DE208024C - - Google Patents

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DE208024C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C19/00Methods or devices concerned with designing or making patterns, not provided for in other groups of this subclass

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung, mittels welcher die für die Jacquardmaschine bestimmte Musterzeichnung auf das Patronenpapier in der entsprechend der Platinenzahl nötigen Vergrößerung genau und rasch übertragen werden kann.
Bei dieser Einrichtung arbeitet ein Farbstift auf einer besonderen Übertragungstrommel im gleichen Sinne wie der auf einer Auflegetrommel bewegte, vom Zeichner zu beeinflussende Führungsstift stets in der Richtung . der Platinen (Kettenrichtung des Musters), wobei die unter den Stiften zurückgelegten Wege der "beiden mit bestimmter Übersetzung zueinander angetriebenen Trommeln in einem gewissen Verhältnis stehen, welches durch die Größe der Musterzeichnung gegenüber der anzufertigenden Patrone bestimmt wird. Die Herstellung der Patrone geschieht hierbei in der Weise, daß die Bewegung des Farbstiftes . innerhalb einer Platine (einer Kettenlinie, einer Patronenlinie) vom Ende der einen Kontur bis zum Anfang der nächsten Kontur vom
- Zeichner unterbrochen wird und in der gleichen Weise die nächste Platine durch Vermittlung eines den Farbstift um die Breite
• einer Platine verschiebenden geeigneten Mechanismus mit Farbe angelegt wird.
Die Zeichnungen zeigen in Fig. 1 und 2 die Gesamteinrichtung in Seiten- und Frontansichten, in Fig. 3 den Farbstiftmechanismus in Seitenansicht, in Fig. 4 und 5 Einzeldarstellungen des Transportmechanismus in Vorder- und Seitenansicht der Fig. 2 von links gesehen, in Fig. 6" Einzelheiten des Zeigerbe-
wegungsmechanismus in Ansicht, in Fig. 7 und 8 solche des Farbstiftes im Längsschnitt und Ansicht, . in Fig. 9 die Einspannvorrichtung für die Zeichenpapiere und in Fig. 10 die Darstellung eines Teiles des Patronenmusters.
Die Maschine besteht im wesentlichen erstens aus der Antriebseinrichtung für Auflege- und Ubertragungstrommel, zweitens dem über der Auflegetrommel angeordneten Zeigermechanismus, drittens dem über der Ubertragungstrommel angeordneten - Farbstiftmechanismus, viertens der Transporteinrichtung für Zeiger und Fatbstift.
Der Antrieb geschieht vorzugsweise durch einen Elektromotor 4, der am Maschinengestell ι angebracht ist, durch Anlaßwiderstand 5 in Bewegung gesetzt wird und mittels Schnur und Zahnräderübertragung 7 und 8 auf die Kurbelstange 9 der Übertragungstrommel 2 eine um ' ihren Drehpunkt 10 hin und her schwingende Bewegung verleiht. Die Übertragungstrommel 2 hat ebenso wie die Auflegetrommel 3, welche unterhalb des Elektromotors ihren Drehpunkt 11 hat, die Form eines Zylindersegmentes. Die Auflegetrommel 3 erhält ihre mit der Bewegung der Über-tragungstrommel 2 gleichartige Bewegung von der Übertragungstrommel 2 durch Vermittlung der Kette 6. Das Zähnezahlenverhältnis der Zahnräder 7 und 8 sowie die Größe der Mantel der beiden Trommeln, endlich das Über? Setzungsverhältnis zwischen den die Trommeln unmittelbar antreibenden Kettenrädern 12, 13 ist beim vorliegenden Ausführungsbeispiele so bemessen, daß die Übertragungstrommel 2
den doppelten Weg der Auflegetrommel 3 zurücklegt.
Über dem Übertragungszylinder ist der Farbstiftmechanismus (Fig. 3) angeordnet. Ein an seinem Ende das Farbrädchen 14 tragender hohler Schaft 15 (Fig. 7 und 8) ist mit einer porösen Masse ausgefüllt, welche die vom Farbbehälter 16 (Fig. 3) ihr durch einen . Schlauch 17 zugeführte Farbe aufnimmt und an das Farbrädchen 14 abgibt. Der den Schaft 15 tragende Arm 18 (Fig. 3) ist nun durch die Verbindungsstange 19 mit dem Hebel 70 verbunden. Dieser von der Gabel 20 geführte Hebel 70 ist seitlich auf der Welle 69 verschiebbar, muß sich aber mit dieser Welle drehen, da er mit ihr durch Nut und Feder verbunden ist. Der Hebel 68 dagegen sitzt auf der Welle 69 fest und steht vermittels der Zugstange 21 mit dem eine Drucktaste 22 tragenden Arm 23 (Fig. 1) derart in Verbindung, daß bei einem Druck auf die Taste 22 das Farbrädchen 14 auf die Übertragungstrommel 2 aufgedrückt wird, beim Loslassen der Taste aber sich von dieser Trommel wieder abhebt. Der vor der Auflegetrommel bzw. dem Tische 24 stehende Zeichner hat die Taste so lange zu drücken, als der Zeiger 26 über der Auflegetrommel die Strecke vom Anfange der Kontur 27 auf dem Muster der Auflegetrommel (Fig. 10) bis zum Ende 28 derselben innerhalb einer Platine des Musters durchläuft. Dieselbe Länge, und zwar im Größenverhältnisse der Übertragung wird nun auch vom Farbrädchen 14 auf dem Patronenpapier des Ubertragungszylinders zurückgelegt. Ist auf diese Weise eine Platine 29 (Fig. 10) in der Patrone mit Farbe angelegt, so handelt es sich nun darum, beim Rückwege der Trommeln gleich die folgende Platine 30 auf gleiche Weise mit Farbe anzulegen. Die zu diesem Zwecke notwendige seitliche Verschiebung des Farbrädchens 14 zusammen mit dem Zeiger 26 wird auf folgende Weise bewirkt: ·
Die Übertragungstrommel 2 trägt seitwärts eine Rolle 31. Am Ende jeder Tour dieser Trommel stößt die Rolle 31 an den Arm 32 des im Punkte 33 (Fig. 4) drehbaren doppelarmigen Hebels 32, 34". Der zweite Arm 34 dieses Hebels beeinflußt hierdurch einen doppelarmigen Klinkenhebel 37, dessen Klinke 39 das Schaltrad 40 mit seiner Welle 43 dreht, wodurch der auf einem Geleise 44 mittels Rädchen 45 laufende Farbstiftmechanismus nach seitwärts verschoben wird. Auf der durch das Schaltrad 40 bewegten Welle 43 sitzt nämlich lose ein Kegelrad 46 (Fig. 2 und 3), das durch Nut und Feder mit der Welle 43 verbunden" ist, so daß es nach der Seite hin verschiebbar bleibt. Dieses Kegelrad 46 greift in ein zweites mit einem Zahnrad 48 fest verbundenes Kegelrad 49 ein. Das Zahnrad 48 steht im Eingriff mit einer unbeweglich gelagerten horizontalen Zahnstange 50 (Fig. 2), so daß es sich bei der Drehung des Kegelrades 49 an der Zahnstange 50 abrollt und . so den Wagen 51 auf dem Geleise 44 mitnimmt.
Diese Transportbewegung des Farbstiftes wird durch zwei Kegelräderpaare, und zwar 52, 53 und 54, 55 (Fig. i) und die Welle 56 auf den auf einer mit Gewinde 57 versehenen Welle 58 sich als halbe Mutter 59 bewegenden Zeiger 26 (Fig. 6) übertragen, so daß sich letzterer durch die von den erwähnten Kegelräderpaaren in demselben Sinne wie der Färbstiftmechanismus gedrehte Welle 58 ebenfalls in diesem Sinne verschiebt. -;
Um nun je nach der durch das Verhältnis der Kette und Schußfaden bestimmten Platinenbreite des Papieres den Transport des Farbstiftes 14 und Zeiger 26 einzustellen, ist unterhalb der diesen Transport betätigenden Schaltradeinrichtung (Fig. 4 und 5) eine Maßeinteilung 60 vorgesehen, an welcher die zu einem Zeiger 61 ausgebildete Verlängerung des Einstellhebels 62 vorübergeführt wird und mittels Fixierschraube 63 je nach der Platinenbreite eingestellt werden kann.
Hierbei mächt es sich auch nötig, den die Schaltklinke 39 tragenden Schalthebelarm 37 immer hi senkrechter Läge unabhängig von dem Stande des Hebels 62 zu erhalten und so die für die Rückführung des Schaltklinkenhebels 37 bestimmte Zugfeder 38 immer in gleicher Spannung zu halten, also die für den Anschlag der Rollen 31 auf der Übertragungstrommel günstigste. Lage des Hebels 37 zu sichern.
Der in 71 drehbare Hebel 62 trägt hierzu am oberen Arm einen Zapfen 72 für den Hebei 37 und einen zweiten Zapfen 73, auf dem der Teil 35 drehbar befestigt ist. Der Teil 35 bildet ebenfalls einen . doppelarmigen Hebel; der linke Arm desselben besitzt eine schiefe Führung, welche sich auf dem Bolzen 74 führt und an seinem linken Ende den Befestigungshaken für die Zugfeder 38 trägt. Das rechte freie Ende dient als Anschlag 75 für den Hebel 37. Ist nun der Hebel 62 so gestellt, daß der untere Teil des Hebels 37 die Anschlagrolle des Hebels 34 berührt, so wird die ganze Bewegung von 34 auf 37 übertragen, wird aber der Hebel 62 nach rechts verstellt, dann dreht sich der die Zapfen 72 und 73 tragende Arm des Hebels 62 nach links und mit ihm auch der Hebel 37, so daß dessen gegen die Anschlagrolle 34 gerichtetes Ende diese Rolle nicht mehr berührt. Die Bewegung des Zapfens 73 überträgt sich auf den Teil 35 und die auf den Bolzen 74 gestützte schräge Schlitzführung in 35, so daß der die Zugfeder J 38 tragende Arm.35 sich nach aufwärts be-

Claims (1)

  1. wegt. Infolgedessen bewegt sich der Anschlag .75 des Armes 35 nach abwärts und stützt .dadurch den Hebel 37 etwas tiefer als früher, wodurch wieder die senkrechte Lage des Hebels 37 gesichert ist.
    Die zu vergrößernde Zeichnung sowohl als auch das Patronenpapier selbst werden auf ihren Trommeln mittels festschraubbarer Lineale 65 und 66 festgespannt (Fig. 9), worauf der Motor in Bewegung gesetzt wird und die Tätigkeit des Zeichners beginnt, welche, wie vofbeschrieben, sich der Hauptsache nach auf die Handhabung der Unterbrechungstaste ,erstreckt.
    ■■ Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Übertragen und Vergrößern von Webmustern auf Patronenpapier, dadurch gekennzeichnet, daß das Original und das zur Aufnahme seiner Vergrößerung bestimmte Patronenpapier auf drehbaren Trommeln (oder Trommelsegmenten 3 und 2) befestigt sind, deren Umfangsgeschwindigkeiten dem Vergrößerungsverhältnis proportional sind und über denen für das Original ein Zeiger (26) und für die Patronen ein Farbstift (14) so angeordnet sind, daß unter Vermittlung einer Taste (22) beide gleichzeitig mit der be-' treffenden Trommel in Berührung gebracht werden können.·
    ' 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Trommeln oder Trommelsegmente von einem Motor ausgeht und die Trommeln zwangläufig miteinander verbunden sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach Fertig-" stellung eines Patronenstriches durch den Farbstift die seitliche Verschiebung des letzteren von einer Patronenlinie auf die nächste sowie die entsprechende Verschiebung des Zeigers auf dem Original von einem Schaltwerk ausgeht, dessen Schalt-Klinkenhebel durch Anschläge (31) auf der Patronenpapiertrommel bewegt wird.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Maß der die seitliche Verschiebung des Farbstiftmechanismus bewirkenden Schaltradbewegung durch die zu einem Zeiger (61, Fig. 4) ausgebildete Verlängerung eines Armes des Einstellhebels (62) auf einer Maßeinteilung (60) kenntlich gemacht ist und auf dieser mittels Fixierschraube (63) in einer der Platinenbreite entsprechenden Größe ein- bzw. festgestellt werden kann, wobei der Schalthebel (37) stets unabhängig von der Lage ,des Zeigerhebels (62) in seiner senk-
    . rechten, für den Anstoß der Anschlagrollen (31) auf der Ubertragungstrommel günstigen Lage dadurch erhalten wird, daß ein mit dem Hebel (62) im Punkte (73) drehbar verbundener, durch einen schrägen Schlitz (74) auf einem feststehenden Bolzen geführter und mit dem Schaltklinkenhebelarm (37) durch eine Zugfeder (38) verbundener Arm (35) mit seinem Anschlagende (75) sich je nach der Lage des Einstellhebels (62) höher oder tiefer an den im Punkte (72) des Einstellhebels (62) drehbaren, doppelarmigen Hebel (37) anlehnt. ■ ......
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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