DE20967C - Neuerungen an Zeugdruckma-. schinen - Google Patents

Neuerungen an Zeugdruckma-. schinen

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DE20967C
DE20967C DENDAT20967D DE20967DA DE20967C DE 20967 C DE20967 C DE 20967C DE NDAT20967 D DENDAT20967 D DE NDAT20967D DE 20967D A DE20967D A DE 20967DA DE 20967 C DE20967 C DE 20967C
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DENDAT20967D
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J. KERR und J. HAWORTH In Church in Lancaster, England
Publication of DE20967C publication Critical patent/DE20967C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/08Cylinders
    • B41F13/24Cylinder-tripping devices; Cylinder-impression adjustments
    • B41F13/26Arrangement of cylinder bearings
    • B41F13/30Bearings mounted on sliding supports

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Neuerungen an Zeugdruckmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Juni 1882 ab.
pie Neuerungen sind auf beiliegenden Zeichnungen an einer Walzendruckmaschine veranschaulicht, von welcher die eine Seitenansicht in Fig. ι und ia und die Vorderansicht in Fig. 2 dargestellt ist. In letzterer Figur sind die Druckwalzen bis auf eine fortgelassen. Fig. 3 und 4 zeigen, beide theilweise im Schnitt ausgeführt, bezw. in Seitenansicht und Grundrifs, wichtige Details der Construction.
A ist das Gestell der Maschine, B die Haupttrommel, um welche das zu bedruckende Zeug läuft, und C sind Ketten, deren Aufgabe es ist, die Druckwalzen nach Bedarf in und aufser Thätigkeit zu setzen. Diese Ketten laufen über die Scheiben D und E, von denen die ersteren auf der centralen Hauptwelle G festgekeilt, die letzteren lose auf die Zapfen Y aufgesteckt sind. Die Zapfen Y gehören Gleitstücken an, welche sich in Führungen 2 führen und durch Schrauben F verstellen lassen, so dafs Ketten von verschiedener Länge angewendet werden können. Die Haupttrommel wird mit Hülfe der Schrauben H adjustirt. Ihre Welle G trägt auf dem einen Ende das Stirnrad /, auf dem anderen das Stirnrad K. Das erstere steht mit den Getrieben der Wellen J in Eingriff und ertheilt so 4er einen Hälfte der Druckwalzen Rotationsbewegung, während das Rad K durch Vermittelung der Getriebe der Wellen L die andere Hälfte der Druckwalzen in Umdrehung versetzt.
Jede der Druckwalzen ist, und zwar auf jedem Ende, mit Vorrichtungen versehen, durch welche sie durch Ansätze der Ketten C selbstthätig aufser Wirkung gebracht und durch andere Ansätze derselben wieder eingeschaltet werden kann. Zu diesem Zwecke sind die Wellen JL auf jeder Seite der Maschine in Gleitstücken P gelagert, welche sich in Führungen A2 des Gestelles führen. Die äufseren Enden der Führungen A2 werden von Federgehäusen M gebildet, in deren Innerem eine Spiralfeder N auf den adjustirbaren Bund Z der an P befestigten Stellschraube O drückt. Von innen her wirken auf die Wellen der Druckwalzen die hohlen Stangen Q, die durch Schrauben R adjustirt werden und sich in Lagern der Platten-i/ führen. Der Kopf der Schrauben R hat einen kleinen Ansatz q, welcher in das Ende des mit Rolle W versehenen Stückes Q1 eingreift. Auch für die Stücke Q1 bieten die Platten U Lagerung und aufserdem enthalten sie die Drehzapfen ί1 für die Winkelhebel S T. Die Enden der Arme T liegen im Bereich der Ansätze 3, die Rollen W im Bereich der Ansätze 4 der Ketten C.
Wenn nun während des Ganges der Maschine einer der Ansätze 3 mit dem Ende eines der Hebelarme T in Contact kommt, so bewirkt er, dafs der zugehörige Hebelarm S, entgegen der Wirkung der Feder V, Fig. 3, aus dem Einschnitt ux des Stückes Q1 herausgedreht wird. Infolge dessen tritt die Feder JV in Thätigkeit und dehnt sich aus, so dafs das Gleitstück P einwärts getrieben und die Druckwalze mit dem erforderlichen Druck gegen den zu bedruckenden Stoff gedrückt wird. Stöfst andererseits einer der Ansätze 4 gegen die Rolle W, so wird durch Vermittelung von Q1 R und Q die Druckwalze von dem Zeug abgehoben und bleibt, da sofort der Hebelarm S unter der Kraft der Feder V wieder in den Einschnitt«/1 einschnappt, so lange aufser Thätig-
keit, bis sie durch einen Ansatz 3 wieder ausgelöst wird.
Der Abstand zwischen den Ansätzen 3 und 4 richtet sich nach dem Muster, welches das Zeug erhalten soll. Es lassen sich beliebig viele Ketten C mit beliebig vielen, in den verschiedensten Abständen von einander angeordneten Ansätzen 3 und 4 anwenden. Auch kann man die Einrichtung treffen, dafs sich die Ketten verkürzen oder verlängern lassen, oder dafs man sie leicht gegen andere, den jeweiligen Bedürfnissen angepafste auswechseln kann. Bei der zur Darstellung der Erfindung gewählten Maschine befinden sich auf jeder Seite drei Ketten. Handelt es sich nun darum, von diesen die Kette c2 zu benutzen, so werden die Platten U durch Unterlegscheiben höher gemacht oder gegen andere ausgetauscht, so dafs die Mittellinie von Q q die in Fig. 4 mit χ markirte Position einnimmt. Ganz ähnlich verfährt man, wenn die Druckwalzen in ihrer Arbeit von den Ansätzen der Ketten c3 regulirt werden sollen. Man adjustirt dann die Mittellinie von Q q so, dafs sie die Position y erhält. Statt der Ketten könnte man auch Daumenscheiben benutzen.

Claims (2)

Pat ent-An Sprüche:
1. An Maschinen zum Bedrucken von Zeug, Tapeten und anderen Stoffen das In- und Aufs erwirkungs etzen der Druckwalzen durch das Zusammenspiel der Ansätze 3 und 4 mit den Winkelhebeln S T, Einschnitten te1, den Federn N und V, sowie den adjustirbaren Stangen Q.
2. Die aus den· Zeichnungen ersichtliche Maschine in ihrer Gesammtheit.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
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