DE211373C - Vorrichtung zum Pressen von Zigarren - Google Patents

Vorrichtung zum Pressen von Zigarren

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Publication number
DE211373C
DE211373C DE1908211373D DE211373DA DE211373C DE 211373 C DE211373 C DE 211373C DE 1908211373 D DE1908211373 D DE 1908211373D DE 211373D A DE211373D A DE 211373DA DE 211373 C DE211373 C DE 211373C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cigars
pressing
elastic
wave
press
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Expired
Application number
DE1908211373D
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Woerner
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Publication date
Application filed filed Critical
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Publication of DE211373C publication Critical patent/DE211373C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/38Final treatment of cigars, e.g. sorting
    • A24C1/44Bundling and pressing devices for cigars

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
~ M 211373-( KLASSE 79 b. GRUPPE
ROBERT WOERNER in MANNHEIM. Vorrichtung zum Pressen von Zigarren.
Zusatz zum Patente 167267 vom n. Januar 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Juni 1908 ab. Längste Dauer: 10. Januar 1920.
In dem Patent 167267 ist ein Verfahren zum Pressen von Zigarren unter Schutz gestellt, wonacR die Pressung ruckweise bzw. in schrittweiser Steigerung, und zwar zweckmäßig so ausgeübt wird, daß wagerechtes und senkrechtes Drücken sich, abwechselt. Ferner ist in demselben die Verwendung von Zwischenstücken zwischen den verschiedenen Schichten und die Benutzung besonders geformter söge-, nannter Mundstücke zur Stützung der Zigarrenspitzen beschrieben/ Der Zweck dieses Arbeitsverfahrens und der verwendeten besonderen Hilfsmittel ist die Erzielung von Spiegeln in allen Schichten und eine gute Pressung auch eigenartiger wie stark konischer Zigarren-" Sorten.
Es hat sich nun herausgestellt, daß bei dem älteren Verfahren und bei der Benutzung jener älteren Hilfsmittel noch ein erheblicher Mangel bestehen bleibt insofern, als noch nicht die Zigarren der verschiedenen Schichten und innerhalb jeder Schicht alle eine gleichmäßige Pressung erfahren. Bekanntlich erfolgt die Schichtung der Zigarren in der Weise, daß jeweils in einer Reihe 13 oder 12 Zigarren liegen. Es nehmen infolgedessen die Zigarren in den Reihen, in denen nur 12 Zigarren liegen, eine· verhältnismäßig unvorteilhafte Form an, weil nur in den Reihen mit 13 Zigarren die äußersten Zigarren unmittelbar an den Preßbacken des Preßkastens liegen, während die äußersten Zigarren der anderen Reihen die Preßbacken nicht berühren. Die Seitenpressung geschieht deshalb in letzterem Falle nur mittelbar, nämlich in der Weise, daß der Druck von den äußeren Zigarren der Reihen mit 13 Zigarren auf die benachbarten Zigarren der anderen Lagen übertragen wird. Von den in den 12 Zigarren-Lagen befindlichen Zigarren werden demzu-Eolge nur die mehr im Innern liegenden Zigarren gut gepreßt, während die außen liegenden Zigarren eine schlechte Pressung erfahren, was bereits an ihrer starken Deformierung äußerlich erkennbar ist, aber nach 45' den früheren Ausführungen auch ungünstig auf die Regelung der Zugkanäle der Zigarren einwirkt. -
Nach vorliegender Erfindung werden diese Nachteile vermieden, indem man das Pressen der Zigarren nicht mehr in Preßkasten mit starren und ebenen Wänden vornimmt, sondern die Preßbacken elastisch und zweckmäßig auch mit von vornherein wellenförmiger Gestalt ausführt, oder auch bei Weiterbenutzung der älteren Preßkasten elastische und zweckmäßig wellenförmige Einlagen verwendet. Diese Anordnung bewirkt, daß nunmehr alle Zigarren den gleichen Druck erfahren, und ferner auch, daß die Neigung der in der
12 Zigarren-Lage befindlichen Zigarren, die übrigen aus ihrer Lage herauszudrängen, nicht mehr besteht. Die Einlage besteht - aus elastischem Material, wie z. B. vulkanisiertem Gummi.
In der Zeichnung ist als Anwendungsbeispiel der Erfindung ein Preßkasten mit gewellter elastischer Seitenpreßbacke und eine gewellte elastische Preßbackeneinlage dargegestellt, wobei man erkennt, daß die Höhe eines Wellenberges dem halben Durchmesser der Zigarren entspricht. Am Wellenberg liegt dann die 12 Zigarren-Lage an, während die
13 Zigai-ren-Lage sich in das Wellental legt. Die Zwischenstücke können ein- oder mehrteilig sein. Durch die Anwendung dieser neuen Einlage wird weiterhin der Vorteil erreicht, daß ein Zusammenpressen der Zigarren in der Weise, daß sich die Spitzen mehr nähern als die Enden, verhindert wird, da durch diese Einlage die Zigarren in der wagerechten Lage festgehalten werden.
Die Einlage kann sowohl aus einem elastischen Gummikissen als auch aus einem wellenartig gewölbten Bleche bestehen und entweder an die seitlichen Preßbacken herangelegt oder an dieselben angehängt werden. Wie oben erwähnt, kann auch einfach die Klemmbacke selbst mit gewellter Wandung versehen sein. Um einen zu starken Druck der obersten und untersten Zigarrenlage durch den Deckel oder Boden zu verhindern, kann gegebenenfalls auch zwischen diesen letzten Schichten und dem Deckel bzw.- Boden ein elastisches, glattes oder wellenförmiges Zwischenstück eingefügt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Pressen von Zigarre'n nach Patent 167267, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßbacken oder Auflagen auf den Preßbacken elastisch und zweckmäßig wellenförmig ausgebildet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1908211373D 1905-01-10 1908-06-04 Vorrichtung zum Pressen von Zigarren Expired DE211373C (de)

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DE167267T 1905-01-10
DE211373T 1908-06-04
DE233144T 1910-06-02
DE270470T 1912-05-18

Publications (1)

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DE211373C true DE211373C (de) 1909-06-28

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DE270470C (de) 1914-02-16

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