DE8213354U1 - Spannklemmschloss mit integrierter schiebestegschnalle - Google Patents
Spannklemmschloss mit integrierter schiebestegschnalleInfo
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Description
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Spanset Inter AG, Basel/Schweiz
Spannklemmschloß mit integrierter Schiebestegschnalle
Die Neuerung geht aus von einem Spannklemmschloß entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei den bekannten Spannklemmschlössern wird die Verbindung mit dem einen Ende des Bandes durch Vernähen oder
durch kompliziertes Einfädeln in den Bandstegbereich hergestellt. Beim Gebrauch wird das andere Ende des
Gurtbandes in den Spannbügel eingefädelt, anschließend durchgezogen und von Hand vorgespannt. Durch Umklappen
des Bügels wird dann das Gurtband verkürzt und damit gespannt. Die erreichbare Vorspannung hängt davon ab,
in welcher Stellung sich der Spannbügel beim Durchziehen des Bandes befindet. Auch ist das Einfädeln des
Gurtbandes samt anschließenden Durchziehen und Einstellen des optimalen Winkels für den Anwender nicht ganz
leicht.
Andererseits sind auch Schiebestegschnallen seit langem im Gebrauch. Hierbei wird das freie Ende des
Gurtbandes nahezu vollständig um den in zwei Längsschlitzen des Schnallenkörpers verschiebbaren Schiebesteg
so herumgeführt, daß der Zug am lastseitigen Ende
des Gurtbandes den Schiebesteg samt den ihn umschlingenden Bandteil in Richtung auf eine Sperrkante des
Schlitzes drückt, durch den beide Bandenden geführt sind. Mit derartigen Schiebestegschnallen allein läßt
sich jedoch keine ausreichende Spannwirkung erzielen.
Eine Vereinfachung einer solchen Schnalle ist aus Draht gefertigt, der als Rechtecköse geformt und dessen
Stegende etwas hochgekröpft ist. Dem Steg parallel liegt ein Schiebedraht, dessen ösenförmige Enden gegenüber
den seitlichen Flanschdrähten der Rechtecköse verschiebbar sind. Die Spann- bzw. Haltewirkung dieser
vereinfachten Schnalle reicht nur für untergeordnete Zwecke aus.
Auch die Vereinigung einer solchen aus Draht gefertigten Schnalle mit einem Spannklemmschloß, wobei anstelle
der Rechtecköse ein U-förmiger Drahtbügel tritt, dessen beiden Enden jeweils mit dem Spannbügel ein
gemeinsames Gelenk haben, vermag nicht zu befriedigen, weil abgesehen von der Vielteiligkeit infolge de leichten
gegenseitigen Verschwenkbarkeit das bei jedem Gebrauch erforderliche Einfädeln eines Gurtbandendes kompliziert
ist.
Aufgabe der Neuerung ist es, das bekannte Spannklemmschloß in der Richtung weiterzuentwickeln, daß bei
vereinfachter Handhabung die Spannwirkung verbessert ist. Die im Anspruch 1 angegebene Lösung, wonach das
Spannklemmschloß mit der Schiebestegschnalle einen gemeinsamen Grundkörper aufweist, erbringt beträchtliche
Gebrauchsvorteile.
Durch die Schiebestegschnalle wird nicht nur der Vongang
des Einnähens des Gurtbandes gespart, vielmehr ergibt sich auch der Gebrauchsvorteil, daß das Spannklemmschloß
im Gebrauch schnell und problemlos in eine günstige Ausgangsposition gebracht und somit vorgespannt
werden kann. Danach genügt ein einmaliges Umlegen des Spannbügels, um das Band mit ausreichender
Endspannung am zu umschließenden Körper festzulegen. Das Einfädeln und Vorspannen des freien Gurtendes erfolgt
vom Schiebestegende her und ist dadurch sehr erleichtert, daß die gegenseitige Winkeleinstellung
von Spannbügel und Grundkörper fest vorgegeben ist. Der Spannbügel kann sich nicht über den Schiebesteg
legen.
Der Anspruch 2 beinhaltet eine besonders fertigungsgerechte
Formgestaltung der neuerungsgemäßen Kombination.
Durch die Maßnahmen nach Anspruch 3 wird in Lösestellung sichergestellt, daß das freie Ende des Spanngurtes
nach Umschlingen des zu haltenden Körpers leicht in die Schiebestegschnalle eingeführt werden kann.
Die Maßnahmenn nach den Ansprüchen 4 und 5 unterstützen
einerseits das leichte Einlegen des Gurtbandendes in die Schiebestegschnalle und stellen andererseits
sicher, daß beim Umlegen des Spannbügels in Spannrichtung in jedem Falle die gewünschte Spannwirkung erzielt
wird. Es ist nicht möglich, daß sich der Spannbügel in Lösestellung auf den Schiebesteg legen kann. Es
ist also das gewünschte schnelle Durchziehen und Vorspannen des Gurtbandes infolge guter Überschaubarkeit
und leichter Handhabung sichergestellt.
Die Maßnahme nach Anspruch 6 bewirkt, daß der Spannbügel
nicht nur in durch Hebelwirkung in Spannstellung gehalten wird, sondern daß der Anwender durch das
Einrasten in die Schließstellung auch sicher sein kann, daß die gewünschte Endlage des Spannhebels erzielt
wurde.
Einzelheiten der Neuerung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles sowie aus der
Zeichnung hervor.
Das Spannschloß 1 besteht aus dem Spannbügel 2, der in GelenKen 3 mit dem gemeinsamen Grundkörper 10 verbunden
ist, der auch die Schiebestegschnalle 4 aufnimmt.
Der Spannbügel 2 weist zwei seitliche Flansche 5,6 auf, die durch zwei Stege 7,8 verbunden sind. Der Steg
8 läuft in eine, im Querschnitt U-förmige Nase 9 aus. Zur Verbesserung der Funktion kann diese Nase im Querschnitt
auch halbkreisförmig gestaltet sein.
Für die Neuerung wesentlich ist es, daß der im Querschnitt U-förmige Grundkörper 10 in Doppelausnutzung
zugleich den Grundkörper der Schiebestegschnalle 4 und des eigentlichen Spannschlosses 1 bildet. Der Steg 11
des Grundkörpers 10 weist beidseits der Gelenke 3 je einen Rechteckschlitz 12,13 auf. Während die Kanten
14,15 des zweiten, näher zum Ende 29 gelegenen Rechteckschlitzes 12 einfach aus dem Steg 11 herausgestanzt
sind, kann diejenige Kante 17 des ersten Rechteckschlitzes 13, die näher zu den Gelenken 3 liegt,
zweckmäßigerweise etwas abgerundet sein; die dem Ende 22 nahgelegene Kante 16 dieses Schlitzes 13 ist nicht
weiter bearbeitet.
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Oberhalb des ersten Rechteckschlitzes 13 ist der in je H
einem Langloch 18 in den Schenkeln 19,20 des Grundkör- |
pers 10 geführte Schiebesteg 21 verschiebbar so gehal- |
tert, daß seine zum Ende 22 des Grundkörpers 10 hinwei- i
sende Umfangsflache 23 etwa oberhalb der Halte-Kante I
16 mit dieser bündig liegt. Durch diese Formgestaltung ist der Teil der Vorrichtung, der den Schiebesteg
beinhaltet, voll und hoch belastbar in den gemeinsamen ■;
Grundkörper 10 integriert. ;
An den Schenkeln 19,20 des U-förmigen Grundkörpers 10 :
ist jeweils ein Anschlag 24 derart angebracht, daß ■■
sich die eine Kante 25 der Flansche 5,6 des Spannbügels 2 in der Einfädelstellung an den Anschlag anlegt.
In der Zeichnung ist der Anschlag zunächst als aus dem Schenkel nach innen gekantete Nase 26 dargestellt.
Alternative Formgestaltungen bestehen in je einer nach innen ragenden Noppe oder in einem die beiden Schenkel
verbindenden Quersteg. :.
Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, daß die Schenkel 19,20 des U-förmigen Grundkörpers 10
je eine Vertiefung 27 in radial gleichem Abstand wie je eine Delle 28 in den Flanschen 5,6 des Spannbügels
6 aufweisen und daß diese Dellen in die Vertiefungen federnd einlegbar sind. Hierbei ist die Vertiefung
etwas unterhalb der Achse des Gelenkes 3 angeordnet. Durch diese Maßnahme ist nicht nur die Spannstellung
des Spannbügels eindeutig definiert, sondern sie ist auch zusätzlich gesichert. Alternativ kann die gleiche
Maßnahme, etwas modifiziert, auch zum Feststellen des Spannbügels in Lösestellung dienen.
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-8-
Abgesehen von dem verbesserten und in seiner Spannwirkung eindeutig definierten Spannvorgang ist auch die
Handhabung des Gurtbandes 30, das als solches keinen Gegenstand der Neuerung bildet, beträchtlich erleichtert.
Weder braucht ein Ende des Gurtbandes mit dem Spannklemmschloß vernäht werden, noch ist das Einfädeln
desjenigen freien Endes . so schwierig wie bisher, das früher je nach der gegebenen Gestaltung spannbügelseitig
oder um einen Schiebesteg herum sehr umständlich und zeitraubend eingefädelt werden mußte. Diese
Schwierigkeit beruhte bis jetzt darauf, daß die gegenseitige Lage bzw. Stellung der Einzelteile der bekannten
Vorrichtungen sich während des Einfädeins gegenseitig veränderten.
Die durch die Neuerung erzielte Erleichterung ist aus der in Fig. 2 eingezeichneten Führung des mit strichpunktierten
Linien in völlig gelöstem Zustand dargestellten Gurtbandes 30 ersichtlich. Vor dem erstmaligen
Gebrauch ist das freie Ende 31 unter zügigem Nachholen erforderlicher Längen des Gurtbandes 30 von
links her und oben kommend (gemäß dieser Zeichnung) durch den Rechteckschlitz 12, um die Kante 17 und um
die Nase 9 herum vorgeholt und in umgekehrter Richtung, links bzw. oberhalb des bereits vorgeholten
Trums liegend wieder zurückgeholt worden, bis es seine endgültige Lage etwa wie beim Pfeil 33 einnimmt. Eine
Veränderung der Lage dieses Endes 31 kommt danach höchstens dann in Betracht, wenn nach längerer Zeit
Bandbereiche die üblichen Abnutzungserscheinungen zeigen.
Im täglichen Gebrauch handhabt man lediglich das freie Ende 32, wozu man ohne weiteres das ganze Spannschloß
1 in die bequemste Lage bringen kann. Es wind das freie Ende 32 von unten her durch den Rechteckschlitz
13 durchgeholt, lose um den Schiebesteg 21 herumgeholt und schließlich unter der Kante 16 hindurch oberhalb
des hier bereit liegenden Bandes nacii rechts geführt.
Danach wird das Spannschloß 1 in die gewünschte Lage auf dem zu haltenden Gut gebracht und das freie Ende
32 so lange in Richtung des Pfeiles 34 gezogen, bis eine leichte Vorspannung des Gurtbandes 30 gegenüber
dem umschlungenen Gut erzielt ist. Danach erfolgt der eigentliche Spannvorgang. Infolge des Anschlages 24
ist bereits der optimale Winkel vorgegeben. Es ist also lediglich der Spannbügel 2 in Richtung des Pfeiles
35 völlig umzulegen. An sich bleibt danach der Spannbügel 2 schon infolge der Lage des Gelenkes 3
erhalten. Das gegenseitige Verrasten der Teile 27 und 28 deutet dem Benutzer an, daß die Spannstellung sicher
erreicht wurde.
Da sich im gespannten Zustand der Gurt fest gegen die Kanten 14 und 15 bzw. 16, die mit der Umfangsflache 23
des Schiebesteges 21 zusammenwirkt, anlegt, kann sich die Spannung des Gurtbandes 30 ungewollt nicht lösen.
Weil ferner der Schiebestsg 21 solide in den gemeinsamen Grundkörper 10 integiert ist, sind auch große
Spannkräfte möglich.
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Claims (7)
1. Spannklemmschloß mit integrierten Schiebestegschnalle, bestehend aus einem Spannbügel, der aus zwei
durch Stege verbundenen Flanschen gebildet ist, und aus einer Schiebestegschnalle,
gekennzeichnet durch
einen gemeinsamen Grundkörper (10), der den Schiebesteg (21) aufnehmende Langlöcher (18) und mit dem
Spannbügel (2) gemeinsame Gelenke (3) aufweist.
2. Spannklemmschloß nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Grundkörper (10) im Querschnitt U-förmig sowie mit je einem Rechteckschlitz (12,13) im Steg
(11) beidseitig der Gelenke (3) gestaltet ist, daß den Bereich des ersten Rechteckschlitzes (13) der
Schiebesteg (21) samt zugehörigen Langlöchern (18) in den Schenkeln (19,20) zugeordnet ist und daß der
zweite Rechteckschlitz (12) nahe dem anderen Ende (29) des Grundkörpers (10) liegt.
-2-
3. Spannklemmschloß nach Anspruch 1 bzw. 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß etwa oberhalb der Kante (17) des ersten Rechteckschlitzes
(13) ein Anschlag (24) für den Spannbügel (2) angeordnet ist.
4. Spannklemmschloß nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlag (24) als ein die Schenkel (19,20) des U-förmigen Grundkörpers (10) verbindender Stab
gestaltet ist.
5. Spannklemmschloß nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlag (24) als aus dem Schenkel (19,20) des U-förmigen Grundkörpers (10) herausragende Nasen
(26) gestaltet ist.
6. Spannklemmschloß nach Anspruch 1 bzw. 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schenkel (19,20) des U-förmigen Grundkörpers (10) mindestens eine Vertiefung (27) in radial
gleichem Abstand wie eine im Flansch (5,6) des Spannbügels (2) angeordnete Delle (28) aufweist und
daß die Delle (28) in die Vertiefung (27) federnd einlegbar ist.
7. Spannklemmschl^ß nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlag (24) als federnd in eine Vertiefung einlegbare Delle gestaltet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19828213354 DE8213354U1 (de) | 1982-05-08 | 1982-05-08 | Spannklemmschloss mit integrierter schiebestegschnalle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19828213354 DE8213354U1 (de) | 1982-05-08 | 1982-05-08 | Spannklemmschloss mit integrierter schiebestegschnalle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8213354U1 true DE8213354U1 (de) | 1982-09-16 |
Family
ID=6739892
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19828213354 Expired DE8213354U1 (de) | 1982-05-08 | 1982-05-08 | Spannklemmschloss mit integrierter schiebestegschnalle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8213354U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US9220322B2 (en) | 2012-06-28 | 2015-12-29 | Aba Hörtnagl Gmbh | Tensioning apparatus |
| US9271545B2 (en) | 2012-06-28 | 2016-03-01 | Aba Hortnagl Gmbh | Clamping apparatus for clamping at least one strap |
| US9332810B2 (en) | 2011-01-03 | 2016-05-10 | Aba Hörtnagl Gmbh | Buckle |
-
1982
- 1982-05-08 DE DE19828213354 patent/DE8213354U1/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US9332810B2 (en) | 2011-01-03 | 2016-05-10 | Aba Hörtnagl Gmbh | Buckle |
| US9220322B2 (en) | 2012-06-28 | 2015-12-29 | Aba Hörtnagl Gmbh | Tensioning apparatus |
| US9271545B2 (en) | 2012-06-28 | 2016-03-01 | Aba Hortnagl Gmbh | Clamping apparatus for clamping at least one strap |
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