DE201864C - - Google Patents

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DE201864C
DE201864C DENDAT201864D DE201864DA DE201864C DE 201864 C DE201864 C DE 201864C DE NDAT201864 D DENDAT201864 D DE NDAT201864D DE 201864D A DE201864D A DE 201864DA DE 201864 C DE201864 C DE 201864C
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scissors
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joint piece
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H25/00Appliances or methods for marking-out, perforating or making buttonholes
    • A41H25/02Buttonhole shears

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 201864 KLASSE 69. GRUPPE
FRIEDRICH KIRCHNER in GELSENKIRCHEN.
Knopflochschere. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Dezember 1907 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Knopflochschere, bei welcher die Lochvorrichtung von der Schneideeinrichtung getrennt ist, so daß man einen Knopflochschlitz schneiden kann, ohne zu lochen oder umgekehrt.
Bei den bisher gebräuchlichen Knopflochscheren wird das Lochen und Schlitzen durch eine. einzige Schenkelbewegung bewirkt, wobei der Stoff leicht geklemmt wird, infolgedessen
ίο fasert und die Schere leicht unbrauchbar wird. Dieser Ubelstand fällt bei der neuen Schere fort, welche in Fig. ι der Zeichnung von der Seite, in den Fig. 2 bis 4 von oben in verschiedenen Arbeitsstellungen dargestellt ist.
Ein Gelenkstück α ist am Schneidenteil des Schenkels c mittels eines Schraubenbolzens d drehbar angebracht. Auf dem Gelenkstück a ist mittels zweier Stifte δ1, δ2 eine Brücke b befestigt. Auf dem Scherenschenkel g ist durch eine Schraube I eine Steuerstange h gelenkig befestigt, welche nach oben zu zwei Ansätzen h1, h2 und zwei Federn s1, s2 ausgebildet ist und mit letzteren zwischen den beiden Stiften b1, δ2 unter der Brücke b liegt. Die am Scherenschenkel g ausgebildete Klinge trägt . einen Locher 0, welcher nach der Schneidenseite hin scharf und so ausgebildet ist, daß er dem zu lochenden Knopfloch entspricht.
Die Wirkungsweise der Schere ist folgende:
Die Schere sei zunächst geschlossen, wobei das Gelenkstück α innen am Schneidenteil des Schenkels c anliegt (s. Fig. 2). . -Beim Öffnen der Schere wird die Steuerstange h mit ihren Federn s1, s2 zwischen den beiden Bolzen δ1, δ2 unter der Brücke b verschoben, drückt ,mit dem Ansatz k1 auf den zunächstliegenden Bolzen δ1 der Brücke δ und steuert somit das Gelenkstück α um, wobei der Ansatz A2 der Steuerstange h den anderen Bolzen δ2 der Brücke δ nicht berührt. Die Schere hat nun die.in Fig. 3 dargestellte Stellung, wobei sich das amboßartige Gelenkstück a des Lochers nach innen um ungefähr 90° gedreht hat und sich die untere Fläche desselben, die zweckmäßig mit einer Platte aus Weichmetall versehen ist, gegenüber der scharfen Kante der Öffnung 0 befindet, so daß beim Zusammenklappen der Schenkel das Lochen des Knopfloches bewirkt wird.' Eine Feder r, welche an dem Schenkel c befestigt ist, hält das Gelenkstück α in der umgesteuerten Lage fest. Werden nun die Schenkel weit genug geöffnet, so gleitet die Steuerstange h mit der Feder s1 von dem zuletzt gesteuerten Bolzen δ1 zurück und drückt sodann mit ihrem Ansatz Ä2 gegen den anderen Bolzen δ2 der Brücke δ, wobei das Gelenkstück α wieder umgesteuert wird und die in Fig. 4 dargestellte Lage einnimmt. In dieser Stellung dient nun. die Schere zum Schneiden des Knopflochschlitzes. Die Umsteuerung kann beliebig wiederholt werden, sobald die Schenkel weit genug geöffnet werden. Die Stellschraube p dient in bekannter Weise zur Regelung der Schlitzlänge.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Knopflochschere, gekennzeichnet durch ein am Schneidenteil des einen Schenkels (c) angebrachtes, mit einer Brücke (b) und zwei Bolzen (b1, b2) versehenes amboßartiges Gelenkstück (a), welches von zwei Ansätzen fh1, h2j einer am anderen Schenkel (g) befestigten, bei der Klappbewegung der Schenkel bewegten Steuerstange (h) derart umgesteuert wird, daß in der einen Stellung die Schere nur zum Lochen, in der anderen Stellung aber nur zum Schneiden benutzt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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