DE211792C - - Google Patents

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DE211792C
DE211792C DENDAT211792D DE211792DA DE211792C DE 211792 C DE211792 C DE 211792C DE NDAT211792 D DENDAT211792 D DE NDAT211792D DE 211792D A DE211792D A DE 211792DA DE 211792 C DE211792 C DE 211792C
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stocking
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21HINCANDESCENT MANTLES; OTHER INCANDESCENT BODIES HEATED BY COMBUSTION
    • F21H3/00Manufacturing incandescent mantles; Treatment prior to use, e.g. burning-off; Machines for manufacturing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Socks And Pantyhose (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4/. GRUPPE
LUDWIG SEVERIN in HAGEN i.W.
Nach den bisherigen Verfahren zur Herstellung von Glühstrümpfen für nach oben brennendes Glühlicht wird zur Bildung des
' Kopfes der obere Rand des Schlauches, gleichviel ob dieser einfach umgelegt oder mit einem Tüll- oder gewebten Streifen besetzt ist, von Hand oder maschinell in Falten gelegt; dann wird durch einen besonderen Arbeitsgang der Asbestfaden auch mittels Hand
ίο oder maschinell durchgezogen.
Vorstehendes Verfahren ist umständlich, zeitraubend und daher sehr kostspielig und erfordert außerdem geschickte Arbeiter, wenn eine einigermaßen gleichmäßige Ware erzielt werden soll.
Durch das der Erfindung zugrunde liegende Verfahren sind diese Mangel vollkommen beseitigt. Dies neue Verfahren besteht darin, daß der auf passende Länge geschnittene Strumpf am oberen Rande mit einem Band eingefaßt wird, durch welches ein unverbrennbarer oder anderer Faden derart gezogen ist, daß sich der Rand des Strumpfes beim Anziehen des Einzugsfadens in Falten legt und der Glühkörperkopf gebildet wird. Die in vier Arbeitsgängen bei dem bekannten Verfahren zu verrichtende Arbeit, nämlich Umschlagen des Strumpfrandes, Festnähen desselben am Strumpf, Legen des Bandes in Falten und Durchziehen der unverbrennbaren Schnur, wird bei dem neuen Verfahren durch Annähen des mit dem Einzugsfaden versehenen Einfaßbandes und durch Zusammenziehen zu Falten ersetzt. Die Glühstrümpfe lassen sich nach dem neuen Verfahren also bedeutend billiger und dabei gleichmäßiger herstellen und besitzen noch den besonderen Vorteil, daß sie, durch das Einfaßband, welches beliebig stark gewählt werden kann, verstärkt, am oberen Rande fester sind als die bekannten Ausführungen.
Das Einfaßband kann als solches besonders hergestellt oder aus irgendeinem Erzeugnis der Textilbranche angefertigt sein und zur Erhöhung der Festigkeit noch mit Asbest- oder einer anderen feuerbeständigen Masse durchzogen werden.
An Hand der Zeichnung ist das Verfahren im folgenden erläutert.
Von einem zur Bildung der Strümpfe geeigneten Schlauch 1 von beliebiger Länge (Fig. 1) werden in bekannter Weise Stücke 2 von dem Strumpf entsprechender Länge abgeschnitten (Fig. 2). Abweichend von bekannten Verfahren wird der obere Rand des Strumpfes nun mit einem Band 3 eingefaßt (Fig. 3). Dieses ist im gezeichneten Beispiel ein doppelt gewebtes Band, welches zu beiden. Seiten des Strumpfrandes liegt, letzteren also zwischen sich faßt. In dem Band ist ein Kettfaden 4 aus unverbrennbarer Faser derart eingewebt, daß er in regelmäßig wiederkehrenden Abständen bald auf der Vorder-, bald auf der Rückseite des Bandes flottend liegt und an den Übergangsstellen nur so weit eingebunden isf, daß er bequem durch das Band gezogen werden kann, um letzteres mit dem oberen Strumpfende zur Kopfbildung zusammenzuziehen (Fig. 4). Das Band 3 könnte natürlich auch ein gewöhnliches einfaches doppeltes Band sein, durch welches der Faden 4 erst nachträglich in der gewünschten
Weise gezogen ist. Nach Zusammenziehen des oberen Strumpfendes mittels des Fadens 4, wobei sich das Band 3 sowohl wie der obere Rand des Strumpfes in gleichmäßige Falten legt, wird von dem Faden 4 in bekannter Weise der Aufhänger gebildet und der Strumpf, gleichfalls in bekannter Weise, zum fertigen Produkt (Fig. 5) verarbeitet.

Claims (1)

  1. Pate nt-An spruch:
    Verfahren zur Herstellung von Glühstrümpfen für nach oben brennendes Gaslicht,, dadurch gekennzeichnet, daß man die von einem zur Bildung der Strümpfe geeigneten Schlauch auf entsprechende Länge abgeschnittenen Stücke am oberen Rand mit einem Band einfaßt, das mit einem in gleichmäßigen Abständen flottend bald auf der Vorder-, bald auf der Rückseite liegenden, unverbrennbären Faden durchzogen ist, daß man den Faden zum Zusammenziehen des oberen Strumpfendes, zur Falten- und Kopfbildung und zur Bildung des Aufhängers benutzt und dann den Strumpf in sonst bekannter Weise fertigstellt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2715825A (en) * 1951-12-07 1955-08-23 Harold F Zimmerman Mantles

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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