DE291560C - - Google Patents

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DE291560C
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flames
flame
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walls
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/22Methods of steam generation characterised by form of heating method using combustion under pressure substantially exceeding atmospheric pressure
    • F22B1/26Steam boilers of submerged-flame type, i.e. the flame being surrounded by, or impinging on, the water to be vaporised

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Spray-Type Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVr 291560 KLASSE 13#. GRUPPE
ADOLF HECKT in KIEL
bestehender Feuerung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1913 ab.
Dampferzeuger mit Verdampfung im Verbrennungsraum, bei denen die heißen Abgase durch Schichten von Wasserstrahlen hindurchgeleitet werden, um letztere in Dampf zu verwandern, hat man bereits gebaut. Diese zeigen die Übelstände, daß der Raum, in welchem die Flammen brennen, eine sehr große Hitze hat und auch ziemlich groß sein muß, damit die Flammen nicht zu intensiv auf die Wandungen
ίο auftreffen, was beides die Wände sehr in bezug auf das Verbrennen gefährdet. Dann muß ferner noch ein weiterer Raum vorhanden sein, in welchen die schichtenweise angeordneten Wasserstrahlen eingeführt werden, durch welche die heißen Abgase durchströmen sollen. Hierdurch erhält der Verdampfer eine Größe und Ausdehnung, die ihn für Automobile u. dgl. ■ schwer verwendbar macht.
Diese Übelstände sollen von der vorliegenden
ao Erfindung dadurch abgestellt werden, daß im allgemeinen nicht die Abgase durch Wasserstrahlen streichen, sondern letztere direkt neben , der Flamme (Fig. i) oder direkt auf diese eingeblasen werden (Fig. 5), wodurch nicht nur die Dampfentwicklung mindestens ebenso intensiv bleibt, sondern auch sofort die Temperatur so weit herabgedrückt wird, daß Verbrennungen der Wandungen ganz vermieden werden; ferner fällt noch der Verdampfer viel kleiner aus als früher, weil Flammen- und Verdampfungsraum in einem vereinigt worden sind.
Die Verwendung einer einzigen Flamme im Verdampfer bewirkt bei größeren Leistungen, wie sie für den hier gedachten Zweck nur in Frage kommen, daß diese eine sehr große Länge erhält, also entweder in die Wandung des Verdampfers bzw. in das Zuführungsrohr zur Maschine hineinschlägt und diese zerstört oder ein sehr langer, kaum brauchbarer Verdampfer erforderlich wird. Deshalb ist diese große Flamme bei' der vorliegenden Erfindung in mehrere kleine ringförmige (Fig. 2 links) oder ringförmig angeordnete Stichflammen (Fig. 2 rechts) aufgelöst, die naturgemäß bei gleicher Gasverbrennung nur einen Teil der Länge einer einzigen Flamme erhalten werden.
Um die Wandungen des Erzeugers sicher gegen Verbrennen zu schützen, können Wasserstrahlen nach Fig. 1 und 2 direkt neben der Innenwandung des Verdampfers oder nach Fig. 5 direkt auf die Flammen eingespritzt werden, wodurch sich zwischen Flamme und Wandung ein sicheren Schutz gewährender Mantel aus Wasser bzw. Dampf bildet.
Um überhaupt zu hohe Temperaturen zu vermeiden, können auch zwischen den eventuell ringförmigen oder ringförmig angeordneten Flammen entsprechend geformte und angeordnete Wasserstrahlen eingespritzt werden (Fig. 4). Die Wurzeln der Flamme sind hierbei' und bei der zuerst beschriebenen Ausführungsart zweckmäßig durch kleine, Glockenformen bildende Vorsprünge gegen das Spritzwasser zu schützen (Fig. 4), wodurch ein sicheres Brennen der Flamme erreicht wird, weil die bereits entwickelten Flammen durch das Spritzwasser nicht ausgelöscht werden können. Eine
möglichst innige Vermischung der Brenngase (Petroleum-, Benzin- und Benzoldämpfe o. dgl;) mit der Luft unter Wahrung des richtigen Mischungsverhältnisses derart, daß jedes Teilchen Brenngas ungefähr die zur Verbrennung erforderlichen Teile Sauerstoff der Luft beigegeben erhält, läßt eine möglichst heiße, kurze, nicht flackernde, also sich zeitweise nicht ver-' längernde, die Wandung des Verdampfers gefährdende Flamme erzielen. Deshalb kann zweckmäßig für eine gute Mischung in üblicher Weise mittels Durchblasens des · Gemisches durch gewundene, sich kreuzende oder gegeneinander gerichtete Kanäle (Fig. ι und Schnitt C-D) diese innige Mischung vor der Verbrennungskammer hergestellt werden, entgegen dem jetzt üblichen Einblasen des Brennstoffes direkt auf die Flamme.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ao
    Dampferzeuger mit geschlossener, aus mehreren kleinen kurzen Flammen bestehender Feuerung, dadurch gekennzeichnet, daß Wasserstrahlen so neben oder auf die Flammen eingespritzt werden, daß sich ein mehr oder minder geschlossener Wasserbzw. Dampfmantel zum Schütze der Verdampferwandungen bildet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1301821B (de) * 1965-02-25 1969-08-28 Versuchsanstalt Fuer Luft Und Automatisch gesteuerte Dampf-Erzeugungsanlage hoher Leistung mit sehr kurzer Anfahrzeit
FR2495280A1 (fr) * 1980-12-01 1982-06-04 Deutsche Forsch Luft Raumfahrt Generateur de vapeur

Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1301821B (de) * 1965-02-25 1969-08-28 Versuchsanstalt Fuer Luft Und Automatisch gesteuerte Dampf-Erzeugungsanlage hoher Leistung mit sehr kurzer Anfahrzeit
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