DE20893C - Neuerung am Zählapparate zur Herstellung ein- und vielreihiger Ringelwaare - Google Patents

Neuerung am Zählapparate zur Herstellung ein- und vielreihiger Ringelwaare

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DE20893C
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Germany
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DENDAT20893D
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English (en)
Original Assignee
HEIDLER & WERNER in Siegmar bei Chemnitz. Vom 24. 1 Mai 1882 ab
Publication of DE20893C publication Critical patent/DE20893C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2S: Flecht- und Strickmaschinen.
Erstes Zusatz-Patent zu No. i6ci2 vom 3. Mai 1881.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Mai 1882 ab. Längste Dauer: 2. Mai 1896.
Durch das D. R. P. No. 16012 ist eine Einrichtung eines Zählapparates patentirt, mit welcher bestimmte Reihen, z. B. die Leerreihen, selbstthatig vom Zählrade nicht mitgezählt werden. Das Zählrad lag innerhalb des Maschinengestelles und war dadurch die Gröfse des Durchmessers wesentlich begrenzt.
In Fig. ι und 2 ist nun dieses Zähl- oder Musterrad aufserhalb des Maschinengestelles angebracht und kann demzufolge bedeutend gröfser gemacht, folglich die Abwechselung der Muster noch erhöht werden. Zur Fortbewegung ist hier der Winkelhebel HH1, Fig. 1, angebracht worden, dessen Klinke / dadurch eine solche Lage in der Maschine hat, dafs sie der Arbeiter leicht ausheben und das Zählrad abstellen kann. Die Rolle H2 des Hebels H H1 liegt gewöhnlich auf der Hubscheibe F, Fig. 2, 4 und 6, auf. Von letzterer ist der Umfang auf zwei gegenüberliegenden Seiten abgeflacht, so däfs sich der Hebel H bei jeder Umdrehung der Welle C zweimal hebt, wobei die Feder R den Hebel HH1 in die anfängliche Lage zurück^ zieht. Während der Umdrehung der Welle £? macht die Maschine zwei Maschenreihen, und demnach wird die Klinke / des Hebels HH1 bei jeder Reihe das Zählrad um einen Zahn fortschieben. Wird dagegen die Hubscheibe G, Fig. 2, 4 und 6, unter die Rolle H1 des Hebels HH1 gebracht, so wird bei je zwei Maschenreihen das Zählrad nur um einen Zahn weiter bewegt, da diese Hubscheibe nur an einer Stelle des Umfanges abgeflacht ist. Die Verschiebung der Hubscheiben FG ist abgeändert worden.
In der Einrichtung, welche durch das D. R. P. No. 16012 angegeben wird, drücken die Schraubenköpfe der Reihe b direct auf das Ende des Hebels L, während das andere Ende in einer der Hebelbreite entsprechenden Nuth der Nabe von F und G ruht; dies hat aber zur Folge, dafs sich die Schraubenköpfe durch den zu überwindenden grofsen Druck sehr schnell abführen, denn das Zurückdrücken des Hebels L und somit die Verschiebung der Hubscheiben F G kann nur erfolgen, wenn das Zählrad sich in Bewegung befindet. Diese Bewegung erfolgt, wenn die Rolle H2 des Hebels HH1, Fig. 1, auf der Fläche der Hubscheibe aufsteigt, also der Hebel seine Arbeit zu verrichten hat.
Die neue Einrichtung ist in Fig. 3, 4, 5 und 6 verdeutlicht.
Gesetzt, die Welle C wäre so weit gedreht, dafs sich die Rolle H2, Fig. 4, des Hebels HH1 nach oben bewegt, so wird ein entsprechender Schraubenkopf der Reihe b auf den Bolzen Q, Fig. 2, drücken und den Hebel L aus der Lage Fig. 3 in die Lage Fig. 5 überführen; dabei werden aber nicht direct die Hubscheiben verschoben, sondern eine Feder L2, welche am Hebel L befestigt ist, wird zusammengedrückt. Ist aber die Rolle H2 oben angelangt, Fig. 6,
so ist das Zählrad verschoben, der Hebel HH1 hat seine Arbeit verrichtet und die Feder Z2 schiebt nun mit Leichtigkeit die beiden Hubscheiben nach links, so dafs die Rolle JjT2 sich auf der Scheibe G, Fig. 5, führt. (In Fig. 5 müfste bei der gezeichneten gespannten Feder des Hebels Z die Rolle noch auf F sich bewegen.) Das Zurückziehen des Hebels Z und der Scheiben F G besorgt die Feder Z2, sobald der Schraubenkopf den Bolzen Q verläfst.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Die Einrichtung des Hebels Z mit Feder Z2, um indirect die Hubscheiben FG durch einen Kopf der Schrauben b zu verschieben und somit den Druck auf denselben zu verkleinern im Zusammenspiel mit dem Winkelhebel HHx, durch welchen eine beliebige Gröfse des Musterrades anzuwenden und das Abstellen der Klinke / bequem möglich ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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