DE203124C - - Google Patents

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DE203124C
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Germany
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belt
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B11/00Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts
    • A44B11/20Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts engaging holes or the like in strap

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  • Buckles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
* 203124 KLASSE 3 c. GRUPPE
Gürtelschloß mit blindem Dorn. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Dezember 1907 ab.
Die Gürtelschlösser mit blindem Dorn wurden bisher durch Annähen an dem Gürtel befestigt. Diese Befestigungsweise ist aber sehr unpraktisch, da sie, abgesehen von ihrer Umständlichkeit, eine Verstellung der Gürtelweite nicht ohne weiteres zuläßt.
Bei dieser Befestigungsweise konnte nur die Gürtelweite verringert, nicht aber auch vergrößert werden, und es mußte, wenn eine Verringerung der Gürtelweite vorgenommen werden sollte, das Gürtelschloß von dem Gürtel abgetrennt und an einer anderen Stelle wieder angenäht werden. .
Um dies Befestigen und Lösen des Gürtel-Schlosses schneller und leichter als bisher vornehmen zu können, so daß die Gürtelweite beliebig verstellt werden kann, wird gemäß vorliegender 'Erfindung das Gürtelschloß vermittels des blinden Domes an dem Gürtel befestigt, und zwar dadurch, daß das freie Ende des Dornes nach dem Hindurchdrücken durch den Gürtel bzw. durch in letzterem vorgesehene Löcher, welche mit ösen armiert sein können, in dem an der Unterseite des Gürtelschlosses befindlichen Hakenbügel festgestellt wird.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι das Gürtelschloß in Verbindung mit einem Gürtel in Oberansicht.
Fig. 2 ist ein Längsschnitt davon.
Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform des Hakenbügels in Oberansicht.
Auf der oberen Platte 1 des Gürtelschlosses
befindet sich der blinde Dorn 2, welcher an der Platte mittels seitlicher Lappen 3, die in Löcher der Platte eingreifen, befestigt ist.
Unterhalb der Platte befindet sich der Hakenbügel 4 mit den Haken 5, in welche die am anderen Ende des Gürtels befindliche öse 6 eingehakt wird, wenn der Gürtel umgeschnallt bzw. an der Taille festgelegt werden soll. Ferner sind an der Unterseite der Platte 1 noch zwei aus Draht bestehende Stege 7 und 8 vorgesehen, welche bisher zur Führung und Befestigung des Gürtels an dem Gürtelschloß dienten, indem das an dem Gürtelschloß zu befestigende Gürtelende nach Hindurchführen durch die Zwischenräume, welche zwischen der Platte ι einerseits und den Stegen 7 und 8 sowie dem Hakenbügel 4 andererseits vorgesehen sind, an dem äußeren Stege 8 befestigt wurde. Bei dem vorliegenden Gürtelschloß sind indessen die Stege 7 und 8 nur zur Führung des am Gürtelschloß zu befestigenden Gürtelendes bestimmt, da, wie bereits erwähnt, das , Gürtelschloß vermittels des blinden Dornes 2 an dem Gürtel befestigt wird. Diese Befestigungsweise ist dadurch ermöglicht, daß der blinde Dorn federnd ist, so daß er durch den Gürtelstoff bzw. durch in letzterem vorgesehene, ev. mit Ösen armierte Löcher 9 durchgeschlagen und nach dem Durchschlagen von dem Hakenbügel 4 oder einem anderen unter der Platte 1 befindlichen Teil festgehalten werden kann. Nach Fig. ι und 2 der Zeichnung wird das freie Ende des Dornes 2 in einem in dem Hakenbügel 4 vorgesehenen Auge 10 festgelegt, und zwar dadurch, daß das umgebogene Ende des Dornes mit einem nach innen gerichteten Vorsprung bzw. Widerhaken 11 versehen ist, der in das Auge 10 eingedrückt wird. Nach Eindrücken des mit dem Widerhaken 11
versehenen Dornendes greift der Widerhaken über die Unterseite des Hakenbügels 4 und hält dadurch den Dorn in dem Hakenbügel fest. Das Gürtelschloß ist dann an dem Gürtel befestigt, und es kann der Gürtel von der Trägerin in der bekannten Weise umgelegt werden dadurch, daß nach Umlegen des Gürtels um die Taille die öse 6 in die Haken .5 des Hakenbügels 4 eingeführt wird. Soll die Weite des Gürtels verändert werden, so wird an dem über dem Dorn vorstehenden Ende des Gürtels gezogen, wodurch auf das mit dem Widerhaken versehene Dornende ein Zug ausgeübt und der Widerhaken von dem Hakenbügel 4 freigegeben wird, so daß der Dorn aus dem Auge 10 herausgezogen und das Gürtelschloß nach entsprechender Verschiebung an einem anderen Teil des Gürtels bzw. in einem anderen der an dem Gürtel vorgesehenen Schnürlöcher 9 festgelegt werden kann.
Die beiden Stege 7 und 8 sind durchaus nicht gerade nötig, jedoch empfiehlt es sich, den vorderen Steg 8 an dem Gürtelschloß vorzusehen, um dem Gürtelende eine Führung zu . 25 geben.
In Fig. 3 besteht der Hakenbügel aus zwei Drähten 12, welche zwischen sich in der Mitte eine Öffnung 13 für die Aufnahme des Dornendes belassen und letzteres nach dem Einführen federnd festklemmen. Für die Festlegung des Dornendes an der Unterseite der Platte ι können auch andere Mittel als die hier ausgeführten gewählt werden, jedoch empfiehlt es sich, zwecks leichten Lösens des Schlosses von dem Gürtel den Verschluß so einzurichten, daß der Dorn durch leichtes Ziehen an dem entsprechenden Gürtelende sich selbsttätig lösen kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche :
1. Gürtelschloß mit blindem Dorn, dadurch gekennzeichnet, daß der blinde, federnde Dorn (2) an dem Gürtelschloß befestigt und sein nach unten gekrümmtes Ende verlängert ist, so daß es durch den Gürtel bzw. durch in letzterem vorgesehene Löcher durchgeschlagen und nach dem Durchschlagen von einer unter der Platte (1) des Gürtelschlosses vorgesehenen Klemm- oder Sperrvorrichtung festgehalten wird.
2. Gürtelschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung aus einem in dem Hakenbügel (4) vorgesehenen Auge (10 bzw. 13) und einem an dem Dornende vorgesehenen Widerhaken (11) besteht, welcher in das Auge "eingedrückt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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