DE210225C - - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M15/00—Inhalators
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Description
| leu l'citni.\ | |
| Cl1-I Ci l:>tTl1ClliJn CW | imnfun^i |
| p., C*'' ί* Pf | |
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ! 210225 KLASSE 30 k. GRUPPE
Dr. IGNATZ PALOCZ in BUDAPEST.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. April 1908 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Inhaliervorrichtung für Inhaliermittel, deren
Bestandteile in getrennten Räumen angeordnet werden müssen und bei welchen die Dämpfe
des einen Bestandteils durch den anderen Bestandteil hindurchgesaugt werden. Durch die
sich bildenden Dämpfe werden die heilkräftigen Mittel mitgerissen. Solche Inhaliermittel
bestehen z. B. aus in äußerst hohem Maße
ίο konzentrierter Salzsäure und aus dem eigentlichen
Heilmittel, welches mit einem Alkali, z. B. mit Ammoniak, gemischt in einem von
der Salzsäure getrennten Räume untergebracht wird. Bisher wurden die beiden Bestandteile
des Inhaliermittels in getrennten Gefäßen untergebracht. Abgesehen davon, daß diese
Anordnung ziemlich komplizierte Vorkehrungen zur Vereinigung der beiden Bestandteile durch
Ansaugen erfordert, ist diese Vorrichtung unhandlich und kann vom Patienten nicht mitgeführt
werden. Nun aber finden Inhaliermittel der genannten Art hauptsächlich bei Krankheiten Verwendung, bei welchen es
wichtig ist, daß der Kranke die Vorrichtung mit sich führt und immer anwenden kann.
Vorliegende Erfindung bildet nun eine einfache und handliche Vorrichtung,. die leicht
gebrauchsfertig in der Tasche getragen werden kann. Die Vorrichtung besteht aus einem
Glasgefäß, welches in zwei Kammern geteilt ist. Eine dieser Kammern dient zur Aufnahme
der auf Watte geträufelten Säure, während in der anderen das eigentliche Heilmittel,
nötigenfalls mit Ammoniak oder einem anderen Alkali gemischt, mittels eines in die Flüssigkeit
getauchten Leinwandbausches untergebracht wird. Die die Satire enthaltende Kammer
besitzt eine kleine Lufteinlaßöffnung, während sich an die andere Kammer das Saugmundstück luftdicht anschließt.
Zur sicheren Trennung der Säure vom Inhalationsmittel bzw. Alkali ist nun zwischen
beiden Kammern eine Flüssigkeitsauffangvorrichtung angeordnet, welche durch eine den
verjüngten Halsteil umgebende Ausbuchtung in Kreisrinnenform gebildet werden kann.
Diese Vorrichtung verhindert ein Überfließen der in der Kammer 2 befindlichen Flüssigkeit
in die andere Kammer. Da von der Säure gewöhnlich nur einige Tropfen auf Watte vorhanden
sind, so ist ein Überfließen der Säure nicht zu befürchten, während das Alkali und
das Heilmittel in überschüssiger Menge verwendet werden. Daher wird die Flüssigkeitsauffangvorrichtung an der das Heilmittel ent-
haltenden Kammer angebracht, die Vorrichtung kann jedoch nötigenfalls auch an beiden
Kammern vorhanden sein.
Die beiden Kammern der Inhaliervorrichtung sind von verschiedener Größe. Die Säure
wird in der kleineren Kammer untergebracht.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitt.
Die aus Glas oder einem anderen geigneten Material bestehende Vorrichtung besteht aus
zwei ungleich großen Kammern 2, 3, die durch einen verjüngten Hals 1 verbunden werden.
In der Kammer 3 wird ein Wattebausch unter-
gebracht, auf welchem sich einige Tropfen hochkonzentrierter Salzsäure befinden, während
die Kammer 2 ein mit dem Heilmittel und mit einem Alkali (Ammoniak) getränktes JLeinwandstück
o. dgl. aufnimmt. Kammer 3 besitzt eine Lufteinlaßöffnung 4. An der Öffnung
der Kammer 2 wird das Saugmundstück 5 angebracht. Beim Ansaugen bilden sich Ammoniumchloriddämpfe, welche das
Heilmittel in beliebigen Dosen, die von der' Konzentration der Heilmittellösung abhängen
— in statu nascendi —, fein verteilt mitreißen. Die das Wesen des Erfindungsgegenstandes
bildende Auffangvorrichtung besteht aus der kreisrinnenförmigen Ausbuchtung 6, welche das Überfließen der Bestandteile des
Inhaliermittels aus einer Kammer in die andere verhindert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch;Aus einem vermittels eines verengten Halsteiles in zwei Kammern geteilten einzigen Rohre bestehende Inhaliervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß im Verbindungsteil der beiden Kammern eine Flüssigkeitsauffangvorrichtung angeordnet ist, die aus einer um den die Kammern verbindenden verjüngten Hals ausgebildeten Ausbuchtung besteht, um das Überfließen der Bestandteile des Inhaliermittels aus einer Kammer in die andere zu verhindern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE210225C true DE210225C (de) |
Family
ID=472133
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT210225D Active DE210225C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE210225C (de) |
-
0
- DE DENDAT210225D patent/DE210225C/de active Active
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