DE927110C - Brenner fuer gasfoermige oder in einem Gasstrom verteilte fluessige Brennstoffe - Google Patents

Brenner fuer gasfoermige oder in einem Gasstrom verteilte fluessige Brennstoffe

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DE927110C
DE927110C DEK7020D DEK0007020D DE927110C DE 927110 C DE927110 C DE 927110C DE K7020 D DEK7020 D DE K7020D DE K0007020 D DEK0007020 D DE K0007020D DE 927110 C DE927110 C DE 927110C
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DE
Germany
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nozzles
air
combustion
burner
burners
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Expired
Application number
DEK7020D
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English (en)
Inventor
August Kachel
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Individual
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Individual
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Of Fluid Fuel (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

  • Brenner für gasförmige oder in einem Gasstrom verteilte flüssige Brennstoffe
    Die nach dem heutigen Stand der Technik be-
    hannten Brenner mit veränderlicher Flammenlänge
    haben infolge ihrer beschränkten Wirlcungswei.se
    und Regelbarkeit kaum Verbreitung gefunden. Der
    mit diesen Biren@nern erreichbare VerbTennUngs-
    ablauf, d. h. die regelbare Flammenlänge, wird
    durch Herstellung .eines Vorigemisches .im Brenner-
    gehäuse selbst schon bewirkt. Diese R%#elung
    erfolgt ,bei Rundb@rennern durch axiale VeTsch:ie-
    bung d er Brennstoff- oder Luftzuführungsidüs-e und
    bei Flachbirennern durch Aufteilung .der Verbr:en-
    nUngslluft, von der ein Teil regelbar in. dien Vor-
    milschraum des Brennergehäus:es eingeführt wird.
    Jedoch sind die bei diesen Bauarten erz;i@eilb!aren
    Flammenlängen durch die, relativ kurzwegige
    Mischung vielfach nicht .ausreichend. Eine erheb-
    liche Störung verursachen dabei die häufigen Rück-
    zündungen in den Vormis:chrawm. Weiter veir.s:agen
    diese Ausführungen meistens beii der Umstellung
    des Betriebes auf verschiedene Brennstoffe- mit sehr
    untemschiedlnchem Wärmeinhalt.
    Der erfindungsgemäße Brenner verzichtet auf .das
    Prinzip derVoirrniseJhun@g im Brennergehäuse, durch
    deren Reaielung bisher die Flammeniläng ; bestimmt
    wurde. Durch die Erfindung soll ein Brenner ver-
    bessert werden, der mit gasförmigen oder in einem
    Gassitröm verteilten Brennstoffen betrieben wird
    und bei dem :dieir Verb@rennun.gsluftstro:m -und der
    Brennstoffstrom aus um zueinander parallele
    Achsen schwenkbaren Düsen auftreten, so daß sie
    unter einem veränderbaren Winkel rund in veränder-
    barer Entfernung vor dien Schwenkachsen zu-
    siammentreffem.
    Gemäß dien- Erfindung werden zwischen dien
    schwenkbaren Düsen umd' der Stelle, an diar Luft-
    und Gasstrom zusammentreffen, mehrere Paare
    von Kanälen für den Luft- bau.
    vorgesehen, Cie mit verschiedenen Neigungen zu-
    einander und in verschiedenen Entfernungen von
    der Birennerrnündung innenhalb und außerhalb der
    VerbTennungss.tefle zusammentreffen.
    Diese Verbrennungseinrichtung ermöglicht so-
    wohl eigne Aufteiwung von Brennsitoff und, Luft in
    gewünschtem Maße als auch eine Verlegung der
    gewünschten Misch- bzw. Schniittw#inike1 in bezug
    auf die F,lmnmenansatzstel,le, selbst über die Leit-
    kanäle hinaus, so d'aß auf größtmögliche Flammen-
    länge reguliert wenden kann.
    Bei diem erfindurngsgemäßem Rvenner werden also
    die gasfönnigen oder flüssigen Brennstoffe und die
    Verbirennungsluft über Verteidiungslearimern ge-
    trennt zur Misch- und Verbrennungsstelle geführt.
    Jede teer in sich geschlossenen Verteilüm'kistkaTnmern
    stecht einerseits mit der Luft- bzw. Br enns:toffz.u-
    führungs:leitung in Verbindung, während andeTer-
    seilts als Regelorgan für die Abführung des Birenn-
    stoffes. ibzw. dies Gases und der Luft eint Walzen-
    schieber dient, welcher mit der Verteilungskammer
    verbunden ist und welcher der Luft bzw. dem
    Birennstoff die Möglichkeit bietet, durch Schlitze
    in dem ,ringförmigen Mantel .des Schiebers je nach
    dessen Stellung in die verschiedenenAustri.ttskanäle
    zu ,gelangen.
    Es kann jedoch mit dem Wälziensehieber für dien
    Abstritt des Brennstoffes bzw. der Ver'brennungs-
    laufit je eine Düse fest verbunden sein, die nun je
    nach, der Stellung des Walzenschiebeirs die Luft
    bzw. den Birennstoff in die verschiedenen Richtun-
    g!en ansströmen läßt.
    Hierdurch wird bewirkt, daß Bier Mischüng!svor-
    gang der brennbaren Stoffe mit d r Verbrennungs-
    l:uft sehr unterschiedlich gestaltet wenden kann, wo-
    durch diie Länge der Flamme maßgeblich .beeinfiußt
    wird.
    Die Düsenrohre :können gegebenenfalils auch als
    F:luchdwsen,ausgabi:ldet sein.
    Die Erfindung soll an einem zeichnerisch darge-
    steliltenAusf"uhTungsleispiel näher erläutertwemden.
    Fig. i zeigt im Aufriß die Awaführunigsform des
    erfindungsgemäßen Brenners mit ,schwenkbaren
    Düsten, die mit einem Walzenschieber fesit verbun-
    den sind, wälhrend
    Fig. :einen. Brenner ebenfalls im Aufeiß dar-
    stellt, bei denn die Auisitrittsikanäle ortsfest sind.
    Der BTennstoff, z. B. ein brennbares Gas, gelangt
    in die Verteilungstkammer a1 durchdie Zuführungs-
    leitung bi, wahrend :die Luft der Vemteilungskam-
    mer a2 diureh Zuführungsleitung b2 zugeführt wird.
    Die Vertiei-Lungskammern sind gaisidicht gegenein-
    ander abgeschlossen und stehen tmit einem Wailzen-
    s:dhieber cl und c2 in: Verhindumg, durch die der
    Brennstoff ibzw. die Luft über den offenen Ring-
    raum d1 und d2 in dne schwankbairen Düsen e1 und e2
    übertritt (Abb. i). Je nach der S bellung dieser
    Düsen wird leim austretenden Brennstoff bzw. der
    Luft der Strömungsweg bis zur Mischung vor-
    geschrieben und damit maßgeblich, die Elamvmen-
    läxnge :reguliert. Natürlich kann diese zeichnerisch
    dargestellte Aueführungsform einte beliebige Ab-
    wandlung erfahren, öhne daß damit däs ErfmcIungs-
    prinzlip verlassen wird. So können lediglich die
    Düsen bzw. Walzenschieber drehbar um einen Orbs-
    festem Austrittskanal angeordnet sein. Mit beson-
    derem Vortei!1 verwendet man statt runder Düsten
    Flachdüsen, um eine breifite, Flamme zu erreichen.
    Sowohl der Begrenzarngs:raum f der Diisen wie die
    Düseneintritts.räwme g sind in feuerfestem Werk-
    stoff ausgeführt. Anus der Zeichnung .ist zu
    erkennen, dlaß eich die Länge des Miischungsweges
    sowie dl--r Einfallswnnlcel der Strömungen beider
    Mediten, beispielsweise Luft und Gas, in weiten
    Grenzen duTdh die Hebelbewegung der Skalen-
    hebel k1 - und h2 verändern Lassen, so daß jede ge-
    wünschte Verbrennung und Flammeneinstelliung
    erzielt werden kann. Je nach dem Verwendungs-
    zweck erhält ,der Brenner vor den Düsen Vorsatz-
    bzw. Einhausteine i in verschieä'ener Ausführung
    aus hochfeuerfestem Werkstoff. Diese Eihbawsiei:ne
    bilden. mit einem mittleren Verbrennungskanal
    Ieittka.näle für diie Zuführung und Aufteilung der
    Medien in j.tder :gewünschten Weise. Hierdurch-
    wird wirksam ein Abreißen der Flamme bei Be-
    tätigung dies Walzenschiebers verhindert. Zwischen
    den Düsen -kann auch ein Zündkanal mit Beoibiaclh-
    tungsöffnumg;in.axiitaler Richtung dies Brenncris vor-
    gesehen sein, d urch den gegebenenfalls auch Zusatz-
    brenns.toffe, z. B. Öl oder Pteah, geleitet werden
    können. .
    Abb. 2 unterscheidet sich von Abb. i nur da-
    durch, d aß an. Stehle der
    Düsen
    Durchtrittsöffnungen l im Walzenschieber vor-
    gesehen ;sind, deren Einstellung vor dien ortsiieisten
    Kanäilen na :die Mögliclhkeitbietet, dem Brennstoff
    bzw. der Luift je narb der gewünsehrten Vemhren-
    nung eine Führung in diie
    =Richtun-
    gen zu. geben. Die einzelnen K@niiile können unter-
    schiedtlidhen Querschnitt aufweisen und ermöglichen
    dadurch die Verbrennung der verschiedensten
    Bmennstoffartenvonuntersdhiedlichem Wärmeinhalt.
    Auch hier ,kann. in axialer Richtung des Brenners
    zwischen den Leitkanäilen ein Zündkanal mit Be-
    abtachbungsöffnung vorgesehen .werden, dier die
    gleiche Funktion erfüllt wie bei, Abb-. i beschrieben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.. Brenner für gasförmige oder in einem Gas- strom verteilte flüssige BTennsttoffe, bei dien der Vembrennungsluftstrom und der-Brennstoffstrom aufs tun zueinander parallele Achsen scnwenk- :bairen Düsen .austreten, so daß sie unter einem verän aderbaren Winkel und in verände@ribazer Entfernung von den Schwenkachsen zusammen- treffen, dadurch gekennzeichnet, d'aß zwischen dem schwenkbaren Düsen rund der Stelle, an der
    !die ibeiden Ströme zusammentreffen, mehrere Paare von Kanälen für den Luft- bzw. Brenn- stoffstram vorgesehen sind, die mit verschiede- nen Ndgungen zueinander und in verschiedenen Entfernungen von der Brennermünd@ung inner- h:al:b und mßerlhalb der Verbrennungsstelle zu- sammentreffen. a. Brenner nachAn:spruch i, diadu@rch gekenn- zeichnet, daß die schwenkbaren Düsen durch Längsschlitze im Man:teil eines WaIzensehiebers ,oder durch an diese Schlitze anschließende Düsenrah:re gebildet wenden und daß zwischen den Eintrittsöffnungen in den Hohlraum des
    Wal.zenseh.iebers und den Zuführungsleitungen für (den Luft- bzw. den Brennistoffstram Ver- tei.lungs:kammern antigeordnet sind. 3. Brenner nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, d aß die Düsenrdlhre als Flach- düsen ausgebildet sind. q.. Brenner nach einem der Ansprüche i büs 3, gekennzeichnet durch die Kanäle und das Brennerrohr @umgrenzende Einbaubrenneirsteine aus ihochfeuerfiestem Werkstoff.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 330 856.
DEK7020D 1941-04-18 1941-04-18 Brenner fuer gasfoermige oder in einem Gasstrom verteilte fluessige Brennstoffe Expired DE927110C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE330856C (de) * 1915-05-08 1920-12-23 Adolfshuette Kaolin Und Chamot Einrichtung zur Regelung der Brennzone bei Herdoefen mit getrennter Zufuehrung von Gas und Luft

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE330856C (de) * 1915-05-08 1920-12-23 Adolfshuette Kaolin Und Chamot Einrichtung zur Regelung der Brennzone bei Herdoefen mit getrennter Zufuehrung von Gas und Luft

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