DE211341C - - Google Patents

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DE211341C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/10Locking mechanisms for points; Means for indicating the setting of points

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein Weichenschloß, dessen Schlüssel nur bei richtiger Lage der Weichenzungen abgezogen werden kann. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß zum Verschließen der Weiche ein Gewindebolzen benutzt wird, der mit einer in ihm liegenden federnden Sperre versehen ist. Diese hakenförmige Sperre hält bei zurückgeschraubtem Bolzen den Weichenschlüssel in einer- Nut fest,
ίο gibt jedoch bei eingeschraubtem Bolzen den Schlüssel frei, da sie dann durch die Gewindemutter niedergedrückt wird.
An dem die Weichenzunge verschließenden Gewindebolzen b (Fig. i) befindet sich eine federnde Sperre f, die mit einem hakenförmigen Ansatz g versehen ist. Diese Sperre f wird, falls der Bolzen b aus der Gewindemutter c (Fig. 2) herausgeschraubt wird, durch die Spiralfeder k angehoben, und dadurch wird der Ansatz g in die Nut e des Weichensteckschlüssels h (Fig. 3) eingeführt.
Der Schlüssel h kann nun nicht eher von dem Bolzen b abgezogen werden, bis dieser völlig in die Gewindemutter c eingeschraubt ist, wodurch die Sperre f niedergedrückt wird und der Ansatz g- die Nut e des Schlüssels h freigibt.
Bei geöffneter Weiche (Fig. 4) ist der Bolzen b aus der Gewindemutter c, die in einer besonderen Unterlagplatte α gelagert ist, herausgeschraubt, wodurch der Ansatz g in die Nut e des Schlüssels h eingreift und diesen festhält. Außerdem legt sich bei dieser Stellung der Weiche ein Riegel R, der an der Stirnseite 5 der Weichenzunge befestigt ist, vor den Bolzen b, der dann nicht eher vorgeschraubt werden kann, bis der Riegel R vorgeschoben, d. h. die Weiche in die richtige Verschlußlage gebracht wird.
Fig. 5 zeigt die Weiche verschlossen. Der Bolzen b ist vorgeschraubt, legt sich in die Aussparung i der Weichenzunge und hält diese fest. Durch das Vorschrauben des Bolzens b wird nun die Sperre f niedergedrückt und dadurch der Schlüssel h freigegeben. Ist die Weiche richtig verschlossen, so kann dann der Steckschlüssel abgezogen werden.
Um das Lockerwerden oder das unbefugte Losschrauben des Bolzens von Hand zu verhindern, ist dieser durch eine seitliche, in der Unterlagplatte α angebrachte Stellschraube d mit Spiralfeder gesichert. Hierdurch kann auch der Gang des Bolzens b geregelt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Weichenschloß, dessen Schlüssel nur bei richtig verschlossener Weiche abgezogen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die anliegende Zunge durch Vorschrauben eines Gewindebolzens (b) aus einer Gewindemutter (c) gesichert wird, der hierbei seinen Steckschlüssel (h) durch eine in dessen Nut eingreifende federnde Hakensperre ff, g) festhält, bis bei vollständig eingeschraubtem Bolzen (Weiche verschlossen) die Sperre durch das Muttergewinde niedergedrückt und der Schlüssel freigegeben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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