DE207236C - - Google Patents

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DE207236C
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suction
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/04Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 207236 KLASSE 45 #. GRUPPE
anderen Raum eines doppelwandigen Melkbechers.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. November 1907 ab.
Die Erfindung betrifft ein A^erfahren und eine zugehörige Vorrichtung" zum Melken mit zweikammerigen Melkbechern, in denen Pulsationen erzeugt werden, um die Milch in . 5 natürlicher Weise aus der Zitze fließen zu lassen,. und zwar ohne das Tier zu verletzen oder demselben Schrfferzen zu verursachen.
Bisher war es üblich, durch abwechselndes • Saugen und Einführung von Druckluft zwisehen das äußere Gehäuse und die innere Fütterung bzw. Auskleidung oder innere Kammer des Melkbechers Pulsationen auf die Zitze zu veranlassen. Durch dieses Pulsationsverfahren wird die elastische Wand der inneren Kammer abwechselnd einwärts gepreßt, wobei' sie sich unterhalb der Spitze der Zitze so verengt, daß die Milch aus der Zitze nicht ausfließen kann, und nach auswärts bewegt, wobei das untere Ende der Zitze freigegeben wird, so daß die Milch ausfließen kann. Da je·^ doch die elastische Wandung durch das Saugen in der inneren Kammer sehr ausgedehnt wird, so wird die Zitze ungebührlich angestrengt, und dem Tier werden Schmerzen verursacht.
Eine weitere Beobachtung, welche man bei dem älteren Verfahren gemacht hat, ist die, daß das ständige Saugen in der inneren Kammer nachteilige Folgen für die Zitzen hatte. Außerdem wird die Wand der inneren Kammer durch den Druck in der äußeren Kammer unterhalb der Zitze zusammengepreßt, so daß die Spitze der Zitze abgeschlossen wird. Überdies ist stets eine Neigung vorhanden, die Zitze zu weit in den Melkbecher zu ziehen, wenn die innere Kammer infolge der Saugwirkung im Milchwege schlaff wird.
Gemäß der Erfindung soll die innere Kammer sich zuerst nach außen ausdehnen, um auch der Zitze in natürlicher Weise ein Ausdehnen und Anfüllen zu gestatten. Hierauf wird die Kammer in die normale Gestalt zurückgeführt, so daß sie die Zitze zusammendrückt und die Milch veranlaßt, frei durch den Milchweg abzufließen.
Auf diese Weise ist das Ende der Zitze stets frei, und der Druck der elastischen Wandung der inneren Kammer auf die Seitenflächen der Zitze, unterstützt von der Saugwirkung innerhalb der Umkleidung, gestattet der Spitze, sich frei zu öffnen und die Milch ausfließen zu lassen·. .
Diese Wirkung wird erreicht durch ein konstantes Saugen in der äußeren Kammer und einen abwechselnd veränderlichen Grad des Saugens in der inneren Kammer. Letzteres wird dadurch erzielt, daß die Verbindung zwischen der Saugkraftquelle und dem Milchweg zeitweise fast vollständig abgesperrt und gleichzeitig atmosphärische Luft in den Milchweg eingelassen wird. , "
Dadurch wird das Saugen zeitweise vermindert, wenn sich die^ innere Kammer ausdehnt, so daß die Zitze keine schädliche dauernde Ausdehnung erfährt, sondern sich nur in natürlicher Weise anfüllt und daher keine Anstrengungen erleidet, während, wenn in der
inneren Kammer das Saugen wiederum ein-·, tritt, die Spannung fast gleich derjenigen in der äußeren Kammer ist und folglich die innere Kammer ihre natürliche Gestalt wieder annimmt, um die Zitze wohl zu umfassen, aber nicht unterhalb der Spitze nach einwärts zu drücken. .
Das Maß der Saugung in der inneren. Kammer kann zwischen Maximum und Null abgebrochen werden, wenn angemessene Hilfsmittel vorgesehen sind, um den Becher an der Zitze festzuhalten, aber wenn man sich zu diesem Zwecke auf das Saugen verläßt, so. ist es nicht wünschenswert, den Druck in solchem Maße zu vermindern.
Bei der hier benutzten Vorrichtung bleibt der Becher an der Zitze in Stellung und ist überdies ohne besondere Einstellung oder Anpassung für Zitzen von verschiedener Stärke verwendbar.
Der Milchausfluß wird erreicht durch Zulassen einer geringen Luftmenge in die innere Kammer. Das aussetzende Saugen auf die innere Kammer des Melkbechers wird in der Weise bewirkt, daß dieser Raum zeitweise mit der Saugvorrichtung ' verbunden wird, . und zwar durch Ventile, Hähne o. dgl., die durch eine beliebige Vorrichtung bewegt werden. Da nur die geringe Luftmenge, welche in den Milchweg eingelassen wird, wieder entfernt zu werden braucht, so ist es augenscheinlich, daß hierzu eine geringe Kraft notwendig ist, und folglich umfangreiche und kostspielige Maschinen unnötig sind. Dies ist ein Vorteil gegenüber den bekannten Pulsationsvorrichtungen, da die unterbrochene Zulassung von Luftdruck in die äußere Kammer einen bedeutenden Kraftbetrag notwendig machte, wenn dieselbe nachher wieder entfernt werden sollte.
Bei vorliegendem Verfahren wird nach Verbindung des Saugers mit der inneren Kammer die geringe zugelassene Luftmenge im Milchwege das Ablaufen der Milch aus der Zitze nur noch unterstützen und das Maß der Saugung nicht erwähnenswert beeinflussen. Aber wenn der Sauger zeitweise fast vollständig abgesperrt ist von der inneren Kammer, wird die zugelassene Luft sogleich den Sauggrad in der inneren Kammer vermindern und so die Beanspruchung der Zitze abschwächen, der inneren Ausfütterung aber wird sie in der vorbeschriebenen AVeise sich auszudehnen gestatten.
Gewünschtenfalls können statt zweier getrennter Rohrleitungen von den betreffenden Kanälen des Melkbechers zum Sauger eines dieser Rohre mit dem anderen verbunden oder mit ihm in Verbindung gebracht werden, und der Sauger kann durch ein einziges Rohr' mit dem Milchdurchgang' verbunden werden, in welchem Falle ein nicht rückschlagendes Ven-'. til in dem anderen Durchgang benutzt wird, um zu verhindern, daß das Saugen ih der äußeren Kammer unterbrochen wird.
Die Bezeichnung Milchweg soll das Mundstück; die innere Kammer des Melkbechers, die Rohre für den Milchdurchgang zum Absauger und den Milchkanal im Absauger selbst, sowie die Leitung, welche zum Milchbehälter führt, in sich schließen. Die Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch einen doppelwandigen Melkbecher.
Fig. 2 zeigt den Melkbecher in kleinerem Maßstäbe, wobei die Wandung der inneren Kammer sich.in ausgedehntem Zustande befindet.
Fig. 3 läßt in Ansicht die gesamte PuI-sationsvorrichtung mit einem einzigen Melkbecher im Längsschnitt erkennen.
Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch das Absperrventil nach Linie IV. der Fig. 3 und
Fig. 5 ein entsprechender Schnitt nach Linie V der Fig. 3.
Fig. 6 ist eine Ansicht des Ventilsitzes. -85
Fig. 7 zeigt einen vergrößerten Längsschnitt durch das Lufteinlaßventil.
Fig. 8 zeigt einen Schnitt durch das Ableitungsrohr in der Ausführungsform, in welcher ein einziges Rohr benutzt wird, um die Saugkraft auf den Melkbecher zu übertragen, und
Fig. 9 einen teilweisen Längsschnitt durch eine geänderte Ausführungsform des Melkbechers.
Der Melkbecher hat eine äußere Kammer 1, welche eine aus Gummi oder aus einem andern nachgiebigen Stoff bestehende Kammer 2 einschließt, welche die Zitze T aufnimmt.. Die · äußere Kammer ist am Boden mit einem kurzen Rohr 3 versehen und ist zweckmäßig mit einer inneren senkrechten Rinne oder einem Kanal 4 ausgeführt, welcher mit diesem Rohr in Verbindung steht und verhindert, daß dasselbe durch die Wandung der inneren Kämmer abgeschlossen wird. Eine Leitung 5 verbindet das Rohr 3 mit dem Saugkanal 6 des Absaugers 7, und der Kanal 6 ist durch ein Rohr 8 mit dem Sauger und dem Milcheimer oder Kessel B verbunden, in welchem ein konstantes Vakuum herrscht, so daß eine konstante Saugwirkung auf die äußere Kammer des Melkbechers, also dem Umfang der inneren Kammer 2 ausgeübt wird, so daß sich die-, ser auszudehnen versucht.
Der obere Rand der Gummiverkleidung, welche die innere. Kammer bildet, geht durch einen Ring 10 aus Metall oder einem anderen festen Stoff, ist um denselben herumgeschlagen und liegt mit ihm auf einem inneren Schulteransatz 11 nahe dem oberen Rand der äußeren Kammer. Die beständige Saugwirkung in dieser äußeren Kammer sucht den
oberen Rand der Gummieinlage und den Ring fest auf den Schulteransatz zu pressen und stellt damit eine luftdichte Verbindung her, so daß die äußere Kammer in ihrem oberen Teil abgeschlossen ist. - .
Über die Mündung der inneren Kammer ist ein Ring 12 aus Gummi gelegt, welcher dazu dient, den Becher an der Zitze festzuhalten. Der Ring. 12 wird mit Hilfe einer Überwurf- ■ mutter 13, welche auf den oberen äußeren Rand des Bechers 1 geschraubt wird, festgehalten. Der Rand der inneren Verkleidung kann auch über einen abgesetzten Hals des äußeren Gehäuses gestülpt und mit Hilfe des Mundstückes befestigt werden (Fig. 9).
Der untere Rand der inneren Verkleidung ist um einen tellerartigen Kopf 14 eines kurzen Rohres 15 gelegt und wird zwischen diesen und den Boden der äußeren Kammer so eingeklemmt, daß auch hier eine luftdichte Verbindung entsteht. . Das kurze Rohr 15 leitet die Milch in ein Rohr 16, welches dieses Rohr mit dem gemeinsamen Milchkanal 17 des Absaugers verbindet, und ein-Röhr 18 schließt diesen Milchkanal an den Sauger des Milcheimers B an.. Der Sauger wird mit Unterbrechungen von diesem Rohr und dem gesamten Milchwege ganz oder fast ganz abgeschnitten, und zwar mit Hilfe eines Ventils P, Hahnes o. dgl., welches mechanisch oder pneumatisch bewegt, wird.
Eine zweckmäßige Vorrichtung hierzu wird in den Fig. 3, 4, 5 und 6 dargestellt. Sie besteht aus einem Schieber 19 mit einem Kanal 20,. welcher quer über paarweise angeordnete Kanäle 21 und 22 hin und her bewegt wird. Ein Kanal 21 eines jeden Paares dieser Durchgänge steht mit dem Rohr 18 des Milchweges in Verbindung, und der Kanal 22 eines jeden Paares ist mit dem Sauger des Milcheimers B verbunden.
Obgleich eine Pulsation durch das abwechselnde vollkommene Schließen und Öffnen der Durchgänge bereits erzielt wird, ist es vorteilhaft, die Kanäle jedes Kanalpaares durch einen sehr engen Kanal 24 in beständiger Verbindung miteinander zu halten, damit noch eine hinreichende Saugwirkung vorhanden ist, um das Zurückwallen der Milch in der Leitung zu verhindern, nachdem die Saugung in dieser, wie später noch erklärt wird, vermindert wurde. Dies ist der Grund dafür, daß die Absperrung der Saugkraft vom Milchweg nicht ganz, sondern nur teilweise erfolgt.
An einer Stelle des Milchweges, beispielsweise in dem Milchkanal des Abziehers 7, ist ein Einlaß 25 für atmosphärische Luft vorgesehen, dessen Öffnung entweder ein für allemal gleichbleibend ist (Fig. 3) oder in Zwi-. schenräumen mit Hilfe eines selbsttätigen Ventils A (Fig..7.) geändert werden kann,
Letzteres besteht aus einer kleinen Kammer 26, welche an der Unterseite des Milchkanales 17 befestigt und mit einer oder mehrerer! ■'Bodenöffnungen 27 und einem Ventilsitz 28 im oberen Teil versehen ist, dessen Durchgang 25 mit dem Milchkanal in Verbindung steht und zeitweise durch ein Ventil abgeschlossen werden kann, wobei am Ventilsitz ein verhältnismäßig enger Schlitz 29 frei bleibt, durch den der Milchkanal in ständiger Verbindung mit der Außenluft ist. In der Kammer ist als Ventil beispielsweise eine Kugel 30 angeordnet, welche durch die Saugwirkung beim Ausfließen der Milch gegen den Ventilsitz gezogen wird und so den Lufteinlaß 25 abschließt, so daß nur eine geringe Luftmenge durch den Seitenkanal 29 eindringen kann und das Fließen der Milch unterstützt.
Beim Aufhören der Saugwirkung sinkt das 80 Ventil, und eine verhältnismäßig große Luftmenge wird durch den Einlaß 25 zugelassen, um das Saugen in der inneren Kammer des Bechers zu vermindern.
. Die Luft, welche durch den Einlaßkanal eintritt und den ganzen Milchweg durchquert, hat daher eine zweifache A¥irkung, einmal die Saugwirkung in der inneren Kammer zu vermindern, wenn der Sauger zeitweise während der Lockerung der Zitze durch das Ventil P des Milcheimers abgesperrt ist, und zweitens das Ausfließen der Milch zu unterstützen, wenn dieselbe durch die Wandung der inneren Kammer aus der Zitze ausgepreßt wird.
Hieraus ersieht man, daß, wenn der Milchweg die innere Kammer eingeschlossen mit dem Sauger durch das Ventil P wiederum verbunden wird, es nur nötig ist, die geringe Luftmenge wieder zu entfernen, welche durch den Lufteinlaß 25 eingeführt wurde, um den Maximaldruck wieder herzustellen; dieses kann durch ein Minimum von Kraft bewirkt werden. Die Wirkung der beschriebenen Vorrichtung ist folgende:'
Wenn die Saugwirkung auf den Milchweg durch das Ventil P fast ganz unterbrochen ist (Fig. 2 und 5), so vermindert die durch die Öffnung 25 einströmende Luft das. Saugen in der inneren Kammer 2 um ein Bedeutendes, so daß die Zitze nicht angestrengt ist, während ■die auf die äußere Kammer 1 ausgeübte Saugwirkung die Wandung dieser Kammer nach auswärts ausdehnt und auf diese Weise der Zitze gestattet, sich ebenfalls zu dehnen und mit Milch anzufüllen (Fig. 2). Hierauf kommt das Ventil P zur Wirkung, um die Saugwirkung im Milchwege ,wieder herzustellen, so daß die Wandung der inneren Kammer durch den nahezu beiderseitig" gleichen Druck innen und außen wieder ihre frühere Gestalt annimmt und sich über der Zitze fest zusammenschließt, dieselbe nach unten dehnend, ohne
deren Spitze zu bedecken (Fig. 3). Die Milch kann also auf die natürlichste Weise, unterstützt durch die geringe Luftmenge, welche in den Milchweg eintritt, frei zum Milcheimer! fließen. . .
Das beschriebene Verfahren kann in gleicher Weise bei Vorrichtungen mit einem einzigen oder doppelten Rohr zur Übertragung der Saugwirkung auf den Melkbecher zur Ausführung gelangen. Fig. 8 zeigt die Anordnung eines einzigen Rohres., und es ist hieraus ersichtlich, daß der gemeinsame Saugkanal 6 des Absaugers 7 an einer Seite geschlossen ist und mit dem Milchkanal durch eine Öffnung 31 in Verbindung steht, während in dem Saugkanal selbst ein Ventilsitz 32 mit einer mittleren Öffnung 33 angeordnet ist, welche gewöhnlich durch ein unter Federdruck stehendes, nicht rückschlagendes Ventil 34 geschlossen wird.
Wenn daher in der inneren Kammer 2 die höchste Saugwirkung auftritt, wird das Ventil 34 von seinem Sitz abgehoben und 'bringt den Milch- und Saugkanal mittels der Öffnung 33 und den Kanal 31 miteinander in Verbindung; sobald das .Saugen in der inneren Kammer nachläßt, geht das Ventil in seine frühere Stellung zurück und schließt die Öffnung 33, so daß die auf die äußere Kammer 1 ausgeübte Saug\virkung nicht unterbrochen wird.

Claims (7)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zum Melken mittels ständig gleichbleibender Saugwirkung in einem Raum und abwechselnd steigender und fallender Saugwirkung im anderen Räume eines doppelwandigen Melkbechers, dadurch gekennzeichnet, daß die ständig gleichbleibende Saugwirkung in der äußeren Kammer, die wechselnde Saugwirkung aber in der inneren, die Zitze aufnehmende Kammer des Melkbechers ausgeübt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die von der inneren Kammer des Melkbechers abgehende Milchleitung während des Saugens eine kleine Luftmenge zur Unterstützung des Milchabflusses, während der Absperrung' von der Saugleitung aber eine größere Luftmenge zur Unterbrechung, der Saugwirkung eingelassen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Wandung der inneren Kammer des Melkbechers bei gleichem Innen- und Außendruck die Zitze durch enges Umschließen zusammenpreßt, daß die Wandung sich aber bei Verminderung der Saugwirkung im inneren Raum infolge der Saugwirkung im äußeren Raum ausdehnt und.dadurch die Zitze vom Druck befreit.
  4. 4. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Raum des Melkbechers durch ein Saugrohr ständig mit dem Vakuumbehälter in Verbindung steht, daß die vom inneren Raum des Melkbechers nach dem Vakuumbehälter· führende Milchleitung aber einen Einlaß für . Außenluft und eine Steuerung enthält/ die zeitweise die Verbindung mit dem Vakuumbehälter unterbricht. ■ >
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurchgekennzeichnet, daß der Lufteinlaß (25) durch ein Ventil (30) beherrscht wird, das durch die Saugkraft selbsttätig bewegt wird, und dessen Sitz mit Öffnungen versehen ist, durch die abwechselnd eine veränderliche Luftmenge in die Milchleitung eintreten kann.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz des 'Lufteinlaßventils (30) mit einem engen Kanal (29) versehen ist, durch den, ständig Außenluft in die Milchleitung eintreten kann.
  7. 7. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine Leitung (18) für beide Kammern des Melkbechers vorhanden ist, mit dem ein zweites Rohrstück (6) durch eine Öffnung (31) und ein unter Federdruck stehendes Ventil (34) verbunden ist, das während der Saugwirkung in der Milchleitung die Verbindung zwischen dieser und dem Rohrstück (6) herstellt, bei Einlaß von Luft in die Milchleitung diese Verbindung aber abschließt, zur Erhaltung der Saugwirkung in der äußeren Kammer des Melkbechers.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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