DE217828C - - Google Patents
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- DE217828C DE217828C DENDAT217828D DE217828DA DE217828C DE 217828 C DE217828 C DE 217828C DE NDAT217828 D DENDAT217828 D DE NDAT217828D DE 217828D A DE217828D A DE 217828DA DE 217828 C DE217828 C DE 217828C
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- piston
- squib
- compressed air
- firing pin
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B19/00—Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means
- F42B19/12—Propulsion specially adapted for torpedoes
- F42B19/14—Propulsion specially adapted for torpedoes by compressed-gas motors
- F42B19/20—Propulsion specially adapted for torpedoes by compressed-gas motors characterised by the composition of propulsive gas; Manufacture or heating thereof in torpedoes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 65 d. GRUPPE
Stoßzündvorrichtung, besonders bei Torpedos.
Die Erfindung betrifft eine Stoßzündvorrichtung, die besonders für zum Erhitzen von
Druckluft dienende Apparate Anwendung finden soll. Es sind Stoßzündvorrichtungen
bekannt, bei welchen Druckluft eine Sperrvorrichtung auslöst, und eine Schraubenfeder
sodann den Zusammenstoß zwischen dem Schlagbolzen und der Zündpille herbeiführt.
Solche Vorrichtungen haben den Nachteil, ίο daß infolge von Erschütterungen u. dgl. der
Auslöse- und Federmechanismus unbeabsichtigterweise ausgelöst und somit eine vorzeitige
Zündung herbeigeführt werden kann.
Zweck der Erfindung ist, diesen Nachteil durch eine einfache und zuverlässige Zündvorrichtung
zu beseitigen, indem Auslöse- und federnde Vorschnellvorrichtungen vollständig vermieden werden.
Zur Erreichung dieses Zweckes wirkt die Druckluft unmittelbar auf den entweder den
Schlagbolzen oder die Zündpille tragenden Kolben, der sich gegen die Zündpille bewegt,
oder auf die Zündpille und den sie tragenden Kolben, der sich dann mit ihr gegen den festen
Schlagbolzen bewegt.
Auf den Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
Fig. ι veranschaulicht in schematischer
Weise eine Ausführungsform der Zündvorrichtung, die sich besonders für Torpedos eignet.
Fig. 2 stellt einen Schnitt einer abgeänderten
Ausführungsform der Zündvorrichtung dar, und zwar in der Stellung, in der der Schlagbolzen
außer Berührung mit dem beweglichen Kolben und der Zündpille ist.
Fig. 3 zeigt die Zündvorrichtung nach Fig. 2, nachdem Luft unter Druck in die Verbrennungskammer
eingeführt worden ist.
Fig. 4 ist ein Schnitt und eine Draufsicht des aufgeschnittenen federnden Ringes, der
bei der Ausführungsform der Zündvorrichtung nach Fig. 2 und 3 Verwendung findet.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform der Zündvorrichtung wird der Zünder
oder die Zündpille 6 in einem Halter ft gelagert, in welchem ein den Kolben q umgebendes
Futter r befestigt ist. An dem der Zündpille gegenüberliegenden Ende des Kolbens q sitzt
der Schlagbolzen s bekannter Art. In der Ruhelage, das heißt bis zu dem Augenblick
der Zündung, wird der Kolben durch eine Feder ζ am hinteren Ende des Zylinders gehalten.
Es kann auch ein Abscherstift o. dgl. für diesen Zweck Verwendung finden.
Bei der dargestellten Ausführungsform hat das innerhalb des Halters ft angeordnete
Futter r am oberen Ende Löcher 7, durch welche aus der Leitung t die von dem Windkessel
α durch das Rohr c sowie durch das Anlaßventil b fließende und bei t von dem
Hauptluftstrom (der durch das Reduzierventil d nach der Verbrennungskammer β und
dem Brennstoffbehälter m fließt) kommende Druckluft zutreten kann. Das zylinderförmige
Futter t ist durch einen Verschlußschraubenstopfen 9 in seiner Lage gesichert,
Nach dem Losnehmen dieses Stopfens kann das Futter r und der Zünder oder die Zündpille
6 leicht herausgehoben werden.
Die Luftleitung t führt in das Futter r hinter den Kolben q. Wird das Anlaßventil b
geöffnet, so tritt Druckluft hinter den Kolben q, der durch die unmittelbare Einwirkung
der Luft sich der Kraft der Feder ζ entgegen nach unten bewegt, so daß Schlagbolzen s
ίο in die Kapsel des Zünders oder der Zündpille
eintritt und sie entzündet; die Folge hiervon ist, daß der von dem Behälter m kommende
und durch die vermittels des Ventiles oder des Hahnes / geregelte Leitung η fließende Brennstoff,
welcher in die Verbrennungskammer e durch die Düse 0 eintritt, entzündet wird.
Anstatt den Schlagbolzen gegen die feststehende Zündpille zu treiben, kann umgekehrt
auch der Schlagbolzen feststehen und die Zündpille beweglich sein. Eine solche Ausführungsform
ist in Fig. 2 bis ■ 4 dargestellt. Fig. 2 zeigt die Stellung der Teile, wenn die
Luft noch nicht in die Verbrennungskammer eingeführt ist, und deshalb der bewegliche
Kolben und die Zündpille noch nicht der Wirkung der Druckluft ausgesetzt sind. Wird
nun Druckluft in die Verbrennungskammer e eingeführt, so wirkt sie auf das aus dem Zylinder
p hervorragende Ende des Kolbens.
Die Druckluft aber tritt auch von der Verbrennungskammer vermittels der in dem
äußeren Zylinder oder Gehäuse p vorgesehenen-Nut y zwischen den äußeren Zylinder p und
den den Zünder 6 tragenden Kolben q, und wirkt dann auf die Unterseite dieses Kolbens,
und zwar auf die Unterseite des bundförmigen Teiles (Fig. 2). Der Kolben wird für gewöhnlieh
durch einen Abscherstift oder einen federnden Ring ζ o. dgl. gehalten.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 4 beispielsweise ein aufgeschnittener federnder Ring dargestellt,
der in eine mit abgeschrägten Flächen versehene und in dem äußeren Zylinder vorgesehene
Ausnehmung x, sowie in eine in dem Kolben angebrachte Nut 7 eingreift. Wirkt
die Druckluft auf den Kolben ein, so wird der Ring ζ durch den auf ihn ausgeübten Druck
zusammengedrückt, und so veranlaßt, die Ausnehmung χ zu verlassen, was durch die
abgeschrägten Flächen dieser Ausnehmung (Fig. 2 a) möglich ist. Der Kolben kann sich
somit unter dem Einfluß der Druckluft gegen den Schlagbolzen s bewegen, wobei der Ring ζ
durch den Kolben nach oben mitgenommen wird. Wenn der Kolben seine oberste Stellung
erreicht hat, springt der Ring in die obere, in dem äußeren Zylinder p vorgesehene Ausnehmung
x' ein und hält den Kolben in seiner oberen Stellung fest (Fig. 3).
Claims (1)
- Pate nt-An Spruch:Stoßzündvorrichtung mit einem innerhalb eines Zylinders geführten Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß der entweder den Schlagbolzen oder die Zündpille tragende Kolben durch die unmittelbare Einwirkung von Druckluft vorgeschleudert wird, wodurch Schlagfedern und diese zur Wirkung bringende Auslösevorrichtungen vermieden werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217828C true DE217828C (de) |
Family
ID=479110
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217828D Active DE217828C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217828C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5441627A (en) * | 1993-06-02 | 1995-08-15 | The Furukawa Electric Co., Ltd | Metal foil manufacturing method and an anodized film forming apparatus used therefor |
-
0
- DE DENDAT217828D patent/DE217828C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5441627A (en) * | 1993-06-02 | 1995-08-15 | The Furukawa Electric Co., Ltd | Metal foil manufacturing method and an anodized film forming apparatus used therefor |
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