DE289808C - - Google Patents
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- DE289808C DE289808C DENDAT289808D DE289808DA DE289808C DE 289808 C DE289808 C DE 289808C DE NDAT289808 D DENDAT289808 D DE NDAT289808D DE 289808D A DE289808D A DE 289808DA DE 289808 C DE289808 C DE 289808C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B35/00—Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for
- D05B35/06—Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for for attaching bands, ribbons, strips, or tapes or for binding
- D05B35/062—Work-feeding or -handling elements not otherwise provided for for attaching bands, ribbons, strips, or tapes or for binding with hem-turning
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B29/00—Pressers; Presser feet
- D05B29/06—Presser feet
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES :
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 289808 KLASSE 52«. GRUPPE 53.'
THE SINGER MANUFACTURING COMPANf in ELIZABETH, New Jersey, V. St. A. '
iDoppelfaltvorrichtung für Nähmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Januar 1915 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Faltvorrichtung für Nähmaschinen, mit deren Hilfe
gleichzeitig zwei entgegengesetzt liegende Falten gebildet und genäht werden körinen, und
hat zum Zweck, eine leicht einstellbare Anordnung zu treffen, mit deren Hilfe die Falten
verschiedene Breiten auf den beiden 'Seiten der Nahtlinien erhalten, wobei der Stoff der
Stichbildungsvorrichtung in bequemer Weise ίο zugeführt wird.
In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist eine schaubildliche Ansicht der Faltvorrichtung mit einem Teil der Grundplatte,
der Stichbildungs- und der Vorschubvorrichtungen der Nähmaschine. ..■:,.
Fig. 2 ist eine Ansicht der abgenommenen Faltschienen und ihrer Einstellungsorgane von
oben.
-Fig. 3 ist eine Seitenansicht 'der Vorrichtung nach Fig. 2. · .
Fig. 4 ist eine Ansicht der abgenommenen Stofführungsklingen und der Faltenführung.
Fig. 5 ist ein Querschnitt- nach der Linie
x-x von Fig. i. -■-
Fig. 6 ist ein-Querschnitt nach der Linie x'-x' von Fig.; 3i und - ' , . *
Fig. 7 sind schäübildliche. Ansichten von
Einzelheiten. "'
ι ist ^ die Grundplatte der Nähmaschine,
2 und 3 die voideie und die hinteie Schiebeplatte,
4 ist die Stichplatte, 5 dei Stoffdiucker,
6 die Diuckei stange, 7 die Nadelstange mit
den Nadeln 8, 9 dei Stoffschieber, 10 ein Teil
des Maschinenkopfes
11 ist ein Ansatz, dei an dem Maschinen-
ti
40
kopf 10 mit Schrauben 12 befestigt ist, von
denen nur eine dargestellt ist. Der untere Arm 13 des Ansatzes 11 trägt verschiebbar befestigte
Platten 14, an deren äußeren Stirnflächen mittels der Schrauben ^15 ein Paar zusammenwirkende
Stofführungsklingen i6 und ■».
17 befestigt sind, die die Tiefe der herzu- ~
stellenden Falten bestimmen. Die Schraube
18 dient dazu, die. Führungsklingen in der ge- /45
wünschten Stellung zueinander festzuhalten.
19 ist eine seitliche Faltenführung/. die-mittels
eines Armes 20 öinstellbar an dem Ansatz 11
mit Hilfe einer. Schraube 21 befestigt ist.
■ 22 ist die Grundplatte der Faltvorrichtung, die mittels Schrauben 23 an der Maschinengrundplatte
befestigt ist. 'Tn de,r_Nähe des -Stoffeintrittsendes ist an der Grundplatte 22
ein rohrf örmiges Lager 24 befestigt, s:auf "welchem
ein schwingender Einstellärm 26 für die Faltenbreite sitzt, der gegen zufällige Bewegung
durch eine Schraube 25. und eine Scheibe 25' gesichert ist. Auf der .Lagerbuchse 24
sijtzt ferner ein schwingerMe'r.'' Stellhebel 27,
■gegen den eine federnd angeordnete Scheibe 28
in dem Sinne wirkt, den Bewegungen des He •bels 27 einen leichten Widerstand entgegenzusetzen.
. Eine Schelle 29 sichert mittels dei Schraube 30 die Teile 26, 27 * und 28 gegen
senkrechte Bewegung auf deriiltohrformigen
Lager 24. -7 31 ist ein Einstellafin, der mit
einem Zapfen 32 und einem abwärts sich erstreckenden
rohifoimigen Lager 33 versehen ist, 34 ist ein Einstellarm, der mit einem ab
w arts sich ei sti eckenden Lagei zapfen 35 und
.einem Zapfen 36 versehen ist ^
Beim Zusammenbauen der Teile 26 bis-
70
wird wie folgt verfahren. Die Teile 26, 27, 28
und 29 werden auf dem rohrförmigen Lager 24 in der in Fig. 7 dargestellten Reihenfolge
aufgebracht. Das rohrförmige Lager 33 wird nun in das Lager 24 eingesetzt und tritt um
ein genügendes Stück unterhalb der Grundplatte 22 hervor, um einen zweiten Einstellhebel
37 aufzunehmen, der mittels Schraube 38 (in punktierten Linien in Fig. 7 angegeben)
auf dem Lager 33 befestigt wird. Darauf wird der Lagerzapfen 35 in das Lager 33 eingesteckt,
sein unteres Ende ragt unterhalb des unteren Endes des Lagers 33 um eine genügende
Entfernung hervor, um den Einstellhebel 39 aufzunehmen, der mittels der Schraube 40 am Lagerzapfen 35 befestigt
wird. Ein Zapfen 41, der von einem Arm 42 des Stellhebels 27 getragen wird, tritt in eine
öffnung 43 in dem Handgriff 44 des Stellhebeis 39 ein, und eine auf dem Zapfen 41 befestigte
Unterlegscheibe 45 gleitet an der Unterseite der Grundplatte 22. Der Hebel 27 liegt dabei wie ersichtlich auf der Oberseite
der mit einem entsprechenden bogenförmigen Schlitz versehenen Grundplatte 22, der Hebel
39 auf der Unterseite.
An dem Stoffaustrittsende der Faltvorrichtung ist die Grundpla'tte 22 mit einem zweiten
rohrförmigen Lager 47 versehen, in welchem ein rohrförmiges Lager 48 eingesetzt ist, das
an seinem oberen Ende einen Spreizarm 49 mit dem Zapfen 50 trägt. An dem unteren
Ende des Lagers 48 ist mittels der Schraube 51 ein Kurbelarm 52 befestigt, dessen äußeres
Ende drehbar mit einem Ende einer Verbindungsstange 53 verbunden ist, deren anderes
Ende drehbar mit einem vom Stellhebel 37 getragenen Einstellarm 54 gleichfalls drehbar
verbunden ist.
55 ist ein in dem Lager 48 ruhender Lagerzapfen, der an seinem oberen Ende einen
Spreizarm 56 mit einem Zapfen 57 trägt. Der Lagerzapfen 55 ragt unterhalb des Lagers 48
ein genügendes Stück hervor, so daß der Kurbeiarm 58 mit Hilfe der Schraube 59 daran befestigt
werden kann. Das andere Ende des Kurbelarmes 58 ist drehbar mit einem Ende
einer Verbindungsstange 60 verbunden, deren anderes Ende drehbar mit dem Hebel 39 verbunden
ist.
61 ist die linke und 62 die rechte Faltschiene,
deren gegenseitige Lage die Breite der herzustellenden Doppelfalte bestimmt. Jede dieser Schienen ist aus zwei übereinanderliegenden
Platten 63 und 64, die mit Schrauben 65 miteinander verbunden sind, gebildet.
Die Faltschiene 61 besitzt Schlitze 66 und 67, in welchen die Zapfen 36 bzw. 57 verschiebbar
angeordnet sind. Die Faltschiene 62 besitzt entsprechende Schlitze 68 und 69, in
welchen die Zapfen 32 und 50 verschiebbar liegen. 70 und 71 sind zusammenwirkende.
Schwingarme, die mit einem Ende auf einem Zapfen 72 drehbar angeordnet sind, der mittels
der Schraube 73 in der Grundplatte 22 befestigt ist. Die anderen Enden 74 und 75
(punktiert gezeichnet) der Schwingarme 70 bzw. 71 sind drehbar mittels Zapfen 76 bzw.
JJ an den entsprechenden Schienen 61 und 62 befestigt, wodurch die Schienen gegen Bewegung
in ihrer Längsrichtung gesichert sind. Die Platten 64 sind entsprechend ausgeschnitten,
um die Bewegung der Faltschienen und der unmittelbar mit ihnen verbundenen Teile
zu gestatten. Die Spreizarme 49 und 56 sind vorzugsweise um ein geringes länger als die
Spreizarme 31 und 34 und bewirken so die Einstellung der Schienen 61 und 62 in einem
sehr spitzen Winkel zur Nahtlinie. Aus dem Vorhergehenden ist zu ersehen, daß die Einstellung
der Schiene 61 durch Drehung des Handgriffes 44 bewirkt wird, welcher mit den
Zapfen 36 und 57 durch die Organe 34, 35, 39, 60, 58, 55 und 56 verbunden ist, und die Einstellung
der Schiene 62 durch Betätigung des Hebels 37 erfolgt, der mit den Zapfen 32 und
50 durch die Organe 31, 33, 38, 54, 53, 52, 48 und 49 verbunden ist, wobei jede Faltschiene
unabhängig von der anderen eingestellt werden kann, so daß Falten von gleicher oder ungleicher
Breite zu beiden Seiten der Nahtlinien gebildet werden können.
Wenn etwa die Einstellung der Teile, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, eine Falte von
ιV4 Zoll (44 mm) Breite ergibt, so würden
schmalere Falten erhalten werden durch Verstellung des Stellarmes 26 in der Pfeilrichtung
t und breitere Falten durch Verstellung des Armes in entgegengesetzter Richtung.
Wenn es ge^vünscht wird, Falten zu erhalten,
die auf einer Seite der Naht breiter sind als auf der anderen, so würde entweder der Hebel
27 oder 37, je nachdem auf welcher Seite der Naht die schmalere Falte erhalten werden soll,
von dem Arm 26 hinweg nach demjenigen Teilstrich der Skala b bewegt werden, welcher
die gewünschte Faltenbreite angibt.
Bei der Herstellung von Doppelfalten ist es meist nötig, den Stoff unter der Nadel nach
dem Beginn des Nähvorganges einzustellen, wenn eine Naht in bezug auf die andere weiter
vorgeschritten ist infolge zufälligen Reißens eines der Nähfäden. Wenn solche Einstellung
vorgenommen wird, so ist es erwünscht, den Stoff durch Verschieben der einen Faltschiene, in der vorliegenden Vorrichtung
der Schiene 61, nach den Nadeln zu freizugeben; die Rückbewegung der Schiene
61 in ihre Normalstellung wird durch den Arm 26 geregelt,. indem dieser als Anschlag für den
zurückzuführenden Hebel, in diesem Falle Hebel 27, dient, so daß sich die Verstellung der
Faltschienen, ohne daß der Stoff in Unordnung gebracht wird und ohne Berücksichtigung
der Skaleneinteilung, bewerkstelligen läßt. ' ..
Die punktierten Linien A-A in Fig. 5 stellen die Nahtlinien dar.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Doppelfaltvorrichtung für Nähmaschinen mit zwei die Falttiefe bestimmenden Stofführurigsklingen über der Nähmaschinengrundplatte und zwei die Breite der Doppelfalte bestimmenden verstellbaren Faltschienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltschienen (61, 62) unabhängig voneinander so in bezug auf die Nahtlinien eingestellt und festgestellt werden können, daß auf beiden Seiten der Nahtlinien Falten verschiedener Breite entstehen, wobei ein einstellbares Regelungsorgan als Anschlag dient, wenn die Faltschienen in ihre Arbeitsstellungen zurückgeführt werden, faljs sie aus irgendeinem Grunde vorübergehend aus ihrer Arbeitsstellung entfernt worden sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE289808C true DE289808C (de) |
Family
ID=544811
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT289808D Active DE289808C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE289808C (de) |
-
0
- DE DENDAT289808D patent/DE289808C/de active Active
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