DE209348C - - Google Patents

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DE209348C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/60Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)
  • Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Patentschrift
- JVS: 209348 KLASSE 21 e. GRUPPE
in NÜRNBERG.
Zusatz zum Patente 137115 vom 25. April 1902.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Oktober 1907 ab. Längste Dauer: 24. April 1917.
Das Hauptpatent 137115 beschreibt eine Einrichtung an Elektrizitätszählern zur Bestimmung des Maximalverbrauches, bei welcher von Zeit zu Zeit ein zweites, auf den Maximumzeiger einwirkendes Zählwerk auf eine bestimmte Zeit mit dem Zähler gekuppelt und nach Ablauf dieser Zeit entkuppelt wird. Die Entkupplung des Zählers erfolgte bisher stets durch ein Uhrwerk oder einen anderen Zeitmesser auf elektrischem oder mechanischem Wege.
Der Zweck der Erfindung ist, die Entkupplung des den Maximumzeiger antreibenden Zählwerks durch den Zähler selbst vorzunehmen, so daß ein besonderes Uhrwerk überflüssig wird. Da die Angaben eines Zählers außer von der Belastung nur noch von der Zeit abhängig sind, so kann man gemäß der Erfindung die Entkupplung nach bestimmten regelmäßig aufeinanderfolgenden Zeitabschnitten vom Zähler selbst in der Weise vornehmen lassen, daß man das die Entkupplung betätigende Organ auf irgendeine Art von der Belastung abhängig macht.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Erfindung. Das bei eintretender Belastung vom Zähler bewegte Rad α dreht das auf den Maximumzeiger b einwirkende Rad c in Richtung des Pfeiles. Der Maximumzeiger b wird dabei durch den auf c befestigten Mitnehmer d fortgeschaltet. Der Mitnehmer d ist mit einem Kontakt e versehen. Zentrisch zum Rade c ist der Hebelarm f mit einem Kontakt g beweglich angeordnet. Der Hebelarm f bildet zusammen mit einem Hitzdraht den wesentlichen Bestandteil der die Entkupplung bewirkenden Vorrichtung.
Der durch den Zähler fließende Verbrauchsstrom geht durch den Hitzdraht h, erwärmt ihn und bewegt durch eine Schnur i o. dgl den Hebelarm f mit dem Kontakt g längs der unterbrochen angedeuteten Linie k. Fließt beispielsweise ein Strom von 5 Ampere durch den Hitzdraht h, so erwärmt er sich und wird durch die Feder I so weit durchgebogen, daß der Arm/ mit dem Kontakt g die gestrichelt gezeichnete Stellung 1 einnimmt. Hat jetzt der Zähler z. B. nach 15 Minuten so viel Umdrehungen gemacht, daß sich die Kontakte e und g berühren, so wird dadurch das Relais m eingeschaltet und so die Entkupplung und Rückkehr des Rades c in die Anfangsstellung herbeigeführt. Steigt der Verbrauchsstrom auf 10 Ampere, so wird sich der Hitzdraht h so weit durchbiegen, daß der Arm/ mit dem Kontakt g den doppelten Weg wie bei 5 Ampere zurücklegt und die strichpunktierte Stel-
Siehe auch die Zusatzpatente 163873, 166607 und 182c
lung 2 einnimmt; der Zähler wird bei io Ampere Belastung die doppelte Umdrehungszahl machen, so daß sich die Kontakte β und g wiederum erst nach 15 Minuten berühren und das Rad c entkuppeln. In diesem Falle hat aber der Maximumzeiger gemäß der Stromstärke 10 Ampere auch den doppelten Ausschlag erreicht.
Man erkennt also hieraus, daß bei einer dem Stromverbrauch proportionalen Bewegung des Hebelarmes/ die Angaben des Maximumzeigers stets proportional der Stromstärke sind und die Auslösung durch den Zähler selbst regelmäßig nach bestimmten Zeiten erfolgt. Die Dauer des Entkuppeltseins des Maximumzeigers ist bei der dargestellten Ausführungsform auf den Augenblick der Verdrehung der Scheibe c und des Mitnehmers d in die Anfangslage beschränkt.
Zur Bewegung des Hebelarmes f könnte anstatt eines Hitzdrahtes auch ein Elektromagnet verwendet werden, die Entkupplung des Rades c kann ferner auch auf mechanischem Wege herbeigeführt werden. Auf diese Weise kann also die Uhr zur Entkupplung vollständig entbehrt werden; die ganze Einrichtung zur Bestimmung des Maximalverbrauches gestaltet sich hiernach wesentlich einfacher.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung an Elektrizitätszählern zur Bestimmung des Maximalverbrauches nach Patent 137115 mit Beschränkung der Entkupplungszeit auf den Augenblick der Rückführung des Mitnehmers des Maxi-. mumzeigers in die Ruhelage, dadurch gekennzeichnet, daß zur Entkupplung des auf den Maximumzeiger einwirkenden Zählwerks eine von der Stromstärke bzw. dem Wattverbrauch abhängige Vorrichtung (Hitzdraht, Elektromagnet o. dgl.) verwendet wird, zum Zwecke, die Einrichtung ohne einen besonderen Zeitmesser benutzen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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