DE429706C - Dichtung fuer Kolbenstangen, Turbinenwellen u. dgl. - Google Patents

Dichtung fuer Kolbenstangen, Turbinenwellen u. dgl.

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DE429706C
DE429706C DEH98906D DEH0098906D DE429706C DE 429706 C DE429706 C DE 429706C DE H98906 D DEH98906 D DE H98906D DE H0098906 D DEH0098906 D DE H0098906D DE 429706 C DE429706 C DE 429706C
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DE
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inelastic
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wave spring
ring
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DEH98906D
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GUSTAV HUHN
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/26Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings
    • F16J15/30Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings with sealing rings made of carbon

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)
  • Mechanical Sealing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Verbesserung und weitere Ausbildung der den Gegenstand des Patentes 418365 bildenden Dichtung. Ebenso wie dort werden beim Gegenstand vorliegender Erfindung die mehrteiligen Dichtungsringe durch ringförmige, aus unelastischen Teilstücken und zwischengeschalteten Federn bestehende Druckorgane umfaßt, um die ein unelastischer Draht o. dgl. herumgeht, der so befestigt und geführt ist, daß die darunterliegende Feder bei einer Erweiterung der Dichtung zugleich in der Kreisrichtung und in radialer Richtung beansprucht wird.
Gemäß vorliegender Erfindung ist das eine Ende dieses unelastischen Drahtes einstellbar mit der darunterliegenden Feder verbunden und es kann auf diese Weise die Spannung dieser Feder geregelt werden. Zweckmäßig geschieht das in der Weise, daß das eine Ende des unelastischen Drahtes mit Gewinde versehen ist, durch das aufgehobene freie Ende der Wellenfeder hindurchgesteckt und in seiner Lage zu diesem durch aufgeschraubte verstellbare Muttern gesichert wird. Weitere Merkmale des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung an der Hand der Zeichnung, in der eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht ist.
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt durch eine Kammerpackung für Turbinenwellen, Abb. 2 eine Seitenansicht eines Satzes von Packungsringen und .Abb. 3 eine Draufsicht' auf den Außenmantel dieses Packungselements.
Die mehrteiligen Packungsringe a, b haben dieselbe Form wie bei der in der Patentschrift 418365 angegebenen Ausführungsform, sollen im vorliegenden Falle aber nicht aus Metall, sondern aus Graphit bestehen. Am Außenmantel werden die Dichtungsringe α und b von den Schrägflächen η und 0 begrenzt. Auf diesen sind die Teilstücke c1, c2,
c3 des Umfassungsringes c gelagert, dessen Innenfläche p, entsprechend der Neigung der Flächen η und o, keilförmig ausgebildet ist. Zwischen die beiden Ringsegmente c1 und cs ist die Wellenfeder h eingeschaltet. Das eine Ende dieser Feder ist in das Ringsegment c3 eingelassen und hier mittels der Schraube i befestigt. Das andere nach außen gebogene Ende der Feder h liegt frei und wird durch to eine Metallplatte r versteift, die an das Ende der Feder g angenietet sein kann. Unter der Feder h ist ein Streifen aus Blech o. dgl. gelagert, dessen eines Ende ebenfalls an oder in dem Ringsegment cs entsprechend befestigt ist.
In die Ringnut / ist der unelastische biegsame Draht g eingelagert, dessen eines Ende an dem Ringsegment cs mittels der Schraube» befestigt ist (s. Abb. 3), während ao sein anderes Ende mit dem freien Ende der Wellenfeder h verbunden ist. Zur Herstellung dieser Verbindung ist das freie Ende t des Drahtes g mit Außengewinde versehen und durch eine Öffnung in dem freien Ende der Feder h und in der Platte r hindurchgesteckt. Auf das herausragende Ende t des Drahtes g sind die Muttern j geschraubt, durch welche die Feder h nachgestellt werden kann. Dabei verhindert der Blechstreifen q ein Einschneiden der Wellenfeder h in den Graphit des Segments a1 des Dichtungsringes.
Um ein Verdrehen der Segmente α1, α2, a3 des Dichtungsringes gegen die Segmente des Umfassungsringes c zu verhindern, ist an einem der Segmente des letzteren, z. B. c2, ein nach innen ragender Zapfen o. dgl. w (Abb. 2) befestigt, während an den Segmenten az, a3 entsprechende Aussparungen für diese Zapfen vorgesehen sind. Zweckmäßig geht dieser Zapfen nicht von vorn nach hinten durch die ganze Breite des Segments c2 hindurch, sondern nur bis zur Hälfte, und die Sicherung der Dichtungsringteile b gegen Verdrehung wird durch einen an anderer Stelle desselben oder eines anderen Segments des Ringes c sitzenden, nur bis zur Hälfte durchgehenden Zapfen erreicht, der in der Zeichnung nicht sichtbar ist. Andererseits wird eine Verdrehung des Ringes c dadurch verhindert, daß an dessen einer Stirnfläche . ein Stift oder Zapfen u vorgesehen ist, der in eine entsprechende Vertiefung der Kammern d einzugreifen vermag. Auf diese Weise wird das ganze Dichtungselement gegen Verdrehung gegenüber der Kammer und damit gegen ungewünschte Abnutzung gesichert.
Die neue Packung eignet sich besonders für Turbinenwellen. Die Zahl der Ringsegmente kann wechseln; auch müssen die Dichtungssegmente nicht unbedingt aus Graphit bestehen, sondern es kann dafür auchanderes Material, z. B. Metall, Verwendung finden. Auch im vorliegenden Falle können wie beim Hauptpatent an Stelle der einen Wellenfeder auch deren mehrere vorgesehen sein. Es ist auch nicht unbedingt notwendig, daß die unelastischen -Teilstücke auf der Innenfläche keilförmig ausgebildet werden und demgemäß die Dichtungsringe durch Keilpressung gegen die Kammerseitenwandungen gedrückt werden, obwohl dies zweckmäßig ist. Auch wenn man an Stelle der Wellenfeder eine Schraubengangfeder verwendet, deren eines Ende an dem Segment des Umfassungsringes befestigt ist und deren anderes mit dem einen Ende des Umfassungsdrahtes verbunden ist, kann man die Spannung dieser Feder in entsprechender Weise verändern, wie dies im vorhergehenden bezüglich der Wellenfeder beschrieben worden ist. Bei Benutzung einer Schraubengangfeder erhält dann der zwischen diese und die Dichtungsringe eingelagerte Blechstreifen zweckmäßig halbkreisförmigen Querschnitt.

Claims (3)

P ATENT-Ansprüche.
1. Dichtung für Kolbenstangen, Turbinenwellen u. dgl., deren mehrteilige Dichtungsringe durch ringförmige, aus unelastischen Teilstücken und zwischengeschalteten elastischen Stücken bestehende Druckorgane umfaßt werden, nach Patent 418365, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende (i) des unelastischen Drahtes (g) o. dgl. einstellbar mit der Wellenfeder (Ji) verbunden ist.
2. Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Gewinde versehene Ende (i) des unelastischen Drahtes (§") °· dgl. durch das aufgebogene freie Ende der Wellenfeder (h) und eine daran befestigte Versteifung (r) hindurchgeführt und durch verstellbare Muttern (s) in seiner Lage gesichert wird.
3. Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Wellenfeder (h) und die aus Graphit bestehenden geteilten Dichtungsringe (α) ein den radialen Druck der Feder aufnehmender, zweckmäßig an einem der unelastischen Teilstücke (c) befestigter Blechstreifen (q) o. dgl. gelagert ist.
Hierzu. 1 Blatt Zeichnungen.
DEH98906D 1924-10-21 1924-10-21 Dichtung fuer Kolbenstangen, Turbinenwellen u. dgl. Expired DE429706C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2704923A1 (fr) * 1993-05-06 1994-11-10 Mtu Muenchen Gmbh Garniture étanche d'arbre comprenant des bagues d'étanchéité disposées les unes derrière les autres.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2704923A1 (fr) * 1993-05-06 1994-11-10 Mtu Muenchen Gmbh Garniture étanche d'arbre comprenant des bagues d'étanchéité disposées les unes derrière les autres.

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