DE203166C - - Google Patents

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DE203166C
DE203166C DENDAT203166D DE203166DA DE203166C DE 203166 C DE203166 C DE 203166C DE NDAT203166 D DENDAT203166 D DE NDAT203166D DE 203166D A DE203166D A DE 203166DA DE 203166 C DE203166 C DE 203166C
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Germany
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eye
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/24Flyer or like arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 203166 KLASSE 7Gc. GRUPPE
Spinnmaschine mit passiver Spindel und Flügelring. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Dezember 1905 ab.
Die bekannte Art von Spinnmaschinen, bei welcher die Drahtgebung und das Aufwinden des fertigen Fadens auf die passive Spindel durch einen Flügelring erfolgt, hat den Übelstand, daß durch den Zug des vom Flügelringauge nach der Spindel laufenden Fadens die Spindel auf Biegung beansprucht wird. Gemäß der Erfindung soll dieser Übelstand dadurch behoben werden, daß der Fadenballon auf die freie über den Flügelring hinausragende Spindellänge beschränkt wird, und es wird dies dadurch erreicht, daß "das zwischen Flügelring und, Zuführwalzen befindliche Fadenleitauge so gelegt ist, daß es die Spindelspitze umschließt. Infolge dieser Anordnung bildet das Fadenleitauge gewissermaßen die Spitze des Fadenballons; der Faden liegt zwischen Spindelspitze und Fadenleitauge, und der Fadenballon hüllt auf diese Weise die Spindelspitze ein, so daß er ihre seitliche Bewegung, verhindert; denn da die Spindelspitze durch den Fadenzug getrieben und gebogen wird, so geht der seitwärts gerichtete Zug des Fadens stets nach der Richtung, wo oben der Faden zwischen Leitauge und Spindelspitze sich befindet; es bildet aber der umlaufende Faden ein »Fadenpolster«, das als Lager für. die Spindelspitze wirkt. Das Fadenpolster ist ringförmig geschlossen, wenn das Fadenleitauge kreisrund gestaltet ist. Um dem Faden das Durchgleiten durch sein Leitauge zu erleichtern, empfiehlt es sich, dieses etwas länglich zu gestalten. Bei dieser Gestaltung des Fadenleitauges kommt das. Fadenpolster in Wirklichkeit nun allerdings nur an den zwei diametral einander gegenüberliegenden Seiten des Leitauges voll zur Geltung, welche der Spindelspitze am nächsten liegen, weil der Faden in der Längsrichtung des Leitauges ein Widerlager verliert; dies aber ist deshalb bedeutungslos, weil die große Tourenzahl des Flügelringes dem Faden des Kegels nicht Zeit läßt, aus seiner Rotationsebene herauszutreten.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι ist die Vorderansicht und Fig. 2 eine Seitenansicht einer mit der Erfindung versehenen passiven Spindel.
Fig. 3 und 4 einerseits und Fig. 5 und 6 anderseits zeigen in Vorderansicht und Oberansicht, zwei Ausführungsformen eines länglich gestalteten Fadenleitauges.
e ist die Spindel, / der Flügelring, η das mit länglicher Öffnung nx versehene Fadenleitauge und j der zu spinnende Faden. Das Fadenleitauge η ist an einer den Fadenleitaugen der Spindelreihe gemeinsamen Schiene I,
die sich mit der Spindelbank hebt und senkt, in der Art angeordnet, daß es in der Arbeitslage die Spindelspitze umschließt.
Die Fig. 3 und 4 zeigen eine zweckmäßige Art, das Fadenleitauge durch Biegen eines Drahtes zu bilden.
. In den Fig. 5 und 6 ist eine Herstellungsart des Auges aus Blech veranschaulicht.
Eine zweckmäßige Art, das Fadenleitauge η ίο mit seiner Trageschiene I zu verbinden, besteht darin, daß man es, wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, an einer Platte m befestigt, die, wie Fig. 2 zeigt, mit der Schiene I gelenkig in der Art verbunden ist, daß man durch einfaches Aufklappen das Leitauge von der Spindelspitze wegheben und durch einfaches Niederklappen wieder in die Arbeitslage zurückbringen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Spinnmaschine, bei welcher die Drahtgebung und das Aufwinden des fertigen Fadens auf die passive Spindel durch einen Flügelring erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das zwischenFlügelring undZuführungswalzen befindliche Fadenleitauge (n) so gelegt ist, daß es die Spindelspitze umschließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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