DE201723C - - Google Patents

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DE201723C
DE201723C DENDAT201723D DE201723DA DE201723C DE 201723 C DE201723 C DE 201723C DE NDAT201723 D DENDAT201723 D DE NDAT201723D DE 201723D A DE201723D A DE 201723DA DE 201723 C DE201723 C DE 201723C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/46Details
    • F23D14/465Details for torches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
201723 KLASSE Ag. GRUPPE
BOAS, RODRIGUES & CO. in PARIS.
auswechselbaren Brennermundstück angebracht sind.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1907 ab.
Die Erfindung bezieht sieb auf Brenner zum Schweißen von- Metallen mittels einer Gas-Sauerstoffflamme, bei dem die Zuleitungskanäle für. das Brennglas und den Sauerstoff . 5 in bekannter Weise in dem auswechselbaren Brennermundstück angebracht sind, so daß durch Verwendung verschiedener Mundstücke mit entsprechenden Zuleitungskanälen für die beiden Gase die Schweißflamme beliebig vergrößert oder verkleinert werden kann.
Die Erfindung besteht darin, daß die auswechselbaren Mundstücke an der Verbindungsstelle mit dem zum Zuführen des Sauerstoffs dienenden Körper halbkugelförmig gestaltet sind und abdichtend gegen diesen Körper gepreßt werden. Die halbkugelförmig gestaltete Fläche kann auch an einem in das Brennermundstück auswechselbar eingesetzten Zwischenstück- angebracht werden, in dem die Zuleitungskanäle für das Brenngas und den Sauerstoff angeordnet sind.
Auf der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 die Erfindung an einem Brenner mit einteiligem Düsenmundstück im Längsschnitt,
Fig. 2 an einem Brenner mit zweiteiligem Mundstück, ebenfalls im Längsschnitt.
Die Wirkungsweise der Brenner ist folgende:
Das unter niederem Druck stehende Gas
strömt durch die öffnungen b in den Kopf a hinein, verteilt sich in dem Ringraum c und strömt in den Ringraum g durch die Öffnungen h. Der unter hohem Druck ,stehende Sauerstoffstrahl tritt durch das Rohr d in den Körper e und von da durch die Öffnung Z mit großer Geschwindigkeit in das Düsenmundstück m, n. Der durch den Kanal / strömende Sauerstoff reißt durch die Kanäle k,f das im Ringraum g stehende Brenngas mit und mischt sich mit ihm in dem vorderen Kanal m. des Mundstückes. Das Mundstück enthält somit in seinem hinteren Teile die Zuleitungskanäle /, k für den Sauerstoff und das Brenngas. Das Mundstück selbst ist in das Gehäuse des Brenners eingeschraubt.
Die Anordnung der Zuleitungskanäle in dem herausschraubbaren Mundstück bedingt nun eine besondere Abdichtung des inneren Mundstückendes gegen' den Körper e. Es muß sorgfältig verhindert werden, daß die Räume für . den Sauerstoff und das Brenngas anders als durch die Kanäle k, I in Verbindung stehen. Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß das halbkugelförmige innere Ende des Mundstückes sich beim Einschrauben gegen die entsprechende Kegelfläche des Körpers e preßt. Will man die Flammenstärke des Apparates ändern, dann wechselt man das Mundstück in bekannter Weise gegen ein anderes von untereinander sich entsprechenden Abmessungen der Kanäle k, I, m, η aus.
Zwecks Berücksichtigung der verschiedenen Zusammensetzung der Brenngase, von der die Zufuhr des Sauerstoffs abhängt, ist es nötig, für ein und dieselbe Mundstücköffnung η ge-
legentlich verschieden zueinander bemessene Zuleitkanäle k, I für den Sauerstoff und das Brenngas zu erhalten. Um dies zu ermöglichen, wird das Mundstück gemäß Fig. 2 mit auswechselbaren Zuleitungskanälen k, I versehen. Das Stück j',7" ist in das eigentliche Mundstück./"' auswechselbar eingesetzt. Für jede besondere Brenngasart wird ein entsprechendes Einsetzstück verwendet. Nach der Erfindung ist dieser Einsatzkörper an der Verbindungsstelle mit dem zum Zuführen des Sauerstoffs dienenden Körper ebenfalls halbkugelförmig gestaltet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Brenner zum Schweißen von Metallen mittels einer Gas - Sauerstoffflamme, bei dem die Zuleitungskanäle für das Brenngas und den Sauerstoff in dem auswechselbaren Brennermundstück angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Mundstück an der Verbindungsstelle mit dem zum Zuführen des Sauerstoffs dienenden Körper (e) halbkugelförmig gestaltet ist und abdichtend gegen den Körper (e) gepreßt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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