DE20946C - Befestigung von Strafsenschlenen - Google Patents

Befestigung von Strafsenschlenen

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DE20946C
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Germany
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rail
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Application number
DENDAT20946D
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English (en)
Original Assignee
G. A. A. CULIN in Hamburg, Elisenstr. 15
Publication of DE20946C publication Critical patent/DE20946C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B21/00Track superstructure adapted for tramways in paved streets
    • E01B21/04Special fastenings, joint constructions, or tie-rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Befestigungsart ist 1. für die Befestigung von Schienen auf Langschwellen und 2. für die Befestigung von Langschwellschienen auf sattelförmigen Laschen bestimmt.
i. Die üblichen Befestigungsmittel für Schienen auf hölzernen Langschwellen in der Form von Nägeln, Schrauben, Krampen etc. erfüllen ihren Zweck nur für kurze Zeit. Entweder ge-,statten sie überhaupt nicht ein festes Niederziehen der Schienen auf die Schwellen oder die Auflagefläche des Befestigungsmittels, welche den Druck auf das Holz vertheilen soll, ist zu klein, durch die Art der Befestigung bedingt, so dafs ein baldiges Eindrücken derselben in das Holz stattfindet. Die Folge davon ist eine ungenügende und ungleichmäfsige Druckübertragung auf die Langschwelle und ein baldiges Loseliegen der Schienen.
Die in den Fig. 1 bis 9 dargestellte Befestigungsart gestattet sowohl ein festes Niederziehen der Schienen auf die Schwellen als auch eine genügende Druckübertragung auf dieselben. Sie eignet sich sowohl für hölzerne als auch für steinerne (natürliche und künstliche) und gläserne etc. Langschwellen. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht das Befestigungsmittel im wesentlichen aus einem Schraubbolzen b mit hakenförmigem Ende h, welches in ein entsprechendes Loch der Schiene greift, und einem Steg s, welcher sich unten quer unter die Langschwelle legt. Durch Anziehen der Muttern m wird die Verbindung hergestellt.
Der Haken h wird am vorderen Ende entweder mit Schneide, Fig. 1 und 2, oder mit stumpfem Kopf, Fig. 10 bis 13, versehen, je nach der Verwendung, ob für hölzerne oder steinerne etc. Langschwellen. Um ein Herausbiegen des Hakens aus dem Schienenloch zu verhindern, wird der Haken entweder nach abwärts gebogen , wie in Fig. 1, oder mit einer Nase η versehen, wie in Fig. 2. Um jede Bewegung des Hakens in dem Schienenloch und damit ein Ausschleifsen desselben zu verhindern, kann noch ein kleiner Flachkeil k, Fig. 2 und 4, eingetrieben werden.
Soll der Steg ί seitlich nicht mehr vorstehen als der Kopf des Schraubbolzens, so erhält der Bolzenschaft die in Fig. 6 dargestellte gekrümmte Form und legt sich in einen entsprechenden Ausschnitt der Langschwelle. Der Steg s kann aus Flacheisen (z. B. Fig. 1, 4 bis 6) oder aus Profileisen, z. B. aus L-Eisen, wie in Fig. 3, bestehen. An den Schienen- und Schwellenstöfsen nimmt der Steg die Form einer Platte an, Fig. 5. Diese und die Unterlagsplatte p der Schiene sichern das Holz möglichst gegen die Einwirkungen der durch die Räder verursachten Stöfse.
Sind die Rippen/- der Schienen nach den Seiten, Fig. 8, statt nach unten gerichtet, so steht der Haken /; des Schraubbolzens nicht mehr quer zur Schienenrichtung, sondern parallel derselben. Die Seitenansicht des Hakenkopfes zeigt Fig. 9. Ist ferner die Schienenrippe mit einer Nase η versehen, Fig. 7, so fafst der Bolzenkopf die Rippe von aufsen; ist aber diese Rippe glatt, Fig. 8, so geht der Bolzen durch ein entsprechendes Loch der Rippe.
2. Die Fig. 10 bis 13 zeigen das gleiche Befestigungsmittel in Anwendung auf Befestigung von Langschwellschienen mit sattelförmigen Laschen (in der Zeichnung ist beispielsweise
die mit Fufsrippen versehene Scott'sche Schiene, s. Patent No. 555, gewählt). .S ist die Schiene, L die sattelförmige Lasche. Die Bolzen b fallen hier viel kürzer aus und erhalten einen abgestumpften, hakenförmigen Kopf h mit Nase η. Die Befestigung erfolgt dadurch, dafs sich der Haken h auf den unteren Rand des Schienenloches auflegt, während der Steg s sich gegen den unteren Rand der Lasche stemmt. Der Bolzen selbst kann, wie in den Fig. 10 und 12, innerhalb oder, wie in den Fig. 11 und 13, aufserhalb der Schiene liegen. Soll der Steg ί nicht unterhalb der Schiene quer durchgehen, so kann er die in den Fig. 12 und 13 dargestellte winkelförmige Gestalt annehmen. Aufserdem kann er eine solche Breite haben, dafs nur ein Bolzen hindurchgeht, oder er kann so breit genommen werden, dafs mehrere Bolzen Platz finden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Combination des Schraubbolzens b mit hakenförmigem Kopf/; mit einem Steg s, zum Zweck, Schienen auf Langschwellen zu befestigen, wie in den Fig. 1 bis 9 dargestellt, und Langschwellschienen S mit sattelförmigen Laschen L zu verbinden, wie durch die Fig. 10 bis 13 erläutert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT20946D Befestigung von Strafsenschlenen Active DE20946C (de)

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