DE202248C - - Google Patents
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- DE202248C DE202248C DENDAT202248D DE202248DA DE202248C DE 202248 C DE202248 C DE 202248C DE NDAT202248 D DENDAT202248 D DE NDAT202248D DE 202248D A DE202248D A DE 202248DA DE 202248 C DE202248 C DE 202248C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41L—APPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
- B41L13/00—Stencilling apparatus for office or other commercial use
- B41L13/04—Stencilling apparatus for office or other commercial use with curved or rotary stencil carriers
- B41L13/06—Stencilling apparatus for office or other commercial use with curved or rotary stencil carriers with a single cylinder carrying the stencil
Landscapes
- Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 202248 KLASSE i5d. GRUPPE
A. B. DICK COMPANY in CHICAGO.
Schablonentrommel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. August 1907 ab.
Es ist bereits bekannt, an Buchdruckrotationspressen, ferner an kleine, von Hand getriebene
Typendruckrotationsmaschinen, an lithographische, Bronzedruck- und ähnliche
Rotationspressen besondere Bogenzufuhr- bzw. -anlegevorrichtungen in der Weise anzugliedern,
daß die zugeführten Bogen an der Druckstelle mit derselben Geschwindigkeit eintreffen, welche
die Druckorgane, d. h. ihre Oberfläche, besitzen, ίο so daß eine Zugwirkung auf das Papier, das
also beim Beginn des Druckes nicht erst beschleunigt zu werden braucht, und damit ein
Verwischen des Druckes vermieden wird.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft die Anbringung einer solchen in ihrer
baulichen Ausbildung wesentlich 'bekannten Vorrichtung an Schablonendruckmaschinen, zu
. dem Zwecke, ' die Zugwirkungen von der Wachsschablone in dieser Weise fernzuhalten.
Diese Vorrichtung kennzeichnet sich dadurch, daß dem angelegten Bogen durch von einem
umlaufenden, einstellbaren Reibungs- und Zahnsektor oder anderen bekannten Mitteln aus
- angetriebene Vorschubrollen eine der Umlaufsgeschwindigkeit der Schablone gleiche Geschwindigkeit
erteilt wird.
In den Zeichnungen ist die Erfindung dargestellt.
Fig. ι ist ein Aufriß, teilweise im Schnitt
nach Linie 1-1 durch Fig. 2.
Fig. 2 ist eine im Schnitt dargestellte Draufsicht nach Linie 2-2 durch Fig. 1, in
Richtung des gezeichneten Pfeiles gesehen, und Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie 3-3 durch
Fig. i, ebenfalls in Richtung des gezeichneten Pfeiles betrachtet.
Auf der Tragplatte A der Maschine ist das aus den Seitenstücken B bestehende Gestell
montiert. Zwischen letzteren ist auf Wellenstummeln c die zum Auflegen der Schablone
bestimmte Trommel C gelagert. Unmittelbar unter der Trommel und von derselben durch
das zwischengeführte Papier bewegt, ist die Andruckwalze D, welche in. dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel bei d auf den Armen E gelagert ist, die selbst bei β in den Seitenstücken
B verbolzt sind. Eine Feder F hat das Bestreben, die Andruckwalze D stets gegen
die Trommel zu ziehen. Unter der Walze Z) sind, auf einer Welle f1 befestigt, Daumen f,
welche von außen in beliebiger Weise in die eine oder andere Stellung gebracht werden
können, um die. Andruckwalze D in oder außer Tätigkeit zu setzen.
Der Trommel C benachbart sind die Papierzuführuiigswalzen
G, H, und zwar übereinander auf Wellen g, h angeordnet, deren Enden in
den Lagerböcken /, J1 der Maschine, den Seitenstücken B benachbart, gelagert sind. Die
Walze G besteht hier, wie aus Fig. 2 ersiehtlieh ist, aus Teilstücken G1, die auf einer
Hülse g1 sitzen, .die selbst auf der Welle g
lose angeordnet ist und einerseits ein Zahn rad g2 trägt, das mit einem Zahnrad h1 der
unteren Walze H in Eingriff steht. Das andere Ende der Hülse g1 ist mit einem Kuppel-
bund g3 versehen, der mit einem zugehörigen Kuppelbund g4 in Eingriff treten kann, welcher
ein Zahnrad g5 trägt und auf der Welle g aufgekeilt ist. Eine zwischen dem Lagerbock
J1 und dem Zahnrad g2 gebettete Feder g6 (Fig. 2) hat außerdem das Bestreben,
die Hülse g1 so zu beeinflussen, daß die Kuppelhälften g3, gi in Eingriff gehalten werden.
Das Zahnrad g5 greift in ein Zahnrad L,
ίο das aiif einem in dem Lagerbock I gelagerten
Wellenstummel befestigt ist. Dieser Wellenstummel trägt auch, dem Zahnrad L benachbart,
eine Reibungsrolle I, welche mit dem Zahnrad L fest verbunden ist. Es ist ersichtlieh,
daß bei Bewegung der Reibungsrolle I Bewegung durch die Zahnräder L und g5 auf
die Welle g und von hier durch den Zahntrieb g2, h1 auf die Welle h bzw. auf die Zuführungswalze
H übertragen wird.
Zwecks Betätigung der Zuführurtgswalzen ist auf der Trommel C ein auf dem Wellenstummel
c gelagerter Sektor M angeordnet, dessen Umfang m gerieft oder gezahnt ist und,
mit der Oberfläche der Trommel abschneidend, gegen die Reibungsrolle I greift. Der Umfang
der letzteren selbst besteht aus nachgiebigem Material, wie z. B. Gummi, Filz oder Leder.
Der Sektor M besitzt ferner einen Schlitz m1,
durch welchen hindurch eine Schraube m2 in den Trommelkörper eingeschraubt werden kann.
Gemäß Fig. 1 besitzt die Trommel C zum Festlegen der Schablone zwei Einspannvorrichtungen,
deren eine, N. punktiert dargestellt, zum Einspannen des vorderen und die
andere, 2V1, zum Festlegen des rückwärtigen Randes der Schablone dient. Es ist ersichtlich,
daß die Papierzuführungsvorrichtung nur dann von der Trommel C betätigt wird, wenn
der geriefte Umfang des Sektors M mit der Reibungsrolle I in Eingriff steht, und da der
Sektor M auf der Trommel einstellbar ist, kann die Tätigkeit der Zuführungsvorrichtung
genau geregelt werden, derart,, daß z. B. durch geeignete Einstellung der Zeitpunkt, in welehern
die Walzen G und H in Tätigkeit gesetzt werden, um einen bestimmten Teil des
Papiers zwischen die Andruckwalze D und die Trommel zu bringen, genau mit dem Augenblick
zusammenfällt, in welchem die erste Zeile der Schablone durch die Trommel in den
Druckpunkt gebracht wird. Es kann daher durch Einstellung des Sektors genau bestimmt
werden, an welcher Stelle des Papiers der Aufdruck erfolgen soll. Es ist weiter zu ersehen,
daß durch die Ausgestaltung des treibenden Sektors und der den Antrieb auf die
Walzen vermittelnden gleichzahnigen Getriebe das Papier durch die Zuführungsvorrichtung
mit gleicher Geschwindigkeit bewegt werden muß wie die Schablone, wodurch ein geggn- '60
Jsejtiges Beeinflussen, VerzieherToTdglTi.w.isch.en
Bapier^uncl Schablone verhindert wird, so daß
iin Verschmieren ~öder Undeütlichwefden des
.ufdrucks vollkommen ausgeschlossen ist. Bisher war dies nicht zu vermeiden, insbesondere
dort, wo die Bewegung des Papiers durch die Trommel und insbesondere das Anziehen des
Papiers durch die Wirkung der Trommel gegen die Oberfläche des Papiers hervorgebracht werden
mußte.
P ist ein Tisch, auf welchen die Papierlagen p in üblicher Weise gelegt werden und
welcher mit den Seitenführungen p1 versehen ist. In der Zeichnung ist der Zuführungstisch
bei jf)2 im Gestell verbolzt dargestellt. Zwisehen
dem Tisch und der Trommel C.ist vorteilhaft eine Platte Q angeordnet, welche mit
einem Xängsschlitz q versehen ist, der sich über der Walze H befindet, wobei sich ihr
Umfang vorteilhaft etwas über die Oberfläche der Platte Q erhebt. In Verbindung mit der
Platte Q ist weiter eine Führung R angeordnet, welche gemäß der dargestellten Ausführungsform
an den Böcken I, P befestigt ist und schräg gestellt ist, um eine keilförmige
Öffnung zu bilden, durch welche das Papier zu den Walzen G, H geleitet wird! Die Führung
R ist vorzugsweise mit Fingern r versehen, welche, wie aus Fig. 2 ersichtlich, sich
gegen die Bunde G1 der oberen Zuführungswalze
hinstrecken.
Claims (1)
- Patent-An SPRU ch:Bogenanlegevorrichtung für Schablonendruckmaschinen mit rotierender Schablonentrommel, dadurch gekennzeichnet, daß ,dem angelegten Bogen durch an sich be-"' kannte Mittel, nämlich durch von einem, umlaufenden, einstellbaren Reibungs- oder Zahnsektor aus angetriebene Vorschubrollen, eine der Umlaufgeschwindigkeit der Schablone gleiche Geschwindigkeit erteilt wird, zu dem Zwecke, j egliche Zugwirkung von der Wachsschablone bei ihrer Beruhrung mit dem Druckbogen fernzuhalten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202248C true DE202248C (de) |
Family
ID=464750
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT202248D Active DE202248C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202248C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1086718B (de) * | 1956-02-13 | 1960-08-11 | Ditto Inc | Rotationsvervielfaeltiger mit Zahnsektorantrieb fuer die Feucht- und Zufuehrwalzen |
| DE1110184B (de) * | 1954-04-07 | 1961-07-06 | Ormig Organisations Mittel G M | Rotationsvervielfaeltiger zum Abdruck ausgewaehlter Abschnitte einer Druckform |
| DE1171937B (de) * | 1954-04-07 | 1964-06-11 | Ormig Organisations Mittel G M | Blattzufuehrvorrichtung fuer Rotations-vervielfaeltiger zum Abdruck ausgewaehlter Abschnitte einer Druckform |
-
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- DE DENDAT202248D patent/DE202248C/de active Active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1110184B (de) * | 1954-04-07 | 1961-07-06 | Ormig Organisations Mittel G M | Rotationsvervielfaeltiger zum Abdruck ausgewaehlter Abschnitte einer Druckform |
| DE1171937B (de) * | 1954-04-07 | 1964-06-11 | Ormig Organisations Mittel G M | Blattzufuehrvorrichtung fuer Rotations-vervielfaeltiger zum Abdruck ausgewaehlter Abschnitte einer Druckform |
| DE1086718B (de) * | 1956-02-13 | 1960-08-11 | Ditto Inc | Rotationsvervielfaeltiger mit Zahnsektorantrieb fuer die Feucht- und Zufuehrwalzen |
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