DE217828C - - Google Patents

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DE217828C
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piston
squib
compressed air
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ignition device
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B19/00Marine torpedoes, e.g. launched by surface vessels or submarines; Sea mines having self-propulsion means
    • F42B19/12Propulsion specially adapted for torpedoes
    • F42B19/14Propulsion specially adapted for torpedoes by compressed-gas motors
    • F42B19/20Propulsion specially adapted for torpedoes by compressed-gas motors characterised by the composition of propulsive gas; Manufacture or heating thereof in torpedoes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 65 d. GRUPPE
Stoßzündvorrichtung, besonders bei Torpedos.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. März 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Stoßzündvorrichtung, die besonders für zum Erhitzen von Druckluft dienende Apparate Anwendung finden soll. Es sind Stoßzündvorrichtungen bekannt, bei welchen Druckluft eine Sperrvorrichtung auslöst, und eine Schraubenfeder sodann den Zusammenstoß zwischen dem Schlagbolzen und der Zündpille herbeiführt. Solche Vorrichtungen haben den Nachteil, ίο daß infolge von Erschütterungen u. dgl. der Auslöse- und Federmechanismus unbeabsichtigterweise ausgelöst und somit eine vorzeitige Zündung herbeigeführt werden kann.
Zweck der Erfindung ist, diesen Nachteil durch eine einfache und zuverlässige Zündvorrichtung zu beseitigen, indem Auslöse- und federnde Vorschnellvorrichtungen vollständig vermieden werden.
Zur Erreichung dieses Zweckes wirkt die Druckluft unmittelbar auf den entweder den Schlagbolzen oder die Zündpille tragenden Kolben, der sich gegen die Zündpille bewegt, oder auf die Zündpille und den sie tragenden Kolben, der sich dann mit ihr gegen den festen Schlagbolzen bewegt.
Auf den Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
Fig. ι veranschaulicht in schematischer
Weise eine Ausführungsform der Zündvorrichtung, die sich besonders für Torpedos eignet.
Fig. 2 stellt einen Schnitt einer abgeänderten
Ausführungsform der Zündvorrichtung dar, und zwar in der Stellung, in der der Schlagbolzen außer Berührung mit dem beweglichen Kolben und der Zündpille ist.
Fig. 3 zeigt die Zündvorrichtung nach Fig. 2, nachdem Luft unter Druck in die Verbrennungskammer eingeführt worden ist.
Fig. 4 ist ein Schnitt und eine Draufsicht des aufgeschnittenen federnden Ringes, der bei der Ausführungsform der Zündvorrichtung nach Fig. 2 und 3 Verwendung findet.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform der Zündvorrichtung wird der Zünder oder die Zündpille 6 in einem Halter ft gelagert, in welchem ein den Kolben q umgebendes Futter r befestigt ist. An dem der Zündpille gegenüberliegenden Ende des Kolbens q sitzt der Schlagbolzen s bekannter Art. In der Ruhelage, das heißt bis zu dem Augenblick der Zündung, wird der Kolben durch eine Feder ζ am hinteren Ende des Zylinders gehalten. Es kann auch ein Abscherstift o. dgl. für diesen Zweck Verwendung finden.
Bei der dargestellten Ausführungsform hat das innerhalb des Halters ft angeordnete Futter r am oberen Ende Löcher 7, durch welche aus der Leitung t die von dem Windkessel α durch das Rohr c sowie durch das Anlaßventil b fließende und bei t von dem Hauptluftstrom (der durch das Reduzierventil d nach der Verbrennungskammer β und dem Brennstoffbehälter m fließt) kommende Druckluft zutreten kann. Das zylinderförmige Futter t ist durch einen Verschlußschraubenstopfen 9 in seiner Lage gesichert,
Nach dem Losnehmen dieses Stopfens kann das Futter r und der Zünder oder die Zündpille 6 leicht herausgehoben werden.
Die Luftleitung t führt in das Futter r hinter den Kolben q. Wird das Anlaßventil b geöffnet, so tritt Druckluft hinter den Kolben q, der durch die unmittelbare Einwirkung der Luft sich der Kraft der Feder ζ entgegen nach unten bewegt, so daß Schlagbolzen s
ίο in die Kapsel des Zünders oder der Zündpille eintritt und sie entzündet; die Folge hiervon ist, daß der von dem Behälter m kommende und durch die vermittels des Ventiles oder des Hahnes / geregelte Leitung η fließende Brennstoff, welcher in die Verbrennungskammer e durch die Düse 0 eintritt, entzündet wird.
Anstatt den Schlagbolzen gegen die feststehende Zündpille zu treiben, kann umgekehrt auch der Schlagbolzen feststehen und die Zündpille beweglich sein. Eine solche Ausführungsform ist in Fig. 2 bis ■ 4 dargestellt. Fig. 2 zeigt die Stellung der Teile, wenn die Luft noch nicht in die Verbrennungskammer eingeführt ist, und deshalb der bewegliche Kolben und die Zündpille noch nicht der Wirkung der Druckluft ausgesetzt sind. Wird nun Druckluft in die Verbrennungskammer e eingeführt, so wirkt sie auf das aus dem Zylinder p hervorragende Ende des Kolbens.
Die Druckluft aber tritt auch von der Verbrennungskammer vermittels der in dem äußeren Zylinder oder Gehäuse p vorgesehenen-Nut y zwischen den äußeren Zylinder p und den den Zünder 6 tragenden Kolben q, und wirkt dann auf die Unterseite dieses Kolbens, und zwar auf die Unterseite des bundförmigen Teiles (Fig. 2). Der Kolben wird für gewöhnlieh durch einen Abscherstift oder einen federnden Ring ζ o. dgl. gehalten.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 4 beispielsweise ein aufgeschnittener federnder Ring dargestellt, der in eine mit abgeschrägten Flächen versehene und in dem äußeren Zylinder vorgesehene Ausnehmung x, sowie in eine in dem Kolben angebrachte Nut 7 eingreift. Wirkt die Druckluft auf den Kolben ein, so wird der Ring ζ durch den auf ihn ausgeübten Druck zusammengedrückt, und so veranlaßt, die Ausnehmung χ zu verlassen, was durch die abgeschrägten Flächen dieser Ausnehmung (Fig. 2 a) möglich ist. Der Kolben kann sich somit unter dem Einfluß der Druckluft gegen den Schlagbolzen s bewegen, wobei der Ring ζ durch den Kolben nach oben mitgenommen wird. Wenn der Kolben seine oberste Stellung erreicht hat, springt der Ring in die obere, in dem äußeren Zylinder p vorgesehene Ausnehmung x' ein und hält den Kolben in seiner oberen Stellung fest (Fig. 3).

Claims (1)

  1. Pate nt-An Spruch:
    Stoßzündvorrichtung mit einem innerhalb eines Zylinders geführten Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß der entweder den Schlagbolzen oder die Zündpille tragende Kolben durch die unmittelbare Einwirkung von Druckluft vorgeschleudert wird, wodurch Schlagfedern und diese zur Wirkung bringende Auslösevorrichtungen vermieden werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE217828C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5441627A (en) * 1993-06-02 1995-08-15 The Furukawa Electric Co., Ltd Metal foil manufacturing method and an anodized film forming apparatus used therefor

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5441627A (en) * 1993-06-02 1995-08-15 The Furukawa Electric Co., Ltd Metal foil manufacturing method and an anodized film forming apparatus used therefor

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