlichen Theile zu gelangen.
Durch Lösen der Schraube α und , Drehen des Knopfes /' verschiebt man jetzt die Platte C mit E und D, bis die zwischen beiden letztgenannten Theile.n befindliche Spalte c sich in einem Abstand von 5 mm jenseits der Stichlinie befindet.
Alsdann legt man die zuerst gebildete Falte in den Spalt c ein und stellt dann die Querplatte K des wieder heruntergedrehten Halters_/ so, dafs sie mit dem umgebogenen Rand q auf die im Spalt c eingelegte erste Falte drückt. Hierdurch wird die erste Falte im Spalt geführt, ohne deren herabgehende Bewegung zu hemmen, während die Nadel die zweite Falte aus dem um den Rand der Querstange j gebogenen Stoff näht.
Indem man die nach einander genähten Falten abwechselnd immer in den Spalt c einlegt und den Rand q der Querplatte einstellt, erhält man gleich weit von einander abstehende Falten. Die Eintheilung r der Platte C1 dient zur genauen Einstellung des Spaltes c oder zur Abmessung des Faltenabstandes, während die Eintheilung t auf dem Halter J zum Abmessen der Faltenweite dient.
Die Winkelplatte Hx ist je nach der Stoffdicke verstellbar, ebenso wie die Platte F zur Unterstützung und Faltenführung, je nach der Faltenbreite, verstellbar ist.
Die Breite des Spaltes c .kann je nach der Stoffdicke verstellt werden. Der an der unteren Ecke der schrägen Platte E befindliche gewölbte, keilförmige Ansatz d. dient dazu, die durch die Spalte sich nach abwärts zu bewegenden fertigen Falten beim Verlassen des Spaltes aus der verticalen Lage in eine horizontale zu drehen.
Die beiden Enden des Stoffes sind so mit einander verbunden, dafs derselbe einen endlosen Streifen bildet. Derselbe ist in Fig. 1 mit W bezeichnet, läuft über die Rolle S' und das schräg stehende Stoffbrett .S herab nach dem Faltenleger. Dieses Brett mit den beiden Führungswalzen S1 und V ruht mit der Stange r1 in den vertical verstellbaren Bolzen υ1 und auf der Stütze T und ist daher in zwei Richtungen und in Bezug auf seine Schräge verstellbar.
Die Maschine zieht den Stoff über das Brett »S herab, wobei die vorhergehende fertige Falte in dem Spalt c geführt wird und die Falte, an welcher genäht wird, nach unten zu über die Leitwalze Q herabgleitet.

Claims (2)

Pa te nt-An Sprüche:
1. Die durch Fig. 1 bis 10 dargestellte Vorrichtung zum Faltenlegen, bestehend aus den beiden Stoffhaltern H und J in Verbindung mit dem Spalt c, wodurch die Breite und der Abstand der Falten genau regulirt und der Stoff gefaltet wird, ohne denselben von der Maschine wegnehmen zu müssen.
2. . Die aus dem beweglichen Stoffbrett S mit
den Leitwalzen S1 Q V versehene Stoffführung des einen endlosen Streifen W bildenden Stoffes, wie in Fig. 1.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT21203D Faltenlegapparat und Stoffführung an Nähmaschinen Active DE21203C (de)

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