DE205144C - - Google Patents

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DE205144C
DE205144C DENDAT205144D DE205144DA DE205144C DE 205144 C DE205144 C DE 205144C DE NDAT205144 D DENDAT205144 D DE NDAT205144D DE 205144D A DE205144D A DE 205144DA DE 205144 C DE205144 C DE 205144C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B31B50/592Shaping sheet material under pressure using punches or dies

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  • Making Paper Articles (AREA)

Description

Z'U.
"^i-AXiV(HKiWi
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE-54a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juni 1907 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Ziehpresse zur Herstellung von Schachteln aus Pappe usw., bei der beim Aufbiegen der Schachtelränder das an den Schachtelecken und Seitenkanten sich ansammelnde Schachtelmaterial in Falten gelegt und zusammengepreßt wird.
Dieses Infaltenlegen suchte man schon dadurch gleichmäßig zu gestalten, daß man den ίο Schachtelrand zwischen zwei Gruppen zwangläufig untereinander verbundener schwenkbarer Lineale brachte. Diese Vorrichtungen sind jedoch äußerst kompliziert, besitzen infolgedessen hohe Anschaffungs- und Unter-, haltungskosten und geben infolge ihrer Kompliziertheit leicht zu Betriebsstörungen Anlaß. Nach der vorliegenden Erfindung wird eine gleichmäßige, langsame Faltenbildung dadurch erreicht, daß die Matrize an den Ecken des konischen Matrizenmundstückes sich nach unten verjüngende Hohlkehlen aufweist, in denen das sich an den Schachtelkanten ansammelnde Schachtelmaterial in Falten gelegt . und dann erst · den Kanten des Preßstempels zur Fertigpressung zugeführt wird.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt der neuen Preßform vor der Durchbiegung des Pappstückes und
Fig. 2 einen ähnlichen Schnitt der Preßform nach teilweiser Einwirkung des Preßstempels auf das Pappstück.
Fig. 3 zeigt den Grundriß einer Schachtelecke, wie sie nach dem Niedergang des Preßstempels bis zu der in Fig. 2 angedeuteten Tiefe aussieht.
Fig. 4 ist ein Längsschnitt der Preßform, der den Preßstempel mit der geformten und gebügelten Schachtel erkennen läßt.
Fig. 5 ist ein Grundriß der Matrize der Preßform.
Fig. 6 ist eine schaubildliche Ansicht der fertigen Schachtel
Die in den Abbildungen beispielsweise dargestellte Preßform besteht aus dem Preßstempel ι und der festliegenden Matrize 2.
Das obere Ende der Matrize 2 ist mit einem langen konischen Mundstück 3 versehen, das sich an den parallelwandigen Teil 4 anschließt. Die Ränder des Mundstückes 3 werden zweckmäßig bei s abgerundet und die Ecken des Mundstückes 3 ausgespart und erweitert, so daß Hohlkehlen 6 entstehen, die am vorteilhaftesten einen runden Querschnitt aufweisen und bei 7 abgerundet oder abgeschrägt sind.
Um den oberen Rand der Matrize 2 ist der übliche Führungsring 8 gelegt, der eine Kammer zur Aufnahme des Pappstückes bildet, damit letzteres ohneVerschiebungsgefahr schnell eingelegt werden kann. Um den Preßstempel ι wird der Druckring 9 gelegt, in welchem sich der Preßstempel frei bewegt, wogegen der Druckring ohne seitlichen Spielraum in dem Führungsring 8 arbeitet.
Der Preßstempel 1 und der Ring 9 werden in üblicher Weise von einer Druckpresse bewegt, die wegen ihrer bekannten Elemente · nicht weiter beschrieben ist.
Die Wirkungsweise der Ziehpresse ist folgende :
Beim Niedergang des Preßstempels 1 wird die Pappscheibe 10 zunächst unterhalb des Preßringes 9 hervorgezogen, der nur einen
gewissen Druck auf die Pappscheibe ausübt. Die Seitcuteile der Pappscheibe biegen sich auch, wobei das Material an den Ecken in die Hohlkehlen 6 hineingezogen und gleichzeitig von dem allmählich sich nähernden Preßstempcl und der Matrize in eine Anzahl von Falten gelegt wird, die später übereinandergefaltet weiden. Während der Preßstempel seinen Niedergang fortsetzt, veranlaßt das Mundstück 5, daß die Ränder des Pappstückes sich im wesentlichen senkrecht einstellen, wobei sich die Pappscheibe io nach und nach dem Preßstempel ι anpaßt, so daß kein Brechen oder unregelmäßiges Einstellen des Materials stattfinden kann.
. Beim Eintreten der teilweise fertig hergestellten Schachtel in den parallelwandigen Teil 4 der Matrize 2 wird die Herstellung der Schachtel beendet, und durch die fortgesetzte Bewegung des Preßstempels 1 wird die Schachtel zwischen Matrize und Preßstempel fest zusammengepreßt und gebügelt, welche Gestalt sie dauernd beibehält. Der Preßstempel ι schiebt schließlich die fertige Schachtel aus der Matrize heraus, die Schachtel wird von dem Preßstempel abgestreift und letzterer wieder in seine Anfangsstellung zurückgezogen.
Die Art und Weise, wie sich die Falten an den Schachtelecken zu Beginn der Herstellung der Schachtel bilden, ist aus'Fig. 3 ersichtlich, in welcher die Falten mit 11 bezeichnet sind.
Es ist vorzuziehen, die Ränder des Führungsringes 8 und des Druckringes 9 als Schneiden auszubilden, damit das Schachtelmaterial in Gestalt eines Streifens zugeführt und das für eine Schachtel nötige Material von den Ringen ausgeschnitten werden kann und dann von dem Druckring 9 gegen die Oberfläche der Matrize 2 gedrückt wird.
Der Querschnitt der Hohlkehlen 6 kann verschieden sein, jedoch haben zahlreiche Versuche gezeigt, daß Hohlkehlen von kreisförmiger Gestalt die besten Resultate liefern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ziehpresse zur Herstellung von Schachteln aus Pappe, Karton und ähnlichem Material, dadurch gekennzeichnet, daß die Ecken der Matrizenöffnung (5) mit nach unten sich verjüngenden Hohlkehlen (6) versehen sind, in denen das sich an den Schachtelkanten ansammelnde Material in Falten (11) gelegt und dann den Kanten des Preßstempels (1) zur Fertigpressung zugeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT205144D Expired DE205144C (de)

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DE205144C true DE205144C (de) 1900-01-01

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DENDAT205144D Expired DE205144C (de)

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