DE202913C - - Google Patents

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DE202913C
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chair
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feet
folded
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C1/00Chairs adapted for special purposes
    • A47C1/14Beach chairs ; Chairs for outdoor use, e.g. chairs for relaxation or sun-tanning
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/62Accessories for chairs
    • A47C7/66Means to protect against weather
    • A47C7/666Means to protect against weather of enclosure type with side panels

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 202913 KLASSE 34g. GRUPPE
FRITZ REINECKER in KÖNIGSBERG i. Pr.
Zusammenlegbarer strandkorbartiger Stuhl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Oktober 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein zusammenlegbarer Stuhl mit Überdachung, welcher nach Art der Strandkörbe verwendet werden soll und vornehmlich dazu geeignet ist, Sonnenbäder zu nehmen, sei es in sitzender oder in liegender Körperstellung. Dies wird dadurch ermöglicht, daß der Stuhl nach vorn schräg umgelegt werden kann, so daß man, auf dem Boden liegend, bei Sonnenschein die Vorder- und Rückseite des Körpers in gleichmäßiger Weise bestrahlen lassen kann, indem nur der Kopf beschattet bleibt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Erfindung zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht des aufgebauten Stuhles, Fig. 2 einen
- Schnitt durch den Stuhl im aufrechtstehenden Zustand und Fig. 3 einen Schnitt durch den Stuhl in schräger Stellung.
Der Sessel oder Stuhl wird aus möglichst leichtem Material, z. B. aus Flechtwerk, hergestellt. An der Sitzplatte α sind eine vordere Stütze b, b und eine hintere Stütze c, c angebracht, welche die Stuhlbeine ersetzen und nach innen geklappt werden können, so daß dieser ganze Sitz einen flach zusammengelegten Teil bildet. Beim Aufbau des Stuhles kann man die hintere Stütze c, c mit dem Sitz α beispielsweise durch Haken fest verbinden, während die vordere Stütze b, b in bekannter Weise durch eine Kette ο ο. dgl. am Ausgleiten verhindert wird. Hierauf steckt man zwei beispielsweise aus Bambus bestehende Streben d, d in den hinteren Teil des Stuhles, wozu an der Stütze c, c Einsteckösen \ vorhanden sein können, und verlängert die Streben d durch Stangen p, an welche sich winkelförmig die Stangen f anschließen. Zur Verbindung dieser Stangen können Metallrohre e vorhanden sein, man kann auch eine andere gelenkartige Verbindung anwenden. Diese zuletzt erwähnten Stangen sind in ihrer Länge vorteilhaft so bemessen, daß man sie auf den flach zusammengeklappten Sitz hinauflegen kann, und ebenso kann man den Bekleidungsstoff, z. B. Sackleinwand, in das Paket hineinstecken. Diese Sackleinwand wird vorteilhaft aus drei oder vier Teilen gebildet, beispielsweise einem Dach i, einer Rückwand und zwei Seitenwänden h. Diese Wände können am oberen Teile i durch ösen ο. dgl. befestigt werden.
Die Rücklehne wird vorteilhaft dadurch gebildet, daß man zwischen den Streben d, d in entsprechender Höhe einen Gurt s o. dgl. ausspannt.
Fig. 2 zeigt die gewöhnliche Anwendung des Stuhles, wobei die Sonne den ganzen Körper mit Ausnahme des Kopfes bestrahlt. Um den Rücken zu sonnen, legt man den Stuhl in die Stellung nach Fig. 3, indem man die Vorderstütze b, b nach innen umklappt und den Stuhl außer auf seinen Hinterfüßen auf dem Sitzbrett α aufliegen läßt. Die Schwerpunktsverhältnisse sind hierbei natürlieh so zu treffen, daß unter normalen Ver-
hältnissen ein Umkippen des Stuhles nicht stattfindet. In Fig. 3 ist angedeutet, welche Lage der Körper bei dem durch eine punktierte Linie k angegebenen Sonnenstande etwa einnehmen muß, damit nur der Kopf beschattet bleibt. Selbstredend kann die schräge Sitzfläche auch zur Unterstützung des Kopfes bei Rückenlage benutzt werden.
Da der Stuhl aus sehr leichtem Material und trotzdem' standhaft ausgeführt werden kann, so ersetzt er vollkommen die umständlichen Strandkörbe. Der neue Stuhl kann leicht nach jedem beliebigen Orte gebracht und selbst in den Wagenabteilungen der Züge befördert werden. Man ist also unabhängig von den Vermietern von Strandkörben geworden. Die eigenartige doppelte Gebrauchsweise ermöglicht auch die Anbringung von Kleiderhaken,Vorhängen, Insektenschutznetzen
ao und Unterlagen je nach Bedarf auf die einfachste und billigste Weise und ohne wesentliche Gewichtsveränderung. Hierzu kommt noch als besonderer Vorteil, daß er ganz besonders für Sonnenbäder geeignet ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Zusammenlegbarer strandkorbartiger Stuhl, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Standfüße (b, b), welche unmittelbar an der die hinteren Stuhlpfosten (c, c) fassenden Sitzplatte (a) angreifen, in an sich bekannter Weise derart umlegbar sind, daß der Stuhl nach Drehung um die hintere Auflagekante in schräger Stellung auf dieser und der vorderen Kante der Sitzfläche (a) aufruht, welche dann als Kopfauflager oder Armstütze einer auf dem Boden liegenden Person dient.
  2. 2. Zusammenlegbarer strandkorbartiger Stuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dach lediglich durch zwei die Verlängerung der hinteren Standfüße (c, c) bildende Säulen (d, p) getragen wird, die vom Sitz abnehmbar und von denen das Dach ebenfalls abnehmbar ist, und zwar dadurch, daß die Schutztücher z. B. durch Haken- oder Ösenverbindung lösbar angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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