DE209373C - - Google Patents

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DE209373C
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claw
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D3/00Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
    • G04D3/04Devices for placing bearing jewels, bearing sleeves, or the like in position

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

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J
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 209373 KLASSE 83 c. GRUPPE
für Uhren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. September 1908 ab.
Die Erfindung ist eine Vorrichtung zum Einsetzen und Entfernen der Drehzapfen von Hemmungszylindern für Uhren, mittels welcher diese Arbeiten besonders leicht und bequem ohne Schlag ausgeführt werden können.
Die Zeichnung veranschaulicht eine derartige Vorrichtung in einer beispielsweisen Ausführungsform.
Fig. ι ist eine Ansicht und
ίο Fig. 2 ein teilweiser Längsschnitt in größerem Maßstabe.
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht zu Fig. 2, und
Fig. 4 ist eine Einzeldarstellung der Vorrichtung im Längsschnitt.
Fig· 5 stellt dieselbe Einzeldarstellung in Arbeitsstellung dar.
Die Vorrichtung besteht aus einem metallischen Schaft a, der an jedem Ende einen zylindrischen Schraubenteil b trägt, auf welchen ein Klauenträger c aufgeschraubt ist. Das Ende jedes Teiles b enthält eine mit Gewinde versehene Ausbohrung d, in welcher ein Amboßeinsatz e oder f sitzt, der dazu dient, die Röhre des Hemmungszylinders zu stützen.
Jeder Klauenträger c besitzt eine besondere feststehende Klaue, und zwar hat der eine die Klaue g,. welche mit dem entsprechenden Amboßeinsatz e zum Einsetzen der Drehzapfen dient, während der andere eine Klaue h trägt, die mit dem Amboßeinsatz f die Entfernung der Drehzapfen ermöglicht.
Der Amboß f (Fig. 2) hat einen inneren freien Raum, in den die Röhre i des Hemmungszylinders zur Entfernung des kurzen Zapfens k derart gesteckt wird, daß es genügt, nachdem der gebogene Schnabel der Klaue h in den freien Raum m des Zylinders gesteckt ist, den Stiel α in passender Richtung zu drehen, damit die Klaue h den Drehzapfen k aus der Röhre i des Zylinders durch das Loch I hinaustößt.
Die Entfernung des längeren Drehzapfens η geschieht in derselben Weise, indem der Zylinder umgedreht wird.
Zum Einsetzen der Drehzapfen wird unter Verwendung des Amboßeinsatzes β und der Klaue g der Hemmungszylinder in der in Fig. 5 dargestellten Weise in die Vorrichtung gebracht, so daß sich durch entsprechende Drehung des Schaftes α der betreffende Zapfen in die Zylinderröhre preßt, während seine Spitze in das Loch 0 eintritt. Jede Vorrichtung ist mit einer gewissen Zahl Ambosse und Klauen versehen, die von verschiedener Stärke und Größe sind und es gestatten, verschiedene Zylinder zu bearbeiten.
Falls es wünschenswert ist, für jede Hemmungszylindergröße eine besondere Vorrichtung zur Hand zu haben, so können auch die Amboßeinsätze e und f wegfallen, und es wird direkt in die Stirnseiten des zylindrischen Schraubenteiles je ein entsprechend großes Loch gebohrt.
Die Vorrichtung kann auch nur einen einzigen zylindrischen Schraubenteil und einen einzigen Klauenträger haben, doch ist in diesem Falle ein häufiges Auswechseln der Klaue und des Ambosses nötig.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    ' Vorrichtung zum Einsetzen und Entfernen der Drehzapfen von Hemmungszylindern für Uhren, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe aus einem an beiden Enden mit Gewinde versehenen Schaft (a) besteht, welcher mit Klauen (g, h) ausgerüstete , auf dem Schaftgewinde niederschraubbare Klauenträger (c) und an den Stirnseiten Ausbohrungen trägt, deren Ränder entweder selbst Widerlager für den Hemmungszylinder bilden oder zur Aufnahme von Amboßeinsätzen (e,f) dienen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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