DE201813C - - Google Patents
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- DE201813C DE201813C DENDAT201813D DE201813DA DE201813C DE 201813 C DE201813 C DE 201813C DE NDAT201813 D DENDAT201813 D DE NDAT201813D DE 201813D A DE201813D A DE 201813DA DE 201813 C DE201813 C DE 201813C
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- projectile
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- ignition
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C1/00—Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact
- F42C1/02—Impact fuzes, i.e. fuzes actuated only by ammunition impact with firing-pin structurally combined with fuze
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Telescopes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVl 201813 —
KLASSE 72«. GRUPPE 3".
in NEAPEL, Ital.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
Der Erfindungsgegenstand ■ betrifft eine Granate, in welche eine die Sprengladung und
einen Verzögerungssatz enthaltende Büchse längsverschiebbar eingesetzt ist, welche am
vorderen Ende den Zünder trägt. Zur Sicherung gegen vorzeitige Zündung ist auf den
vorn an der Sprengladungsbüchse angeordneten Schlagbolzen eine Kappe aus weichem
Metall aufgeschraubt, so daß die Zündung erst erfolgen kann, wenn beim Geschoßaufschlagen
die Kappe zusammengedrückt wird. In der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel
der Granate darstellt, zeigt
Fig. ι die Granate im Schnitt,
Fig. 2 in einem größeren Maßstabe die Sprengladungsbüchse, und
Fig. ι die Granate im Schnitt,
Fig. 2 in einem größeren Maßstabe die Sprengladungsbüchse, und
Fig. 3 zeigt in noch mehr vergrößertem Maßstabe die Spitze der Sprengladungsbüchse
mit dem Zünder.
ao Die Granate 1 (Fig. 1) hat eine innere
Höhlung, die fast ganz durch die Sprengladungsbüchse 2 ausgefüllt ist. Der Boden 3
des Geschosses ist durch Verschraubung oder auf andere passende Art angebracht, nachdem
man die Büchse 2 eingeführt hat.
Zwischen der Granate 1 und der Büchse 2 befindet sich ein kleiner Zwischenraum 4, der
der Sprengladungsbüchse, wenn das Geschoß gegen ein Hindernis stößt, gestattet, bis zum
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vorderen Ende der Höhlung des Geschosses vorzugehen, so daß die ganze ihm übertragene
lebendige Kraft auf seine Spitze 5 einwirkt.
Die Sprengladungsbüchse (Fig. 2 und 3) ist gebildet aus einem mehrere Kammern 12, 13
enthaltenden Hohlkörper, der unten durch Deckel 7, 10 verschlossen ist.
Die obere Decke 11 der Kammer 12 hat
eine mittlere Öffnung mit Gewinderand 14, in dem die Hülse 15 eingeschraubt ist. Die
letztere besitzt einen Bund 16, der sich auf den Deckel 11 legt. In dieser Hülse ist das
Zündrohr 17 angebracht, das sich genau der konischen Fläche 18 anpaßt. Dieses Rohr,
trägt den Zündsatz ig, der aus langsam verbrennendem Pulver besteht, und ist mit einer
Zündkapsel 20 versehen. Die Spitze des Rohres und der Hülse 15 umgibt der Ring 21, der
auf die letztere aufgeschraubt ist und einen Gewindeansatz 22 besitzt, dessen Bohrung als
Führung für den Schlagbolzen 23 dient. Der Schlagbolzen besitzt Gewinde und einen Bund
25. Zwischen dem schon erwähnten Bunde und der oberen Fläche des Ansatzes 22 befindet
sich der Zwischenraum 28, in dem der Schlagbolzen gleiten kann. Man. beugt dieser
Bewegung indessen durch die kleine Kappe 29 vor, die auf den Schlagbolzen aufgeschraubt
ist und den Bund 25 fest gegen den Flansch 27 des Ringes 26 zieht..
Beim Abfeuern des Geschosses legt sich die Sprengladungsbüchse infolge ihres Beharrungs-Vermögens
fest gegen den Geschoßboden an. Beim Auftreffen des Geschosses fliegt die Sprengladungsbüchse vor; da die kleine Kappe
29 und der Ring 26 aus weichem Metall bestehen, so erfolgt durch den heftigen Aufschlag
ein Zusammendrücken dieser Teile, und der Schlagbolzen wird die Zündkapsel treffen.
Hierdurch erfolgt die Entzündung der Zündmasse 19, und da diese langsam verbrennt,-so
wird die Explosion der Schießbaumwollladung lange genug verzögert, um dem Geschoß
das Eindringen in das getroffene Schiff zu gestatten.
Infolge.' der Anordnung der Kappe 29 kann die Wirkung des Schlagbolzens nur infolge
eines sehr heftigen Aufschlages stattfinden. Man kann gegebenenfalls auch den Bolzen
infolge seiner einfachen Befestigungsart erst im Augenblick des Gebrauches an seinen Platz
bringen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Granate mit im Geschoßkörper längsverschiebbarer Sprerigladungsbüchse und einem mit einer Zündkapsel abgeschlossenen Verzögerungssatze,- dadurch gekennzeichnet, daß auf den vorn an der Sprengladungsbüchse angeordneten Schlagbolzen (23) eine Kappe (29) aus weichem Metall geschraubt ist, wodurch ein Bund (25) des Bolzens" gegen einen Innenflansch (27) eines auf den Geschoßstutzen (22) geschraubten Ringes (26) gezogen und der Bolzen so lange von der Zündkappe entfernt gehalten wird, bis durch das Auftreffen des Geschosses ein Eindrücken der Kappe (29) erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE201813T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201813C true DE201813C (de) |
Family
ID=5768176
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT201813D Active DE201813C (de) |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE201813C (de) |
| FR (2) | FR365968A (de) |
-
0
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- FR FR7989D patent/FR7989E/fr active Active
-
1906
- 1906-05-05 FR FR365968A patent/FR365968A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR365968A (fr) | 1906-09-24 |
| FR7989E (de) |
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