DE446765C - Mechanischer Zeitzuender fuer Granaten u. dgl. - Google Patents

Mechanischer Zeitzuender fuer Granaten u. dgl.

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DE446765C
DE446765C DEP50041D DEP0050041D DE446765C DE 446765 C DE446765 C DE 446765C DE P50041 D DEP50041 D DE P50041D DE P0050041 D DEP0050041 D DE P0050041D DE 446765 C DE446765 C DE 446765C
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DE
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C19/00Details of fuzes
    • F42C19/02Fuze bodies; Fuze housings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C9/00Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
    • F42C9/02Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means
    • F42C9/04Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor
    • F42C9/041Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor the clockwork activating a security device, e.g. for unlocking the firing-pin

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 9. JULI 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 446765 KLASSE 72 i GRUPPE
P 50041XII72 i Tag der Bekannttnachnng über die Erteilung des Patents: 23. Juni
Charles Henry Pearson in Brookline, Mass., V. St. A.
Mechanischer Zeitzünder für Granaten u. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. März 1925 ab.
Die Erfindung betrifft mechanische Zeitzünder, insbesondere für solche Granaten, deren Zündzeit durch ein Uhrwerk bestimmt wird, das beim Abschuß in Bewegung gesetzt wird. Da einerseits sowohl das Zündwerk als auch die Granaten oft lange Zeit aufgespeichert werden müssen, und da andererseits die Zündladung mit der Zeit verdirbt, so bringt man bekanntlich die Ladung erst
ίο kurze Zeit vor Gebrauch ein, wobei es erforderlich ist, den Zeitzünder auf einfache Weise zu entmanteln, um das Zündhütchen einzulegen.
Die Erfindung besteht nun in einer Kupp-
lung der Zünderhaube mit dem Zündersockel und gestattet einerseits die Lösung beider Teile mit einfachen Griffen, ohne daß dabei das empfindliche Uhrwerk gestört zu werden braucht, und ermöglicht andererseits eine
ao durchaus zuverlässige Verbindung der beiden Teile miteinander.
Gemäß der Erfindung erfolgt die Kupplung zwischen Zündersockel und Einstellhaube durch eine Mehrzahl besonderer, in den einander entsprechenden Ringnuten von Einstellhaube und Zündsockel angeordneter Ringabschnitte, welche beim Zusammensetzen in die eine Ringnut eingebracht und dann mittels Schrauben o. dgl. zum Teil auch in die andere Ringnut hineingedrängt werden, um so Haube und Sockel zuverlässig zusammenzuhalten.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt durch einen zusammengesetzten Zeitzünder,
Abb. 2 einen Querschnitt nach Linie 2-2 der Abb. 1 in vergrößertem Maßstabe und
Abb. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. 2. ■
Die Abb. 4 und 5 zeigen eine andere Ausführungsform der Erfindung, und zwar ist Abb. 4 ein gebrochener Längsschnitt, während Abb. 5 einen Querschnitt nach Linie 5-5 der Abb. 4 zeigt;
Der Zündersockel 10 ist mit einem Gewinde Ί ι zum Einschrauben in die Granate versehen. In einer Aussparung 12 des Sockels sitzt das Zeitwerk 13, das in Abb. 1 durch strichpunktierte Linien angedeutet ist. Der obere Rand des Sockels 10 ist in an sich bekannter Weise abgesetzt, um das untere Ende der Einstellschraube 14 aufzunehmen. Die abgesetzte Mantelfläche des Sockels 10 ist ' mit einer rechteckigen Ringnut 15 versehen, während die Innenfläche der Einstellhaube 14 gemäß der Erfindung ebenfalls mit einer Ringnut 16 ausgestattet ist. Zweckmäßigerweise ist die Nut 15 tiefer als die Ringnut 16. Diese beiden Ringnuten decken einander, \venn sich die Einstellhaube in ihrer Arbeitsstellung befindet; sie bilden eine Ringkammer von rechteckigem Querschnitt, die zur Aufnahme der Kupplungsglieder dient. Diese bestehen gemäß der Erfindung aus einem Paar von Ringabschnitten 17 und 18 (vgl. Abb. 2) und einem zweiten Paar von Ringabschnitten 19 und 20. Die. Stärke der Ring-

Claims (3)

  1. glieder in radialer Richtung ist geringer als die Tiefe beider sich überdeckenden Ringnuten 15 und 16, so daß die Ringstücke in der Ringkammer 15, 16 Spiel haben können. Die Ringstücke 17 und 18 sind mit einer Anzahl Bohrungen versehen, welche mit Bohrungen der Einstellhaube 14 übereinstimmen. Schrauben 23 halten die Glieder 17 und 18 in Eingriff mit der Ringnut 16 der Einstellhaube 14. Wie aus Abb. 2 ersichtlich, stehen die Glieder 17 und 18 einerseits und die Ringstücke 19 und 20 andererseits diametral gegenüber, wobei zwischen den Stirnflächen der aneinandergrenzenden Ringabschnitte genügend Spielraum vorgesehen ist. Die Glieder 19 und 20 besitzen je eine Bohrung 24 für das abgesetzte Ende 25 einer Schraube 26. Der von dem abgesetzten Ende 25 gebildete Ansatz legt sich gegen die Außenfläche der Ringstücke 19 und 20, um sie mit dem Boden der Ringnut 15 des Sockels in Eingriff zu bringen. Durch Einstellung des vom Ansatz ausgeübten Druckes kann somit die Reibung zwischen den Gliedem 19, 20 bzw. der Einstellhaube 14 und dem Sockel 10 nach Belieben geändert werden.
    Um die Teile in -ihre wirksame Lage zu bringen, werden die RingabscHnitte 17, 18 und 19, 20 in die Ringnut 15 diametral gegenüber eingelegt, so daß die Einstellhaube 14 über das obere Ende des Sockels 10 gebracht werden kann. Sodann wird die Einstellhaube so weit gedreht, bis sich ihre Bohrungen mit den entsprechenden Bohrungen der Ringabschnitte überdecken, so daß die Segmente 17, 18 durch Anziehen der Schrauben 23 teilweise in die Ringnut 16 der Haube 14 gelangen können und auf diese Weise Sockel und Haube zuverlässig kuppeln. Schließlich werden die Schrauben 26 in die Bohrungen der Haube 14 eingelegt, wobei die abgesetzten Enden 25 in die Bohrungen 24 der Glieder 19, 20 passen. Je nach Einstellung der Schrauben 26 kann die Reibung zwischen den Gliedern 19, 20 bzw. der Einstellhaube 14 und dem Sockel 10 verändert werden, so daß die Haube 14 beispielsweise zur Einstellung des mit ihr gekuppelten Uhrwerkes gegen den Zürtdersockel verdreht und auch festgestellt werden kann.
    Bei einem Ausführungsbeispiel der Abb. 4 und 5 sind die Nuten 15 und 16 des Sockels und der Einstellhaube an Tiefe ungleich; die radiale Stärke der Sicherungsringstücke 27 ist hierbei geringer oder ebenso bemessen als die Tiefe der Ringnut 15 oder 16. Beim Zusammensetzen können die Segmente 27 entweder in den Sockel oder auch in die Einstellhaube eingelegt werden. Nach dem Einlegen in eine der beiden Nuten wird eine Stellschraube 28 eingesetzt, deren abgesetzter Teil 29 in eine Bohrung des Segmentes eintritt. Auf diese Weise wird das Segment 27 aus der Einstellhaube in die Ringnut 15 des Sockels gedrängt, bis die Stirnflächen des Segmentes ungefähr zur Hälfte in beiden Ringnuten 15 und 16 sich befinden, wie es die Abb. 4 erkennen läßt. Schrauben sichern das Segment in der eingestellten Lage. Wenn die Einstellhaube 14 vom Sockel entfernt werden soll, werden die Schrauben 28 herausgenommen, und das Segment kann durch Anziehen der Schrauben 23 ganz in die Ringnut 16 der Einstellhaube gezogen werden und somit außer Eingriff mit dem Zündersockel 10 gelangen.
    Ohne den Sinn der Erfindung zu verlassen, sind auch andere Ausführungsformen als die gezeichneten und beschriebenen denkbar.
    Patentastspeücee:
    i. Mechanischer Zeitzünder für Granaten u. dgl. mit drehbarer, mittels Ringnut vom Zündersockel gehaltener Einstell- - haube,-gekennzeichnet durch eine Anzahl besonderer, in .den einander entsprechenden Ringnuten von " Einstellhaube und Zündersockel angeordneter Ringabschnitte, welche beim Zusammensetzen in die go eine Ringnut eingebracht und dann mittels Schrauben o. dgl. zum Teil auch in die andere. Ringnut hineingedrängt werden, um so" Haube und Sockel zuverlässig· zusammenzuhalten.
  2. 2. Mechanischer Zeitzünder nach-Anspruch i, bei welchem die Ringnut im Sockel tiefer ist als in der Haube und einige der Ringabschnitte teilweise aus der Ringnut des Sockels in die Ringnut der Haube gezogen werden, während die übrigen Ringabschnitte in die Ringnut des Sockels gedrängt werden können, um eine freie relative Bewegung zwischen Haube und Sockel zu erzielen, wobei die Ringabschnitte in«einander diametral gegenüberliegenden Gruppen angeordnet sein
    ■ können. .
  3. 3. Mechanischer Zeitzünder nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Ringabschnitte (19, 20)
    z. B. mittels Schrauben (26) -o. dgl. gegen den Sockel· (10) gepreßt werden können, um die beim Verdrehen von Haube (14) gegen den Sockel (10) auftretende Reibung beliebig einstellen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEP50041D 1925-03-18 1925-03-18 Mechanischer Zeitzuender fuer Granaten u. dgl. Expired DE446765C (de)

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FR595445D FR595445A (fr) 1925-03-18 1925-03-13 Perfectionnements aux fusées
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