DE20441C - Neuerungen an Ketteln und Haspen - Google Patents

Neuerungen an Ketteln und Haspen

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DE20441C
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DE
Germany
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hasps
staples
leg
chains
innovations
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DENDAT20441D
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Original Assignee
G. SMITH in Chicago, Illinois, V. St. A
Publication of DE20441C publication Critical patent/DE20441C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C19/00Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups
    • E05C19/08Hasps; Hasp fastenings; Spring catches therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1882 ab.
Die vorliegenden Neuerungen beziehen sich auf Kettel oder Ueberwürfe und Haspen oder Krampen für Vorlegeschlösser und andere Zwecke, und ermöglichen es, die Haspen leichter anzubringen, sowie die Gefahr des Spleifsens des Gegenstandes, welcher mit denselben versehen werden soll, zu beseitigen. Ueberdies verhüten sie das Biegen oder Brechen der Krampen bei ihrer Anbringung und begegnen damit einem bei den gewöhnlichen zum Eintreiben eingerichteten Krampen oft auftretenden Uebelstande, und schliefslich gewähren sie den in Position befindlichen Krampen eine gröfsere Sicherheit, so dafs dieselben insbesondere, wenn sie mit Ketteln oder Ueberwürfen und Vorlegeschlössern combinirt sind, nicht herausgezogen werden können.
Die Neuerung besteht nun zunächst in einer Krampe mit einem langen und einem kurzen Schenkel. Der längere Schenkel ist mit Schraubengewinde versehen, der kürzere dagegen mit einem Fufs, welcher dazu bestimmt ist, sich gegen die Aufsenfläche des die Krampe enthaltenden Gegenstandes zu stemmen, und ein Loch zur Einführung einer separaten Schraube enthält. Anderentheils aber besteht die Erfindung in der Combination eines Ueberwurfes oder einer Kettel mit einer oder mehreren Krampen, welche einen langen, mit Gewinde versehenen und einen kurzen, mit Fufs versehenen Schenkel besitzen.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht zwei Krampen der erwähnten Art in Combination mit einer in Position befindlichen Kettel zum Verschlufs einer Thür.
A sind die Krampen mit Augen a. B ist die Kettel, welche, wie gewöhnlich, mit einem Schlitz b und einem Loch oder Auge P versehen ist. C bezeichnet den langen, angeschnittenen und D den kurzen Schenkel mit Fufs E. Letzterer wird vorteilhaft mit einem Loch zur Aufnahme einer Schraube F, eines Nagels oder äquivalenten Befestigungsmittels versehen. Bei ihrer Anbringung werden die Krampen oder Haspen mit den langen Schenkeln C so weit in das Holz eingeschraubt, bis die Füfse E aufstofsen und sich in Linie mit der Kettel oder dem Ueberwurf befinden, wie dargestellt. Wird dann ein Schlofs vorgelegt, so verhindern die Füfse E das Ausbiegen der kurzen Schenkel aus dem Auge l>1 und dem Schlitz b. Ebenso verhütet der Ueberwurf das Herausziehen der Schrauben F, und damit ist der Verschlufs nach Möglichkeit gesichert, während derselbe bei Anwendung der gewöhnlichen Krampen leicht durch einfaches Herausziehen dieser letzteren mittelst einer Kneifzange zerstört werden konnte und gegen Einbruch keine Gewähr bot.
Wenn wünschenswerth, kann der Fufs E anch in das Holz eingelassen werden. Man schraubt dann den Schenkel C wieder so weit ein, bis der Fufs E aufstöfst und bringt nun letzteren durch Biegen in die für seine Aufnahme bestimmte Versenkung.
Die neue Krampe ist nicht allein gegen das Herausziehen gesichert, sondern auch leicht anzubringen und verursacht weder eine Zersplitterung des Holzes noch erleidet sie bei ihrer Befestigung eine Verunstaltung oder Schwächung, wie dies bei den gewöhnlichen
Krampen infolge des Einschiagens fast nicht zu vermeiden ist.
Wird die Krampe aus schmiedbarem Gufs hergestellt, so kann man das Auge α auch schliefsen durch Angiefsen eines die Schenkel C und D in der Ebene des Fufses E verbindenden Steges.
Der Ueberwurf B seinerseits kann auf der unteren Fläche ausgespart sein, so dafs er über die Füfse E greift und im übrigen flach anliegt. Eine ähnliche Wirkung erzielt man, wenn man dem Ueberwurf die in der Figur durch punktirte Linien angegebene gebogene Gestalt giebt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In Combination mit einem Ueberwurf B eine oder mehrere Krampen A, welche einen langen, mit Gewinde versehenen Schenkel C und einen kurzen, mit einem Fufs E unter den geschlossenen Ueberwurf greifenden Schenkel D besitzen und mit oder ohne Schraube F oder deren Aequivalent angewendet werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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