DE201691C - - Google Patents

Info

Publication number
DE201691C
DE201691C DE1907201691D DE201691DA DE201691C DE 201691 C DE201691 C DE 201691C DE 1907201691 D DE1907201691 D DE 1907201691D DE 201691D A DE201691D A DE 201691DA DE 201691 C DE201691 C DE 201691C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
piston
compressed air
spring
torpedo
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1907201691D
Other languages
English (en)
Filing date
Publication of DE201691C publication Critical patent/DE201691C/de
Application filed filed Critical
Priority to AT38288D priority Critical patent/AT38288B/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B19/00Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means
    • F42B19/12Propulsion specially adapted for torpedoes
    • F42B19/14Propulsion specially adapted for torpedoes by compressed-gas motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

SCaitetfocfytu
fiiqt b-vz. ι ο
ΟΛ-ΖΛ-tppe
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 201691 KLASSE 65 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1907 ab.
Bei den durch Druckluft betriebenen Torpedos wird in der vom Kessel zum Motor führenden Druckluftleitung außer dem Anlaßventil und dem Druckminderventil noch ein besonderes Ventil angeordnet, das für den Durchgang der Luft erst dann geöffnet wird, wenn der Torpedo in das Wasser gelangt, um das Anspringen des Motors bis dahin zu verzögern. Dieses Ventil wird von der Wasserschlagplatte beim Auf treffen auf das Wasser geöffnet.
Nach der vorliegenden Erfindung wird die Wasserschlagplatte mit dem Druckminderventil unmittelbar verbunden, so daß es erst nach dem Eintauchen des Torpedos in das Wasser wirkungsbereit gemacht wird. Hierdurch wird ein besonderes Verzögerungsventil entbehrlich gemacht.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar ist:
Fig ι ein senkrechter Längsschnitt durch die Vorrichtung und
Fig. 2 ein Querschnitt nach Linie 2-2 der Fig. i.
An das zylindrische Gehäuse α der Vorrichtung ist eine vom Druckluftbehälter kommende Rohrleitung b und eine zum Motor
, führende Rohrleitung c angeschlossen. In dem Gehäuse sind zwei Kolben d; e angeordnet, die in der Ruhelage aufeinanderliegen, jedoch zwischen sich einen Ringraum f freilassen. Die Kolbenstange g des oberen Kolbens d, auf der der Kolben e verschiebbar angeordnet ist, ist mit einem Bunde h versehen, an dem ein vierkantiger Teil i sitzt, und endigt in einen zylindrischen Teil /, auf dessen unterem Ende eine Scheibe k befestigt ist. Eine zur Druckregelung dienende Feder m legt sich einerseits gegen die Scheibe k, andererseits gegen eine in einem Gewindeteil des Gehäuses α eingeschraubte Scheibe n, in der die Kolbenstange g sich mit dem Vierkant i verschieben kann. Das äußere Ende des Kolbens d trägt einen Vierkant ζ zum Aufstecken eines Schlüssels.
Der Kolben e ist an seinem unteren Ende als Ventil 0 ausgebildet, das durch eine schwache Feder q auf seinen zwischen den Rohren b und c liegenden Sitz p gepreßt wird.
In den Ringraum f zwischen den Kolben d und β mündet ein Kanal r, der von einem Querkanal s ausgeht (Fig. 2). Der Kanal s steht an seinen beiden Enden mit der Außenluft und in seiner Mitte mit einem Kanal υ in Verbindung, der an einen Behälter angeschlossen ist, in dem eine Flüssigkeit, beispielsweise öl, unter Drück steht.
In dem Kanal s spielt ein Kolbenschieber t, u, durch den die Kanäle ν und r miteinander in Verbindung gebracht werden können.
Die Stange χ des Kolbenschiebers t, u ragt aus dem Kanal s hervor und ist durch eine auf der Zeichnung nicht dargestellte Vorrichtung mit der Wasserschlagplatte verbunden, die in bekannter Weise auf dem Torpedo angebracht ist.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Man regelt zuerst die Spannung der Feder m durch Drehung des Vierkants ζ auf dem Kolben d je nach der Druckminderung, die man

Claims (4)

zwischen den Leitungen b und c erhalten will. Ist bei der Ruhelage des Torpedos das Druckluftzuführungsventil am Druckluftbehälter geschlossen, so nehmen die einzelnen Teile der Vorrichtung die auf der Zeichnung dargestellte Lage ein. Der Kanal r steht dann mit der Außenluft in Verbindung und verhindert dadurch, daß die Luft in dem Ringraum f unter Druck steht, während das Ventil ο durch ίο die Feder q auf seinen Sitz gedrückt wird. Öffnet sich beim Ausstoßen des Torpedos aus dem Ausstoßrohr das Druclduftventil, so wird das Ventil ο auch noch durch den Druck der Druckluft auf die Ringfläche y des Kolbens e auf seinen Sitz gepreßt. Gelangt dann der Torpedo in das Wasser, so wird der Kolbenschieber t, u durch die Wasserschlagplatte verschoben und in die mit gestrichelten Linien in Fig. 2 dargestellte Stellung gebracht, in der die Kanäle r und ν miteinander in Verbindung stehen, so daß das unter Druck stehende öl oder eine andere.Druckflüssigkeit in den Ringraum f eindringt und die beiden Kolben d und e auseinanderdrückt. Der KoI-ben e senkt sich und öffnet dadurch das Ventil 0, während zugleich der Kolben d sich hebt~ und dadurch die Feder m spannt, bis das Ventil 0 auf den Bund h der Stange g trifft. Die Druckluft kann nun aus dem Kanal b in den Kanal c überströmen. Die beiden Kolben d und e bilden dann gewissermaßen ein zusammenhängendes Ganzes, das dadurch seine Gleichgewichtslage erhält, daß einerseits die Feder m senkend, andererseits die Druckluft hebend auf das Ganze wirkt. Infolge der eigenartigen Anordnung der Regelungsfeder m und der beiden Kolben d und e entspricht die größte Fedefspannung dem größten gegenseitigen Abstande der beiden Kolben, der erst bei der Fahrt des Torpedos erreicht wird. Auf diese Weise wird ein Nachlassen der Spannung der Regelungsfeder m und die dadurch hervorgerufene Verringerung der Betriebssicherheit der ganzen Vorrichtung vermieden, ein Ubelstand, welcher bei den Regelungsvorrichtungen der üblichen Bauart dadurch eintritt, daß die Regelungsfeder in der Ruhelage des Torpedos schon gespannt ist. Die ölschmierung kann bei dieser Vorrichtung in der üblichen Weise erfolgen, indem das öl in den Ringraum / gedrückt wird, aus welchem es an der Kolbenstange g herunterfließt und die durch den Kanal c zum Druckluftmotor strömende Druckluft schmiert. Die kleine Feder q kann fortfallen, da für den sicheren Schluß des Ventils 0 der Überdruck der Druckluft auf die Ringfläche y genügt, sobald das am Druckluftbehälter befindliche Druckluftventil geöffnet ist. An Stelle des zylindrischen Kolbenschiebers t, u kann zur Verteilung des unter Druck stehenden Öles in den Ringraum f jedes geeignete Verteilungsorgan verwendet werden; auch kann die Begrenzung des größten gegenseitigen Abstandes der beiden Kolben d und e auf andere Weise erfolgen als durch Auftreffen des Ventils 0 auf den Bund h der Kolbenstange g. Patent-Ansi'küche :
1. Vorrichtung zum Verzögern der Ingangsetzung des Druckluftmotors von Torpedos, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckminderventil von der Wasserschlagplatte erst nach dem Eintauchen des Torpedos in das Wasser wirkungsbereit gemacht wird, zum Zweck, eine besondere Verzögerungsvorrichtung des Druckluftventils entbehrlich zu machen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckminderventil (0) an einem Kolben (e) sitzt und die zur Hubregelung dieses Ventils dienende Feder fm) mittels einer durch den Kolben (e) gehenden Kolbenstange (g) einen Kolben (d) beeinflußt, der sich in der Ruhe^ lage des Torpedos auf den Kolben (e) unter Freilassung eines Ringraumes (f) auflegt, in den nach dem Umlegen der Wasserschlagplatte ein Druckmittel eingeführt wird, durch das beide Kolben auseinanderbewegt werden, so daß die Feder > (m) bis auf den für die Druckminderung erforderlichen Grad gespannt und das Minderventil geöffnet wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der zum Ringraum (f) führenden Druckleitung (v, r) ein Schieber (t, u) angeordnet ist, der beim Umlegen der Wasserschlagplatte so verschoben wird, daß der Durchtritt des Druckmittels in den Ringraum (f) durch den Kanal (v, r) freigegeben wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Ventil (0) zugekehrten Seite des Kolbens (e) eine Ringfläche (y) vorgesehen ist, damit der auf der Ringfläche lastende Druck der
'Luft das Ventil (0) bis zum Ingangsetzen des Drückminderventils geschlossen hält.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1907201691D 1907-07-23 1907-07-23 Expired - Lifetime DE201691C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT38288D AT38288B (de) 1907-07-23 1908-05-25 Vorrichtung zum Verzögern der Ingangsetzung des Druckluftmotors von Torpedos.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE201691C true DE201691C (de)

Family

ID=464228

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1907201691D Expired - Lifetime DE201691C (de) 1907-07-23 1907-07-23

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE201691C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE349305C (de) Absperrventil mit Fernsteuerung durch einen Dampfkolben
DE1775205B2 (de) Lecküberwachungseinrichtung für eine von einer Pumpe zu einer Zapfstelle führende Förderleitung
DE201691C (de)
AT38288B (de) Vorrichtung zum Verzögern der Ingangsetzung des Druckluftmotors von Torpedos.
DE908813C (de) Sicherheitsventil
DE333608C (de) Druckregler fuer mit Abdampf und Frischdampf gespeiste Rohrleitungen
DE579700C (de) Ventilsteuerung fuer Regner mit unterbrochener Wasserabgabe
DE269730C (de)
DE1247090B (de) Loesbare Leitungskupplung fuer unter Druck stehende Fluessigkeiten
DE607324C (de) Regelungsventil fuer Brennstoffpumpen
DE537095C (de) Puffervorrichtung fuer Blechpressen
DE445777C (de) Sicherheitsvorrichtung fuer Waermespeicher
AT46071B (de) Selbsttätige Regelungsvorrichtung für Kompressoren.
DE491206C (de) Dampfantriebsvorrichtung, insbesondere fuer Schmierpumpen
DE938893C (de) Vorrichtung zur hydraulischen Druckuebertragung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE211662C (de)
DE188267C (de)
DE255966C (de)
DE503302C (de) Schwimmerventil
DE217828C (de)
DE513901C (de) Steuerventil zur Bewegung des Servomotors bei Absperrorganen
DE162844C (de)
DE102509C (de)
DE197113C (de)
AT28343B (de) Einrichtung zum Ausstoßen von Torpedos bei Unterwasserbooten u. dgl.