DE210388C - - Google Patents

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DE210388C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/38Synchronous or start-stop systems, e.g. for Baudot code
    • H04L25/40Transmitting circuits; Receiving circuits
    • H04L25/49Transmitting circuits; Receiving circuits using code conversion at the transmitter; using predistortion; using insertion of idle bits for obtaining a desired frequency spectrum; using three or more amplitude levels ; Baseband coding techniques specific to data transmission systems

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  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
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Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 210. GRUPPE
für Linien von hoher Kapazität.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Juli 1908 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Geben und Empfangen induzierter wahrer Stromumkehrungen für Linien von hoher Kapazität, bei welchen der Empfänger im Nebenschluß zur Linie angeordnet ist. Von anderen Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die Primärwickelung einer Induktionsspule des Gebers mit zwei im Primär-Stromkreis in Gegenschaltung liegenden Stromquellen so verbunden ist, daß die beim Öffnen und Schließen des Primärstromkreises in der mit der Linie in Serie geschalteteten Sekundärwickelung der Induktionsspule erzeugten Stromstöße stets die gleiche Spannung besitzen. Außerdem wird durch diese Vorric'htuug erzielt, daß von den im Primärstromkreis in Gegenschaltung angeordneten Stromquellen die eine beim Übertragen von Schriftelementen durch Herstellung eines Nebenschlusses umgangen und so aus dem Primärstromkreis ausgeschaltet wird, wodurch der Vorteil erwächst, daß die Primärleitung nicht immer abwechselnd mit der einen oder der anderen Stromquelle verbunden zu werden braucht.
In der Zeichnung zeigt:'
Fig. ι eine schematische Ansicht des einen Endes eines Kabels, das an beiden Enden mit einer Vorrichtung zum Geben und Empfangen induzierter wahrer Stromumkehrungen versehen ist,
Fig. 2 eiiie Induktionsvorrichtung, mit deren Hilfe die Einstellung der Primärwickelung zur Sekundärwickelung geregelt werden kann,
Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht der Sekundärwickelung, welche erkennen läßt, wie die verschiedenen Lagen der Wickelung parallel oder in Reihe zueinander geschaltet werden können.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist das Kabel 1 unter Zwischenschaltung der Kondensatoren 11 und 16 sowie der Sekundärwickelung 9 einer Induktionsspule bei 2 geerdet, um den Geber 3 in bekannter Weise gegen Erdströme zu schützen. Der Geber 3 besteht hier aus der mit den Stromquellen 4 und 5 verbundenen Primärwickelung 8 einer Induktionsspule. Die Stromquelle.4 besteht aus zwei Zellen, wogegen die Stromquelle 5 nur aus einer Zelle besteht. Beide Stromquellen sind in Gegenschaltung angeordnet. Die Stromquelle 4 liegt in einem Nebenschluß, der mit einer Vorrichtung zum öffnen und Schließen des Nebenschlusses versehen ist, die hier als Gebertaste 7 dargestellt ist. Die Sekundärwickelung 9 ist, wie schon erwähnt, in Reihe mit dem Kabel 1 geschaltet. Der hier als polarisiertes Relais dargestellte Empfänger 13 ist nicht unmittelbar mit dem Kabel 1, sondern in bekannter Weise in Nebenschluß mit dem Kondensator 16 verbunden, welcher Nebenschluß mit regulierbaren Widerständen 15 ausgestattet ist. An Stelle dieser Relaisanordnung kann auch der jetzt übliche Heberschreiber treten.
Beim Telegraphieren ist es nicht nur bequem, sondern auch oft eine Notwendigkeit, daß der Beamte das Verhältnis der Primär-. Wickelung zur Sekundärwickelung nach Be-
lieben ändern kann. Dies läßt sich in der einfachsten und wirksamsten Weise mit Hilfe des Induktionsrohres io (Fig. i) erreichen, denn es ist wohlbekannt, daß, wenn ein Metallrohr zwischen die Primär- und Sekundärwickelung geschoben wird, die Einwirkung der Induktionskraft der Primärwickelung auf die Sekundärwickelung durch einfaches Verschieben des Metallrohres geregelt werden kann.
' In Fig. 2 ist eine Reguliervorrichtung dargestellt, und zwar mit verschiebbarer Primärwickelung. Mit dieser Vorrichtung kann der Beamte die Einwirkung der Induktionskraft der Primärwickelung auf die Sekundärwickelung dadurch regeln, daß er die Primärwickelung weiter in die Sekundärwickelung hineinschiebt bzw. aus der letzteren hervorzieht.
In Fig. 3 ist die Art und Weise angedeutet, in welcher das an den Enden der Sekundärwickelung entstehende Potential erhöht oder vermindert werden kann, indem die Verbindung der verschiedenen Lagen dieser Wickelung einfach miteinander verbunden werden. Hier sind beispielsweise nur drei verschiedene Verbindungsarten angedeutet, es ist aber einleuchtend, daß ebensogut mehr als drei Verbindungsarten wie mehr als vier Lagen möglich sind. In dieser Figur stellt die mit α bezeichnete Verbindungsart die Lagen in Parallelschaltung angeordnet dar, wogegen die mit b bezeichnete Verbindungsart die Wickelungslagen als in Parallel- und Reihenschaltung angeordnet darstellt. Die mit c bezeichnete dritte Verbindungsart der Wickelungslagen zeigt letztere in Reihenschaltung. Die Wirkungsweise der Gebervorrichtung ist folgende:
Es werde angenommen, daß eine Handtaste 7 Verwendung findet, welche nach Fig. 1 eingeschaltet ist; die Primärwickelung 8 ist mit beiden Stromquellen 4 und 5 verbunden, zwischen welchen der Widerstand 18 liegt. Vor Beginn des Gebens stellt der Beamte die Primärwickelung 8 so ein, daß der abgesandte Stromstoß genügt, um den entfernt liegenden Empfänger noch zum Ansprechen zu bringen, aber nicht mehr. Hierauf wird die Taste 7 bedient wie bei der Morsetelegraphie, d. h. der Beamte schließt die Taste für eine kurze Zeitdauer, um einen Punkt anzuzeigen, und für eine längere Zeitdauer, um einen Strich anzugeben. Infolge Schließens· der Taste fließt ein Stromstoß durch die Primärwickelung in der einen Richtung und beim Öffnen der Taste in der entgegengesetzten Richtung.
Jeder dieser Stromstöße induziert in der Sekundärwickelung 9 einen Stromstoß von entgegengesetzter Polarität, und da infolge Gegenschaltung der Batterie 5 und der doppelt so starken Batterie 4 beim Schließen der Taste ein Strom von derselben Spannung durch die Primärleitung fließt, als wenn die Taste geöffnet wird, so ist es einleuchtend, daß auch die durch das öffnen oder Schließen der Taste in der Sekundärwickelung 9 erzeugten Stromstöße stets gleiche Spannung haben. Anstatt der Handtaste können auch selbsttätig arbeitende Instrumente mit oder ohne Verwendung eines Papierstreifens verwendet werden. ,70
Durch die Anordnung der Batterien 4 und 5 in den Primärstromkreis, derart, daß stets eine der Batterien mit letzterem in Verbindung steht, wird der wesentliche Vorteil erzielt, daß die Primärleitung nicht mehr abwechselnd mit der einen oder der anderen Stromquelle in Verbindung gebracht zu werden braucht, wie es der Fall ist, wenn die Primärleitung für gewöhnlich mit keiner der Stromquellen verbunden ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Geben und Empfangen induzierter wahrer Stromumkehrungen für Linien von hoher Kapazität, bei welchen der Empfänger in Nebenschluß an die Linie angeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwickelung (8) einer Induktionsspule (8, 9, 10) des Gebers (3) mit zwei im Primärstromkreis in Gegenschaltung liegenden Stromquellen (4, 5) ungleicher Spannung so verbunden ist, daß die beim öffnen und Schließen eines Schalters des Primär-Stromkreises in der mit der Linie (1) in Serie geschalteten Sekundärwickelung (9) der Induktionsspule (8/ 9, 10) erzeugten Stromstöße stets die gleiche Spannung besitzen. ' .
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den im Primärstromkreis in Gegenschaltung angeordneten ungleichen Stromquellen (4, 5) die stärkere (4) beim Übertragen von Schrift-Zeichenelementen durch. Herstellung eines Nebenschlusses zu ihr für den Primärstromkreis unwirksam gemacht wird, so daß in diesem nun die schwächere Stromquelle (5) zur Wirkung kommt. no
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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