DE205776C - - Google Patents

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DE205776C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B7/00Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices
    • B41B7/08Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with separate matrices for individual characters or spaces which are selected and assembled
    • B41B7/12Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with separate matrices for individual characters or spaces which are selected and assembled in which a justified line is composed of matrices and a type line is cast in one piece
    • B41B7/16Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with separate matrices for individual characters or spaces which are selected and assembled in which a justified line is composed of matrices and a type line is cast in one piece the lines of matrices being composed and justified by machine operation, e.g. line type casting machines, "intertype" machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

Man hat bereits versucht, Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen des Mergenthaler Systems dadurch zu vereinfachen und namentlich die räumlichen Abmessungen zu verkleb nern, daß man das Magazin senkrecht anordnete. Diese vereinfachte Anordnung des Magazins allein genügt aber nicht, um die Maschine tatsächlich auch für kleinsteDruckereien geeignet und entsprechend billig herzustellen. Außerdem hat die senkrechte Anordnung des Mag"azins noch den Nachteil, daß die Ablegevorrichtung eine noch größere Höhenlage erhält als bei schräg angeordnetem Magazin, und daß infolgedessen die oft im Ableger auftretenden Störungen noch umständlicher und schwieriger zu beseitigen sind als bei großen Maschinen.
Eine auch für kleinste.Druckereien geeig-.nete Maschine unter Benutzung der senkrechten Anordnung des Magazins, zu schaffen, ohne den Nachteil der bisher bekannten Maschinen mit senkrecht angeordnetem Magazin in Kauf nehmen zu müssen, ist der Zweck der Erfindung. .
Um die Maschine für kleinere und kleinste .,Druckereien anschaffbar zu machen, ist es erforderlich, nicht nur auf eine Raumverminde^ rung, sondern auch, auf eine Vereinfachung aller Vorrichtungen der Maschine Rücksicht zu nehmen. Beides geschieht dadurch, daß das senkrecht angeordnete Magazin möglichst, nahe über dem endlosen Transportband, welches die ausgelösten Matrizen nach dem Setzkanal befördert, mündet sowie daß besondere Vorrichtungen zum Auslösen des Zeilenförderkopfes in der Aufnahmestellung und, wie bekannt, zum Ausscheiden der Spatienkeile aus der Mätrizenzeile beim Ablegen derselben und zum Betrieb der Vorrichtung zum Beschneiden der gegossenen Zeile in Wegfall kommen. '
Erreicht wird der erstrebte Zweck gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch, daß die Auslösung des in der Aufnahmestellung befindlichen Förderkopfes bei der Einführung der in bekannter Weise aus einem senkrecht angeordneten Magazin gesetzten Matrizenzeile in den Förderkopf selbsttätig erfolgt, so daß letztere in bekannter Weise in die Gießstellung fallen kann, um dabei, wie gleichfalls bekannt, die Vorrichtung zum' Antrieb der Zeilengieß-, Beschneid- und Ausstoßvorrichtung und des Aufzuges für den Förderkopf nach dem Ableger für einen Arbeitsgang auszulösen, während nicht nur, wie bereits bekannt, das Bestoßen des Zeilenfußes, sondern auch die Entfernung des Grates an der Bildseite mittels feststehend angeordneter Messer lediglich durch die Bewegung der Gießform, und das Ausscheiden der mit den Matrizen zum Ableger gehobenen Spatienkeile auch durch die zum Abtrennen der Matrizen von der Matrizenzeile dienende Vorrichtung erfolgt, hinter welcher der in bekannter Weise
vor und über dem Setzkasten mündende Sammelkanal für die Spatienkeile beginnt.
In. den Zeichnungen ist die neue Maschine dargestellt. Bekannte, beim Bau der neuen Maschine unverändert mitbenutzte Mechanismen sind, soweit sie zur Erläuterung der Erfindung' nicht erforderlich sind, ganz weggelassen worden. Es zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht,
ίο Fig. 2 eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt durch die Gießvorrichtung der Maschine,
Fig. 3 und 4 Seitenansichten, welche die Anordnung des Magazins und seine Befestigungsweise erläutern,
Fig. S einen teilweisen Grundriß der Maschine, und zwar von vorn gesehen, von der linken Seite,
Fig. 6 eine Vorderansicht der Vorrichtung zum Setzen und Überführen der Zeile nach dem Förderkopf,
Fig. 7 einen entsprechenden Grundriß,
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 6, und zwar von der linken Seite gesehen, .
Fig. 9 und 10 Grundrisse einer Einzelheit der Überführungsvorrichtung in zwei verschiedenen Stellungen,
Fig. 11 und 12 Vorder- und Seitenansichten der Vorrichtungen zum Antrieb des Förderkopfes und des Ablegezeilenschiebers der Ab-■ legevorrichtung,
Fig. 13, 14 und 15 senkrechte Schnitte durch
die Zeilenausstoß- und -beschneidvorrichtung, Fig. 16 eine schematische Darstellung der Bewegungen des Gießformschlittens während des Gießens und Bestoßens der Zeile,
Fig. 17 und 18 die Vorrichtung zum Abtrennen der einzelnen Matrizen von der Matrizenzeile in der Ablegevorrichtung im senkrechten Längsschnitt und teilweise in der Ansicht, . ■ ' .
Fig. 19 und 20 senkrechte Querschnitte dazu von links gesehen,
Fig. 21 eine Vorderansicht einer Abstellvorrichtung für die Ablegevorrichtung,
Fig. 22 und 23 Ansichten der zugehörigen Antriebsseite in z^wei verschiedenen Stellungen,
Fig. 24. eine Vorderansicht,
Fig. 25 eine Draufsicht und
Fig. 26 eine Seitenansicht der Vorrichtung zum Überführen der Zeile in den Förderkopf in einer anderen Ausführungsform.
Das senkrecht angeordnete Magazin 1 wird von einem Rahmen 2 getragen, an dessen oberer Querseite es aufgehängt ist. Der Rahmen "2 ist mittels Haken 3 drehbar auf einer im Maschinengestell festgelagerten. Spindel 4 Co aufgehängt und durch in dem Haken angeordnete radiale Stellschrauben 5 einstellbar. Oben wird das Magazin samt dem Rahmen in der Gebrauchsstellung (Fig. 2 und 3) durch ein federndes Widerlager 6 am Maschinengestell. gegen eine feststehende; ebenfalls am Maschinengestell befestigte.Anschlagleiste 7 gepreßt. Das federnde Widerlager 6 besteht aus einem mit einem Griff 8 verbundenen Arm, welcher nach Art eines Vorreibers in der Gebrauchsstellüng hinter den Rahmen 2 gedreht wird und, wie Fig. 4 zeig't, auch dazu dienen kann, das Magazin mit dem Rahmen in schräger Lage festzuhalten, wenn es außer Gebrauch ist, um etwaige Fehler bequem beseitigen zu können. Unten ruht das Magazin in der Gebrauchslage auf im Maschinengestell befestigten Zapfen 9.
Die Tastenhebel 10, 11 zur Auslösung der Hemmungen 12 für die Matrizen in dem Magazinkanal bestehen,aus Winkelhebeln, deren aufwärts gerichteter Arm 11 außer Verbin- ' dung mit der zugehörigen Hemmung 12 steht, welche lediglich durch ihre Feder 13 gegen sein freies Ende gedrängt wird. Hierdurch, wird gegenüber ähnlichen bekannten Anordnungen eine leichte Äuswechselbarkeit des Magazins ι erreicht. Die Tastenwinkelhebel 10, 11 sind in . sechs Reihen hintereinander angeordnet, und für je drei aufeinanderfolgende Reihen ist eine besondere Drehspindel 14 und 15 vorgesehen. Außerdem ist am Tastenbrett seitlich noch eine Sondertaste 16 angeordnet, welche zur Auslösung der Spatienkeile dient.
Um trotz der senkrechten Anordnung des Magazins. 1 an Gesamthöhe der Maschine zu , sparen, befindet sich gemäß der Erfindung die Unterkante des Magazins möglichst nahe über dem endlosen Förderband 17, welches in bekannter Weise dauernd mit gleichbleibender Geschwindigkeit umläuft und dazu dient, die ausgelösten Matrizen nach der Setzvorrichtung zu befördern. Infolge der Ausmündung des Magazins so nahe über dem Transportband 17 sind aber die Weglängen, welche die. Matrizen aus den verschiedenen Magazinkanälen bis zur Setzstelle zurückzulegen haben, und damit auch die Förderzeiten sehr verschieden, so daß die richtige Reihenfolge der ■ Matrizen in der Zeile nicht gewahrt bleiben würde, wenn auf eine der am weitesten rechts im Magazin befindlichen Matrizen eine solche der ganz links befindlichen folgt. Letztere würde vielmehr vor der ersteren zur Setzstelle gelangen. Um dieses- zu vermeiden, muß die Bewegung der mehr nach der Setzstelle zu im Magazin befindlichen Matrizen gegenüber der weiter entfernten verzögert werden, trotzdem nur eine geringe Fallhöhe der'Matrizen gegeben ist. Erreicht wird eine solche Verzögerung der. Fallzeiten der Matrizen im umgekehrten Verhältnis der Ent-
fernung ihres Magazinkanals von der Setzstelle dadurch, daß die sich an den Magazinaustritt anschließenden gebogenen Führungsbleche 18 für die Matrizen nach der Setzstelie zu einen immer kleineren Biegungsradius erhalten. Hierdurch wird die Reibung der Matrizen auf den Führungsblechen mehr und mehr erhöht, je näher sich die Matrizen im Magazin der SetzsteHe befinden, so daß eine
ίο entsprechende Verzögerung ihrer Fallzeiten eintritt und die Reihenfolge der Matrizen, welche durch ihre Auslösung gegeben ist, gewahrt bleibt.
Die Matrizen gelangen dann auf dem Forderband in bekannter Weise über den Gleitr block 19 in den Setzkanal 20, in welchem sie gegen das nachgiebige Zeilenwiderlager 21 gesetzt und durch das beständig umlaufende Sternrädchen 22 aufgerichtet werden.
Das nachgiebige Zeilenwiderlager 21 (siehe auch Fig. 6 und 10) wird entgegen dem Drück der gesetzten Matrizen in bekannter Weise von einer Zugfeder 23 beeinflußt und besitzt außer dem Widerlagerarm für die Matrizen- -zeile einen Sperriegel 24 zur Begrenzung der Zeilenlänge und eine Bremse 25, welche es verhindert, der Wirkung seiner Feder 23 frei zu folgen, aber die Verschiebung beim Setzen zuläßt.
. Der Sperriegel 24 gelangt vor Beendigung der Zeile zunächst an den in seine Bahn ragenden Arm ,26 des federnden Klöppels 27 einer Signalglocke 28, bewegt diesen Klöppel entgegen der Wirkung" seiner Feder 29, 'die ihn nach dem Vorbeigang des Sperriegels gegen die Glocke 28 schnellt und dem Setzer ein Zeichen gibt, daß die Zeilenlänge nahezu vollendet ist. Darauf gelangt der Sperriegel 24 an einen auf einer feststehenden Stange 30 einstellbaren Anschlag 31, welcher auch die Signalglocke 28 mit ihrem Klöppel trägt. Hierdurch ist die.Zeilenlänge begrenzt.
Die fertiggesetzte Zeile muß nun in den als Gießschlitten dienenden Förderkopf 32 übergeführt werden. Dies kann selbsttätig erfolgen oder wie im Ausführungsbeispiel von Hand mit Hilfe eines Winkelhakens 33, welcher in senkrechter Ebene scrnvingbar am Zeilenwiderlager 21 angelenkt ist und derart über die Zeile geklappt werden kann, daß sein Haken 34 hinter die letzte Matrize greift (Fig. 6). Zur Erleichterung der Handhabung des Winkelhakens ist er mit einem Griff 35 versehen.
Die Verschiebung der gesetzten Zeile mit Hilfe des Winkelhakens 33 ist aber nur möglich, wenn der Riegel 24 zurückgezogen und die Bremse 25 gelöst ist. Gemäß der Erfindung wird die Lösung der Bremse und das Zurückziehen des Sperriegels 24 gleichzeitig beim Niederklappen des Winkelhakens 33 zum Erfassen der Zeile bewirkt. Auf dem Zeilenwiderlager 21 ist, quer zum Winkelhaken 33 drehbar, ein dreiarmiger Hebel 36, 37, 38 angeordnet, an dessen Arm 37 der Sperriegel 24 gelenkig befestigt ist, während der Arm 38 " unter Vermittlung einer Stellschraube 39 auf das freie Ende des bei 40 am Zeilenwiderlager 21. drehbar befestigten und eine dem Setzkanal parallele, festgelagerte Spindel 41 umfassenden Bremshebels wirken kann. Der dritte Arm 36 ist längs des Armes 37 zurück- und um den Winkelhaken 33 gebogen. Befindet sich der letztere in seiner Ruhestellung (Fig. ι und 9), so kann der dreiarmige Hebei 36, 37, 38 dem Einfluß einer Feder 42 folgen, welche auf einem Arm 43 am Riegel'24 derart wirkt, daß der dreiarmige Hebel entgegen dem Drehsinn des Uhrzeigers eine Drehung erhält. Wird der Winkelhaken dagegen in · seine Arbeitsstellung (Fig. 6, 7, 8 und 10) gedreht, so wirkt er derart auf den Arm 36 des dreiarmigen Hebels, daß letzterer eine Drehung im Drehsinne des Uhrzeigers erhält, wodurch der Riegel 24 zurückgezogen wird (Fig. 10) und die Lösung des Bremshebels 25, entgegen der ihn in die Arbeitsstel- · lung drängenden Feder 44, erfolgt. Um zu verhindern, daß der dreiarmige Hebel 36,37, 38 vor dem Zurückbewegen des Winkelhakens 33 zurückgehen kann, ist der Winkelhaken mit einem Sperrbogen 45 versehen, gegen welchen das gebogene Ende des Armes 36 auch in der Arbeitslage des Winkelhakens noch anliegt.
Außerdem besitzt der Sperriegel 24 eine Nase 46, welche sich, wenn der Winkelhaken in seine Ruhelage zurückgeklappt wird, gegen eine feststehende Rast, z. B. die Führung 47, des.freien Riegelendes stützt. In diese Stützläge wird der Riegel durch die Feder 42 gedrängt, welche auch bestrebt ist, ihn in seine Arbeitsstellung zu bewegen, indem diese Feder an dem Arm 43 angreift und der Riegel selbst gelenkig am Arm 37 des dreiarmigen Hebels befestigt ist. Diese Einrichtung ermöglicht es, den Winkelhaken 33 in seine Ruhelage zurückzuklappen,, ehe das Widerlager 21 seine Anfangsstellung vor dem Sternrädchen 22 der Setzvorrichtung eingenommen hat. 'Wenn das Widerlager 21 in seine äußerste Stellung rechts unmittelbar vor das Sternrädchen 22 gelangt, trifft ein am Maschinengestell befestigter Finger 147 (Fig. 6 und 7) den Sperriegel 24, welcher hierdurch entgegen der Wirkung der Feder 42 gedreht wird und dadurch mit seinem Vorsprung 46 von der Rast 47 abgleitet, so daß die Feder 42 den Riegel nunmehr wieder in seine Arbeitsstellung vorschieben kann. iao
Hierbei sei bemerkt, daß das Zurückschlagen des Winkelhakens in seine Ruhelage
beim Zurückführen des Zeilenwiderlagers 21 durch eine entsprechend angeordnete Weiche oder eine ähnliche Vorrichtung selbsttätig bewirkt werden kann, um das rechtzeitige Au fr klappen des Winkelhakens unabhängig von der Aufmerksamkeit des Setzers zu bewirken. Der Winkelhaken kann in diesem Falle (Fig. 24 bis 26) einen seitlichen Ansatz 147 besitzen, welcher bei der Rückbewegung des Zeilenwiderlagers 21 mit dem Winkelhaken 33 in Richtung des Pfeiles Fig. 24 auf die Weichenzunge 148 aufläuft, die, nach abwärts begrenzt, beweglich am Block 149 befestigt ist. Der auf die Zunge 148 auflaufende Ansatz 147 richtet, den Winkelhaken auf. Das vollständige Umlegen in die Ruhelage bewirkt eine Schleif fedef 150, unter welche der Ansatz • 147 nach dem Verlassen der Weichenzunge tritt. Andernfalls wäre ein Zurückschlagen des durch die Weiche in die Ruhestellung geschnellten Winkelhakens nicht ausgeschlossen. Der Förderkopf 32 wird in der Aufnahmestellung (Fig.6) durch einen federnden Sperrhaken 48 festgehalten, welcher über eine Schulter oder eine sonstige Rast 49 am Ende des Setzkastens greift. Wird nun die infolge Niederklappens des Winkelhakens 33 freigemachte gesetzte Matrizenzeile mit Hilfe des Winkelhakens aus dem Setzkasten in den EIevatorkopf 32 übergeführt, so wird gemäß der Erfindung der Sperrh'aken 48 zum Schluß durch den ihn ergreifenden Querteil des Griffes des Winkelhakens ausgelöst, ■ so daß der Förderkopf in die Gießstellung zwischen Gießtopf und Gießform niederfallen kann. Hierbei schlägt seine Führungshülse 50 (Fig. 1) auf den in ihre Bahn ragenden Arm 51 eines urn einen feststehenden Zapfen 52 am Maschinengestell drehbaren Winkelhebels 51, 53> an dessen oberem Ende der Sperriegel 54 (Fig. 2) zur Sperrung des Antriebsrades 55 für die Gieß- und Beschneidvorrichtung der Maschine angelenkt ist. Das freie Ende des Sperriegels 54 greift über einen am Umfang des Rades 55 befestigten Nocken 56 und ist durch eine Schubstange 57 mit einem Ge-
■ wichtshebel 58 verbunden, welcher um einen feststehenden Bolzen 59 drehbar ist und einen aufwärts gerichteten Arm 60 besitzt, dessen freies Eride die Antriebswelleoi mit dem Ring
62 umfaßt. Auf dem Ring 62 läuft .eine Rolle
63 am freien Ende des Armes 64 des am Bremsschuhträger 65 drehbaren Bremshebels 64, 66 der Bremskupplung, deren Bremsring 67 mit der Riemenscheibe 68 fest verbunden ist, die lose auf der Welle 61 läuft, während' der Bremsschuhträger 65 fest auf der Welle 61 sitzt. Der Bremsschuh 69 ist am Arm 66 des Bremshebels 64, 66 gelenkig befestigt und steht unter dem Einfluß einer Feder 70, welche einerseits an ihm, andererseits am Bremsschuhträger befestigt .und bestrebt ist, den Bremsschuh außer Berührung mit dem Bremsring 67 zu halten.
Wird der Riegel 54 zurückgezogen, so verliert der Gewichtshebel 58 seinen festen Stützpunkt und rückt durch sein Gewicht, entgegen der Wirkung der Feder 70, die Bremskupplung· ein. Hat das Rad 55 eine volle Umdrehung ausgeführt, so greift der Nocken 56 wieder unter den Riegel 54 und hebt diesen samt dem Gewichtshebel 58 an, wodurch die Feder 70 wieder zur Wirkung gelangen und die Bremskupplung durch Abziehen des Bremsschuhes 69 vom Bremsring67 ausrücken kann. Das-Rad 55 sitzt fest auf der Welle 71. Diese Welle trägt eine Hubscheibe*72 (Fig·: 5) · zum Anpressen des Gießtiegels 73 an die Gießform, - eine Hubscheibe 74 zum Aufwärtsschwingen des Pumpenhebels 75 entgegen der ihn niederbewegenden Feder" 76 und eine auf einem Zylinder 77 angeordnete Kurvennut 78 zur Bewegung des Gießformschlittens. Die Walze 78 trägt gleichzeitig Nocken oder eine Hubscheibe, mit deren Hilfe der Ausstoßer seine Bewegung erhält. Es kann hierfür aber auch eine besondere Hubscheibe angeordnet sein. Außerdem befindet sich auf der Welle' 71 noch eine Hubscheibe 79 (Fig. 11 und 12) zum Anheben des Förderkopfes aus der Gieß- go stellung in die' Ablegestellung und eine Hubscheibe 80 (Fig. 11 und 12) zur Bewegung des Ablegeschiebers 81 der Ablegevorrichtung.
Die Gießform 82 (Fig. 13 bis 16) ist an einem Schlitten 83 befestigt,welcher auf einer feststehenden Prismenführung 84 zwischen der Gießstellung und der Ausstoßstellung hin und her beweglich ist. Seine Bewegung erhält der Gießformschlitten durch einen Hebel 85 (Fig. 16), welcher um einen feststehenden Bolzen 86 in einer wagerechten Ebene drehbar ist und durch einen Lenker 87 mit dem Schlitten 83 verbunden, wird. Eine am Hebel 85 befestigte Rolle 88 greift in die in Fig. 16 abgewickelt gekennzeichnete Kurvennute auf dem Zylinder 77 ein.
Sobald die Zeilentype gegossen ist, wird der Gießformschlittcn 83 aus der Gießstellung I (Fig. 16) in die Ausstoßstellung II gebracht. Dabei passiert in bekannter Weise die Zeile ein Bestoßmesser, welches die Eingüsse entfernt. In der Ausstoßstellung II angelangt, verbleibt der Gießformschlitten in dieser eine kurze Zeit, während gleichzeitig der Ausstoßer 89 wie bekannt eine geringe Vorwärtsbewegung erhält,.um'die'Zeile ein wenig aus der Gießform herauszustoßen' (Fig. 13). Darauf wird der Gießformschlitten nach dem Rückgang des Ausstoßers gemäß der Erfindung durch die entsprechend gestaltete Kur-' vennut 78 nochmals nach der Gießstellung hin-
geschoben (Stellung III, Fig. 16), wobei die ein wenig vorgestoßene Zeile zwischen einem Paar feststehender Messer 90, 91 hindurchgeführt wird, die den seitlichen Grat beseitigen. Zum Schluß wird der Gießformschlitten wieder nach der Ausstoßstellung zurückgebracht (Stellung IV, Fig. 16), wo nunmehr das vollständige Ausstoßen der Zeile erfolgt (Fig. 15). Durch diese Einrichtung werden auch für die Entfernung des Grates sowohl beweglich angeordnete Messer und die dafür erforderlichen beweglichen Träger und deren Führungen als auch die Mittel zur Bewegung der Messer gespart. Die Mittel zur Bewegung der Zeile besorgen gleichzeitig das vollständige Bestpßen.
Die entsprechende Bewegung des Ausstoßers 89 erfolgt durch eine entsprechend ausgebildete, mit dem Zylinder JJ verbundene Hubscheibe"92 (Fig. 5), welche auf eine gelenkig mit dem. den Ausstoßer 89 tragenden Schieber 93 verbundene Schubstange 94 wirkt, deren der Hubscheibe 92 zugekehrtes Ende an einem um einen feststehenden Zapfen 95 schwingbaren Hebel 96 hängt und eine Rolle
97 trägt, die auf dem Umfang der Hubscheibe 92 ruht, gegen welche sie durch eine auf die Schubstange 94 entsprechend wirkende Feder
98 angedrückt wird. Die ausgestoßenen Zeilentypen gelangen in ein Zeilenschiff, in welchem sie aufgestapelt werden.
Sobald der Gießformschlitten die Gießstellung verlassen hat, wird auch der Förderkopf 32 aus der Gießstellung in die Ablegestellung gehoben. Zu dem Zwecke ist der Förderkopf an einem , Seil 99 aufgehängt (s. besonders Fig. 11 und 12), welches um eine oben auf dem Maschinengestell gelagerte feste Rolle 100 und eine lose Rolle 101 geschlungen und mit seinem anderen Ende, unter Zwischenschaltung einer Zugfeder 102, oben am Maschinengestell an einem Haken 103 befestigt ist. Die Rolle 101 ist am freien Ende eines Hebels 104 drehbar, welcher mit einem zweiten Hebel 105 durch die Nabe 106 starr verbunden ist. Der Hebel 105 trägt am freien Ende eine Rolle 107, auf welche die Hubscheibe 79 zum Anheben des Förderkopfes • wirkt. Geführt wird der Förderkopf bei seiner Auf- und Abwärtsbewegung durch zwei parallele senkrechte Führungsstangen 108 und 109. Sobald der ,Kopf in der Ablegestellung (Fig. 12, punktiert) angelangt ist, befindet sich die Matrizenzeile in ihm vor dem Ablege-
55, schieber 81, welcher auf der Führungsschiene 110 gleitet und seine Bewegung durch die Hubscheibe 80, die beiden starr miteinander verbundenen Hebel in, 112 und eine Schubstange 113 erhält.
' 60. Die Ablegevorrichtung selbst ist im wesentlichen die der betreffenden Maschinenart eigentümliche und bedarf, insoweit sie beT kannt ist, keiner näheren Erläuterung.
Unter der Wirkung des Ablegeschiebers 81 wird die Matrizenzeile mit ihrer letzten Matrize, und zwar mit den oberen und unteren Ohren derselben, gegen am Ende der Leitschiene vorgesehene Nasen 114, 115 (Fig. 17 bis 20) gedrängt. Um die Matrizen einzeln von der Zeile abzusondern, ist in bekannter Weise ein senkrecht auf und ab beweglicher Trennungsschieber 116 vorgesehen, der zu beiden Seiten der Matrize teilweise unter deren obere Ohren greift, indem er außen auf " beiden Seiten in senkrechten Nuten 118 der Führungsplatten 117 für die oberen Matrizenohren beweglich ist. Auf diesen Führungsplatten 117 werden auch die noch in der Matrizenzeile befindlichen Spatienkeile mit ihren Ohren geführt; letztere sind so breit wie die Ohren der Matrizen, so daß der Trennungsschieber 116 nicht nur die Matrizen, sondern auch die Spatienkeile hochheben und von der Zeile abtrennen kann.
Durch den Trennungsschieber 116, der seine Be\vegung durch einen Winkelhebel 119, einen beständig umlaufenden Daumen 120 und eine diesem entgegenwirkende Feder 121 erhält, v werden die Matrizen und Spatienkeile einzeln über die Nasen 114 und 115 gehoben und könneu infolgedessen einzeln auf der zwischen die För der schrauben 122 führenden Verlängerung 123 der Führungsschienen 117 nach den Förderschrauben 122 gelangen.
Um nun letztere Bewegung der einzelnen Matrizen und Spatienkeile möglichst zu beschleunigen, ist "gemäß der Erfindung oberhalb der Matrizenzeile und des Trennungsschiebers 116 ein wagerechter, längs der Matrizenzeile beweglicher Schieber 124 angeordnet, welcher durch einen auf derselben Welle
125 mit dem Daumen 120 sitzenden Daumen
126 zurückgezogen und durch eine hierbei gespannte Feder 127 vorwärts geschnellt wird. Beim Vorwärtsschnellen, wafe nach dem Anheben der jeweils vordersten der Matrizen oder Spatienkeile erfolgt, wird die von dem Schieber 124 oben getroffene abgetrennte Matrize oder der Spatienkeil zwischen die Förderschrauben 122 geschleudert, so daß mit no Sicherheit rasch der nachfolgenden Matrize oder den folgenden Spatienkeilen Platz gemacht wird und Betriebsstörungen nach Möglichkeit ausgeschlossen sind.
Da auch die Spatienkeile gleich den übrigen Matrizen auf die Verlängerungen 123 der Führungsschienen 117 und zwischen die Förderschrauben 122 geworfen werden, so gelangen sie bis zum Ende der Verlängerungen 123, wobei das untere Ende des Spätienkeiles die Rückwand des hier beginnenden, in bekannter Weise schräg abwärts führenden Kanals 128
berührt, in welchen der Spatienkeil nach dem Verlassen der Verlängerungen 123 fällt und welcher," wie bereits bekannt, an seinemunteren, vor und über dem Setzkasten befindliehen Ende zurückgebogeh ist, um gleichzeitig das Magazin für die Spatienkeile zu bilden, aus welchem sie mit Hilfe der Sondertaste 16 (Fig. 2) durch Anheben über am . Ende des Kanals für ihre Ohren vorgesehene Nasen einzeln ausgelöst werden können.
Zwischen den Förderschrauben und der Auswählschiene 132 einerseits und dem Magazin . andererseits ist eine parallele Schiene . 129 mit Lenkern 130 pendelnd am Maschinengestell aufgehängt (Fig. 21, 22 und 23). Diese Schiene besitzt, wie bekannt, den Magazinkanälen 131 entsprechende Führungsbleche 133 für die von der Auswählschiene 132 in die Magazinkanäle fallenden Matrizen und dient in bekannter Weise dazu, die Ablegevorrichtung abzustellen, falls eine Matrize hängen bleibt. Die Antriebsscheibe 134 der Ablegevorrichtung ist lose drehbar auf der Welle 135 und durch eine Bremskupplung 136 gewöhn-Hch mit der Welle verbunden. Durch Festhalten der Welle oder der Bremskupplung läuft demnach die Antriebsscheibe 134 allein weiter.
Die Antriebskupplung 136 besitzt radiale Zapfen oder Vorsprünge 137, in deren Bahn der eine Arm 138 eines Winkelhebels 138, 139 treten kann, der um einen feststehenden Zapfen 140 in zur Welle 135 senkrechter Ebene schwingbar ist. Der Arm 139 dieses Hebels besitzt einen nach unten gerichteten Zapfen 141, welcher gewöhnlich auf einer gemäß der Erfindung an der Schiene 129 selbst befestigten Rast 142 ruht, und für welchen in der Rast eine Durchbrechung 143 angeordnet ist. In diese kann er eintreten, wenn die Schiene 129 infolge Hängenbleibens einer Matrize durch die Förder schrauben verschoben wird. Tritt der Zapfen 141 aber in die Durchbrechung 143 ein, so senkt sich der Arm 139, und der Arm 138, welcher sich mit einem Vorsprung 144 gewöhnlich außer Bereich der Vor Sprünge 137 auf der Bremskupplung 136 befindet, tritt nunmehr in die Bahn derselben, so daß er entgegen der Wirkung des Antriebes die weitere Drehung der Welle verhindert und damit die Abstellung der Ablegevorrichtung bewirkt.
Die durch die Führungäbleche 133 auf der Schiene 129 gebildeten Kanäle sind vorn durch eine Klappe 145 (Fig. 2, 3, 4 und 22) abgeschlossen, welche durch Scharniere 146 an der Widerlagerleiste 7 des Magazins befestigt ist.
Die Wirkungsweise der Maschine gestaltet
sich, kurz zusammengefaßt, wie folgt:
Die Matrizen werden mit Hilfe der Tastatur der Reihe nach ausgelöst und sammeln sich in bekannter Weise im Setzkasten 20 zur' Matrizenzeile. Hat diese nahezu ihre richtige Lage erreicht, so wird durch den Riegel 24 am Zeilenwiderstand das Glockensignal gegeben, und schließlich wird der Zeilenwiderstand durch deir einstellbaren Anschlag 31 aufgehalten, wenn die Zeilenlänge erfüllt ist. Durch Niederklappen des Winkelhakens 33 wird die Zeile nunmehr erfaßt, um sie in den in der Aufnahmestellung befindlichen Förderkopf 32 überzuführen. Zum Schluß der Überführung löst der Winkelhaken 33 den Sperr- · haken 48 des Förderkopfes 32 aus; dieser fällt abwärts in die Gießstellung und rückt dabei durch Entriegeln des Rades 55 und des Gewichtshebels 58 die. Bremskupplung 67, 69 ein, so daß die Antriebsvorrichtung für die Gieß-, Beschneid- und Ausstoßvorrichtung der Zeile zu einem Arbeitsgang mit der Riemenscheibe 68 gekuppelt wird.
Dabei wird die zunächst in der Ausstoßlage befindliche Gießform in die Gießlage gebracht, die Zeile in bekannter Weise durch Eintreiben der Spatienkeile ausgeschlossen, der Gießtopf gegen die Gießform und dadurch diese gegen die Matrizenzeile gedrückt und der Pumpenhebel 75 durch seine Hubscheibe 74 der Wirkung seiner Feder 76 freigegeben, wodurch der Kolben der Pumpe niedergeht und Metall in die Gießform spritzt. Darauf wird der go Pumpenkolben durch die Hubscheibe 74 wieder aufwärts und der Gießtopf 73 durch die Hubscheibe 72 wieder zurückbewegt. Nunmehr wird die Gießform in der beschriebenen Weise zunächst nach der Ausstoßstellung gezogen, wobei die Gußzapfen am Fuß der Zeile abgehobelt werden. Gleichzeitig wird der Förderkopf durch die oben beschriebene Vorrichtung nach oben in die Ablegestellung gehoben, der Ablegeschieber 81 schiebt die Matrizenzeile aus dem Förderkopf heraus in den Ablegekasten, und der Förderkopf geht wieder nach unten in seine Aufnahmestellung. Unterdessen ist in der Ausstoßstellung der Gießform die Zeile etwa 3 mm ausgestoßen worden, worauf sich die Gießform wieder nach der Gießstelle bewegt. Bei dieser Bewegung wird, wie beschrieben, der Grat entfernt. Die Gießform wird dann wiederum in die Ausstoßlage bewegt, wo nunmehr die Zeile vollständig ausgestoßerrwird und in das Zeilenschiff gelangt. Damit hat auch das Radc55 eine volle Umdrehung vollendet; sein Nocken 56 hat den Riegel 54 und durch die Schubstange 37 den Gewichtshebel 58 wieder ausgehoben, und die Feder 70 hat den Bremsschuh 69 vom Bremsring 67 abgezogen, so daß die Welle zum Stillstand gelangt.

Claims (10)

  1. Patent-An Sprüche:
    I. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine mit senkrecht angeordnetem Magazin und
    gleichzeitig als Gießschlitten dienendem Förderkopf, der die Matrizen und die Spatienkeile bis zum Ableger hebt, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung des in der Aufnahmestellung befindlichen Förderkopfes (32) nach der Einführung der Matrizenzeile in den Förderkopf selbst-. tätig erfolgt, so daß letzterer beim Niederfallen in die ,Gießstellung in bekannter Weise die Vorrichtung zum Antrieb der Zeilengieß-, Beschneid- und Ausstoßvorrichtung und des Aufzuges für den Förderkopf nach dem Ableger auslöst, während das Bestoßen des Zeilenfußes und das Entfernen des Grates auf der Bildseite durch feststehende Messer erfolgt, an welchen die im Gießformschlitten sitzende Zeile vorbeigeführt wird, und das Ausscheiden der mit den Matrizen zum Ableger gehobenen Spatienkeile durch die zum Abtrennen der Matrizen von der Matrizenzeile dienende Vorrichtung erfolgt, hinter welcher in bekannter Weise der vor und über dem Setzkasten mündende Sammelkanal (128) für die Spatienkeile beginnt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgleich der Förderzeiten der Matrizen aus den verschiedenen Magazinkanälen dadurch bewirkt wird, daß die Führungsbleche (18) zwischen den Magazinaustrittsmündungen und dem endlosen Förderband (17) in um so kleineren Radien gebogen sind, je näher sie am Setzkasten liegen.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, bei welcher die Überführung der gesetzten Matrizenzeile in den Förderkopf mittels eines am nachgiebigen, von einer Zugfeder beeinflußten Zeilenwiderlager angelenkten Winkelhakens erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß eine im Sinne der Verschiebung während des Setzens nachgiebige, entgegen der Wirkung der Feder (23); wirkende Bremse (25) und ein die Zeilenlänge durch Anschlag an eine einstellbare RaSt (31) begrenzender Sperriegel (24) am nachgiebigen Zeilenwiderlager (21) derart mit dem Winkelhaken (33) verbunden sind, daß sie bei dessen Bewegung in die Arbeitsstellung ausgerückt und bei seiner Bewegung in die Ruhelage eingerückt werden.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß quer zum Winkelhaken (33) am Zeilenwiderlager (21) ein dreiarmiger Hebel (36,37,38) angeordnet ist, an dessen einem Arm (τ,γ) der die Zeilenlänge begrenzende Riegel (24) angeienkt ist, während der andere Arm (38).auf den Bremshebel (25) wirkt und der dritte Arm (36) längs dem erstgenannten um den Winkelhaken (33) zurückgebogen ist, so daß er bei dessen Bewegung verdreht wird.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhaken (33) einen Sperrbogen besitzt, wel-. eher beim Niederklappen des Winkelhakens (33) zwischen den den Riegel (24) tragenden Arm (37). und den zurückgebogenet} Arm (36) des dreiarmigen Hebels greift.-1
  6. 6. Maschine nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich der federnd in die Sperrlage gedrängte Sperrriegel (24) in zurückgezogener Stellung mit einem Vorsprung (46) auf eine Rast an seiner Führung (47) stützt und bei der Rückkehr des Widerlagers in die Sammeloder Anfangsstellung durch einen feststehenden Finger (147) ausgelöst wird.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhaken durch eine Weiche (148) bei der ■ Zurückführung des Zeilenwiderlagers in seine Sammelstellung selbsttätig aufwärts gedreht wird..
  8. 8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremskupplung (67, 69) für den Antrieb der Gieß- und Beschneidvorrichtung in bekannter Weise durch den in die Gießstellung fallenden Förderkopf (32) mittels eines Gewichtshebels (58) eingerückt wird, der einen Arm (60) besitzt, welcher die Antriebswelle (61) mit einem Ring (62) an seinem freien Ende umfaßt, an welchem der freie Arm (64) des Bremshebels (64,66) anliegt.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 1, bei weleher das Bestoßen des Zeilenfußes durch feste Messer während der Bewegung der Gießform in die Ausstoßstellung stattfindet, wobei die Zeile zum Entfernen des Grate's zunächst nur wenig ausgestoßen wird, dadurch gekennzeichnet,- daß die Gießform mit der wenig vorgestoßenen Zeile .zum Entfernen des Grates an feststehenden Messern vorbei wiederum nach der Gießstellung zu bewegt und darauf ito nochmals in die Ausstoßstellung ■zurückbefördert wird, um nunmehr hier völlig ausgestoßen zu werden.
  10. 10. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Anheben :über Vorsprünge des Ablegekanals einzeln abgesonderten Matrizen und Spatienkeile durch einen gegen ihr oberes Ende schnellenden, horizontal beweglichen Schieber (124) zwischen die Föfderschrauben (122) der Ablegevorrichtung geschleudert werden. ,
    ii. Maschine nach Anspruch i, bei welcher die zwischen der Ablegevorrichtung und den Magazinen vorgesehenen Führungsbleche für die Matrizen an einer zwischen dem Magazin und den Förderschrauben längsbeweglichen Schiene angebracht sind, deren Längsverschiebung durch die Förderschrauben beim Hängenbleiben von Matrizen erfolgt und die-Abstellung des Antriebes der Ablegevorrichtung bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (129) an ihrem einen Ende eine Rast(i42) für den bekannten. Ausrückhebel (139) besitzt, der beim Abgleiten von der Rast die Hauptwelle (135) entgegen der Wirkung der zwischen ihr und der Antriebsscheibe (134) vorgesehenen Bremskupplung festhält.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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