DE210936C - - Google Patents

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DE210936C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D3/00Burners using capillary action
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/31014Wick stop devices; Wick fixing devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

c* ϋ c& *.- b %
KAISERLICHES
PATENTSCHRIFT
- λΜ 210936.-KLASSE 4g. GRUPPE
EHRICH & GRAETZ in BERLIN.
Dochteinstellvorrichtung an Brennern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. April 1908 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Dochteinstellvorrichtung, - bei der ein dreh- und feststellbarer Stellarm an der Dochttriebachse angebracht ist, welcher nach Lösung von der Triebachse und Einstellung des Dochtes in die mit dem Dochtrohrende bündige Putzstellung wieder festgelegt wird nach einer Marke, welche so angebracht ist, daß bei Bewegung des Armes mit der Triebachse bis zu
ίο einem Anschlage der Docht in die richtige Brennstellung gehoben wird. Derartige Dochteinstellvorrichtungen sind an sich bekannt, und die vorliegende Dochteinstellvorrichtung ist dadurch vor ähnlichen Vorrichtungen gekennzeichnet, daß der Stellarm nur in derjenigen Stellung von dem Dochtschlüssel abgekuppelt und mit dem Lampenkörper gekuppelt werden kann und umgekehrt, in welcher er, wenn nach dem Lösen des Armes dem Docht die richtige Putzstellung willkürlich erteilt worden ist, mit dem Dochtschlüssel wieder gekuppelt werden muß, so daß stets die richtige Wiedervereinigung von Docht und Stellarm nach dem Putzen gesichert ist.
Diese Einrichtung ist hier so ausgeführt, daß ein um die Dochttriebachse drehbarer Teil einen an diesem Teil bewegbaren Arm trägt, der in der einen Endstellung mit der Achse gekuppelt ist und mit ihr sich bis zu geeignet angebrachten Anschlägen für die Höchst- und Tiefstellung zu bewegen vermag, während er in der anderen Endstellung in eine an passender Stelle angebrachte Rast am Brennerkörper eingreift und dadurch die willkürliche Drehung bzw. Einstellung des Dochtes mittels Dochtschlüssels gestattet. Die Rast am Brennerkörper ist zwischen zwei Anschlägen derart angeordnet, daß die Rast der mit dem Dochtrohrende bündigen Dochtstellung, der eine Anschlag der Brennstellung und der andere Anschlag der Löschstellung des Dochtes entspricht.
In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt, α ist die Brandscheibe, b ist das Dochtrohr, c der Docht und d die bekannte Dochthalterhülse, in welche die Triebe e, e1 eingreifen. Am Brennerkörper starr angebracht ist eine Anschlagscheibe g, die einerseits den Einschnitt n, andererseits die Anschläge 0 und o1 trägt. Auf der gleichen Achse wie der Dochtschlüssel ist ein drehbares Stück angeordnet, z. B. eine Hülse mit Lappen, in welcher der Drehpunkt eines Winkelhebels h gelagert ist. Der Winkelhebel ist derart gestaltet, daß er in der einen seiner Endstellungen mit der Kante k sich gegen die Rückwand des Dochtschlüssels I anlehnt, in der anderen Endstellung, so wie es in Fig. 2 dargestellt ist, mit seinem Ende i in den Einschnitt η der Anschlagscheibe g eingreift. Damit die Kupplung zwischen dem einen Ende des Winkelhebels und dem Dochtschlüssel eine sichere ist, ist die Rückwand des Dochtschlüsselrades mit Nuten m versehen, in die sich die Kante k des Hebels k eindrückt. Die Einstellung erfolgt bei dieser Bauart derart, daß zunächst der Hebel h mit seinem Ende i in die Rast bzw. den Einschnitt η eingedrückt wird, wobei die Kupplung zwischen Dochtschlüssel / und Hebel h gelöst wird. Man kann dann durch den Dochtschlüssel I den Docht frei auf und nieder bewegen. Hat man
den Docht geputzt, so bringt man ihn alsdann in die mit dem Dochtrohrende bündige Putzstellung und kuppelt nun durch Drehung des Hebels h vermittels seiner Kante k und der Nuten m den Dochtschlüssel mit dem Hebel. Die beiden Anschläge ο und p1 befinden sich von der Rast η nun so weit, daß nach der einen Seite die Brennstellung, nach der anderen Seite die Löschstellung erreicht
ίο wird in dem Augenblick, in welchem das Hebelende i an ο oder o1 anschlägt. Der Hebel kann, da er in den anderen Stellungen mit seinem Ende i ganz oder nahezu an Bewegung verhindert ist, indem er sich" auf den Umfang der Rastenscheibe g stützt, nur wieder in der Putzstellung entkuppelt werden, so daß allfällig nach geschehenem Putzen die richtige Wiedervereinigung zwischen Docht und Stellarm und damit die Begrenzung der Dochtbewegung gegeben ist.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Dochteinstellvorrichtung, an Brennern
    mit auf der Dochttriebachse dreh- und feststellbarem Stellarm und Anschlag zur Bestimmung des Dochtvorschubes, dadurch ■ gekennzeichnet, daß der Stellarm (k, h) nur in jener Stellung von der Dochttriebachse gelöst und gleichzeitig am Brennerkörper festgelegt werden kann, in welcher er nach dem Einstellen des Dochtes bündig mit dem Dochtrohrende und nach dem Putzen wieder mit der Dpchttriebachse verbunden werden soll (nach Lösung vom Brenner), zum Zwecke, die richtige Wiedervereinigung von Docht und Stellarm nach dem Putzen zu sichern.
  2. 2. Dochteinstellvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein um die Dochttriebachse drehbarer Teil einen bewegbaren Arm (h) trägt, welcher in der einen Endstellung (durch m und k) mit der Achse gekuppelt wird, während er nach geeigneter Drehung um die Triebachse in der anderen Endstellung in eine Rast (n) am Brennerkörper eingreift, welche um einen dem Dochtvorschub aus der Putz- in die Brennstellung entsprechenden Abstand von dem der Brennstellung entsprechenden Anschlag (0) entfernt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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