DE203967C - - Google Patents
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- Publication number
- DE203967C DE203967C DENDAT203967D DE203967DA DE203967C DE 203967 C DE203967 C DE 203967C DE NDAT203967 D DENDAT203967 D DE NDAT203967D DE 203967D A DE203967D A DE 203967DA DE 203967 C DE203967 C DE 203967C
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- DE
- Germany
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- platinum black
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- covered
- methyl alcohol
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- Expired
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
- F23D99/002—Burners specially adapted for specific applications
- F23D99/004—Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D2206/00—Burners for specific applications
- F23D2206/0057—Liquid fuel burners adapted for use in illumination and heating
- F23D2206/0063—Catalytic burners adapted for use in illumination and heating
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Thermotherapy And Cooling Therapy Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, daß Platinmohr, der Einwirkung
von Methyldämpfen ausgesetzt, sich erhitzt bzw. zum Glühen gebracht wird und sogar den Alkohol selbst zum Entflammen
bringen kann.
Gegenstand der Erfindung ist die Ausnutzung der hierbei entstehenden Reaktionswärme zum
Heizen, wobei die Luftzufuhr derart geregelt wird, daß eine Entflammung, d. h. ein Verbrennen
der Methyldämpfe mit offener Flamme nicht eintreten kann.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Anwendung des Erfindungsgegenstandes.
Fig. ι ist der Längsschnitt eines Heizofens, Fig. 2 der Querschnitt und
Fig. 3 eine Aufsicht auf den geöffneten Ofen.
Der Ofen besteht aus einem mit- Asbest oder gewöhnlicher Watte ausgefüllten Raum A
für den Methylalkohol. Dieser Raum hat oben eine Reihe Öffnungen C, die mittels eines
Schiebers D abgedeckt werden können, der selbst wieder zu den Löchern C versetzte Öffnungen
E besitzt, über welche Platinmohrstücke G gesetzt sind. Zwischen dem Schieber
D und dem Platinmohr liegt Drahtgaze F. Ein in Scharniere drehbarer Deckel H mit
inneren Heizrippen / schließt die Oberseite des Kastens A von der Außenluft ab; jedoch
besitzt der Deckel noch kleine, ebenfalls mit Platinmohr verdeckte Luftlöcher K (Fig. 3).
B ist die Einfüllöffnung für den Methylalkohol.
Die Wirkungsweise des Heizofens ist folgende :
Zieht man den Schieber D mit den auf ihm befestigten Platinmohrstücken G seitwärts heraus,
so überdecken die Platinmohrstücke G die Öffnungen C, um unmittelbar mit den Dämpfen
des Alkohols in Berührung zu kommen. Die 40' glühend gewordenen Platinmohrstücke am
Schieber und im Deckel heizen hierdurch den geschlossenen Ofen samt dem darin befindlichen
Alkohol. Da durch den geschlossenen Deckel H sehr wenig Alkohol verdunsten kann und die
Wärme gut gegen außen abgeschlossen bleibt, genügt ein verhältnismäßig kleiner Alkoholbehälter
zur Erzeugung gleichmäßiger Wärme.
Die Heizkraft kann durch Einstellung des Schiebers geregelt werden, während die dazu
nötige geringe Luftmenge durch die im Deckel vorgesehenen Schieberschlitze eintreten kann.
Die Erfindung kann für die verschiedensten Zwecke verwendet werden, so z. B. auch für
Herz-, Puls-, Ohren- und Handwärmer in Form von kleinen Dosen, die leicht in der
Tasche getragen werden können.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Heizverfahren mittels katalytisch wirkender Körper, dadurch gekennzeichnet, daß Methylalkoholdampf auf Platinmohr katalytisch zur Reaktion gebracht und dabei nur so viel Luft zugeführt wird, daß eine Entzündung des Brennstoffes nicht stattfindet.
- 2. Heizvorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß über mehreren öffnungen (C) eines Methylalkoholbehälters (A) ein mit Platinmohrstücken versehener Schieber (D) einstellbar ist und der Behälter (A) mit einer die erzeugte Wärme aufspeichernden, mit kleinen Luftlöchern versehenen Haube (H) überdeckt ist.
- 3. Heizvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Öffnungen der Haube (H) mit Platinmohr verdeckt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.berlin. Gedrückt in der reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE203967C true DE203967C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=466335
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT203967D Expired DE203967C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE203967C (de) |
-
0
- DE DENDAT203967D patent/DE203967C/de not_active Expired
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