DE20376C - Schleif- und Polirapparat - Google Patents

Schleif- und Polirapparat

Info

Publication number
DE20376C
DE20376C DENDAT20376D DE20376DA DE20376C DE 20376 C DE20376 C DE 20376C DE NDAT20376 D DENDAT20376 D DE NDAT20376D DE 20376D A DE20376D A DE 20376DA DE 20376 C DE20376 C DE 20376C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
grinding
plate
polishing
bracket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT20376D
Other languages
English (en)
Original Assignee
O. GAERTNER in Sterkrade, Rheinprovinz
Publication of DE20376C publication Critical patent/DE20376C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D3/00Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
    • G04D3/0002Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials for mechanical working other than with a lathe

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. März 1882 ab.
Beim Gebrauch legt man z. B. den passend zu machenden Zapfen waagrecht und quer zu den Schienen/ in die Mitte des Stahlschlittens b. Alsdann erfafst man den Schieber c, welcher an der Grundfläche feilenartig beschaffen ist (feine Roulirfeile), an dessen beiden Armen d und legt ihn flach auf den Zapfen. Man drückt nun auf die beiden Arme d, so dafs die Räder e fest auf den Schienen / laufen und rollt den Zapfen hin und her, bis er ungefähr fertig passend ist.
Hierauf erfolgt noch die Politur auf gleiche Weise, jedoch mittelst eines feineren Pölirschiebers.
Da hierbei der Schieber c durch die Räder e stets in gleicher Lage gehalten wird, so erhält man einen kreisrunden Zapfen. Will man jedoch den Zapfen ein wenig konisch haben, so benutzt man auf der einen Seite ein etwas gröfseres Rad e oder ein Arm d wird etwas weiter herunterreichend angebracht. Je nach der Zapfenhärte hat man mehr oder weniger Druck anzuwenden.
Der Apparat, hauptsächlich für Uhrmacher geeignet, soll auch den Zweck haben, auf bequeme Art flache Gegenstände, wie Räder, Scheiben und Plättchen, zu poliren und zu schleifen, und zwar so, dafs die Kanten an den Zähnen der Räder etc. sich nicht abrunden.
Will man den Gegenstand schleifen und poliren, so ist es erforderlich, zwei Buchsbaumplatten i zu halten, eine zum Schleifen, die andere zum Poliren.
Man nimmt die Holzfläche α mit dem Stahlschlitten b und schraubt mittelst Schrauben h an der Seite dieses Schlittens das Messinggestell g mit allem, was daran ist, fest.
In der Mitte des Stahlschlittens b befindet sich eine Schraube k, welche, da unten die Holzfläche α ausgebohrt ist, von unten mittelst Schlüssels eingeschraubt werden kann. Den oberen Ring zieht man so hoch, dafs die Nase t aus dem Einschnitt gehoben wird, worauf die Drehung erfolgen kann. Dadurch wird der Bügel r, welcher an der Stahlstange / befestigt ist, hoch gehalten. Sobald man nun das Rad oder sonstigen Gegenstand, worin ein Loch sein mufs, auf die im Mittelpunkt des Schlittens b etwas herausgeschraubte Schraube gelegt hat, nimmt man das Material zum Schleifen oder Poliren und reibt damit die untere Fläche des Buchsbaumschiebers i ein, legt den Schieber auf den Gegenstand und dreht die Nase t so, dafs sie wieder im Einschnitt sitzt. Dadurch kommen die Räder m des Bügels r auf die Schienen des Buchsbaumschiebers i zu liegen. Nun fafst man das Heft des Buchsbaumschiebers i und schiebt so lange möglichst rasch hin und her, bis Schliff oder Politur auftritt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Das Poliren ebener Flächen mit einer Platte i, welche hin- und herbewegt und durch Spiralfeder η unter Vermittelung des mit Rollen versehenen Bügels r gegen die Platte gedrückt wird.
2. Durch Aufheben des Bügels r und dessen Feststellung durch Nase t die Entlastung der Platte i herbeizuführen.
3. Das Dünnerschleifen runder Flächen durch den feilenartigen Schieber c, welcher von den Armen d in gleichmäfsiger Lage gehalten wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen..
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT20376D Schleif- und Polirapparat Active DE20376C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE20376C true DE20376C (de)

Family

ID=297133

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT20376D Active DE20376C (de) Schleif- und Polirapparat

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE20376C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE199312C (de)
DE20376C (de) Schleif- und Polirapparat
DE585968C (de) Doppelstahlhalter, bei dem die Staehle im Stahlhaltergehaeuse in drehbaren Walzen verstellbar gehalten sind
DE45312C (de) Einstellvorrichtung für die Zapfen von Druckwalzen
DE31293C (de) Stellvorrichtung für Walzenstühle
DE27687C (de) Selbsttätiger Sägenschäffapparat
DE711588C (de) Vorrichtung zum Einwalzen von in Bauteile eingesetzten und zu befestigenden Kugel- und Gelenklagern
DE263533C (de)
DE59702C (de) Tiegeldruckpresse
DE104517C (de)
DE456640C (de) Feststellvorrichtung fuer mechanisch miteinander gekuppelte und gegeneinander verstellbare Gestaengeteile, insbesondere fuer die schwingbare Rueckenlehne von aerztlichen, zahnaerztlichen oder sonstigen Stuehlen
DE26173C (de) Vorrichtung zum Schleifen und Lackiren der Regulator-Pendelscheiben und der Gehäuse für Reisewecker
DE23215C (de) Schleifmaschine für ovale Gegenstände
DE54613C (de) Maschine zum Abschrägen der Kanten von Glasplatten
DE384146C (de) Vorrichtung zum Zuschneiden von Kreisbogenstuecken auf bestimmte Laengen
DE503558C (de) Vorrichtung zum Abrichten von Schleifscheiben verschiedenen Druchmessers mit einem Abrichtwerkzeug
DE215592C (de)
AT165221B (de) Klemmvorrichtung für die Lineale von Zeichenmaschinenköpfen
DE169414C (de)
DE376255C (de) An Edelsteinschleif- und Poliermaschinen mit nach einer Bogenfuehrung verstellbarem Doppenhalter die Vorrichtung zum Anheben des den Doppenhalter tragenden Rahmenstueckes
DE201927C (de)
DE33542C (de) Stangenzirkel mit Kurvenlineal
DE149279C (de)
DE37268C (de) Elastische Schleifwalze zum Schleifen von Kratzenbeschlägen
DE69233C (de) Maschine zum Bedrucken von Stoffrändern mit Längenmaafsen