DE202050C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE202050C DE202050C DE1907202050D DE202050DA DE202050C DE 202050 C DE202050 C DE 202050C DE 1907202050 D DE1907202050 D DE 1907202050D DE 202050D A DE202050D A DE 202050DA DE 202050 C DE202050 C DE 202050C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- piecing
- guide body
- strips
- ammunition
- attached
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/38—Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position
- F41A9/39—Ramming arrangements
- F41A9/42—Rammers separate from breech-block
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Coating Apparatus (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 202050 KLASSE 72 c. GRUPPE
FRIED. KRUPP AKT-GES. in ESSEN, Ruhr.
Munitionsansetzer. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. September 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Munitionsansetzer. Diese Ansetzer besitzen in der
Regel einen zu ihrer Führung im Geschützrohre bestimmten Körper, der bei bekannten
Ansetzern aus kompakten Scheiben besteht, die z. B. aus Holz hergestellt sind. Solche
Führungskörper besitzen ein verhältnismäßig großes Gewicht, so daß der Schwerpunkt des
Ansetzers weit von der Mitte des Ansetzerschaftes entfernt liegt. Dieser Umstand erschwert
aber die Handhabung eines mit einem derartigen Führungskörper versehenen Handansetzers. Die Erfindung bezweckt nun, einen
Ansetzer zu schaffen, welcher den erwähnten Nachteil nicht besitzt. Dieser Zweck wird
der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß der Führungskörper des Ansetzers durch gebogene
Streifen aus federndem, widerstandsfähigem Material (z. B. Stahl) gebildet wird.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise in der Anwendung auf einen Handansetzer veranschaulicht, und zwar zeigt .
Fig. ι ein Ausführungsbeispiel eines solchen Ansetzers in Seitenansicht,
Fig. 2 in größerem Maßstabe einen Schnitt nach 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 eine zu Fig. 2 gehörige Stirnansicht, Fig. 4 einen Teil einer zweiten Ausführungsform in einer der Fig. 2 entsprechenden Dar-
stellung und
Fig. 5 eine Einzelheit im Schnitte.
Es soll zunächst das in Fig. 1 bis 3 dargestellte Ausführungsbeispiel beschrieben werden. Auf dem einen Ende des aus Holz hergestellten Ansetzerschaftes B ist mittels Nietbolzen C eine Metallhülse A befestigt, die aus einem Stücke mit dem Ansetzerteller λ1 besteht. Das vom Ansetzerteller α1 weggelegene Ende der Hülse A trägt einen Flansch a2·. Zwischen diesem Flansche und dem über die Umfläche der Hülse A vorspringenden Teile des Ansetzerfellers a1 sind Streifen D eingespannt, die zweckmäßig aus Stahl (also federndem, widerstandsfähigem Material) hergestellt werden. Zur Befestigung der beiden Enden der Streifen dienen Mutterschrauben E. Die Anordnung der Streifen D ist im übrigen so getroffen, daß sie gewissermaßen einen Teil der Umfläche eines Rotationskörpers bilden, dessen Achse mit der Achse des An-Setzerschaftes zusammenfällt.
Es soll zunächst das in Fig. 1 bis 3 dargestellte Ausführungsbeispiel beschrieben werden. Auf dem einen Ende des aus Holz hergestellten Ansetzerschaftes B ist mittels Nietbolzen C eine Metallhülse A befestigt, die aus einem Stücke mit dem Ansetzerteller λ1 besteht. Das vom Ansetzerteller α1 weggelegene Ende der Hülse A trägt einen Flansch a2·. Zwischen diesem Flansche und dem über die Umfläche der Hülse A vorspringenden Teile des Ansetzerfellers a1 sind Streifen D eingespannt, die zweckmäßig aus Stahl (also federndem, widerstandsfähigem Material) hergestellt werden. Zur Befestigung der beiden Enden der Streifen dienen Mutterschrauben E. Die Anordnung der Streifen D ist im übrigen so getroffen, daß sie gewissermaßen einen Teil der Umfläche eines Rotationskörpers bilden, dessen Achse mit der Achse des An-Setzerschaftes zusammenfällt.
Der durch die Streifen D gebildete Führungskörper besitzt ein geringes Gewicht, 'außerdem
gewährleistet er ein schnelles Ansetzen der Munition, da er infolge seiner Gestaltung,
die der einer abgeplatteten Kugel nahekommt, leicht über die Absätze der Ladeöffnung und
des Ladungsraumes des Geschützrohres hinwegzugleiten vermag. Jeder der Streifen D
kann im Bedarfsfalle, z. B. bei Bruch, für sich leicht ausgewechselt werden.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausfüh- , rungsbeispiele sind die Streifen D1, welche
den Führungskörper des Ansetzers bilden, nur am Ansetzerteller al befestigt. Der Führungskörper
besitzt hierbei die Form eines Pilzkopfes. Um zu verhindern, daß die Kanten der den Führungskörper bildenden
Streifen Beschädigungen im Geschützrohre hervorrufen können, kann man demjenigen
Teile der Streifen, der mit den Wandungen des Geschützrohres beim Ansetzen in Berührung
tritt, den aus Fig. 5 ersichtlichen Querschnitt geben.
Die Erfindung läßt sich natürlich ohne
weiteres auch auf sogenannte mechanische Ansetzer anwenden, d. h. solche Ansetzer,
die mittels Handkurbel oder durch besondere Motoren angetrieben werden.
Claims (2)
1. Munitionsansetzer, dadurch gekennzeichnet, daß sein Führungskörper durch
gebogene Streifen (D bzw. D1J aus federndem,
widerstandsfähigem Material (z. B. Stahl) gebildet wird.
2. Munitionsansetzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den
Führungskörper bildenden Streifen (D) mit ihren beiden Enden am Ansetzer befestigt
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT37304D AT37304B (de) | 1907-09-21 | 1908-07-21 | Munitionsansetzer. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE202050T | 1907-09-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE202050C true DE202050C (de) |
Family
ID=5769509
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1907202050D Expired - Lifetime DE202050C (de) | 1907-09-21 | 1907-09-21 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE202050C (de) |
| FR (1) | FR392375A (de) |
-
1907
- 1907-09-21 DE DE1907202050D patent/DE202050C/de not_active Expired - Lifetime
-
1908
- 1908-07-17 FR FR392375D patent/FR392375A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR392375A (fr) | 1908-11-25 |
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