DE2024931A1 - Resin encapsulated electrical apparatus - esp current - or voltage transformer using two stage potting - Google Patents
Resin encapsulated electrical apparatus - esp current - or voltage transformer using two stage pottingInfo
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Description
d. Krupp Gesellschaft mit
"beschränkter Haftung in "Sssen
"beschränkter Haftung in "Sssen
Verfahren sum Herstellen eipes gießharzisolierten
elektrischen Apparates, inebesondere
eines Strom- oder Spannungswandler
Beim Herstellen von gießharz-isolietren elektrischen Apparaten,
ins"besondere Spannungs- und Strommeßwandlern, muß
verhindert werden, daß die elektrisch aktiven Teile, z.B. die Kerne und Wicklungen, durch das beim Schrumpfen des
sie umschließenden Gießharzes beim Aushärten Sphaden leiden. So würde der z.B. aus Nickeleisenblechen "bestehende Kern
eines Wandlers, wenn er ohne Polsterung von dem Gießharz umschlossen würde, unter dem Schrumpfungsdruck beim Härten
des Gießharzes soine magnetischen Eigenschaften in unerwUnsohter
Weise ändern.
3s ist bekannt, die Kerne und Wicklungen von gießharzisolierten Meßwandlern durch UmwieleLn mit Halbleiter-Krepp
zu polstern und diesen mit synttefcisehen Plasten zu handagieren.
Doch ist nicht gewährleistet, daß dies» Bandage völlig dicht ist. Es muß daher damit gerechnet werden, daß
das Gießharz vor dem Erhärten in die Krepp-Umhüllung eindringt und diese folglich nicht mehr in der erforderlichen
Weise zusammendrückbar ist. Dann werden aber die Kerne und Wicklungen nicht vor schädlichen Bruokbelaatutlge« beim
Schrumpfen des Gießharzes geschützt.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe augrunde, derartige
Schaden auf wirtschaftliche Weise mit Sicherheit zu vermeiden.
EV 66/59 - 1 -
tz/Pa
109849/0767
Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, dass die zu Schützenden elektrisch aktiven Teile,
Bevor sie mit dem Gießharz Umgossenwerden mit dem Gießharz undurchdringlichem Schaumstoff umhüllt werden. Die so gebildete Schaumstoffschicht, die sich mit dem
geringem Kostenaufwand Herstellen lässt, ist volumenelastisch und gibt daher nach
dem Umgießen mit dem Gießharz, wenn dieses beim Aushärten schrumpft, nach, so dass die
Kerne und/oder die Wicklungen nicht durch Schrumpfspannung leiden. Wesentlich hierbei
Ist es, dass die Schaumstoff- Umhüllung in sich dicht ist, so dass kein Gießharz in Ihr Inneres
Eindringt und folglich die Nachgiebigkeit des Schaumstoffes erhalten bleibt.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten zum Herstellen der Schaumstoff- Umhüllung
Nach der Erfindung.
Wenn es darauf ankommt, bestimmte Abmessungen und eine besonderen Gestalt der
Schaumstoff-Umhüllung zu verwirklichen, kann man in der Weise verfahren, dass in eine
Form, welche die zu schützenden elektrisch aktiven Teile mit Abstand umgibt, selbstschäumender Kunststoff, z. B. Polyurethan, eingegeben und zum Aufschäumen
Gebracht wird.
Wichtig ist es hierbei, dass das Aufschäumen unter solchen Temperaturverhältnissen
Geschieht, dass ein Schaumstoff mit in sich geschlossenen Bläschen entsteht.
D.h., der Schaumstoff darf nicht schwammartig durchlässig sein, sondern es muss
Verhindert wird, dass Gießharz in das Innere des Schaumstoffes eindringt.
Bei Anwendung eines geeigneten Treibers für das Aufschäumen kann man Schaumstoff
Mit einer Dichte von 30 bis 120 g/l erzielen.
Man hat es in der Hand, die Form zur Bildung der Schaumstoffes-Umhüllung so zu
Gestalten, dass mit dem Aufschäumen des Kunststoffes, der eine halbleitende Schicht
Ergibt, Elektroden gebildet werden, d.h. Ausbuchtungen des Schaumstoff-Körpers, durch welche günstige Bedingungen hinsichtlich der Feldstärken innerhalb Des
Gießharz-Wandlers geschaffen werden.
Damit die Schaumstoffschicht eine bestimmte Halbleitungseigenschaft erhält, kann
Man dem aufzuschäumenden Kunststoff geeignete Beimengen z. B. aus Metall gebe.
Es ist aber auch möglich, dass die Schaumstoff-Umhüllung durch Aufspritzen von
Kunststoff auf die zu schützenden elektrisch aktiven Teile gebildet wird. Hierzu werden Spritzvorrichtungen verwendet, mittels deren auch die verschiedenen
Komponenten des Schaumstoffes vor den Spritzen gemischt werden.
Femer ist es möglich, dass die Schaumstoffschicht durch Aufstreichen von Kunststoff
Auf die zu schützenden elektrisch aktiven Teile gebildet wird, was in manchen Fällen
Genügt und einen besonders geringen Arbeitsaufwand bedingt.
Eine andere Möglichkeit beseht darin, dass die Schaumstoffschicht durch Aufkleben
Von geschäumten, undurchlässigen Platten, z. B. Gummi, auf die zu schützenden Elektrisch aktiven Teile gebildet wird.
Auf der Zeichnung sind drei verschiedene Ausführungsbeispiele für die Herstellung von
Gießharzisolierten Wandlern gemäß der Erfindung veranschaulicht; und zwar zeigt
Figur 1 Teile eines Spannungswandlers in einem Zwischenzustand der Herstellung
hi einem Schnitt parallel zu den Blechen des Kernes,
Figur 2 einen gießharzisolierten Spannungswandler in einem quer durch den
Kern gelegten Mitten-Schnitt und
Figur 3 einen quer durch eine Wicklung gelegten Schnitt eines Teiles eines
Gießharzisolierten Wandlers.
Nach Fig. 1 wird der Kern 1, der einen rechteckigen Ring bildet, und aus dicht aufeinander
Liegenden Blechen besteht, mit einer Umhüllung 2 aus geschäumtem Kunststoff versehen,
Zu diesem Zweck wird der Kern 1 vollständig mit Abstand von einer geteilten Form
umgeben.
Ein Teil der Form wird durch einen den Hauptschenkel des Kernes umgebendes Trägerrohr
Gebildet, auf dem die Primärwicklung 4 sitzt.
Die drei übrigen Schenkel des Kernes 1 Werden von zwei oder mehr Teilen 5 der Form
Umgeben, welche das Trägerrohr 3 an dessen Enden dicht umschließen.
Auf der Oberseite hat die Form einen Füllstutzen 6 und einen Entlüftungsstutzen 7.
Zur Herstellung der Umhüllung 2 wird durch den Füllstutzen 6 eine geeignete Menge von
Schäumbahren Kunststoff, vorzugsweise Polyurethan, mit dem zugehörigen Treiber eingebracht.
Der Kunststoff schäumt auf und füllt den Zwischenraum zwischen der Form 3, 5 und dem
Kern 1 aus, so dass dieser von allen Seiten von dem geschäumten Kunststoff umhüllt wird.
-A-
Das Aufschäumen geschieht in der Weise, dass die Flächen des Schaumstoffes in sich
geschlossen sind.
Nach Fertigstellung der Schaumstoff-Umhüllung werden die Form-Teile 5 entfernt und
Die durch die Stutzen 6, 7 gebildeten Schaumstoff-Ansätze beseitigt.
Danach wird der Kern 1 und die Wicklung 4 mit dem Trägerrohr 3, nachdem die sonstige
Elektrisch aktiven Teile zugefügt worden sind, mit Gießharz umgössen.
Wenn dieses beim Aushärten schrumpft, wird die Schaumstoff-Umhüllung 2 zusammen
gedrückt.
Hierdurch wird schädliche Druckbeanspruchung von dem Kern 1 ferngehalten.
Da der Schaumstoff dicht ist, kann kein Gießharz in ihn eindringen, so dass die
Nachgiebigkeit der Schaumstoff-Umhüllung nicht gemindert wird.
In Fig. 2 sind den Kern des Spannungswandlers wieder mit 1, das Trägerrohr mit 3 und die
Primärwicklung mit 4 bezeichnet.
8 ist die Sekundärwicklung und 9 der Gießharz-Körper.
Auch in diesem Fall ist der Kern 1 mit einer Umhüllung 2 aus geschäumten Kunststoff,
Vorzugsweise Polyurethan, versehen.
Dieser wird ebenfalls durch Aufschäumen von geeigneten Komponenten in einer dem Kern
Mit Abstand umgebenden Form erzeugt.
Man hat es in der Hand, diese Form so zu gestalten, dass die Schaumstoff-Umhüllung 2
Sogenannte Elektroden 11 aufweist, z. B. in der Form von Ausbuchtungen in solcher Art,
dass günstige Verhältnisse hinsichtlich der Feldstärken innerhalb des Gießharz-Körpers
Erzielt werden.
Fig. 3 zeigt, dass nicht nur der Eisenkern 1, sondern auch eine Wicklung 4 mit einer dichten
Schaumstoff-Umhüllung 2 versehen ist.
Das kommt z. B. für einen Stromwandler in Betracht.
Claims (6)
1. Verfahren zum Herstellen eines gießharzisolierten elektrischen Apparates,
insbesondere eines Strom - oder Spannungswandlers, mit einer nachgiebigen
Umhüllung von elektrisch aktiven Teilen, z. B. des Kernes oder der Wicklungen,
zum Schutz gegen die mit der der Schrumpfung des Gießharzes verbundene
Druckbelastung, dadurch gekennzeichnet, dass die zu schützenden elektrisch
aktiven Teilen( 1,4), bevor sie mit dem Gießharz undurchlässigem Schaumstoff (2) umhüllt werden.
insbesondere eines Strom - oder Spannungswandlers, mit einer nachgiebigen
Umhüllung von elektrisch aktiven Teilen, z. B. des Kernes oder der Wicklungen,
zum Schutz gegen die mit der der Schrumpfung des Gießharzes verbundene
Druckbelastung, dadurch gekennzeichnet, dass die zu schützenden elektrisch
aktiven Teilen( 1,4), bevor sie mit dem Gießharz undurchlässigem Schaumstoff (2) umhüllt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in eine Form (3, 5),
welche die zu schützenden elektrisch aktiven Teile (1) mit Abstand umgibt,
selbstschäumender Kunststoff, z. B. Polyurethan, eingeben und zum Aufschäumen gebracht wird.
welche die zu schützenden elektrisch aktiven Teile (1) mit Abstand umgibt,
selbstschäumender Kunststoff, z. B. Polyurethan, eingeben und zum Aufschäumen gebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Aufschäumen
des Kunststoffes, der eine halbleitende Schicht (2) ergibt, unter Verwendung einer
entsprechenden Form Elektroden (11) gebildet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumstoffschicht
durch Aufspritzen von Kunststoff auf die zu schützenden elektrisch aktiven Teile
gebildet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumstoffschicht
durch Aufstreichen von Kunststoff auf die zu schützenden elektrisch aktive Teile
gebildet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumstoffschicht
durch Aufkleben von geschäumten, undurchlässigen Platten, z. B. aus Gummi, auf die zu schützenden elektrisch aktiven Teile gebildet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702024931 DE2024931A1 (en) | 1970-05-22 | 1970-05-22 | Resin encapsulated electrical apparatus - esp current - or voltage transformer using two stage potting |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702024931 DE2024931A1 (en) | 1970-05-22 | 1970-05-22 | Resin encapsulated electrical apparatus - esp current - or voltage transformer using two stage potting |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2024931A1 true DE2024931A1 (en) | 1971-12-02 |
Family
ID=5771739
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702024931 Pending DE2024931A1 (en) | 1970-05-22 | 1970-05-22 | Resin encapsulated electrical apparatus - esp current - or voltage transformer using two stage potting |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2024931A1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2461566A1 (fr) * | 1979-07-18 | 1981-02-06 | Legrand Sa | Composition de surmoulage pour appareillage electrique, en particulier transformateur et analogue, et appareillage electrique enrobe d'une telle composition |
| US4707678A (en) * | 1985-02-07 | 1987-11-17 | Westinghouse Electric Corp. | Consolidated magnetic core containing amorphous metal |
| DE3811749A1 (de) * | 1988-04-08 | 1989-10-19 | Thomson Brandt Gmbh | Verfahren zur herstellung einer wicklung |
| USRE35092E (en) * | 1986-12-04 | 1995-11-21 | Nippondenso Co., Ltd. | Ignition coil assembly for internal combustion engines |
| EP0791940A3 (de) * | 1996-02-21 | 1997-10-22 | Lucent Technologies Inc | Eingekapselte Module für magnetische Leistungselemente und Herstellungsverfahren |
| US7808360B1 (en) | 2004-12-20 | 2010-10-05 | Abb Technology Ag | Cushioning materials and method for applying the same to resin cast transformers |
-
1970
- 1970-05-22 DE DE19702024931 patent/DE2024931A1/de active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US7808360B1 (en) | 2004-12-20 | 2010-10-05 | Abb Technology Ag | Cushioning materials and method for applying the same to resin cast transformers |
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