DE59702C - Tiegeldruckpresse - Google Patents
TiegeldruckpresseInfo
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- DE59702C DE59702C DENDAT59702D DE59702DA DE59702C DE 59702 C DE59702 C DE 59702C DE NDAT59702 D DENDAT59702 D DE NDAT59702D DE 59702D A DE59702D A DE 59702DA DE 59702 C DE59702 C DE 59702C
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- shaft
- rollers
- frame
- roller
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F1/00—Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
- B41F1/26—Details
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Coloring (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15: Druckerei.
Tiegeldruckpresse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Januar 1891 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft Neuerungen an Tiegeldruckpressen, welche den Zweck
haben, ein sichereres Festschliefsen oder Festhalten des hin- und herschwingenden Tiegelrahmens
während der Vollziehung eines Druckes zu bewirken, eine stetige Erneuerung und
Wiedervertheilung der Farbe auf den Farbwalzen zu erhalten, die Farbe vollkommener
und gleichmäfsiger als bisher auf die Druckform aufzutragen und die Färbfläche zu vergröfsern.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 den zur Erläuterung dieser Erfindung nöthigen
Theil einer Tiegeldruckpresse in Seitenansicht. Die Fig. 2 und 3 zeigen die zum Festschliefsen
des Tiegelrahmens dienende Vorrichtung im Schnitt in zwei Stellungen, und zwar zeigt
Fig. 2 den Rahmen unverschlossen und Fig. 3 verschlossen. Fig. 4 ist eine Oberansicht der
Verschlufswelle und Fig. 5 eine Oberansicht der Färb- und Uebertragungswalzen und deren
Lagerung.
A, Fig. ι, ist das feststehende Maschinengestell;
B und C sind die Treibräder, welche der Scheibe D ihre Bewegung ertheilen. Letztere
trägt den Kurbelzapfen E, welcher das Typenbett F in hin- und hergehende Bewegung versetzt.
G ist der Tiegel, H der schwingende Tiegelrahmen, / der den Färbeapparat tragende
Rahmen und K der die Bewegung auf den Rahmen I übertragende Lenker. Dies alles
sind wohlbekannte Theile einer Tiegeldruckpresse.
In dem Gestell A ist noch eine Welle M, ■ Fig. ι und 4, gelagert. Der mittlere Theil
dieser Welle (Fig. 4) hat geringeren Durchmesser als die beiden in den Lagern ruhenden
Enden M1 derselben und ist excentrisch zu diesen Enden abgedreht, wie aus der Zeichnung
deutlich . ersichtlich ist. Der mittlere Theil der Welle ist ferner mit Ausschnitten m
zu dem weiter unten angegebenen Zwecke versehen. An dem einen Ende der Welle ist
ein Arm iW2 befestigt, welcher einen seitlichen
Zapfen trägt, auf dem eine Gleitrolle m1 lose drehbar angebracht ist, die auf dem Umfang
einer seitlich an der Scheibe D befestigten oder an derselben gebildeten Curvenscheibe L gleitet.
Die Gleitrolle m1 wird gegen die Curvenscheibe
L durch eine Schraubenfeder w3, Fig. ι und 4, angedrückt, deren eines Ende
an einem an dem entgegengesetzten Ende der Welle M befestigten hakenförmigen Arm m2
und deren anderes Ende an dem Gestell A befestigt ist.
Der Tiegelrahmen H ist mit Vorsprüngen wi4,.
Fig. 2 und 3, versehen, welche mit einem
festen Anschlag m5 in Berührung kommen, wenn der Tiegel sich in der zur Vornahme
eines Druckes erforderlichen Lage befindet. Um in diese Lage zu gelangen, gehen die
Vorsprünge m* durch die Ausschnitte m der
Welle M hindurch. Die Vorsprünge m4 selbst
sind mit je einem zur Welle M concentrischen Ausschnitt (Fig. 2 und 3) versehen.. In der
Stellung Fig. 3 liegen die Vorsprünge m4 an
den Anschlägen m5 an und der Tiegel befindet sich somit in der Druckstellung. Jedoch
ist der Tiegel bei dieser Stellung der Theile noch nicht festgeschlossen, sondern wird dies
erst, sobald die Curvenscheibe L sich in der Richtung des Pfeiles (Fig. 3) etwas weiter ge-
dreht hat, worauf die Welle M sich durch die Wirkung der Feder m3 in die Ausschnitte der
Vorsprünge m4 hineindreht und dadurch letztere
gegen die Anschläge m5 andrückt, so dafs sie sich nicht zurückbewegen können (s. die Stellung
Fig. 2). Die Gleitrolle m1 liegt bei dieser
Stellung noch nicht an dem vertieften Theil Z der Curvenscheibe L an, damit, wenn die einzelnen
Theile sich im Laufe der Zeit abgenutzt haben, die Welle M sich allmälig weiterdrehen
kann, um immer genügend weit in die Ausschnitte der Vorsprünge mi einzugreifen. Der
mittlere Theil der Welle M ist deshalb excentrisch gemacht, damit er bei dieser allmäligen
weiteren Drehung stets an den Vorsprüngen m4 anliegt.
Der Färbeapparat besitzt Vertheilungswalzen 2V und N1, welche mit Kautschuk oder einem
anderen geeigneten Material überzogen sind. Diese Walzen werden zweckmäfsig hohl gemacht
und auf festen Achsen n, Fig. 5, drehbar angebracht. Eine dieser Achsen η ist
bei n2 mit Schraubengewinde und die Walze N mit entsprechendem Muttergewinde versehen,
um der Walze eine seitliche Verschiebung zu ertheilen. Jedoch können die Walzen auch auf
drehbaren Achsen festsitzen und kann die* seitliche Verschiebung derselben durch andere geeignete
Mittel bewirkt werden. In der Zeichnung (Fig. ι und 5) ist die Walze N um eine feste
Achse drehbar, dagegen die Walze N1 auf einer drehbaren Achse festsitzend angenommen.
Es sind zwei Vertheilungswalzen angenommen; jedoch können je nach Erfordernifs deren auch
mehr oder weniger angeordnet sein. Die Achse η der Walze N, Fig. 5, ist mit Bunden
η3 versehen, um die seitliche Verschiebung
der Walze zu begrenzen. Die Enden der Achse sind abgeflacht, damit die Achse sich in
ihren Lagern nicht drehen kann.
Die Lager O und O1 der Walzen sind bei ο ο
an Hebeln ο1 undo2 drehbar befestigt, welche
letzteren um an dem Rahmen / festsitzende Zapfen o8 und 0* drehbar sind. Die Lager
■sind zur Aufnahme der Walzenachsen geschlitzt;
die. Achse.« der Walze N ruht In in den betreffenden Lagenschlitzen o5 verschiebbar
angebrachten Büchsen, über welchen Schraubenfedern oe, Fig. 5, angeordnet sind, welche die
Walze N mit regulirbarem Druck gegen die Färbewalzen / und J1 anpressen. Die Lager O
und O1 sind ferner mit Haken versehen, an welche Stangen P und P1, Fig. 1, angehängt
sind, deren untere Enden Bunde ρ und p1
tragen. Auf diese Stangen sind Schraubenfedern p2 aufgesteckt, deren eine Enden bei p3
an den betreffenden Stangen und deren andere Enden an an dem Rahmen / angebrachten
Lagern p* befestigt sind, durch welche die Stangen hindurchgehen. Diese Federn p2 halten
die Färbewalzen in Berührung mit der Verreibefläche und dem Fundament. Die Stange P1
ist derart zwischen den Walzen J2 und N angeordnet, dafs die Walze N1 gegen die
Walzen J1 und J2 und gleichzeitig die Walze J2
gegen die Verreibefläche angeprefst wird. Sollte eine der Federn p2 brechen, so stöfst der
Bund ρ bezw. p1 der betreffenden Stange gegen
das Lager p4 an, so dafs die Walzen nicht in Unordnung kommen können.
Der Rahmen / wird durch den Lenker K, dessen eines Ende an dem Tiegel G und
dessen anderes Ende an dem Rahmen J drehbar befestigt ist, in hin- und herschwingende
Bewegung um seinen Drehpunkt Z1 versetzt.
Infolge dieser Bewegung gehen die Lager O und O1 mit den Walzen auf der Druckplatte
und dem Farbkissen auf.Und nieder, so dafs die Walzen J, J1 und J2 und damit auch die
Walzen N und 2V1 in Umdrehung versetzt werden. Hierbei wird die Walze N durch die
Schraube w2 seitlich verschoben. Die Vertheilungswalzen
N und N1. bewirken eine stetige Wiedervertheilung der Farbe auf den
Färbewalzen J, J1 und J2, während die Farbe durch die Druckplatte von denselben abgenommen
wird, und diese Vertheilungswirkung wird noch bedeutend erhöht durch die der Walze N oder auch beiden Walzen N und N1
ertheilte seitliche Verschiebung.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Tiegeldruckpresse, bei welcher eine Verriegelung des Tiegels in der Druckstellung dadurch herbeigeführt wird, dafs die Gleitrolle m1 einer unter Federwirkung m3 stehenden Welle M bei der Schwingung des Tiegels in die Vertiefung / einer mitschwingenden Curvenscheibe L gelangt und hierdurch eine Drehung der Welle M herbeiführt, deren Ausschnitte ni vorher die Ansätze mi des Tiegelrahmens passiren liefsen, deren voller Theil nun aber die sich gegen einen festen Anschlag m5 legenden Ansätze m* des Tiegelrahmens in dieser Lage festhält.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE59702C true DE59702C (de) |
Family
ID=333900
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT59702D Expired - Lifetime DE59702C (de) | Tiegeldruckpresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE59702C (de) |
-
0
- DE DENDAT59702D patent/DE59702C/de not_active Expired - Lifetime
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