DE20657C - Dessertpresse - Google Patents

Dessertpresse

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Publication number
DE20657C
DE20657C DENDAT20657D DE20657DA DE20657C DE 20657 C DE20657 C DE 20657C DE NDAT20657 D DENDAT20657 D DE NDAT20657D DE 20657D A DE20657D A DE 20657DA DE 20657 C DE20657 C DE 20657C
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DE
Germany
Prior art keywords
plate
prefs
slides
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press
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Active
Application number
DENDAT20657D
Other languages
English (en)
Original Assignee
L. SCHEUSS in Lippstadt
Publication of DE20657C publication Critical patent/DE20657C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G3/00Sweetmeats; Confectionery; Marzipan; Coated or filled products
    • A23G3/02Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of sweetmeats or confectionery; Accessories therefor
    • A23G3/0236Shaping of liquid, paste, powder; Manufacture of moulded articles, e.g. modelling, moulding, calendering
    • A23G3/0252Apparatus in which the material is shaped at least partially in a mould, in the hollows of a surface, a drum, an endless band, or by a drop-by-drop casting or dispensing of the material on a surface, e.g. injection moulding, transfer moulding
    • A23G3/0257Apparatus for laying down material in moulds or drop-by-drop on a surface, optionally with the associated heating, cooling, portioning, cutting cast-tail, anti-drip device

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
LEOPOLD SCHEUSS in LIPPSTADT. Dessertpresse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1882 ab.
Die Dessertpresse, mit welcher geprefste Marzipanbonbons mit Fondantfrucht- oder anderer Einlage hergestellt werden sollen, ist derartig construirt, dafs die zu verarbeitende Masse zwischen zwei Platten geprefst und hierauf durch ein zwischen den · Platten befindliches Drahtnetz zu Bonbons geschnitten wird. Gleichzeitig ist man bei Weglassung des Drahtnetzes im Stande, gröfsere Stücke, als Torten u. dergl., herzustellen. Da die Arbeit jedoch in beiden Fällen dieselbe ist, so soll in folgendem die Presse nur als Bonbonpresse beschrieben werden.
Auf einem vorn und hinten offenen, oben nur theilweise geschlossenen Kasten, der auf dem Werktisch durch Schrauben befestigt werden kann, ist der seitlich geschlossene Rahmen A, in welchem die Prefsplatten arbeiten, aufgeschraubt, desgleichen zwei Säulen, welche eine Brücke tragen, in der sich das Muttergewinde für die Prefsspindel befindet, die durch ein Rad bewegt wird. An der Prefsspindel hängt die obere Prefsplatte B, und zwar in der Weise, dafs sie durch schwalbenschwanzförmige Leisten in eine eiserne Platte eingeschoben ist, welche so an einem Bund, welcher das untere Ende der Spindel umgiebt, befestigt ist,. dafs sie wohl die senkrechte, aber nicht die rotirende Bewegung der Spindel mitmacht. In dem Rahmen befindet sich aufser der oberen Prefsplatte B eine untere Prefsplatte C, welche auf einer eisernen Platte D liegt, an deren Rändern der unteren Fläche zur besseren Führung im Rahmen Leisten angebracht sind. Zwischen den beiden Prefsplatten sind von einer Rahmenwand zur anderen in der horizontalen Ebene der Linie m-n Stahldrähte gespannt, derartig, dafs die zwischen den sich kreuzenden
quadratisch sind.
eine Gröfse von
wird durch das
Drähten gebildeten Lücken
Der Rahmen hat im Lichten
24 X 24 cm. Dieser Raum
Drahtnetz, dessen parallele
Drähte der Reihe nach eine Entfernung von 2 cm von einander haben, in 12 X 12 Quadrate getheilt, welche die Gröfse der zu pressenden Bonbons bestimmen. Es wird somit in diesem Falle jeder Bonbon 4 qcm grofs, jedoch kann man nach Bedarf durch Fehlenlassen von Drähten auch gröfsere Stücke anfertigen. Die obere Prefsplatte B sowohl wie die untere Prefsplatte C sind von Hartgummi, und ist die obere Prefsplatte (event, auch die untere) den Quadraten entsprechend mit Eindrücken versehen, so dafs jeder Bonbon eine erhabene Prägung erhält.' An der Platte D sind unterhalb aufser den vier Führungsleisten vier I-Stücke E angenietet, unter denen die vier T-förmig'en Schieber F gleiten, deren je zwei durch eine Handhabe verbunden sind. Der Zweck dieser Schieber ist folgender: Da die Arbeit der Maschine eine zweifache ist, und zwar 1. die zu verarbeitende Masse zu pressen, 2. die geprefste Masse vermittelst der Drähte zu zerschneiden, so mufs auch die Unterstützung der unteren Prefsplatte und zugleich der darunter liegenden Eisenplatte D eine verschiedene sein, und zwar im ersteren Falle eine feste, im anderen eine nachgebende. Die feste Unterstützung bilden die Schieber im eingeschobenen Zustande, indem dieselben in diesem Falle unter die vier I- Stücke der Platte D getreten sind. Die nachgebende Unterstützung wird hergestellt durch die auf vier Spiralfedern ruhende, mit vier den Schiebern entsprechenden Einschnitten versehene Platte G, welche beim

Claims (3)

Ausziehen der Schieber, und zwar vermittelst der schiefen Kanten derselben allmälig unter die an der Platte D befestigten Winkel W tritt, vorausgesetzt, dafs der an der unteren Seite der Platte G befindliche Haken ausgehenkt ist. Die Einschnitte in der Platte G sind kürzer als die unterste Fläche der Schieber, welche somit im eingeschobenen Zustande derselben über die Einschnitte hinausragt und so die Platte G unten hält. Es wird also die Platte G erst zu steigen beginnen, wenn die Schieber ein bestimmtes Stück ausgezogen sind. Desgleichen sind, dem Querschnitt der Schieber entsprechend, Einschnitte in den beiden seitlichen Kastenwänden. Die Schieber gleiten mit ihrem oberen Theil in Führungen H, welche im Kasten unter die Reste der oberen Kastenwand und aufserhalb desselben unter die an den Kasten angegossenen Lappen L angeschraubt sind. Die vier Spiralfedern, welche die Platte G tragen, liegen um vier Bolzen, welche in den Ecken des Kastens stehen. Zugleich dienen die Bolzen den Resten der oberen Kastenwand als Stützen. Bei eingeschobenen Schiebern liegt die untere Prefsplatte prefs unter dem Drahtnetz. Die Masse wird, nachdem vermittelst der Spindel die obere Prefsplatte gehoben, auf das Drahtnetz gelegt und dann die Pressung vollzogen. Hierauf werden die Schieber ausgezogen, und es legt sich jetzt durch den Druck der Federn die Platte G unter die Winkel W der Platte D. Die Unterstützung der unteren Prefsplatte ist jetzt eine nachgebende, zum Zerschneiden der Masse geeignete. Wollte man nun aber zu diesem Zweck die Masse durch das Drahtnetz hindurchdrücken, so würde neben dem Zerschneiden noch eine schwache Pressung stattfinden, welche zur Folge hätte, dafs die entstandenen Bonbons wieder an einander klebten. Um dies zu verhindern, sind auf der Platte D zwei kleine eiserne Würfel i befestigt, in welche ein konisches Loch gebohrt ist, welches noch in die Platte hineinragt. In diese Löcher treten zwei Stifte, welche an einer zweiten Brücke R angeschraubt sind. Dieselbe ist in senkrechter Richtung beweglich, führt sich an den Säulen und hat in der Mitte ein Loch, durch welches eine am oberen Ende mit Gewinde und Flügelmutter versehene Hülse ragt, welche die Prefsspindel umgiebt. Am unteren Ende der Hülse sitzt ein Flantsch, vermittelst dessen die Hülse auf die über der oberen Prefsplatte liegende Platte aufgeschraubt ist und welcher zugleich den Bund der Prefsspindel in die Platte einschliefst. Um nun den Schnitt ohne gleichzeitige Pressung bewerkstelligen zu können, wird die Flügelmutter, welche bisher gelöst war, fest angezogen, und üben infolge dessen die Stifte einen Druck auf die untere Prefsplatte aus, so dafs nun bei weiterer Abwärtsbewegung der Spindel die Entfernung der beiden Pr.efsplatten von einander eine unveränderliche ist. Um nach dem Schnitt ein Kleben der Bonbons an den Wänden des Rahmens zu verhüten, ist der Rahmen unterhalb des Drahtnetzes erweitert. Nach vollzogenem Schnitt wird die Platte G und mit ihr die von ihr getragene Platte D mit der unteren Prefsplatte und den darauf liegenden fertigen Bonbons durch den unter der Platte G befindlichen Knopf niedergezogen und durch den Haken befestigt, worauf die untere Prefsplatte mit den Bonbons herausgenommen werden kann. Will man mit dieser Presse Dessertgegenstände herstellen, deren Umfang der Gröfse der Prefsplatte gleich kommt, so wird der Rahmen A mit dem Drahtnetz entfernt und hierfür ein solcher ohne Drahtnetz eingesetzt. Die Arbeit der Presse ist in beiden Fällen, mit Ausnahme des Schneidens, dieselbe. Die Presse ermöglicht es, Zuckerwaaren aus Mandel- und Marzipanmasse massenhaft in verhältnifsmäfsig kurzer Zeit herzustellen. Patενt-AnSprüche: An einer Presse zur Herstellung von Conditorwaaren:
1. Der Rahmen A mit Prefsplatte C in Verbindung mit den Schiebern F und der oberen Prefsplatte B.
2. Das im Rahmen A zwischen den Prefsplatten B und C ausgespannte Drahtnetz in Verbindung mit der durch Bewegung der Schieber F unter die Prefsplatte C tretenden, auf Spiralfedern ruhenden Platte G.
3. Die Vorrichtung zur Erzielung eines unveränderlichen Abstandes zwischen den Prefsplatten, bestehend aus der Brücke R mit Stiften, welche, durch B führend, bei Anziehen der Schraube auf C drücken.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT20657D Dessertpresse Active DE20657C (de)

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