DE207553C - - Google Patents

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DE207553C
DE207553C DENDAT207553D DE207553DA DE207553C DE 207553 C DE207553 C DE 207553C DE NDAT207553 D DENDAT207553 D DE NDAT207553D DE 207553D A DE207553D A DE 207553DA DE 207553 C DE207553 C DE 207553C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G5/00Machines or devices for working mitre joints with even abutting ends
    • B27G5/04Machines or devices for working mitre joints with even abutting ends for planing, cutting, shearing, or milling mitre joints

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

Mi-wiTO·**.
PATENTSCHRIFT
, KLASSE :38 c. GRUPPE
ALFRED WENZEL in STETTIN.
Gehrungsstanzmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Februar 1908 ab.
Die Gehrungen der Friese zu Türen und Fenstern aller Art werden gewöhnlich durch zueinander einstellbare Fräser hergestellt. Es ist auch bekannt, diese Gehrungen durch Stanzen herzustellen. Diese Stanzmaschinen sind derartig eingerichtet, daß ein oder mehrere entsprechend gestaltete Stanzmesser von oben in das Werkstück eindringen und es durchschneiden.. Die so hergestellten Aus-. ίο schnitte werden aber an der Austrittsstelle des Schneidemessers nicht scharfrandig. Dieser Übelstand wird durch den Erfindungsgegenstand vermieden, indem anstatt eines Stanzmessers zwei mit ihren Schneiden gegenein ander arbeitende Stanzmesser den gewünschten Ausschnitt herstellen. Jedes Messer dringt dabei bis zur halben Höhe des Ausschnittes in das Holz ein, und zwar das eine von oben nach unten und das andere von unten nach oben. Diese, Messerpaare sind zu mehreren angeordnet und können je nach den Entfernungen der Gehrungen voneinander eingestellt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand beispielsweise in einer Ausführungsform, und zwar zeigt:
Fig. ι eine schaubildliche Ansicht,
Fig. 2 einen Querschnitt,
Fig. 3 ein Stanzmesser in Ansicht,'
Fig. 4 dasselbe im Schnitt,
Fig. 5 einen Schnitt durch dasselbe (Ballen nach innen geschliffen),
Fig. 6 einen Schnitt durch ein Messer (Ballen nach außen geschliffen),
Fig. 7 einen ausgestanzten Tür fries.
Zwei Seitenteile α und eine Tischplatte b 45
bilden das Gestell der Maschine. In den Seitenteilen α sind über und unter der Platte b Führungsschlitze c eingearbeitet, in denen je ein geschlitzter Druckbalken d auf- und abbewegbar angeordnet ist. Die beiden Druckbalken d sind an ihren Enden außerhalb der Seitenteile α durch Gelenkparallelogramme e, die durch in Nuten f der Seitenwände α laufenden Supports g geführt sind, verbunden. Um die Druckbalken^ in Bewegung zu setzen, ist eine Welle h angeordnet, die mittels einer Kurbel i gedreht oder an eine Transmission angeschlossen ist. An den beiden Enden der Welle h befindet sich je eine Kürbeischeibe k, an der eine Schubstange I exzentrisch und verstellbar gelagert ist, während sie an dem oberen Druckbalken d angelenkt ist; die beiden Druckbalken d werden sonach bei Drehung der Welle h auf- und abbewegt, und zwar derart, daß sie sich beide gleichzeitig der Tischplatte b nähern bzw. von ihr entfernen. In den Schlitzen der Druckbalken d werden Stanzmesser m, der Zahl der auszustanzenden Gehrungen entsprechend, eingesteckt und in bestimmten Entfernungen festgeschraubt. Wie die Schneide der Messer m ausgebildet sein muß, richtet sich ganz nach der Form der Gehrungen. Einmal muß der Ballen m1 nach innen, das andere Mal nach außen geschliffen sein. Der Kopf η der Messer m ist als Würfel ausgebildet, so daß die Messer auch um 900 versetzt in dem Druckbalken d befestigt werden können. Beim Stanzen von Gehrungen treffen die Messer m mit ihren Schneiden fast ganz zusammen, weshalb in der Tischplatte b ein breiter Schlitz 0 vorge-
70
sehen ist, der aber nur unter den Messern freibleibt und im übrigen zwecks fester Unterlage für die Friese mittels eigens hierzu verfertigter Einlagen j> abgedeckt wird. Um die Gehrungen der Friese nicht erst vorreißen zu müssen, sind in schwalbenschwanzartigen Nuten q der Tischplatte b verschieb- und feststellbare Anschläge r angeordnet, zwischen welche die einzelnen Friese gelegt und mittels
ίο Befestigungsschrauben s gehalten werden.
Die Wirkungsweise der Gehrungsstanzmaschine ist folgende:
Die Stanzmesser m werden in dem oberen und unteren geschlitzten Druckbalken d, der Zahl der auszustanzenden Gehrungen entsprechend, eingesteckt und in bestimmten Entfernungen genau übereinander festgeschraubt. Da die gegenseitige Lage der Messer vor dem Einbringen des zu bearbeitenden Frieses in die Maschine durch probeweises Zusammenführen der Druckbalken d geprüft werden kann, so sind Fehler in der Bearbeitung ausgeschlossen. Der Schlitz 0 wird mittels der Einlagen φ derart abgedeckt, daß er nur unter den Messern m offen bleibt. Sodann wird ein Türfries zwischen die bereits eingestellten Anschläger r gelegt und mit den Befestigungsschrauben s gehalten. Sobald nun die Kurbel i gedreht wird, werden mit den eingespannten Messern die Gehrungen des auf dem Tisch b aufliegenden Türfrieses gleichzeitig scharf ausgestanzt, so daß ein Nacharbeiten des Werkstücks unnötig ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gehrungsstanzmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß in zwei übereinander angeordneten geschlitzten Druckbalken eine beliebige Anzahl von Schneidemesserpaaren derart verstellbar und auswechselbar angeordnet ist, daß die einzelnen Messer genau einander gegenüberstehen, und daß die beiden Druckbalken durch einen gemeinsamen Antrieb gleichzeitig gegen- und voneinander bewegt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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