DE690945C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Packen von Garnkoerpern o. dgl. in Kisten - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Packen von Garnkoerpern o. dgl. in Kisten

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DE690945C
DE690945C DE1937S0129209 DES0129209D DE690945C DE 690945 C DE690945 C DE 690945C DE 1937S0129209 DE1937S0129209 DE 1937S0129209 DE S0129209 D DES0129209 D DE S0129209D DE 690945 C DE690945 C DE 690945C
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DE
Germany
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magazine
package
drive
box
stops
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DE1937S0129209
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Uff Antonio Scotti Fu Girol Gr
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SAECHSISCHE TEXTILMASCHINENFAB
LANIFICIO ROSSI FA
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SAECHSISCHE TEXTILMASCHINENFAB
LANIFICIO ROSSI FA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H67/00Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
    • B65H67/06Supplying cores, receptacles, or packages to, or transporting from, winding or depositing stations
    • B65H67/066Depositing full or empty bobbins into a container or stacking them
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Packen von Garnkörpern o. dgl. in Kisten Bisher wurden in den Spinnereien die zum Versand kommenden Garnkörper (Kopse, Kötzer usw.) bekanntlich von Hand in Kisten gepackt, was aber umständlich, mühsam und zeitraubend ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun eine Vorrichtung, welche diese Packarbeit selbsttätig und in erheblich kürzerer Zeit ausführt. Zu diesem Zwecke ist die Vorrichtung mit einem auf und ab bewegbaren Magazin ausgerüstet, in welches die Garnkörper. reihenweise eingelegt werden, um sie durch Abwärtsbewegen des Magazins in die Kiste einzuführen. Beim Aufsetzen auf den Kistenboden bzw. auf die in der Kiste bereits vorhandenen Garnkörper öffnet sich das Magazin selbsttätig und gibt die in ihm befindliche Garnkörperreihe frei. Zweckmäßig wird bei dieser Freigabe eine Vorrichtung, zum Umschalten des Antriebs zur Wirkung gebracht, welche das Zurückbewegen des Magazins in die Anfangsstellung selbsttätig herbeiführt.
  • Besteht jede Lage oder Schicht von Garnkörpern in der zum Verpacken dienenden Kiste aus mehreren hintereinanderliegenden Reihen, so ist die Kiste auf einem verführbaren Wagenoder Schlitten anzubringen, der nach Einlegen einer Reihe jeweils um ein der Länge der zu verpackenden Garnkörper entsprechendes Maß weiterbewegt wird.
  • Bemerkt sei, daß es an und für sich natürlich schon bekannt ist, Warenpäckchen zunächst in einem Sammelkanal in einer bestimmten Anzahl aneinanderzureihen und darauf die ganze Reihe in eine Kiste hinabzusenken. Bei dieser bekannten Vorrichtung werden die Päckchen aber nicht in waagerechten Lagen, sondern in senkrechten Stapeln eingesetzt. Die Kiste wird zu dem Zwecke mit einem besonderen Hilfsmittel, nämlich einem Zellengehäuse versehen, welches nach beendetem Füllen der Kiste aus dieser wieder entfernt wird, wobei die Warenpäckchen'-. durch Öffnungen im Boden der Zellen @,e5 x Gehäuses hindurchtreten. Beim Füllen wer== den die Päckchen mittels Federn in den Zellen gehalten und durch einen Packkolben nach und nach abwärts gestoßen. Eine derartige Einrichtung ist für so unregelmäßig gestaltete Körper, wie es Garnkörper nun einmal sind, völlig ungeeignet. Außerdem ist die Arbeitsweise der bekannten Vorrichtung recht umständlich und sie ermöglicht auch kein so geschlossenes Packen wie der Erfindungsgegenstand.
  • Die Ansprüche i und 7 kennzeichnen selbständige Erfindungen, die sowohl je für sich allein als auch in gegenseitiger Verbindung geschützt sein sollen. Die Ansprüche :2 bis 6 und 8 bis io bringen zweckmäßige Weiterbildungen, die nur in Verbindung mit dem Inhalt eines oder beider Ansprüche i und 7 geschützt sein sollen. .
  • Die Zeichnungen veranschaulichen einAusführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigen: Abb. i die Vorrichtung in Seitenansicht, Abb. 2 das Magazin mit seinen Antriebsmitteln in seiner oberen Stellung in einer Endansicht, Abb. 3 die Endansicht des Magazins in geöffnetem Zustande (untere Stellung), A:bb. q. das Magazin in Seitenansicht, Abb. 5 die Mittel für die Wagenbewegung in schaubildlicher Darstellung, Abb. 6 eine Einzelheit und Abb. 7 das Schaltungsschema für die elektrische Einrichtung.
  • Für den Antrieb einer Steuerwelle i, auf welcher eine Konuskupplung 2 angeordnet ist, dient der Elektromotor A, der von Hand mittels des Hauptschalters a ein- und ausschaltbar ist. Ein zweiter Elektromotor B, der mittels Druckknöpfe b, b und eines Schützenumschalters 2i gesteuert wird; besorgt das Aufundabbewegen des Magazins 5, während ein dritter Elektromotor C für den Antrieb eines endlosen Förderbandes 3, eines Auswerfers q. und eines Wagens 16 vorgesehen ist. Der Motor C wird durch den Druckknopf c mittels eines Schützes i8 gesteuert (s.Abb. 7).
  • Die Garnkörper 7 werden von Hand zwischen die Mitnehmendes Förderbandes 3 eingelegt und mittels des Auswerfers q. einzeln in das in seiner oberen Stellung stehende Magazin 5 eingeschoben. Der Auswerfer ist gabelförmig gestaltet und wird durch eine Hubscheibe 4a auf und ab bewegt bei gleichzeitigem Hinundhers.chwenken. Das Magazin ist auf beiden Seiten mit nutenartigen Führungen 6 versehen, die unter dem: Einfluß von Federn 8 die aus Abb. 2 und 4 ersichtliche Stellung einnehmen; in welcher j .-1 je die eingeschobenen Garnkörper 7 halten.
  • unterhalb des an beiden Enden offenen :Magazins 5 ist am Maschinengestell ein endloses Band 9 angeordnet, welches um eine Achse 15 schwenkbar ist und Anschläge 10 für das Auslösen eines Hebels i i aufweist. Die Anschläge sind auf dem Band 9 in einem Abstand angeordnet, der der Länge einer Magazinfüllung entspricht, und die Einrichtung ist so getroffen, daß immer einer der Anschläge io vor einer solchen Füllung liegt, weil die Kopse wegen ihrer Weichheit sich ja nicht als Anschlag für das Auslösen des Hebels ii eignen. Außerdem gibt das unterhalb des Magazins 5 angeordnete Band den in das Magazin eingeworfenen Garnkörpern einen sicheren Halt und setzt ihnen auch beim Einwerfen einen gewissen Widerstand entgegen.
  • Sobald der als Klinke wirkende Hebel i i ausgelöst ist, wird die mit einer Nase versehene Steuerstange 12 freigegeben, welche nunmehr mittels eines Hebelgestänges 13 das Einrücken der Konuskupplung 2 bewirkt, und zwar unter dem Einfluß einer Feder 1.4. Infolgedessen wird die Steuerwelle i vom Motor A gedreht und das Band 9 um die Achse 15, geschwenkt, so daß das Magazin 5 unten freigelegt wird (siehe punktierte Stellung der Abb.2). Gleichzeitig wird das Band 9, sobald es nach unten geschwenkt wird, mittels eines Getriebes um so viel weiter bewegt; als nötig ist, um den nächsten Anschlag io vor die Eintrittsstelle des Magazins 5 zu bringen. Das Weiterbewegen dieses Anschlages bzw. des Bandes bis zum Auslösen des Hebels i i geschieht dann ruckweise unter dem Einfluß der in das Magazin 5 eingeführten Kopse.
  • In dem gleichen Augenblick, in welchem die Steuerstange 1:2 freigegeben ist, wird der elektrische Stromkreis des Schützenschalters 18 bei 17 getrennt, so daß dieser Schalter jetzt stromlos ist. Dadurch wird der Motor C stillgesetzt und mit ihm der Antrieb des Förderbandes 3, des Auswerfers q, und des Wagens 16. Eine elektromagnetische Bremse 22 sorgt dafür, däß das Stillsetzen augenblicklich geschieht. Bei der vorbeschriebenen kurzen Drehung der Steuerwelle i wird gleichzeitig durch eine Nocke i9 der i Schalter 2o des Schützes 2i geschlossen und somit der Motor B eingeschaltet, so daß das Magazin 5 jetzt mittels eines Zahnstangentriebes 3 i abwärts bewegt wird. Beim Aufsetzen des Magazins auf den Boden der Kiste 2¢ bzw. auf die in der Kiste bereits vorhandene Füllung öffnet sich das Magazin 5 selbsttätig durch Ausschwenken der Teile 6, wobei die Garnkörper eine Platte 32 mit Doppelboden nach oben drücken; die jetzige Stellung der Teile 6 wird durch federnde Klinken gesichert. Der untere Boden der Platte 3- ist lose oder nachgiebig angeordnet, um bei Abweichungen in der Stärke der Garnkörper ein gewisses Spiel zu haben.
  • In der Freigabestellung werden die Führungsteile 6 durch Klinken gesperrt gehalten. Auf diese Weise wird die in dem Magazin enthaltene Garnkörperreihe freigegeben und abgelegt. Ferner wird beim Aufsetzen des Magazins durch eine vom Motor B angetriebene Kupplung im Räderkasten 26 ein mit Druckstift 27 versehenes Glied axial verschoben, indem dieses Glied an einem jetzt stillstehenden Teil der Kupplung infolge Anordnung von Schräg- oder Keilflächen oder mittels einer Schraube gegen Federkraft abgedrängt wird (nicht gezeichnet). Der Druck-Stift 27 drückt auf einen Schalter 23 und führt mittels des Schützenschalters 21 nunmehr das Umschalten (Umpolen) des Motors B herbei. Dieser läuft demzufolge in umgekehrter Drehrichtung und bewegt das Magazin 5 wieder nach oben in seine Anfangsstellung. Kurz vor Erreichen derselben wird mittels eines Anschlages 28 und eines Schalters 29 der Motor B selbsttätig wieder ausgeschaltet. Gleichzeitig wird die Steuerstange 12. zurückgeschoben, indem eine an einer Zahnstange 31 angebrachte Nase 34 auf eine Rolle 33 trifft und diese durch Keilflächenwirkung seitlich (nach rechts) verdrängt, so daß die am Ende der Steuerstange 12 vorhandene Nase- in diejenige des Hebels i i einklinkt. Es ist also jetzt der in Abb. r gezeichnete Anfangszustand wieder hergestellt.
  • Beim Einklinken der Teile ii und 12 wird durch das Gestänge 13 die Konuskupplung 2 wieder eingerückt, wodurch die Steuerwelle i zur Wirkung kommt und verursacht, daß das endlose Band 9 in die in Abb. 2 gezeichnete Stellung zurückgeschwenkt wird. Gleichzeitig wird durch Nocke.3.5 ein Schalter 36 und damit der Stromkreis des Elektromotors C geschlossen, so daß nunmehr das Förderband 3, der Auswerfer 4 und das Getriebe für den Wagen 16 wieder Antrieb erhalten.
  • Mit Hilfe der Druckknopfschalter b, b ist man in der Lage, den Antrieb für die Bewegung des Magazins umzuschalten, falls sich im Betrieb eine Störung -zeigt.
  • Die Kiste 24 wird auf dem Wagen 16 durch geeignete Mittel befestigt. Der Wagen gleitet mittels Rädern auf Schienen 37 und besitzt auf einer Seite einen Träger 38, an welchem als Anschläge dienende Rollen 39 einstellbar angebracht sind. Diese haben die Aufgabe, die Wagenbewegung zu steuern. Sobald das Magazin 5 in der beschriebenen Weise in seine obere Stellung zurückgekehrt ist, wird durch die dabei verursachte Drehung die Steuerwelle i mittels einer Hubscheibe 40 ein Hebelgestänge 44 42 bewegt, wobei die Nase 43 des Hebels 42 eine federnde Klinke 44 zur Seite drückt. Diese gibt einen unter Federzug stehenden Hebel 45 frei. In dem gleichen Augenblick wird durch eine zweite Nase 46 des Hebels 42 ein federnd angeordnetes Führungsglied 47 vorgeschoben, welches in dieser Stellung von dem mit -Sperrnase 48 versehenen Hebel 45 -festgehalten wird (s.. Abb. 6). In einen V-förmigen Schlitz des Gliedes 47 greift ein Doppelhebel 49 ein, welcher beim Vorschieben des Gliedes entweder nach rechts oder links bewegt wird, je nach Stellung eines Steuerschiebers 5o. Dieser wird in den Endstellungen des Wagens 16 durch einstellbare Anschläge 51 des Trägers 38 sinngemäß in der einen oder anderen Richtung verschoben, so daß die eine der Federn 52 gespannt wird, während sich die andere entspannt. Demzufolge wird die jeweilig gespannte Feder 52 den Hebel 49 bei der Bewegung des Gliedes 47 in denjenigen Teil des@V-förmigen Schlitzes ziehen, welcher auf der Seite der jeweilig gespannten Feder 52 liegt.
  • Der Doppelhebe149 bringt bei seiner Bewegung je nach Richtung derselben, die eine oder die andere von zwei Klauenkupplungen 53 und 54 in Eingriff, so daß die vom Motor C über einen Kettentrieb 59 angetriebene Welle 55 die Welle 58 entweder über die Zahnräder 56 oder über die Zahnräder 57 in der einen oder anderen Drehrichtung antreibt. Die Welle 58 dreht dabei mittels eines Schneckentriebes 6o eine Seilscheibe 61, welche wechselweise, d. h. je nach der Drehrichtung, eines der beiden Seile 62 aufwickelt und damit den Wagen in der entsprechenden Richtung zieht. Diese Bewegung wird gesteuert durch die Rollen 39, welche an ihrem Träger 38 in Abständen angeordnet sind, die je der Länge eines Garnkörpers -entsprechen. Ist der Wagen um ein derartiges Stück (Teilung) weiterbewegt werden, so drückt die nächstfolgende Rolle 39 den am unteren Ende mit Keilflächen ausgestatteten Schieber gegen Federkraft nach oben und greift mit seiner Nase 44 wieder über die Klinke 45, so daß die Nase 48 ausgeklinkt wird. . Jetzt kann das Glied 47 durch Federzug zurückgezogen werden, wodurch der Hebel 49 mittels des V-Schlitzes im Glied 47 in die senkrechte Stellung (s. Abb. 5) zurückbewegt wird und das Auskuppeln des Wagenantriebs bewirkt.
  • Kommt die vorletzte Anschlagrolle 3,9 des Wagens 16 zur Wirkung; so wird durch den einen oder anderen der am Träger 38 sitzenden Anschläge 63 der zugehörige der beiden Druckknöpfe 64: gedrückt, was das Aufleuchten einer roten bzw. gelben Lampe zur Folge hat. Dieses Lichtsignal zeigt dem Arbeiter an, daß eine Schicht in der Kiste vollendet ist. Der Konizität der Garnkörper Rechnung tragend, müssen für die nächste Schicht die Garnkörper jetzt in umgekehrter Lage auf das Förderband 3 aufgelegt werden, damit die Garnkörper unter möglichster Vermeidung von Lufträumen aufeinandergelegt werden.
  • Gegen Ende der Wagenbewegung für eine Schicht Garnkörper wird durch einen Anschlag 65 eine federnde Klinke 66 ausgehoben, so daß der Steuerschieber 5o durch Auftreffen des Anschlages 5i auf Anschlag 67 sinngemäß verschoben wird und durch das schon beschriebene Ändern der Spannung der Federn 52 das Umsteuern für die Bewegung des Hebels 49 herbeigeführt. Beim Verschieben der Steuerstange 5o drückt ein Stift 68auf- einen Ansatz 69 des Klinkenhebels 45, wodurch ebenfalls ein Auslösen des Klinkenhebels 45 bewirkt wird, wie es normalerweise durch den mit Klinke 44 versehenen Schieber geschieht. Diese Einrichtung hat den Zweck, dem Wagen am Ende seiner jeweiligen Bewegung (für das Ablegen einer Schicht) noch eine kleinere Zusatzbewegung zu erteilen, damit die Kiste unabhängig von der Lage der zuletzt abgelegten Garnkörperreihe in ihre genaue Endstellung gelangt.
  • Der Hebel 7o ermöglicht es, nötigenfalls den Hebel 45 von Hand auszuklinken, während ein federnder Druckstift 7i die Möglichkeit gibt, den Hebelog für das Einkuppeln der Antriebsmittel für die Wagenbewegung von Hand zu betätigen.
  • An Stelle der mechanischen Mittel, 47, 5o usw., für das Ändern der Drehrichtung kann man natürlich auch elektrische Mittel verwenden, z. B. einen umsteuerbaren Elektromotor, der in den ' Endstellungen des Wagens 16 durch geeignete Mittel umgepolt wird.
  • Ebenso kann man umgekehrt an Stelle der beschriebenen elektrischen Antriebsmittel für die Betätigung der Einzelorgane mechanische Mittel verwenden.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zum selbsttätigen Packen von Garnkörpern o. dgl. in Kisten, dadurch gekennzeichnet, daß die Garnkörper (7) in ein auf und ab bewegbares Magazin (5) reihenweise eingelegt werden, welches bei seiner Abwärtsbewegung die Garnkörperreihe in die Kiste einführt und sich beim Aufsetzen auf den Kistenboden bzw. die in der Kiste bereits vorhandenen Garnkörper selbsttätig öffnet und die in ihm befindliche Garnkörperreihe freigibt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch das-Aufsetzen des gefüllten Magazins (5) auf den Boden: oder den Inhalt der Kiste der elektrische Schalter (23) eines umsteuerbaren Elektromotors (B) für den Antrieb des Magazins durch Anschlag (2) betätigt wird, derart, daß das Magazin durch den Elektromotor selbsttätig in seine Anfangsstellung zurückbewegt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kiste (24) auf einem verfahrbaren Wagen (i6) angebracht wird, der nach Ablegen einer Reihe Garnkörper durch den mittels an ihm vorgesehener Anschläge (Rollen 39) gesteuerten Antrieb jeweils um eine Teilung, d. h. ein der Länge der Garnkörper entsprechendes Stück; weiterbewegt wird. ,
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i und 3; dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für die Bewegung des Wagens (i6) in den Endstellungen desselben durch Anschläge (67, 51) und einen Steuerschieber (5o) selbsttätig umgesteuert wird, indem dieser einen Hebel (49) für die Umschaltung eines Wendegetriebes (53, 54) beeinflußt:
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß vor Erreichen der Endstellungen des Wagens mittels Druckknopf- oder ähnlicher Schalter (64) ein Signal (optisches oder akustisches) eingeschaltet wird, welches dem Arbeiter anzeigt, daß das Ablegen einer Schicht Garnkörper beendet wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß: bei vollendeter Füllung des Magazins (5) mit Garnkörpern (7) durch diese ein Steuerorgan (Steuerstange ia) bewegt wird, welches den Schalter (2i) für das Umschalten des Antriebsmotors (B) derart umstellt, däß das Magazin (5) abwärts bewegt wird.
  7. 7. Vorrichtung zum Füllen eines nach unten zu öffnenden Magazins mit einer Reihe von Garnkörpern, insbesondere bei Vorrichtungen nach Anspruch i und 6, da- j durch gekennzeichnet, daß unterhalb des Magazins (5) am Maschinengestell ein mit Anschlägen (io) versehenes endloses Laufband (9) schwenkbar gelagert ist, welches die in das: Magazin beförderten Garnkörper gegen Herausfallen sichert, und daß ferner die Einrichtung derart getroffen ist, daß einer der Anschläge (io) vor der Magazinfüllung liegt und von dieser mitgenommen wird, um durch-ihn bei vollendeter Füllung des Magazins eine Vorrichtung für das Ausschwenken des Laufbandes (9) auszulösen.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch i, *dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Magazin (5) eine Fördervorrichtung angeordnet ist, in welche die Garnkörper (7) eingelegt und einem schwingenden Auswerfer zugeführt werden, welcher die Garnkörper von der Fördervorrichtung(3) abnimmt und in das Magazin (5) einschiebt.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch i und 6,bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei vollendeter Füllung des Magazins (5) der Motor (C) für :den Antrieb des Förderbandes (3), des Auswerfers (q.) und gegebenenfalls auch für die Bewegung des Wagens (I6) durch Vermittlung von Anschlägen selbsttätig stillgesetzt wird. io. Vorrichtung nach Anspruch i, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das mit den Anschlägen (io) versehene Laufband (9) bei vollendeter Füllung des Magazins (5) durch den vor der Garnkörperreihe stehenden Anschlag (io) eine Klinke (II) auslöst, welche nunmehr die Steuerstange (I2) für das Einrücken der Antriebsvorrichtung freigibt.
DE1937S0129209 1937-10-22 1937-10-22 Vorrichtung zum selbsttaetigen Packen von Garnkoerpern o. dgl. in Kisten Expired DE690945C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1136252B (de) * 1958-04-03 1962-09-06 Muschamp Textile Machinery Ltd Sammeleinrichtung fuer die ausgeworfenen fertigen Spulen einer Spulstelle
DE1140854B (de) * 1958-10-21 1962-12-06 Reiners Walter Dr Ing Einrichtung zum Stapeln von liegenden Koerpern in Kaesten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1136252B (de) * 1958-04-03 1962-09-06 Muschamp Textile Machinery Ltd Sammeleinrichtung fuer die ausgeworfenen fertigen Spulen einer Spulstelle
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