DE20904C - Ausrückvorrichtung an Flechtmaschinen - Google Patents
Ausrückvorrichtung an FlechtmaschinenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
- D04C3/02—Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
- D04C3/38—Driving-gear; Starting or stopping mechanisms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 25: Flecht- und Strickmaschinen.
RICHARD FELD in UNTER-BÄRMEN. Ausrückvorrichtung an Flechtmaschinen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 30. Juli 1882 ab.
Mit Hülfe der vorliegenden Ausrück-Vorrichtung soll das Brechen des einzelnen Fadens
oder sonst entstehende Unregelmäfsigkeiten (Schleifen, Knoten etc.) automatisch angezeigt
und die Maschine in dem Augenblick durch diese Unregelmäfsigkeiten selbst abgestellt werden.
Fig. ι und 2 zeigen Vorder- und Seitenansicht, Fig. 3 zeigt einen Grundrifs einer Flechtmaschine
mit der Abstellvorrichtung.
Fig. 4 zeigt die neue Abstellvorrichtung im Detail.
Fig. 5 zeigt den eigentlichen Ausrücker.
Mit dem Schälchen A ist ein Greifer ^B vereinigt,
der einen Theil eines kleinen Hohlcylinders bildet und genau in die Fassungsöffnung
des Schälchens pafst, so dafs die geflochtene Waare zwischen der Rückseite des Schälchens
und dem Greifer hindurchgeht. Der Greifer B ist unten mit einer feinen Verzahnung versehen
oder rechenartig gebildet, so dafs die Zähne oder Spitzen desselben von jeder Schleife, Knoten oder überhaupt von jeder Unregelmäfsigkeit
in der Waare gefangen werden und so beim weiteren Fortgang der Waare der Greifer in die Höhe gezogen wird. Der Greifer
ist an einem Schieber C befestigt, der in Führungen D D am Stabe E geführt ist. Dieser
letztere ist seinerseits an dem Hängeeisen F mittelst der Schraube G und dem Schlitz H
verstellbar gelagert. F ist an der oberen Querstange / fest.
In dem Schieber C ist ein kleiner Schlitz K, in welchen der eine Arm L eines Winkelhebels
LMO eingreift. Der Drehpunkt M dieses Hebels ist an einer Ausladung von E
angebracht. Wenn nun der Greifer B durch einen Fehler in der Waare gehoben wird, so
dreht sich auch der Winkelhebel LMO.
Am Ende des Armes O ist nun eine leichte Drahtstange P eingehängt, welche die Bewegung
des Winkelhebels LMO auf einen Hebel QRS überträgt, der an dem Ständer des
Walzwerkes befestigt ist. Eine Verbindungsstange T überträgt die Bewegung herunter nach
dem Ausrückhebel U. Letzterer unterscheidet sich von den gewöhnlichen dadurch, dafs er
mit dem Mechanismus versehen ist, welcher die Bewegung der Stange T aufnimmt. In der in
Fig. 5 vorgeführten Form ist dies eine scharnierartig angebrachte Platte V, ■ die mit einem
Stift W mit Oese versehen ist, welcher die Verbindung mit der Stange T bewirkt.
Es ist nun aus Fig. 1 zu erkennen, dafs bei regelmäfsiger Arbeit der Greifer B im Schälchen
tief hängt und die Platte V am Ausrückhebel hoch steht, so dafs der Fufs des Spulenständers
unter ihr hinweggehen kann. Sobald aber der Greifer B von der nicht glatten Waare
gefangen wird, hebt er sich mit dieser, dreht den Winkelhebel LMO, und durch die Stange P,
Hebel QRS und Stange T wird die Bewegung
auf V übertragen und diese Platte gesenkt, so dafs sie dem Fufs des Spulenständers
den Weg versperrt, wodurch dann der Ausrückhebel zurückgestofsen und die Maschine abgestellt
wird.
Claims (1)
- Pat ent-Anspruch:An Flechtmaschinen die selbsttätige Ausrück-Vorrichtung, bestehend in einem mit dem Schälchen vereinigten Greifer B, welcher Unregelmäfsigkeiten im Geflecht durch die an seinem Fufs befindlichen Spitzen auffangt und so durch die Waare selbst verschoben wird.Diese Verschiebung legt durch zweckentsprechendeUebersetzungsmechanismen (Winkelhebel, Zugstangen, Röllchen und Schnüre oder dergl.) dem Spulenlauf ein Hindernifs (Platte V) in den Weg, durch welches der Ausrückhebel bei Seite geschoben und die Maschine abgestellt wird.Hierzu I Blatt Zeichnungen.1 5)a8 bem gafctfbtrertor Eichard Feld tn Unter Carmen gefiortge^atent9lr. 20904, ktreffenb „SIuS ritcfoorria)tuttg an gle^tmafc&tnen", tft bura) ^tS Iräftige (gntfdjetbung beg Patentamts öom 24. 1886 für ntc&tig erfldrt.
SBerlt«, ben 4.JD!roBer..l886..
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20904C true DE20904C (de) |
Family
ID=297619
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT20904D Active DE20904C (de) | Ausrückvorrichtung an Flechtmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20904C (de) |
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