DE515873C - Krankenwaertersitz fuer Krankenwagen - Google Patents

Krankenwaertersitz fuer Krankenwagen

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DE515873C
DE515873C DEV26026D DEV0026026D DE515873C DE 515873 C DE515873 C DE 515873C DE V26026 D DEV26026 D DE V26026D DE V0026026 D DEV0026026 D DE V0026026D DE 515873 C DE515873 C DE 515873C
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DE
Germany
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seat
cushion
ambulance
car
cushions
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Application number
DEV26026D
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English (en)
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OSWALD VOIGT FA
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OSWALD VOIGT FA
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/24Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles
    • B60N2/32Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles convertible for other use
    • B60N2/34Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles convertible for other use into a bed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

  • Krankenwärtersitz für Krankenwagen Den Erfindungsgegenstand bildet ein Krankenwärtersitz für Krankenwagen, der aus gelenkig miteinander verbundenen, zu einer Liegevorrichtung auseinanderklappbaren Einzelkissen besteht.
  • Gegenüber bekannten Ausführungen, bei denen die Liegevorrichtung nur unter Zuhilfenahme zweier Klappsitze hergestellt werden kann, besteht die vorliegende Erfindung im wesentlichen darin, daß der Sitz aus vier Kissen in beiderseitigen, an zwei parallelen Kissenseiten vorbeigeführten Gelenkstreben besteht, die je nach der beabsichtigten Verwendung des Sitzes mit ihren freien Enden mittels an sich bekannter Einhakvorrichtungen o. dgl. an der Wagendecke oder der Wagenwand bzw. dem Wagenboden zu befestigen sind, so daß mehrfache Möglichkeiten der Bildung von Sitzen und Liegevorrichtungen bestehen.
  • Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß nur ein Sitz zu einer vollständigen Liegevorrichtung benötigt wird.
  • Die neue Sitzausbildung ist in Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt in groben Umrissen die Konturen des Krankenwagens i, in dem in an sich bekannter Weise die herausnehmbare Liegebahre 2 für den Kranken angeordnet ist. Neben der Liegebahre 2 ist ein Krankenwärtersitz angeordnet in Form eines bequemen gepolsterten Stuhles, der aus einer Anzahl Polsterkissen 3, 4, 5, 6, die in Gelenkstreben eingebaut sind, zusammengesetzt ist. Abb. 2 zeigt in Vorderansicht das Oberteil des Krankenwärtersitzes.
  • Abb. 3 und 4 zeigen den zu einer Liegevorrichtung auseindergeklappten Krankenwärtersitz in zwei verschiedenen Anwendungsformen.
  • Die Polsterkissen des Krankenwärtersitzes 3, 4, 5, 6 sind an den beiderseitigen Längs- bzw. Schmalseiten an Gelenkstreben 7, 8, g, io befestigt, die jeweils mit ihren Enden gelenkig miteinander verbunden sind. Die Enden der Streben 7 sind zu Haken 7' ausgebildet, die in entsprechende Ösen oder Haken, welch letztere am Wagen in entsprechender Weise befestigt sind, eingehakt werden können. Die freien Enden der Gelenkstreben io, zwischen denen die kurzen Kissen 6 angeordnet sind, können mittels einer zwischen ihnen angeordneten Querstrebe ii an einem im Wagen vorgesehenen Wand- oder Deckenarm 12 eingehängt werden, etwa in der Weise, daß die Querstrebe ii mit einer entsprechenden Bohrung auf einem Bolzen 13 des Wand- oder Deckenarmes 12 eingehängt wird, worauf dann das Bolzenende 13 durch eine Flügelmutter gesichert wird. Die Kissen 4 und 5 des Krankenwärtersitzes, welche die Sitzfläche und den Rücken des Sitzes bilden, sind größer und länger gehalten als wie die beiden anderen Kissen 3 und 6. Das die Kopfstütze bildende Kissen 6 ist im Querschnitt fast quadratisch ausgebildet und schiebt sich, wie aus Abb. i hervorgeht, gegen den Kopf des Krankenwärters gut an, weil die beiden Gelenkstreben g und io, in denen die Kissen 5 und 6 befestigt sind, sich der Rücken- und Kopflage des Krankenwärters gut gelenkig anpassen. Das Kissen 3 liegt bei eingebautem Krankenwärtersitz unter dem Kissen 4 als Abstützung gegen den Boden. Die Gelenkstreben 7 und 8 sind deshalb an ihrer Verbindungsstelle nach einem Halbkreise abgebogen, um ein bequemes Hinüberkläppen des Kissens 4 auf das Kissen 3 tätigen zu können.
  • Beim Auseinanderklappen des Krankenwärtersitzes zu einer Liegevorrichtung können die in den Gelenkstücken befestigten Kissen nun je nach der Art des Krankenwagens einmal so eingerichtet werden, daß sie in einer gewissen Entfernung über dem Boden liegen entsprechend der Darstellung in Abb. 3; sie können aber auch, wenn die Konstruktion des Wagens es erlaubt, so auseinandergelegt werden, daß die Kissen 4, 5 und 6 auf dem Boden aufliegen, wie dies in Abb. 4 veranschaulicht ist.
  • Bei der Einstellung der Kissen unter Wahrung eines gewissen Abstandes über dem Boden (Abb. 3) kann das Kissen 6 mit seinen Streben =o so unter dem Kissen 5 angeordnet werden, daß es den freien Raum unter dem Kissen 5 abdeckt, wobei dann die Streben io in entsprechende Einsatzrasten des Wagenbodens eingesteckt werden können, wodurch ein sicherer Halt für die Liegevorrichtung hinsichtlich der Kissen 4 und 5 gewährleistet wird, während dann das Kissen 3 mittels der Gelenkstreben 7 bzw. Gelenkhaken 7' in Ösen oder Bolzen 14, die an der Wagenwand befestigt sind, angehakt werden.
  • Bei der Einrichtung der Liegevorrichtung gemäß Abb. 4 wird das Kissen 3 mit den Gelenkstreben 7 bzw. Gelenkhaken 7' in eine Öse 15 eingehakt, die ebenfalls in passender Höhe an der Wagenwand angeordnet ist, während die Kissen 4, 5 und 6 vollständig glatt auf dem Wagenboden aufliegen.
  • Die vier gelenkig hintereinander in Gelenkstreben miteinander verbundenen Kissen lassen sich demnach in überaus einfacher und sinnreicher Weise zu Liegevorrichtungen auseinanderklappen, einmal zu einer Hochliegevorrichtung, während dabei die Beine des Kranken über die Kante der Liegevorrichtung herunterpendeln können (Abb.3), und das andere Mal zu einer Liegevorrichtung, bei der das obere Kissen 3 das Kopfkissen, das Kissen 4 das Rückenkissen, das Kissen 5 das Beinkissen und das Kissen 6 das Fußkissen ergeben (Abb.4).
  • In ebenso einfacher Weise läßt sich die Liegevorrichtung wieder in die Form eines Krankenwärtersitzes zurückbilden (Abb. i), der natürlich auch als Krankensitz verwendet werden kann. Hier ist dann in umgekehrter Reihenfolge das Kissen 6 das Kopfkissen, das Kissen 5 das Rückenkissen, das Kissen 4 das Gesäßkissen und das unter dem Kissen 4 liegende, heruntergeklappte Kissen 3 ein Stütz- und Anlehnkissen für die Unterschenkel.
  • Beim Umbauen des Krankenwärtersitzes in eine Liegevorrichtung und umgekehrt wird man zweckmäßig, wie es beim Ausführungsbeispiel der Fall ist, einmal die obere Seite und einmal die untere Seite der Kissen zum Sitzen bzw. zum Liegen zweckentsprechend einstellen. Die Polsterung der beiden Kissenseiten wird dadurch gleichmäßig in Anspruch genommen, und auch in hygienischer Hinsicht ist die Umwechslung der Lieg-bzw. Sitzkissen zu bevorzugen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Krankenwärtersitz für Krankenwagen, bestehend aus gelenkig miteinander verbundenen, zu einer Liegevorrichtung auseinanderklappbaren Einzelkissen, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz aus vier Kissen (3, 4, 5, 6) in beiderseitig an zwei parallelen Kissenseiten vorbeigeführten Gelenkstreben (7, 8, 9, =o) besteht, die je nach der beabsichtigten Verwendung des Sitzes mit ihren freien Enden mittels an sich bekannter Einhakvorrichtungen o. dgl. (7', 14, 15 bzw. =i, =2, 13) an der Wagendecke oder der Wagenwand bzw. dem Wagenboden zu befestigen sind, so daß mehrfache Möglichkeiten der Bildung von Sitzen und Liegevorrichtungen bestehen.
  2. 2. Krankenwärtersitz für Krankenwagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei aufgebautem Sitz das eine Endkissen (3) mittels seiner Gelenkstrebe (7) so mit der Gelenkstrebe (8) des davor befindlichen Kissens (4) verbunden ist, daß das vor, dem Endkissen befindliche, für die Sitzfläche bestimmte Kissen (4) auf dem nach rückwärts zurückgeschlagenen Endkissen (3) fest aufliegt und die Gelenkstreben (7 und 8) an ihrer Gelenkverbindungsstelle einen Halbkreis bilden zum Zwecke, das Aufeinanderlegen der Kissen (3 und 4) ohne Klemmung zu ermöglichen.
  3. 3. Krankenv'värtersitz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung als Liegevorrichtung das eine Endkissen (6) mittels seiner Gelenkstrebe (=o) so an der Gelenkstrebe (9) des davor befindlichen Kissens angelenkt ist, daß es senkrecht unter das davor befindliche Kissen (5) klappbar ist, wobei die Streben (=o) des Endkissens in Rasten des Wagenbodens eindringen, um ein im Abstande vom Wagenboden befindliches Lager zu bilden.
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DE (1) DE515873C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1056324B (de) * 1954-04-20 1959-04-30 Christian Miesen Fa Einrichtung fuer Krankentransportmittel, insbesondere fuer Krankenkraftwagen
US5029929A (en) * 1989-02-15 1991-07-09 Saab-Scania Aktiebolag Bed arrangement in the coupe area of a vehicle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1056324B (de) * 1954-04-20 1959-04-30 Christian Miesen Fa Einrichtung fuer Krankentransportmittel, insbesondere fuer Krankenkraftwagen
US5029929A (en) * 1989-02-15 1991-07-09 Saab-Scania Aktiebolag Bed arrangement in the coupe area of a vehicle

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