DE2100855A1 - Schnell lösbare Bügelverbindung für Fallschirmkoppelzeug - Google Patents

Schnell lösbare Bügelverbindung für Fallschirmkoppelzeug

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DE2100855A1 DE19712100855 DE2100855A DE2100855A1 DE 2100855 A1 DE2100855 A1 DE 2100855A1 DE 19712100855 DE19712100855 DE 19712100855 DE 2100855 A DE2100855 A DE 2100855A DE 2100855 A1 DE2100855 A1 DE 2100855A1
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Auf Nichtnennung Antrag
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Etudes Et Fabrications Aeronautiques S.A., Paris
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    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
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    • B64D17/00Parachutes
    • B64D17/22Load suspension
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    • B64D17/32Construction of quick-release box

Description

8. Jan. 1971 Sch-Sg/est
Etudes et Fabrications Aeronautiques Societe Anonyme, 69, Rue de la Victoire, 75 Paris, Frankreich
Schnell lösbare Bügelverbindung für Fallschirmkoppel zug
Die Erfindung betrifft eine schnell lösbare Bügelverbindung für Fallschirmkoppelzeug, bei der zwei jeweils einen Brustriemen und einen Schenkelriemen umfassende Riemenpaare im Schließzustand miteinander verriegelt s ind.
Bei derartigen Bügelverbindungen kommt es darauf an, sowohl die Verbindung zwischen den beiden zusammengehörigen Riemen als auch die Verbindung zwischen den Riemenpaaren schnell lösen zu können, so daß es dem Fallschirmspringer möglich ist, sich schnell von dem Koppelzeug loszuschnallen sobald er den Boden erreicht hat. Andernfalls besteht die Gefahr, daß er von dem Fallschirm foifcgeschleift wird.
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Es sind verschiedenartige Koppelzeuge bekannt, bei denen die vier genannten Riemen auf unterschiedliche Arten miteinander verbunden werden. So ist es bekannt, sämtliche Riemen an einem Punkt auf der Brust des Falls' schirmspringers zusammenzufassen. Dies schließt die Möglichkeit eines schnellen Aushakens und demzufolge einer schnellen öffnung des Koppelzeuges jedenfalls dann aus, wenn der Fallschirmspringer an der Brustseite behindert ist, wie es Inbesondere bei Verwendung eines v-orn zusammenzunehmenden Fallschirms der Fall ist.
Bei einer weiteren bekannten Ausführungsform sind die Riemen an mehreren Punkten paarweise durch voneinander unabhängige Verbindungsmittel aneinandergeschnallt. In diesem Fall hat der Fallschirmspringer eine Reihe von nacheinander erfolgenden Handgriffen an den einzelnen Verbindungsstellen durchzuführen.
Schließlich können die Riemen an zwei einander entsprechenden Stellen zusammengefißt sein. Jede Stelle dient der Verbindung der beiden Riemen des einen oder anderen Riemenpaares durch eine starre, fest an einem der Brustriemen angebrachte Schnalle. Die beiden Stellen sind im Schließ zustand unverrückbar durch eine Verriegelung festgelegt. Bei dieser Lösung sind die Schwierigkeiten beim Anlegen des Koppelzeuges oft ganz erheblich.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine schnell lösbare Bügelverbindung der eingangs genannten Art zu schaffen, die sowohl beim Anlegen als auch beim Lösen nur einfache Handgriffe erfordert und insbesondere auch eine gute Anpassung an den Kör-per des Fallschirmspringers ermöglicht. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-
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löst, daß zwei jeweils einen Brustriemen mit einem Schenkelriemen verhakende Verrlegelungsvorrichtungen vorgesehen sind, deren jede aus zwei Teilen besteht, von denen jeweils einer mit dem zugehörigen Brustriemen und der andere mit dem zugehörigen Schenkelriemen verbunden ist, und daß der unlösbar an dem Teil der einen Verriegelungsvorrichtung, an dem der Brustriemen befestigt ist, angelenkte Bügel derart ausgebildet ist, daß er beim Schließen über die andere Verrlegelungsvorrichtung klappbar.ist und beide Verriegelungsvorrichtungen in eingehaktem Zustand verriegelt.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß jede Verriegelungsvorrichtung eine fest an dein entsprechenden Brustriemen angebrachte Schnalle mit einem Bolzen enthält, daß der feste Teil des Schenkelriemens aus einer beweglichen Aufhängelasche besteht, deren Oese den Bolzen, übergreift,und daß der Bügel an einer der Schnallen angelenkt ist und im Schließzustand die beiden, jeweils den zugehörigen Bolzen überdeckenden · Aufhängelaschen überspannt. Bei Anwendung der erfindungsgemäßen Bügelve,rbindung genügt es, daß der Fallschirmspringer,um sich von seinem Rückenfallschirm und evtl. auch von dem Brustfallschirm loszuschnallen,den Bügel entriegelt, der automatisch um seinen Anlenk-punkt an einer (fer beiden Riegelvorrichtungen herumkippt. Dies kann unter der Einwirkung seines Eigengewichts, das gegebenenfalls durch das Gewicht des Brustfallschirms, der unmittelbar an dem Bügel befestigt sein kann, unterstützt wird, geschehen. Hierbei werden die beiden Verriegelungsvorrichtungen entriegelt und die Schenkelriemen von den Brustriemen befreit. Das Koppelzeug ist nun vollständig geöffnet.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung.
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Im folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine schematische Ansicht eines mit der erfindungsgemäßen Bügelverbindung ausgestatteten Koppelzeugs von vorn, wobei die Anordnung bei geschlossenem K$pelzeug zugeschnallt dargestellt ist.
Fig. 2 zeigt eine ähnliche Ansicht, bei der die Anordnung mit geöffnetem Koppelzeug dargestellt ist,
Fig. 5 zeigt eine Frontansicht der Bügelverbindung,
Fig. 4 und 5 zeigen Vertikalschnitte entlang der Linie IV-IV und V-V der Fig. 3,
Fig. 6 ist eine Draufsich^fler Bügelverbindung in teilweise geschnittener Darstellung, und
Fig. 7 zeigt eine Teildraufsicht nach der Entriegelung und dem Umschwenken des Bügels in dem Öffnungszustand.
Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Verbindungsvorrichtung L zur schnellen und vollständigen Entriegelung in ihrer Gesamtheit in Verbindung mit einem Koppelzeug H bekannter Art dargestellt. Das Koppelzeug dient zur Anbringung eines Fallschirmrucksacks S an dem Rücken des Fallschirmspringers, wie es andeutungsweise im oberen Bereich der Fig. 1 skizziert ist. Ein den Rückenfallschirm enthaltender Sack S kann wahlweise nach dem "Schließen" des Koppelzeugs an diesem angehakt werden. Hierzu dient die Verbindungsvorrichtung L.
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Das Koppelzeug H umfaßt in bekannter Weise zwei Brustgurte S, und Sp und zwei Schenke !gute S-, und S^. Diese vier Gurte können einesteils paarweise zusammengefaßt werden, d.h. daß der Gurt S., mit dem Gurt S und der Gurt S^ mit dem Gurt S2 vereinigt wird. Andererseits werden aber auch die beiden Gurtpaare miteinander verbunden.
Die "Herstellung der drei Verbindungen geschieht durch die Vorrichtung L. Diese besteht im wesentlichen aus sieben Teilen: "
zwei Teilen A und B, die eine erste Verriegelungsvorrichtung zur gegenseitigen Verbindung des Brustgurtes S und des Schenkelgurtes S-, bilden,
zwei weiteren Teilen C und D, die jeweils an dem Brustgurt Sp und dem Schenkelgurt Su befestigt sind und eine gegenseitige Verriegelung dieser beiden Gurte untereinander bewirken,
ein starrer Bügel E zur Verriegelung im Sahliofi- j
(Fig. 1, 3 und 6) der beiden Verrlegelungsvorrichtungen A-B und C-D im Schließzustand und zur Verbindung der beiden Vorrichtungen untereinander ,
eine den Bügel E in der Schließvorrichtung im Schließzustand der Verriegelungsvorrichtung sperrende Sperrvorrichtung F und ein Hilfsriegel G, der dazu bestimmt ist, den Riegel F in der Schließposition des Bügels E festzulegen.
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Diese sieben Teile werden im folgenden noch näher beschrieben.
Der Teil A der Verriegelungsvorrichtung zwischen den Gurten S, und S (Fig. 5,4*6,7) besteht aus einer Schnalle in Form eines flachen Ringes mit zwei Bügeln 1 und 2, die an ihrer einen Seite durch eine öse 3 und an der anderen durch eine mit einer über den Bügel 2 vorstehenden Nase 5 ausgestatteten Traverse 4 verbunden sind. An der gekrümmten Außenfläche der Nase 5 ist eine der Verriegelung dienende Einkerbung 6 vorgesehen, deren Aufgabe noch erläutert wird. Schließlich besitzt der Bügel 2 in seiner Mitte einen zylindrischen Verriegelungsbolzen 7. Dieser Teil A besitzt schließlich noch einen Steg 8, der sich unterhalb der Öse 3 und der Traverse der Schnalle A zwischen diesen Teilen erstreckt und dazu bestimmt ist, die Kippbewegung der Schnalle A gegen die Unterseite durch Kontakt mit dem unteren Ende 9 des Gurtes S^ zu begrenzen. Diese Kippbewegung erfolgt durch Schwenken des Bügels 1 innerhalb der in dem Gurt S, gebildeten Öse 10.
Mit dem Bolzen 10 soll zur Verriegelung der feste Teil B des Schenkelriemens S, zusammengreifen. Dieser Teil B hat die Form einer eine Aufhängelasche bildenden Platte 11, die mit einer Queröffnung 12 zur Befestigung in einer Schlaufe 13 am Gurt S^, dient und an deren Äußerem Ende
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ein Loch 14 zum Übergreifen über den Verriegelungsbolzen vorgesehen ist.
Die Teile C und D der zweiten Verriegelungsvorrichtung (CyO) zur Verbindung der Gurte Sp und S2, sind in ähnlicher Weise zusammengesetzt.
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Der Teil C (Fig. 3,5 und 6) besteht im wesentlichen aus einer Schnalle mit zwei parallelen Bügeln 15 und 16 und einem Halbbogen 17. Diese sind seitlich mit den Querselten 18 und 19 verbunden, an denen zwei Stege 20 und 21 fest angebracht sind. Die Stege 20 und 21 haben eine ähnliche Aufgabe wie der Steg 8 der Vorrichtung A. Der'Steg 21 ist u.a. mit zwei seitlichen, mit öffnungen 25, deren Aufgabe noch im einzelenen erläutert wird, ausgestatteten Laschen 22 versehen. An dem Bügel l6 ist schließlich ein Verriegelungsbolzen 24 angebracht, der mit dem starren Teil D des Schenkelgurtes Sj. ,der die gegenseitige Verbindung der Gurte S~ und Su bewirkenden Vorrichtung,zusammenwirkt .
Dieser Teil D besteht, ebenso wie der Teil B, aus einer Aufhängelasche 25 mit einer Befestigungsöffnung für den Gurt S2, und einem Loch 27 zum Übergreifen des Verriegelungs bolzens 24.
Die Aufhängelaschen 11 und 25 bilden die Teile B und D der beiden Verriegelungsvorrichtungen. Sie sind dazu bestimmt, auf dem Bolzen 7 bzw. 24 durch den Bügel E verriegelt zu werden, wenn dieser in seine in den Figuren 1>3,^,5 und 6 dargestellte Schließposition gedrückt wird.
Dieser Bügel E besteht aus einem länglichen röhrenförmigen starren Körper 28, der mit einer Axialbohrung 29, die bei 30 gegengebohrt ist, ausgestattet ist. Der Körper 28 ist zur Site des Gurtes S1 hin mit einer Schlaufe 31 verlängert. Das Ende dieser Schlaufe ist bei 32 umgebogen, um in einen Ring 3 des Teiles A der ersten Verriegelungsvorrichtung eingreifen zu können. Der Bügel E ist demnach unlösbar durch Anlenkung mit dem Brustgurt S, verbunden.
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Seitlich der Schlaufe 51 besitzt der Bügel E einen ersten Halbring 33. Dieser ist senkrecht zur Ebene der Schlaufe 31 ausgerichtet und steht nach vorne vor, wenn sich der Bügel in der in den Figuren 1, 3» 5 und 6 gezeichneten Schließstellung befindet. Dieser Halbring 33 dient gegebenenfalls unter Zuhilfenahme eines Karabinerhakens 34 zur Befestigung eines auf der Brust zu tragenden Fallschirmsacks S , ebenso wie ein zweiter Karabinerhaken 35 zur Befestigung an einem zweiten Halbring 36 am anderen Ende des Bügels E.
An diesem anderen Ende, das dazu disfc, mit den beiden Teilen C und D der gegenseitigen Verriegelung der Gurte S„ und Sj. zusammenzuwirken,endet der Bügel 28 in einem Kopf, welcher zwei parallele längliche Schlaufen 37 und 38 besitzt. Diese Schlaufen bilden einerseits durch ihre Öffnungen einen Durchgang in einer Richtung,die rechtwinklig zu den parallelen Ebenen dieser Schlaufen verläuft, um in diese den Halbring 17 des Verriegelungsteiles C einsetzen zu können (Fig. 5 und 6). Andererseits bilden sie eine rechtwinklig zur Schlaufe stehende Öffnung 39 zwischen den beiden Ringen.
Zu diesem Kopf des Bügels gehört u.a. der erwähnte HaIbring 36 zur Befestigung des brustseitigen Fallschirmsacks S .
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Zum Bügel E gehört ferner ein von einer Bolzenstange gebildeter Riegel. Dieser ist innerhalb der Axialbohrung 29 beglich und wird von einer Feder 4l gemäß der Darstellung in den Fig. 3 und 6 nach links gedrückt. Die Feder ist innerhalb ate1 Gegenbohrung 30 angeordnet und drückt gegen einen Ring 42 der Bolzenstange, um deren Ende, das den Teil eines Schlosses bildet, aus der Bohrung herauszudrücken. Das Schloß (Fig· 3 und 6) befindet sich
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in der länglichen Sehlaufe 31, in deren einen Schließhaken bildende Kerbe 5, die an der Seite 4 des Teiles A der ersten Verriegelungsvorrichtung vorgesehen ist, die Bolzenstange 40 eingreift.
Wenn die Stange 40 mit ihrem Ende in die Kerbe 6 eingreift, versucht ihr anderes Ende 43 aus der Bohrung 29 heraus in den Kopf des Bügels zu dringen. Die Stange wird auf diese Weise in der Schließstellung des Bügels in der eingenommenen Position festgelegt, indem sie gegen die Stange 19 des Verriegelungsteiles % C drückt, der in der in pig. β dargestellten Weise von den Schlaufen 37 und 38 übergriffen wird.
Der zur Sperrung des Bügels E gegenüber der Verriegelungsvorrichtung (C-D) dienende Teil P besitzt eine in Form eines V gebogene Drahtklemme, an deren V-förmige Schenkel sich gebogene Teile 45 (Fig. 3) anschließen, die dazu bestimmt sind, innerhalb des Kopfes des Bügels E an den Seiten der öffnung 39 einzuiasten. Im Anschluß an den V-förmigen Teil der Drahtklemme sind zwei Schlaufen 46 vorgesehen, an denen man mit zwei Fingern angreifen kann, um die Drahtklemme zum Einsetzen des ι V-förmigen Teiles in den Kopf des Bügels zusammenzudrücken. Zum Herausziehen ist am hinteren Teil der beiden Schenkel der V-förmigen Klemme eine steigbügelförmige starre Schlaufe 47 angebracht, in die ein Zugband 48 eingreift.
Der Hilfsriegel G besteht schließlich aus einer Spitze 49 aus starrem bandförmigem Material,der quer zum Ende ·* des Riegels F durch die öffnungen 23 des Steges 21 des Verriegelungsteiles C geschoben wird. Der Riegel 49 wird beispielsweise durch ein Halteband 50 an einem Teil
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-lO-des Koppelzeuges befestigt.
Der Gebrauch der erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung L ist folgender. Um das Koppelzeug anzulegen,muß der Fallschirmspringer zunächst den Gurt S-, mit dem Gurt S. zusammenbringen. Hierzu nimmt er einen der Gurte in eine Hand, drückt die Aufhängelasche 11 mit ihrem Loch l4 über den Bolzen 7 des Teiles A und schwenkt dann den Bügel E derart, daß der Riegel 4o in dem Schließhaken 5 einrastet. Von diesem Augenblick an ist die Verriegelungsvorrichtung (A-B) geschlossen. Die Aufhängelasche 11 kann den Bolzen 7 nicht mehr verlassen, denn der Bügel E ist über die abgeplattete Schlaufe 31 fest an sie gedrückt.
Nachdem dies geschehen ist, muß der Fallschirmspringer die Gurte S2 und S^, verbinden. Er nimmt sie beide in seine Hände und wird dabei wegen der Biegsamkeit der Gurte S1 und S, praktisch nicht behindert, denn der Kopf des Bügels E kann hinreichend weit von den Teilen C und D der zweiten Verriegelungsvorrichtung entfernt sein, um das Einhängen der Verschlußlasche 25 mit ihrem Loch 27 in den Bolzen 24 des Teiles C ohne Schwierigkeit vorzunehmen. Nach dem Einhängen hält der Fallschirmspringer die Verschlußlasche weiterhin in einer Hand und verschwenkt mit der anderen den Bügel E,um den Kopf des Bügels über den Halbring 17 der Schnalle C zu schieben. Die Schnalle C gleitet dabei über die zwischen den Schlaufen 37 und 38 gebildete öffnung 39 hinweg.
Die Vorrichtung kann nun in der eingenommenen Position durch Eingreifen der Klemme 44 der Verriegelungsvorrichtung in die öffnung 39 verriegelt werden. Die Klemme wird zwischen zwei Fingern einer an den Schenkeln
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46 angreifenden Hand zusammengedrückt. Wenn sie einmal eingerastet ist, braucht sie nur losgelassen zu werden, um unverrückbar mit ihren nach innen gerichteten Krümmungen 45 einzurasten.
1J In dieser Stellung können die Gurte Sp und S^ sich nicht mehr voneinander lösen, denn die Verschlußlasche 25 ist auf dem Bolzen 24 durch die untere Schlaufe 37 des Bügels blockiert, wie man aus Fig. 5 erkennt. Andererseits kann sich der Bügel nicht von
der Verriegelungsvorrichtung (C-D) entfernen, denn '%
der Riegel P liegt jeweils über der Schlaufe 37 des Bügels E und unter dem Halbring 17 des Teiles C der Verriegelungsvorrichtung (C-D) und verriegelt den Bügel E in der eingenommenen Stellung. Der Verschluß
1S> selbst ist durch den Riegel 49 gesichert, der in die Öffnungen 23 des Teiles C der Verriegelungsvorrichtung greift und dabei gleichzeitig die V-förmige Klemme 44 in Form einer Drahtfeder untergreift.
Wenn der Fallschirmspringer gelandet ist, ist es wichtig, daß er sich so 'schnell wie möglich von dem rückenseitigen Fallschirm und evtl. von dem brustseitigen Fallschirm λ löst, um nicht der Gefahr ausgesetzt zu sein, über den Boden geschleift zu werden. Es ist deshalb nötig, das Koppelzeug schlagartig zu öffnen. Hierzu sind nur zwei 2:j Handlungen nötig, die sehr schnell durchzuführen sind: Einerseits muß der zur Sicherheit angebrachte Hilfsriegel G entfernt werden, indem der Riegel 49 gezogen wird und andererseits muß die Vorrichtung F herausgezogen werden, indem an dem Band 48 gezogen wird, wodurch die Klemme 44 elastisch zusammengezogen wird, um herauszugleiten und den Kopf des Bügels E freizugeben.
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Der Bügel wird daraufhin ebenfalls von der Verriegelungsvorrichtung (C-D) freigegeben und löst sich unter dem Gewicht des Fallschirms oder unter der Einwirkung einer geringfügigen Betätigung des Bügels selbst von dem Halbring 17 des Teiles C der zweiten Verriegelungsvorrichtung (C-D),und die Verbindungslasche 25 verläßt den Bolzen 24. Die beiden Gurte Sp und Su sind danach getrennt. Von diesem Moment an kann sich das rechte Ende der Stange 40, das bis jetzt durch den Halbring 17 blockiert war, entgegen der Wirkung der Feder 4l lösen. Unter dem Gewicht des Fallschirms oder der Wirkung der direkten Betätigung des Bügels durch den Fallschirmspringer kann der Bügel kippen, indem er mit seiner Schlaufe 3 um die Schlaufe 32 herum schwingt. Der Riegel 40 verläßt den Schließhaken 5, indem er die Feder 4l zusammendrückt. Der Bügel nimmt dann seine Öffnungsposition, die in den Fig. 2 und 7 dargestellt ist, ein und gibt die Verschlußlasche 11 der Verriegelungsvorrichtung (A-B) frei. Die Verschlußlasche fällt dann vom Bolzen 7 ab. Die Gurte S, und S-, sind nun ebenfalls getrennt. Die vier Gurte sind nun sämtlich voneinander gelöst^und der Fallschirmspringer ist vollständig vom Koppelasug und vom Fallschirm befreit.Man beachte, daß die Sperrung der Verriegelungsvorrichtung (C-D) und des Bügels E durch den Riegel F von der Verriegelungsvorrichtung (A-B) durch die einen Riegel bildende Stange 40 übertragen wirdjund^laß die Entriegelung der rechten Seite automatisch die Entriegelung der linken &ite nach sich zieht.
Man erkennt leicht die Vorteile der eiflndungsgemäßen Bügelverbindung, die eine Verriegelung des Koppelzeugs an zwei verschiedenen Punkten rechts und links über der Brust des Fallschirmspringers gestattet und dabei zur Entriegelung nur einen einzigen Handgriff an einer einzigen
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Seite erfordert. Hinzu kommt allerdings noch die Auslösung der Sicherheitsvorrichtung G. Die Übertragung der Entriegelung oder der Verriegelung geschieht automatisch von der einen auf die andere Seite. Sie wird von der Vorrichtung selbst vorgenommen. Kurz ausgedrückt, gestattet es die Bügelverbindung, das Öffnungskommando für das Koppelzeug lediglich an einem Punkt, beispielsweise auf der rechten Seite, zu geben, während die Verriegelung an zwei Punkten wirksam ist.
Man beachte schließlich noch, daß die Transmissionsstange 40 zwischen der rechten und der linken Verriegelung auch außerhalb des den Bügel bildenden Rohres 28 geführt sein kann.
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Claims (6)

Ansprüche
1./Schnell lösbare Bügelverbindung für Fallschirmkppelzeug, bei der zwei jeweils einen Brustriemen und einen Schenkelriemen umfassende Riemenpaare im Schließzustand miteinander verriegelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwei jeweils einen Brustriemen (S, oder S) mit einem Schenkelriemen (S^, oder S^.) verhakende Verriegelungsvorrichtungen (A-B,C-D) vorgesehen sind, deren jede aus zwei Teilen (A-B oder C-D) besteht, von denen jeweils einer mit dem zugehörigen Brustriemen und der andere mit dem zugehörigen Schenkelriemen verbunden ist, und daß der unlösbar an einem Teil (A) der einen Verriegelungsvorrichtung (A-B), an dem der Brustriemen befestigt ist, angelenkte Bügel (E) derart ausgebildet ist, daß er beim Schließen über die andere Verriegelungsvorrichtung (C-D) klappbar ist und beide Verriegelungsvorrichtungen in eingehaktem Zustand verriegelt.
2. Bügelverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Verriegelungsvorrichtung eine fest an dem entsprechenden Brustriemen angebrachte Schnalle mit einem Bolzen enthält, daß der feste Teil des Schenkelriemens aus einer beweglichen Aufhängelasche besteht, deren öse den Bolzen übergreift, und daß der Bügel an einer der Schnallen angelenkt ist und im Schließzustand die beiden, jeweils den zugehörigen Bolzen überdeckenden Aufhängelaschen überspannt.
3. Bügelverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (E) im Schließzustand über zwei Verriegelungsvorrichtungen (A-B oder C-D) mit Sperrmitteln (5,50-42) und (F,G) ausgestattet ist.
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4. Bügelverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (E) aus einem starren Rohr (28) besteht, in dem in Längsrichtung eine elastisch von einer Feder (4l) mit einem Ende in eine Kerbe ([J>) eines Schließhakens gedrückte Stange (4o) verschiebbar angebracht ist, daß der Schließhaken dem Teil (A) der.Verriegelungsvorrichtung (A-B) zur Verriegelung des Bügels im Schließzustand an der Vorrichtung (A-B) angeformt ist, und daß die Stange (4o) eine solche Länge besitzt, daß sie gegen den Teil g (C) der anderen Verriegelungsvorrichtung (C-D) stößt, mit der der Bügel (E) durch an sich bekannte Mittel (P,G) verriegelt ist.
L-j. Bügel verbindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (E) Verankerungsmittel (33,36) für einen vorn zu tragenden Fallschirmsack (Sy) trägt.
6. Bügelverbindung nach Anspruch ^, dadurch gekennzeichnet , daß die Mittel aus starren Halbringen (33»36) des Bügels (E) bestehen.
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