DE211142C - - Google Patents

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DE211142C
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Germany
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furniture
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B87/00Sectional furniture, i.e. combinations of complete furniture units, e.g. assemblies of furniture units of the same kind such as linkable cabinets, tables, racks or shelf units

Landscapes

  • Combinations Of Kitchen Furniture (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34«. GRUPPE
G.m.b.H. in DRESDEN.
zusammensetzbares Möbel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. September 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein aus kastenförmigen Elementen und Hilfsstücken wie Sockeln, Aufsätzen u. dgl. zusammensetzbares Möbel. Es besteht aus einem Satz von unter sich ungleichen Elementen oder Gruppen von Elementen, deren Form und Größe so gewählt ist, daß ihre Abmessungen nach Länge, Breite und Tiefe stets das Vielfache oder den ohne Rest aufgehenden Bruchteil einer Raumein-
■lo heit darstellen. Man kann deshalb aus demselben Satz mit Hilfe derselben Elemente Möbel von sehr verschiedener Anordnung oder sehr verschiedenem Aufbau zusammensetzen, je nachdem es die Raum Verhältnisse und das Bedürfnis des Besitzers erfordern.
Außer dem Vorteil also, der darin liegt, daß ein derartiges Möbel ein bequemes Verpacken gestattet und daß hierbei zugleich Raum gespart wird, wie das bei häufigen Ortsveränderungen von großer Wichtigkeit ist, wird der weitere große Vorteil erzielt, daß das Möbel, weil es durch Umstellung seiner einzelnen Elemente in ein anderes Möbel umgewandelt werden kann, in zweckmäßiger Weise den räumlichen oder sonstigen Besonderheiten neuer Mietsräume angepaßt werden kann.
Durch die Zurückführung aller Möbelformen auf die verhältnismäßig wenigen und maschinenmäßig herzustellenden Elemente des Satzes wird natürlich auch eine verhältnismäßig billige Herstellung ermöglicht, so daß durch die Erfindung ebenso wie den Ansprüchen an Zweckmäßigkeit bei Benutzung und Fortschaffung auch dem Anspruch an möglichste Wohlfeilheit entsprochen wird.
Aus unter sich teils gleichen, teils ungleichen Elementen zusammensetzbare Möbel sind natürlich bekannt; es sei beispielsweise auf die bekannten Bücherschränke nach einer amerikanischen Erfindung verwiesen. Die vorliegende Erfindung bedeutet aber einen erheblichen Schritt über diese Möbel hinaus, der nicht bloß darin besteht, daß der bisher nur für Bücherschränke benutzte Gedanke nunmehr auf andere Möbel ausgedehnt und entsprechend ausgebildet wurde. Wesentlich ist vielmehr, daß bei den älteren Möbeln die für das vorliegende Möbel kennzeichnenden räumlichen Beziehungen der Elemente des Satzes nicht vorhanden sind, wie man überhaupt von einem Satz nicht wohl sprechen kann. Es fehlt deshalb den älteren Möbeln, die nur ein schlichtes Übereinanderstellen der Gefache und Nebeneinanderstellen der Gefachaufbaue gestatten, die Möglichkeit, bei der Zusammensetzung mit den Elementen im Raum beliebig zu schalten und zu walten, wie mit den Bauklötzchen eines Baukastens, die wegen ihrer räumlichen Zurückbeziehung auf den Würfel als Grundelement nach allen drei Dimensionen des Raumes organisch zusammengesetzt werden können.
Die Zeichnung stellt in Fig. 1 bis 5 das stets aus denselben Elementen, und zwar stets mit derselben Zahl von Elementen zusam-
mengesetzte Möbel dar, und zwar zeigen die Fig. ι bis 3 Zusammensetzungsformen eines an die Wand heranzustellenden »einseitigen« Möbels, während die Fig. 4 und 5 . (Rückansieht und Vorderansicht) ein freistehendes oder »zweiseitiges« Möbel zeigen, das durch Umwandlung aus dem ersten entstanden ist, das in jeder Beziehung einen anderen Charakter zeigt, so daß es sowohl für einen anderen Gebrauchszweck bestimmt erscheint, als auch ganz anderen Raumverhältnissen angepaßt werden kann. Selbstverständlich würde es aber auch möglich sein, aus dem einen Möbel mehrere andere, für verschiedene Zwecke bestimmte Möbel, z. B. Schranke und Komoden, herzustellen.
In Fig. 6 bis 14 sind die Elemente A bis / des Satzes für das Möbel nach Fig. 1 bis 5 dargestellt, und es ist angegeben, wie oft jedes Element im Satz vertreten ist. Die Beziehungen zwischen der Darstellung der einzelnen Elemente und den Zusammensetzungsformen nach Fig. 1 bis 5 ergeben die eingetragenen Buchstaben ohne weiteres.
Die Fig. 15 bis 19 zeigen, wie das einzelne Element bei Innehaltung der äußeren Abmessungen je nach dem Bedarf des Bestellers hinsichtlich der inneren Einrichtung verschieden ausgeführt werden kann, um Möbel so in andere Möbel umwandeln zu können, daß sie für ganz verschiedene Verwendungszwecke geeignet sind. Es handelt sich also mit Bezug auf den Möbelsatz um Abarten des einzelnen Elementes.
Fig. 20 bis 22 stellen Hilfsstücke — Sockel mit Füßen, kastenförmiger Sockel, Unterlegplatte — dar, die in ihren räumlichen Beziehungen natürlich denjenigen der eigentlichen Elemente folgen. In dieser Beziehung geht der Urheber der Erfindung sogar so weit, daß er die Sitzmöbel auf die gleiche Raumeinheit zurückführt, um z. B. zwei oder drei Sessel, die dann ebenfalls Hilfsstücke sind, nebeneinander als Ruhebank in den Aufbau kastenförmiger Elemente einzuschalten.

Claims (1)

  1. PateNT-ANSPRUcH :
    Aus kastenförmigen Elementen und Hilfsstücken wie Sockeln, Aufsätzen u. dgl. zusammensetzbares Möbel, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem Satz von unter sich ungleichen Elementen oder Gruppen von Elementen besteht, deren Form und Größe so gewählt ist, daß ihre Abmessungen nach Länge, Breite und Tiefe stets das Vielfache oder den ohne Rest aufgehenden Bruchteil einer Raumeinheit darstellen, so daß sie in verschiedener Anordnung zu beliebigen Möbeln zusammengesetzt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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