DE540867C - Vorrichtung zum Ausspuelen der Nase - Google Patents

Vorrichtung zum Ausspuelen der Nase

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DE540867C
DE540867C DE1930540867D DE540867DD DE540867C DE 540867 C DE540867 C DE 540867C DE 1930540867 D DE1930540867 D DE 1930540867D DE 540867D D DE540867D D DE 540867DD DE 540867 C DE540867 C DE 540867C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H35/00Baths for specific parts of the body
    • A61H35/04Baths for specific parts of the body for the nose

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ausspülen der Nase Es sind Vorrichtungen zum Ausspülen der Nase, sogenannte Nasenduschen, bekannt, «-elche aus einem Behälter bestehen, der mit einem Schlitz zum Hineinstecken der Nase versehen ist. Allen diesen Vorrichtungen haften nun insofern Mängel an, als ein Füllen der Behälter mit Spülwasser nur bis zu einer geringen Höhe möglich ist, da eine weitere Wassermenge aus dem Schlitz herausfließen würde. Infolgedessen ist man beim Benutzen einer solchen Vorrichtung gezwungen, die Spülflüssigkeit anzusaugen, damit das Wasser auch oben in das Naseninnere dringen kann. Hierdurch kann aber leicht Wasser in die Luftröhre gelangen, was bekanntlich nicht ungefährlich ist. Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß beim Ansaugen des Spülwassers der in der Nase befindliche Staub nach der Nasenhöhle und schließlich in den Mund gezogen wird.
  • Alle diese Nachteile werden durch den Gegenstand der Erfindung beseitigt, indem eine Vorrichtung geschaffen worden ist, bei welchem eine gründliche Nasenreinigung stattfindet, ohne daß das Spülwasser angesaugt zu werden braucht.
  • Gemäß der Erfindung besteht die Vorrichtung aus zwei in vorteilhaft rechtem Winkel zueinander und in Verbindung miteinander stehenden Behältern, deren einer zur Aufnahme der Spülflüssigkeit bestimmt ist, während der andere in bekannter Weise mit einem Ausschnitt versehen ist, der zum Einführen der Nase in den Behälter dient. Durch diese Anordnung ist erreicht, daß beim Benutzen der Vorrichtung das Wasser in der Nase bis zur Nasenwurzel ansteigt, ohne daß es angesaugt zu werden braucht, so daß alle Unreinigkeiten in das Spülwasser abgeführt werden.
  • Die beiden im Winkel zueinander stehenden Behälter können sowohl fest oder auch lösbar miteinander verbunden sein. Zwischen den Behältern kann auch eine Flüssigkeitsleitung, wie eine Rinne, ein Rohr o. dgl., angebracht sein. Vorteilhaft ist der Rand des Ausschnittes in dem Spülbehälter mit einer Dichtungsleiste aus Gummi o. dgl. versehen, so daß beim Gebrauch der Vorrichtung das Spülwasser nicht zwischen dem Schlitzrande und der Nase hereindringen kann.
  • Auf der Zeichnung sind einige beispielsweise Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Vorrichtung im Schaubild, Abb. z eine weitere Ausbildungsform derselben in Seitenansicht, Abb. 3 eine der Ausführung nach Abb. ähnliche Ausführung, Abb. 4., 5 und 6 die Anwendungsart der Vorrichtung gemäß Abb. i schematisch in Seitenansicht.
  • Die Vorrichtung gemäß Abb. i besteht aus einem zur Aufnahme der Spülflüssigkeit bestimmten Behälter a beliebiger Form, welcher vorteilhaft im rechten Winkel zu dem Behälter b angeordnet ist. Dieser Behälter b hat einen Ausschnitt c, welcher zum Einführen der Nase in den Behälter bestimmt ist. Gemäß Abb. i ist zwischen den Behältern a und b eine Rinne d vorgesehen, welche zum Überleiten der aus dem Behälter a kommenden Flüssigkeit dient. Gemäß Abb. 2 sind die Behälter a, b ohne Zwischenschaltung einer Überleitungsrinne miteinander verbunden. Während bei der Ausführung gemäß Abb. i die Behälter a, b quaderförmig ausgebildet und entweder starr oder gelenkig durch die Überleitungsrinne d miteinander verbunden sind, sind die Behälter gemäß Abb.2 zylindrisch gestaltet. Die Behälter können aber auch oval, sechseckig oder sonst geformt sein. Sie können ferner fest oder lösbar miteinander verbunden sein. Bei der Ausführung gemäß Abb. 3 ist der Behälter a durch ein kurzes Rohrstück e mit dem Behälter b verbunden. Der Behälter a ist hierbei geschlossen ausgeführt und hat einen Einfüllungsstutzen f, welcher mittels eines Stopfens g verschlossen werden kann. Diese Ausführung kann aus Glas, Porzellan o. dgl. bestehen, während die Ausführung gemäß Abb. i und 2 neben diesen Materialien auch noch aus Metall hergestellt sein kann.
  • Die Behälter a und b können auch durch ein Scharnier miteinander verbunden sein, so daß sie bei Nichtgebrauch, nebeneinander geklappt, leicht aufbewahrt werden können, während sie zum Zwecke des Gebrauches gegeneinander in die richtige Winkelstellung gebracht und in dieser durch eine Sperrvorrichtung gesichert werden.
  • Die Verbindung der beiden Behälter miteinander bzw. auch mit einem zwischen ihnen anzuordnenden Überleitungsstück, wie Rohr, Rinne u. dgl., kann auch dadurch vorgenommen werden, daß die entsprechenden Einzelteile der--Vorrichtung mit Klemmvorrichtungen beliebiger Art ausgestattet sind, die das flüssigkeitsdichte Aneinanderschließen gewährleisten.
  • Die Wirkungsweise bzw. Anwendungsart der neuen Vorrichtung ist folgende: Vorerst wird, wie aus Abb. q. zu entnehmen ist, der Behälter a mit der Spülfliissigkeit, die auch mit desinfizierenden oder medizinisch wirkenden Zusätzen versehen sein kann, gefüllt. Hierauf legt man die Nase in den Ausschnitt c des Behälters b derart, daß die restliche Fläche der Vorderseite des Behälters b sich dicht auf die an die Nase anschließenden Hautpartien legt. Um eine größere Abdichtung zu erlangen, kann der Rand des Ausschnittes c mit einer Dichtungsleiste aus Gummi o. dgl. ausgestattet sein. Nunmehr wird, wie aus Abb. 5 zu entnehmen ist, der Behälter a langsam hochgeschoben, so daß die in ihm befindliche Flüssigkeit über die Rinne d in den Behälter b gelangt. Da nun die Nasenöffnungen sich nahe dem Boden des Behälters b befinden, steigt die Flüssigkeit in gleichem Maße, wie sie in den Behälter b gelangt, auch in den Nasenöffnungen hoch und gelangt, wie aus Abb. 5 ersichtlich, welche die Endstellung beim Gebrauchsvorgange zeigt, bis hoch in die Nase hinein, was aus dem gestrichelt gezeichneten Wasserstand zu ersehen ist. Dieses in den Nasengängen befindliche Wasser kann man durch Ausstoßen der Luft durch die Nase daraus entfernen und wieder einlaufen lassen. Durch diesen gurgelähnlichen Vorgang, der beliebig oft wiederholt werden kann, ist eine wirkliche und unschädliche Reinigung der durch die Nase führenden Atmungsgänge erreicht. Nach beendeter Spülung beugt man den Kopf -nach vorn, bis der Apparat wieder die in Abb. q. gezeigte Stellung hat, so daß die Flüssigkeit nach dem Behälter a zurückfließt. Man kann dann die Nase aus dem Ausschnitt c herausnehmen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Ausspülen der Nase, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei in vorteilhaft rechten Winkel zueinander und in Verbindung miteinander stehenden Behältern (a, b) besteht, deren einer (m) zur Aufnahme der Spülflüssigkeit bestimmt ist, während der andere (b) in an sich bekannter Weise mit einem Ausschnitt (c) zum Einführen der Nase versehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden im Winkel zueinander stehenden Behälter (a, b) fest oder lösbar unmittelbar miteinander verbunden sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter (a, b) durch eine Flüssigkeitsleitung, wie Rinne (d), Rohr (e) o. dgl., fest oder lösbar miteinander verbunden sind. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand des Ausschnittes (c) mit einer Dichtungsleiste aus Gummi o. dgl. ausgestattet ist.
DE1930540867D 1930-06-03 1930-06-03 Vorrichtung zum Ausspuelen der Nase Expired DE540867C (de)

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